Ich liebäugelte schon seit Jahren mit einer GoPro Actionkamera Hero3+, dieser kleinen Action-Cam, die wirklich alles in erstaunlicher Qualität aufnimmt und filmen kann und dabei nur so groß wie eine Streichholzschachtel ist. Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich im Laden fasziniert vor den Werbefilmen stand. Leider unternehme ich keine waghalsigen Skiabfahrten, springe (noch) nicht mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug und tauche auch nicht mit gefährlich aussehenden Haien. Ich bin einfach viel zu „normal“ für so ein spezielles Gerät! Ich gehöre absolut nicht zu der Zielgruppe der GoPro-User!
Spontaner Kauf – naja nicht wirklich
Hmm, Ideen, was gerade ich mit so einem Wunderding anfangen würde, habe ich aber genug! Als ich wieder einmal – einen Tag vor einer gerade anstehenden Reise – vor den Dingern stand, konnte ich mich trotz finanziellem Engpass nicht zurückhalten. Ich schlug zu. Man lebt ja nur einmal :-) Esra schimpfte den ganzen Rückweg zum Auto mit mir: „Mensch, Gabi, das Teil ist schweineteuer und hat noch nicht mal ein Display!“ Gunter, der normalerweise die Kritiker-Rolle übernimmt war gerade nicht anwesend, aber mein Sohnemann ist ein würdiger Ersatz. Ich fühlte Unsicherheit in mir aufsteigen. Habe ich wirklich genug kreative Ideen?
Auf der letzten Reise testeten wir die Kamera vor allem im Kreativ- und Spaßmodus. Für alles andere haben wir ja die „richtige“ Ausrüstung. Die Bilder und Filme, die wir hier zeigen sind nicht perfekt, man hätte sie sicher noch viel besser machen können. Wir machten uns erst einmal mit der Kamera vertraut. Wie bei allen fotografischen Arbeiten braucht es auch mit der GoPro viel Zeit und Geduld, um die Möglichkeiten alle auszunutzen.
Neue Sichtweisen – nicht mehr nur draufschauen, mitten drin sein!
Durch das starke Weitwinkel muss man ganz nah dran ans Geschehen. Also sitzt die GoPro auf oder im Beerenpflücker, oder liegt im Beereneimer. Wir hätten sie natürlich auch im Blaubeerendessert versenken können, oder auf den Dessertlöffel binden können. Vielleicht nächstes Mal.
Wir schreiben öfters mal über Kameras und Fototechnik. Wenn Du nichts verpassen möchtest, abonniere unseren Newsletter, der etwa alle 14 Tage erscheint!
Die 5reicherts im Selfie Trend – einfach hochhalten und abdrücken
Wir haben ein großes Arsenal an Fotoequipment. Doch bisher haben wir damit kaum Selbstportraits gemacht. Manchmal nutzten wir den Rückspiegel des Autos oder sonstige Reflektionen für ein Foto, aber die Kamera einfach mal auf das eigene Gesicht richten und abdrücken – das war nie unser Ding, es widerspricht unserer Arbeitsweise. Ergo gibt es recht wenige Fotos von uns selbst.
Das änderte sich mit der GoPro sehr schnell. Seitdem tauchen zwischen den tausenden „normaler“ Bilder immer mehr schräge Selbstportraits auf, superweitwinklig und ziemlich gopro. Klar, das sind keine Meisterwerke – wir lernen noch, die GoPro richtig einzusetzen. Spaß hatten wir jedenfalls schon – und das ist das wichtigste im Leben!
Extra Zubehör: nicht nötig
Plus: Spaßfaktor
Minus: wir haben plötzlich so lange Arme :-)

Esra unterwegs mit Heike von Ocean Sounds

Selfie – Gabi bei der Arbeit Lindesnes

Selfie Amy im Rudbjerg

Selfie – Esra im Wohnmobil

Amy. Esra und Noah in Lindesness

Selfie auf dem Leuchtturm in Hirtshals
Unterwasserspaziergang
Die Welt unter Wasser ist uns an den Bootsstegen oder am Strand sehr nah und trotzdem so fern. Wir sehen nur die Wasseroberfläche. In Norwegen ist das Wasser kristallklar, aber meistens saukalt – so kalt, dass wir vom schnellen Bad lieber Abstand nehmen. So klemmen wir die GoPro einfach an einen Besenstiel und führen sie wie ein Hund an der Leine spazieren, und bleiben selbst dabei trocken. Im Wohnmobil schauen wir uns dann am Notebook gemeinsam an, was wir alles eingefangen haben.
Extra Zubehör:
1. Ein Teleskopstock und die speziellen GoPro Klemmen, um die Kamera daran zu befestigen.
2. Hätten wir ein Smartphone oder ein GoPro Display gehabt, wäre es ein Leichtes gewesen, die Aufnahmen live zu kontrollieren. So filmten wir oftmals blind, ohne die Objekte unserer Begierde sehen zu können.
Plus: Die GoPro ist unser Auge für die nasse Dimension
Minus: Keine
Ein Film aus dem Süden Norwegens.
Zeitrafferaufnahmen im Auto, Boot und bei Landschaften – das schont die SLR
Multimediashows werden durch Zeitrafferfilme aufgelockert. Ich mache sehr gern Aufnahmen von Wolken, wenn sie ziehen, von der Flut, wenn sie in das Hafenbecken läuft oder auch bei Auto- oder Bootsfahrten. Das sind jedesmal tausende von Aufnahmen. Bei meiner teuren Spiegelreflex mache ich mir dabei schon Gedanken wegen der gesteigerten Abnutzung durch die vielen Auslösungen. Die Serienaufnahmen übernimmt ab sofort die GoPro und wir schonen damit die großen Kameras.
Plus:
1. Schont die Spiegelreflex,
2. einfache Programmierung in der Kamera,
3. die GoPro ist so klein, dass sie überall Platz findet, auch zwischen Amaturenbrett und Winschutzscheibe.
4. Auch bei Regen brauchen wir uns keine Gedanken machen, die Kamera macht munter weiter.
Minus:
1. Großer Schwachpunkt hierbei ist die sehr kurze Akkulaufzeit. Wir planten sehr genau, wie lange wir den Zeitraffer laufen lassen wollen, trotzdem war oft die Batterie kurz vor dem spannenden Finale leer.
2. Den Kontrastumfang meistert das kleine Ding natürlich nicht so gut wie die Spiegelreflexkamera. Oftmals frisst die Farbe des Himmels aus, wenn der Wetterwechsel mit grellem Sonnenschein verbunden ist.
Extra Zubehör: wir hätten uns einen zweiten Akkupack kaufen müssen.
Vergleich GoPro und SLR Zeitraffer
Schwierige Lichtbedingungen: grelles Sonnenlicht wechselt sich mit bedecktem Himmel ab. Da hat die GoPro definitiv Probleme. Leider habe ich die Gelegenheit verpasst, die GoPro mit den Spiegelreflex-Kameras parallel zu testen.
Ähnlich schwierige Lichtbedingungen: Zeitraffer, mit der Canon 7d aufgenommen!
Zeitraffer-Filme, die auch Unterwasser weitergehen – Ebbe und Flut
Ein Zeitrafferfilm, der Ebbe und Flut darstellt, sich aber von den üblichen Formaten abhebt, schwebte mir seit langem vor. In Tranøy fand ich die optimale Stelle dafür. Sanft und ohne viel Wellengeplättscher floss das Wasser in die Bucht hinter dem Leuchtturm. Ein Metallstab lag im Matsch herum, der kam uns gerade recht. Wir steckten ihn fest in den weichen Boden, montierten die Klemmhalterung, programmierten die GoPro und los gings mit den Aufnahmen. Leuchtturm und Unterwasserlandschaft sind zusätzlich in einem Foto vereint.
Positiv:
Den Wechsel von über und unter Wasser finde ich sehr aufschlussreich. Es macht uns bewußt, was da alles im Wasser los ist, auch, wenn es gerade erst in die Bucht hineinläuft.
Negativ:
- Der automatische Weissabgleich schwankt enorm bei den Unterwasseraufnahmen.
- Für Überwasserfotos hätten wir eine andere Aufnahmesquenz gebraucht als für die Unterwasserfotos. Also wäre ein Smartphone für die Fernsteuerung angebracht gewesen – leider halbiert sich die nicht gerade üppige Akkulaufzeit mit eigeschaltetem Wifi.

Über und Unterwasserfoto, Tranoy, Norwegen – nur ein Foto sah so aus!
Zeitlupen Filme – Ein Stein fällt ins Wasser
Das war der Hauptgrund, warum ich zur teureren GoPro Hero 3 gegriffen hatte. Das Vorgängermodell ist für Zeitlupenfilme nicht geeignet.
Schlechte Wetterbedingungen – die GoPro macht alles mit!
Ich bin gern und bei jedem Wetter am Meer unterwegs. Meistens bieten sich die besten Fotobedingungen, wenn es rauh, kalt und besonders stürmisch ist. Es gibt jedoch Wetter, denen ich meine teure SLR nicht aussetzen möchte. Sandstürme gehören dazu. Die GoPro hatte ich trotzdem dabei und hielt sie in den Wind:
Einzelne Fotos mit Hilfe des Teleskopstocks – das Timing war extrem schwierig
Wir stellten die Kamera so ein, dass sie alle 2 Sekunden ein Foto machte. Es war nur schwierig, das mit den aufteffenden Wellen zu synchronisieren. Wir fotografierten also munter drauf los und hofften auf gute Aufnahmen. Hinterher mussten wir Hunderte von Fotos wieder löschen, und haben ein paar übrig gelassen, die aber nicht wirklich der Renner sind! In Zukunft werden wir wahrscheinlich im Burst-Modus arbeiten (30 Bilder/3 sec.) und die GoPro fernauslösen.
Zudem muss ich noch eine Methode finden, wie das Wasser schneller von der Scheibe des Kameragehäuses abperlt.

Esra fängt die Wellen in Myrland ein, Norwegen

Wellen in Myrland, Norwegen

Wellen in Myrland, Norwegen
Videos und Standbilder davon in unglaublich guter Qualität
Unsere Fischmahlzeiten fingen wir auf Litløy selbst. Dabei hatte ich die Kamera am langen Stock mit auf dem Boot. So filmte ich erst beim Angeln, und dann als uns die Möwen auf Fischabfalljagd verfolgten. Es ist trickreich, die GoPro am vier Meter langen Stock ruhig zu halten. Das Boot bewegte sich und wackelte, der Teleskopstock vibrierte und geriet in Schwingungen. Ich bekam bald Krämpfe in die Arme, das war einer ruhigeren Haltung auch nicht zuträglich. Trotzdem war ich hinterher sehr froh über das Ergebnis.
Die Möwen stießen sogar manchmal mit den Flügeln an die GoPro. Ein paar Fotos aus dem Video wollte ich auch haben.Ich schoss einfach beim Abspielen des Videos am Notebook ein paar Schnappschüsse. Die Auflösung erweist sich als erstaunlich gut, es reicht für 20×30 cm Prints aus.

Schnappschuss vom Video

Schnappschuss vom Video
[yellow_box]
Das sind die Standardeinstellungen der HERO3 Black, wenn sie eingeschaltet wird:
| Videoauflösung |
1440p 48fps |
| Fotoauflösung |
12 Megapixel (MP) |
| Foto Burst |
30 Fotos in einer Sekunde |
| Zeitrafferintervall |
0.5 Sekunden |
| Wi-Fi |
AUS |
Das ist für unsere Zwecke oft zu viel des Guten. So reicht uns beim Video die Full HD Auflösung von 1080p. Und je kleiner man die Auflösung wählt, desto mehr fps (Bilder/sec.) sind drin: Bei 848x480p arbeitet die Hero3 schon mit 240fps. Das ist schon ordentlich viel Zeitlupe.
Sie schafft auch 4K-Videos, allerdings nur mit 15fps. Für Videofreunde bietet sie für viele Auflösungen den ProTune-Modus, der professionelle Nachbearbeitung für beste Ergebnisse ermöglicht.
Bei Videoauflösungen 1080p und 720p kann man auch unterschiedliche Bildwinkel einstellen: Ultraweit – Normal – Schmal
Die Bildauflösung beim Fotografieren ist einstellbar auf 12, 7 und 5 Megapixel. Bei 7 Megapixel kann man zwischen Weitwinkel und Normal wählen.
Im Foto Burst-Modus nimmt die Kamera in kurzen Zeitintervallen viele Fotos hintereinander auf: 3 fotos/1 sec, 5 fotos/1 sec, 10 fotos/1 sec, 10 fotos/2 sec, 30 fotos/1 sec, 30 fotos/2 sec or 30 fotos/3 sec.
Im Zeitraffermodus macht die Hero 3 Fotoserien im Abstand von jeweils 0,5, 1, 2, 5, 10, 30 oder 60 Sekunden, so lange bis sie wieder gestoppt wird oder der Akku leer ist.
[/yellow_box]
Fazit:
Wir haben sehr großen Spaß mit der Actioncam. Unterwegs war es allerdings schwierig, Filme zu bearbeiten und hochzuladen. Also bringt es für den Live Blog eher wenig.
Wir hätten mehr Zubehör und mehr Zeit gebraucht, um ernsthafter an das Thema heranzugehen. In dem kleinen Teil stecken unglaublich viele Möglichkeiten, da können wir in Zukunft selbst noch eine Menge entdecken und kreativ umsetzen!
Die Datenmenge, die wir auf der Norwegenreise mit der GoPro produziert haben war enorm (über 100 GB).
Weitere praktische Fototipps findest Du hier!
PS: für Schwertkämpfe eignet sich die GoPro auch :-)
Die GoPro für „Normale“ – Inspirationen
Ich liebäugelte schon seit Jahren mit einer GoPro Actionkamera Hero3+, dieser kleinen Action-Cam, die wirklich alles in erstaunlicher Qualität aufnimmt und filmen kann und dabei nur so groß wie eine Streichholzschachtel ist. Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich im Laden fasziniert vor den Werbefilmen stand. Leider unternehme ich keine waghalsigen Skiabfahrten, springe (noch) nicht mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug und tauche auch nicht mit gefährlich aussehenden Haien. Ich bin einfach viel zu „normal“ für so ein spezielles Gerät! Ich gehöre absolut nicht zu der Zielgruppe der GoPro-User!
Spontaner Kauf – naja nicht wirklich
Hmm, Ideen, was gerade ich mit so einem Wunderding anfangen würde, habe ich aber genug! Als ich wieder einmal – einen Tag vor einer gerade anstehenden Reise – vor den Dingern stand, konnte ich mich trotz finanziellem Engpass nicht zurückhalten. Ich schlug zu. Man lebt ja nur einmal :-) Esra schimpfte den ganzen Rückweg zum Auto mit mir: „Mensch, Gabi, das Teil ist schweineteuer und hat noch nicht mal ein Display!“ Gunter, der normalerweise die Kritiker-Rolle übernimmt war gerade nicht anwesend, aber mein Sohnemann ist ein würdiger Ersatz. Ich fühlte Unsicherheit in mir aufsteigen. Habe ich wirklich genug kreative Ideen?
Auf der letzten Reise testeten wir die Kamera vor allem im Kreativ- und Spaßmodus. Für alles andere haben wir ja die „richtige“ Ausrüstung. Die Bilder und Filme, die wir hier zeigen sind nicht perfekt, man hätte sie sicher noch viel besser machen können. Wir machten uns erst einmal mit der Kamera vertraut. Wie bei allen fotografischen Arbeiten braucht es auch mit der GoPro viel Zeit und Geduld, um die Möglichkeiten alle auszunutzen.
Neue Sichtweisen – nicht mehr nur draufschauen, mitten drin sein!
Durch das starke Weitwinkel muss man ganz nah dran ans Geschehen. Also sitzt die GoPro auf oder im Beerenpflücker, oder liegt im Beereneimer. Wir hätten sie natürlich auch im Blaubeerendessert versenken können, oder auf den Dessertlöffel binden können. Vielleicht nächstes Mal.
Wir schreiben öfters mal über Kameras und Fototechnik. Wenn Du nichts verpassen möchtest, abonniere unseren Newsletter, der etwa alle 14 Tage erscheint!
Die 5reicherts im Selfie Trend – einfach hochhalten und abdrücken
Wir haben ein großes Arsenal an Fotoequipment. Doch bisher haben wir damit kaum Selbstportraits gemacht. Manchmal nutzten wir den Rückspiegel des Autos oder sonstige Reflektionen für ein Foto, aber die Kamera einfach mal auf das eigene Gesicht richten und abdrücken – das war nie unser Ding, es widerspricht unserer Arbeitsweise. Ergo gibt es recht wenige Fotos von uns selbst.
Das änderte sich mit der GoPro sehr schnell. Seitdem tauchen zwischen den tausenden „normaler“ Bilder immer mehr schräge Selbstportraits auf, superweitwinklig und ziemlich gopro. Klar, das sind keine Meisterwerke – wir lernen noch, die GoPro richtig einzusetzen. Spaß hatten wir jedenfalls schon – und das ist das wichtigste im Leben!
Extra Zubehör: nicht nötig
Plus: Spaßfaktor
Minus: wir haben plötzlich so lange Arme :-)
Esra unterwegs mit Heike von Ocean Sounds
Selfie – Gabi bei der Arbeit Lindesnes
Selfie Amy im Rudbjerg
Selfie – Esra im Wohnmobil
Amy. Esra und Noah in Lindesness
Selfie auf dem Leuchtturm in Hirtshals
Unterwasserspaziergang
Die Welt unter Wasser ist uns an den Bootsstegen oder am Strand sehr nah und trotzdem so fern. Wir sehen nur die Wasseroberfläche. In Norwegen ist das Wasser kristallklar, aber meistens saukalt – so kalt, dass wir vom schnellen Bad lieber Abstand nehmen. So klemmen wir die GoPro einfach an einen Besenstiel und führen sie wie ein Hund an der Leine spazieren, und bleiben selbst dabei trocken. Im Wohnmobil schauen wir uns dann am Notebook gemeinsam an, was wir alles eingefangen haben.
Extra Zubehör:
1. Ein Teleskopstock und die speziellen GoPro Klemmen, um die Kamera daran zu befestigen.
2. Hätten wir ein Smartphone oder ein GoPro Display gehabt, wäre es ein Leichtes gewesen, die Aufnahmen live zu kontrollieren. So filmten wir oftmals blind, ohne die Objekte unserer Begierde sehen zu können.
Plus: Die GoPro ist unser Auge für die nasse Dimension
Minus: Keine
Ein Film aus dem Süden Norwegens.
Zeitrafferaufnahmen im Auto, Boot und bei Landschaften – das schont die SLR
Multimediashows werden durch Zeitrafferfilme aufgelockert. Ich mache sehr gern Aufnahmen von Wolken, wenn sie ziehen, von der Flut, wenn sie in das Hafenbecken läuft oder auch bei Auto- oder Bootsfahrten. Das sind jedesmal tausende von Aufnahmen. Bei meiner teuren Spiegelreflex mache ich mir dabei schon Gedanken wegen der gesteigerten Abnutzung durch die vielen Auslösungen. Die Serienaufnahmen übernimmt ab sofort die GoPro und wir schonen damit die großen Kameras.
Plus:
1. Schont die Spiegelreflex,
2. einfache Programmierung in der Kamera,
3. die GoPro ist so klein, dass sie überall Platz findet, auch zwischen Amaturenbrett und Winschutzscheibe.
4. Auch bei Regen brauchen wir uns keine Gedanken machen, die Kamera macht munter weiter.
Minus:
1. Großer Schwachpunkt hierbei ist die sehr kurze Akkulaufzeit. Wir planten sehr genau, wie lange wir den Zeitraffer laufen lassen wollen, trotzdem war oft die Batterie kurz vor dem spannenden Finale leer.
2. Den Kontrastumfang meistert das kleine Ding natürlich nicht so gut wie die Spiegelreflexkamera. Oftmals frisst die Farbe des Himmels aus, wenn der Wetterwechsel mit grellem Sonnenschein verbunden ist.
Extra Zubehör: wir hätten uns einen zweiten Akkupack kaufen müssen.
Vergleich GoPro und SLR Zeitraffer
Schwierige Lichtbedingungen: grelles Sonnenlicht wechselt sich mit bedecktem Himmel ab. Da hat die GoPro definitiv Probleme. Leider habe ich die Gelegenheit verpasst, die GoPro mit den Spiegelreflex-Kameras parallel zu testen.
Ähnlich schwierige Lichtbedingungen: Zeitraffer, mit der Canon 7d aufgenommen!
Zeitraffer-Filme, die auch Unterwasser weitergehen – Ebbe und Flut
Ein Zeitrafferfilm, der Ebbe und Flut darstellt, sich aber von den üblichen Formaten abhebt, schwebte mir seit langem vor. In Tranøy fand ich die optimale Stelle dafür. Sanft und ohne viel Wellengeplättscher floss das Wasser in die Bucht hinter dem Leuchtturm. Ein Metallstab lag im Matsch herum, der kam uns gerade recht. Wir steckten ihn fest in den weichen Boden, montierten die Klemmhalterung, programmierten die GoPro und los gings mit den Aufnahmen. Leuchtturm und Unterwasserlandschaft sind zusätzlich in einem Foto vereint.
Positiv:
Den Wechsel von über und unter Wasser finde ich sehr aufschlussreich. Es macht uns bewußt, was da alles im Wasser los ist, auch, wenn es gerade erst in die Bucht hineinläuft.
Negativ:
Über und Unterwasserfoto, Tranoy, Norwegen – nur ein Foto sah so aus!
Zeitlupen Filme – Ein Stein fällt ins Wasser
Das war der Hauptgrund, warum ich zur teureren GoPro Hero 3 gegriffen hatte. Das Vorgängermodell ist für Zeitlupenfilme nicht geeignet.
Schlechte Wetterbedingungen – die GoPro macht alles mit!
Ich bin gern und bei jedem Wetter am Meer unterwegs. Meistens bieten sich die besten Fotobedingungen, wenn es rauh, kalt und besonders stürmisch ist. Es gibt jedoch Wetter, denen ich meine teure SLR nicht aussetzen möchte. Sandstürme gehören dazu. Die GoPro hatte ich trotzdem dabei und hielt sie in den Wind:
Einzelne Fotos mit Hilfe des Teleskopstocks – das Timing war extrem schwierig
Wir stellten die Kamera so ein, dass sie alle 2 Sekunden ein Foto machte. Es war nur schwierig, das mit den aufteffenden Wellen zu synchronisieren. Wir fotografierten also munter drauf los und hofften auf gute Aufnahmen. Hinterher mussten wir Hunderte von Fotos wieder löschen, und haben ein paar übrig gelassen, die aber nicht wirklich der Renner sind! In Zukunft werden wir wahrscheinlich im Burst-Modus arbeiten (30 Bilder/3 sec.) und die GoPro fernauslösen.
Zudem muss ich noch eine Methode finden, wie das Wasser schneller von der Scheibe des Kameragehäuses abperlt.
Esra fängt die Wellen in Myrland ein, Norwegen
Wellen in Myrland, Norwegen
Wellen in Myrland, Norwegen
Videos und Standbilder davon in unglaublich guter Qualität
Unsere Fischmahlzeiten fingen wir auf Litløy selbst. Dabei hatte ich die Kamera am langen Stock mit auf dem Boot. So filmte ich erst beim Angeln, und dann als uns die Möwen auf Fischabfalljagd verfolgten. Es ist trickreich, die GoPro am vier Meter langen Stock ruhig zu halten. Das Boot bewegte sich und wackelte, der Teleskopstock vibrierte und geriet in Schwingungen. Ich bekam bald Krämpfe in die Arme, das war einer ruhigeren Haltung auch nicht zuträglich. Trotzdem war ich hinterher sehr froh über das Ergebnis.
Die Möwen stießen sogar manchmal mit den Flügeln an die GoPro. Ein paar Fotos aus dem Video wollte ich auch haben.Ich schoss einfach beim Abspielen des Videos am Notebook ein paar Schnappschüsse. Die Auflösung erweist sich als erstaunlich gut, es reicht für 20×30 cm Prints aus.
Schnappschuss vom Video
Schnappschuss vom Video
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Die wichtigsten Einstellmöglichkeiten der GoPro Actionkamera Hero3+ Black Edition Outdoor
Das sind die Standardeinstellungen der HERO3 Black, wenn sie eingeschaltet wird:
Das ist für unsere Zwecke oft zu viel des Guten. So reicht uns beim Video die Full HD Auflösung von 1080p. Und je kleiner man die Auflösung wählt, desto mehr fps (Bilder/sec.) sind drin: Bei 848x480p arbeitet die Hero3 schon mit 240fps. Das ist schon ordentlich viel Zeitlupe.
Sie schafft auch 4K-Videos, allerdings nur mit 15fps. Für Videofreunde bietet sie für viele Auflösungen den ProTune-Modus, der professionelle Nachbearbeitung für beste Ergebnisse ermöglicht.
Bei Videoauflösungen 1080p und 720p kann man auch unterschiedliche Bildwinkel einstellen: Ultraweit – Normal – Schmal
Die Bildauflösung beim Fotografieren ist einstellbar auf 12, 7 und 5 Megapixel. Bei 7 Megapixel kann man zwischen Weitwinkel und Normal wählen.
Im Foto Burst-Modus nimmt die Kamera in kurzen Zeitintervallen viele Fotos hintereinander auf: 3 fotos/1 sec, 5 fotos/1 sec, 10 fotos/1 sec, 10 fotos/2 sec, 30 fotos/1 sec, 30 fotos/2 sec or 30 fotos/3 sec.
Im Zeitraffermodus macht die Hero 3 Fotoserien im Abstand von jeweils 0,5, 1, 2, 5, 10, 30 oder 60 Sekunden, so lange bis sie wieder gestoppt wird oder der Akku leer ist.
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Fazit:
Wir haben sehr großen Spaß mit der Actioncam. Unterwegs war es allerdings schwierig, Filme zu bearbeiten und hochzuladen. Also bringt es für den Live Blog eher wenig.
Wir hätten mehr Zubehör und mehr Zeit gebraucht, um ernsthafter an das Thema heranzugehen. In dem kleinen Teil stecken unglaublich viele Möglichkeiten, da können wir in Zukunft selbst noch eine Menge entdecken und kreativ umsetzen!
Die Datenmenge, die wir auf der Norwegenreise mit der GoPro produziert haben war enorm (über 100 GB).
Weitere praktische Fototipps findest Du hier!
PS: für Schwertkämpfe eignet sich die GoPro auch :-)
Stative – so findest du dein perfektes Reisestativ
„2. Aktualisierung August 2017“
Auf unseren Fototouren schleppen wir immer unsere Stative über Stock und Stein mit. Da bleibt es nicht aus, dass sie einiges an Stössen und Kratzern abbekommen. Da geht schon mal buchstäblich der Lack ab. Das ist aber nicht gleich ein Grund, nach einem neuen Stativ Ausschau zu halten, denn sie funktioniern immer noch einwandfrei. Ein anderer Faktor spielt mit der Zeit eine immer „gewichtigere“ Rolle: das Gewicht.
Unsere Manfrotto-Stative im Schnee auf den Klippen von Eshaness – Shetland Inseln
Das Gewicht unserer Stative
Uns wird es auf Dauer immer lästiger, die doch relativ schweren Teile über längere Strecken mitzuschleppen.
Gabis Manfrotto 190 wiegt zwar nur 1,8 kg (ohne Kopf), hat ein kompaktes Packmaß, könnte aber für bestimmte Situationen gerne etwas höher sein.
Mein Manfrotto 055 bietet das Mehr an Höhe, dafür trage ich aber schon 2,4 kg mit mir herum, ohne den Kugelkopf wohlgemerkt. Vom Benbo-Stativ mit seinen 3,4 kg ganz zu schweigen.
Jetzt rechne noch den Stativkopf mit dem Schnellspannsystem dazu, was je nach Kopf einen Gewichtszuwachs von 400 bis 1000 Gramm bedeutet, da können wir uns irgendwann das Fitnessstudio schenken.
Gabis Lieblings-Kugelkopf, der FLM CB-38E auf dem Manfrotto 190
Deshalb habe ich mir jetzt intensive Recherche betrieben, wie für uns das ideale Reisestativ aussehen sollte. Bei der Recherche gewinnt man einen Überblick über die aktuelle Marktsituation, und kann zudem besser auf Anfragen zur Kaufberatung reagieren. Herausgekommen ist dieser Beitrag.
Welche Eigenschaften hat mein Wunschstativ?
Und immer wieder mal nehmen die Stativbeine ein Bad im Meer
Welche Seiten eignen sich für die Internetrecherche bezüglich Stative?
Welche Kandidaten sind (Januar 2018) bei uns in die engere Wahl gekommen?
Mantona Titanium Carbon 170 cm 1,42 kg ca. 200 Euro
Manfrotto MT 190CXPRO3 Carbon 146cm 1,34 kg ca.250 Euro
Manfrotto MT 055CXPRO3 Carbon 170cm 1,62 kg ca.320 Euro
Rollei Rock Solid Carbon Gamma 151 cm 1,35 kg Ca. 270 Euro
Wie du feststellen kannst, alle Stative der Auswahl sind aus Carbon. Das bringt die entscheidende Gewichtsersparnis. Des weiteren ist das Material Carbonfaser etwas schwingungsärmer als Aluminiumrohr, leider aber auch viel teurer.
Hier meine kurze Einschätzung zu den Stativen in der engeren Wahl:
Das Mantona hat einen verführerischen Preis und wird oft in Kommentaren angepriesen. Allerdings habe ich auch einige Beschwerden gefunden, die mangelnde Präzision und nich immer gute Verarbeitung vermuten lassen. So sind die Spreizwinkel der Beine nicht immer gleichmäßig groß, und das Stativ steht schief.
Urteil: gut, aber unter Umständen nicht gut genug verarbeitet. Aber ein vorhandener Mangel kann gegebenenfalls reklamiert werden.
Das Manfrotto 190 wäre meine erste Wahl, wenn Gewicht und kleines Packmaß mehr als die erreichbare Höhe zählen soll. Die Tragfähigkeit ist in Ordnung, bei lichtstarken Teleobjektiven dürfte es aber an seine Belastungsgrenze kommen. Es lässt sich gut bedienen, wirkt robust und ist bei weitem das leichteste Modell in der Runde.
Urteil: sehr gut als Reisestativ, die relativ geringe Maximalhöhe ist dem Gewicht geschuldet.
Das Manfrotto 055 ist unser Favorit, auch wenn es das teuerste in der Runde ist. Es trägt mehr als meine 055 Aluversion, ist dabei leichter als Gabis 190er Alustativ.
Urteil: sehr gut, perfekt für unseren Zweck. Leicht, gut verarbeitet und tragfähig im doppelten Sinn. Vom Preis allerdings an unserer Obergrenze angesiedelt.
Das Rollei Rock Solid Carbon Gamma ist unser neues Standard-Reisestativ. Unseren eigenen ausführlichen Testbericht zusammen mit dem Rock Solid Carbon Beta Für Vielreisende sind das geringe Packmaß und Gewicht und die hohe Tragfähigkeit entscheidende Pluspunkte. Das lässt die etwas geringere Gesamthöhe leicht verschmerzen.
Übrigens: die beiden Manfrottos gibt es fast preisgleich auch mit vier anstatt drei Beinsegmenten, was ein kleineres Packmaß bedeutet. Das ist vielleicht interessant für Vielflieger, die auf Gepäckmaße achten müssen, ich bevorzuge die Version mit drei Beinsegmenten.
Und das mit der Pflege – Carbon verträgt Stöße weniger gut als Alu. Ein Fall gegen eine scharfe Steinkante kann die Carbonfasern zerbrechen und das Stativ unbenutzbar machen. Ich habe auch schon gelesen, dass starke Kälte die Bruchgefahr vergrößern könnte.
Inzwischen sind einige der vorgestellten Stative nicht mehr lieferbar, der rasante Modellwechsel hat auch die eher behäbigen Stative erwischt. Viele haben Nachfolger, einige Modelle sind leider raus aus dem Rennen. Ich habe bei Nichtverfügbarkeit das Nachfolgemodell oder ein gleichwertiges verlinkt. Ich hoffe trotzdem, dass unser Artikel immer noch als Entscheidungshilfe dienen kann.
UPDATE 2017: Unsere neuen Stative sind Rollei Carbonstative
Unsere Suche nach dem perfekten Reisestativ hat neue Ergebnisse gebracht. Wie schon gesagt, das perfekte Reisestativ gibt es nicht, die Auswahl ist immer ein Kompromiss aus Belastbarkeit, Gewicht und Größe.
Deshalb sind unsere drei Neuzugänge für unterschiedliche Situationen bestimmt.
Das Rollei Compact Traveler No.1 haben wir uns als Backup-Stativ und für Touren mit extra leichtem Gepäck zugelegt. Dazu haben wir einen separaten Testbericht Rollei Traveler No 1 verfasst. Für knapp 90 Euro ist es mehr als preiswert, es ist absolut seinen Preis wert. Erstaunlich, wie stabil so ein fragiles Teil sein kann. Leider können wir es selten einsetzen, unser Ältester hat die Fotografie für sich entdeckt und Traveler No.1 vereinnahmt. So kommt es wenigstens in der Welt herum: USA, Frankreich, Griechenland, Schweden, China…
Interessant für Sparfüchse ist auch die verwandte Rollei Ci-Serie.
Aufgrund der guten Erfahrungen mit dem Compact Traveler No.1 haben wir uns als Ersatz für die beiden Manfrotto-Dreibeine für das Rollei Rock Solid Carbon Beta (von Rollei zu Testzwecken überlassen) und das Rock Solid Carbon Gamma entschieden. Auch dazu gibt es einen ausführlichen Testberichte Rock Solid Carbon in unserem Blog.
Die Firma ROLLEI hat ihr Stativangebot massiv ausgebaut und anscheinend auch einen Produzenten gefunden, der gute Qualität liefert. Schnuppere einfach einmal in das Rollei Stativangebot hinein.
Hier fotografiere ich im Abendlicht am Rand der Klippen von Eshaness, Shetland Inseln. Auch Gabi hat ihr Stativ benutzt. Belichtungszeit: 1/2 sec.
Tipps zu den Stativköpfen – Vorstellung unserer Stativköpfe
Mit Stativköpfen sind wir gut ausgestattet. Jeder hat zwar seinen Favoriten, wir tauschen aber immer wieder mal untereinander aus. Für die Kamerabefestigung nehmen wir aktuell das Schnellspannsystem Novoflex Miniconnect. Der kameraseitige Adapter ist winzig, hält aber erstaunlich gut. Vorher hatten wir die weitaus größeren Manfrotto 410 PL Schnellwechselplatten.
Das Manfrotto Schnellwechselsystem #354 (hier die ältere Version), hier die Grundplatte und die Kameraplatte, ist ziemlich ausladend, hält dafür aber bombenfest.
Gabis absoluter Favorit ist der FLM CB-38E, der leider seit der Übernahme von FLM durch Investoren nicht mehr produziert wird. Klein, leicht, einfach zu reinigen ist er ideal für den Outdoorbereich,und er hält bombenfest. Dafür verzichten wir gern auf Panorama- und Friktionseinstellung.
Eine gute und preiswerte Ausweichmöglichkeit ist der Novoflex BALL 40 – Stativkopf, der etwas schwerer als der FLM CB-38E ist.
Ich nehme oft den massigen, über 900 g schweren Uni-Loc 60BH Kugelkopf, der hält auch große Ausrüstung sicher und eignet sich für die Selbstverteidigung. Wenn ich wenig Lust aufs Gewichtschleppen habe, kommt unser betagter Linhof Profi Kugelkopf II, oder der Cullmann Magnesit 41080 (1. Generation) zum Einsatz. Diese Köpfe sind zum Teil schon über 30 Jahre alt, und mit etwas Pflege halten sie noch mal so lang.
Ein gewichtiges Argument, Qualitätsware zu kaufen.
Unser Linhof Profi II Kugelkopf, der leider kaum noch zu kriegen ist. die MiniConnect-Platte habe ich direkt auf den Kugelkopfhals montiert.
Unser Manfrotto 141RC ist ein klassischer 3-Wege-Neiger, der viel tragen kann. Er wiegt fast ein Kilogramm uns ist wegen der Einstellgriffe ziemlich ausladend. Das ist daheim im Studio kein Hindernis, da schätze ich die separate Verstellbarkeit für jede Achse, aber auf Reisen nimmt er einfach zu viel Platz ein.
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Welches ist Dein liebstes Reisestativ? Nimmst du es immer mit auf Touren?
Lass es uns in den Kommentaren wissen.
Sonnenaufgänge fotografieren – morgens um 6:00 Uhr ist die Welt noch in Ordnung
Ich liebe Inseln, fahre aber nicht gerne mit Fähren. Ich liebe Sonnenaufgänge, stehe aber ungern früh auf. Nun, jeder Käs hat Löcher – ich überwinde also meinen inneren Schweinehund, besuchte trotzdem Inseln und freue mich über gelungene Fotos im Morgenlicht.
Abends bin ich natürlich immer auf Fotopirsch. Im hohen Norden passiert es mir oft, dass ich bis 1:00 Uhr nachts das weiche Abendlicht nutze, kurz die Fotos runterlade, und gleich wieder losziehen muss, weil die Sonne die Landschaft schon wieder mit frischem Morgenlicht übergießt. Der Schlaf kommt in diesen Zeiten bei mir definitiv zu kurz.
Trotz aller Mühen bin ich jedes Mal froh, Zeuge davon zu werden, wie die Welt vom Schlaf erwacht. Füchse und andere Tiere kommen aus ihrem Bau, die Vögel fangen an zu singen. Ich habe das Gefühl, Teil der Natur zu sein! Meistens bin ich allein, was dieses Verbundenheit mit der Natur noch intensiviert!
Warum ist das Licht des Sonnenaufgangs so faszinierend?
Wenn früh morgens die Welt erwacht, ist das morgendliche Licht unglaublich klar und sauber. Vor Sonnenaufgang gelingen meistens pastellige Fotos, die ersten Sonnenstrahlen sind die „wärmsten“. Meist dauert die fotogenste Phase am Morgen nur einige Minuten, dann wird das Sonnenlicht unaufhaltsam greller. Die Farben sind in der Frühe nicht so sehr vom Rot dominiert, wie beim Sonnenuntergang, sondern mehr gelblich. Das Grün wirkt dadurch besonders frisch und knackig, Tautropfen hängen an den Blättern. Ich streife mit der Kamera durch die Natur, atme tief durch, komponiere meine Fotos und ruhe in mir selbst. Erst nach mehreren Stunden kehre ich zurück, wecke ich die Kinder und wir frühstücken gemeinsam. Ich fühle mich erfüllt von der Arbeit im Licht! Mein Tag ist perfekt, wenn ich ihn mit einer Fototour starten kann! So habe ich mitunder um 9:00 Uhr früh bereits bis zu fünf Stunden „Arbeit“ hinter mir!
Morgen in Pevensy Bay, England – wir waren am Abend zuvor angekommen und ich wollte Füchse sehen. Die Zeitumstellung hatte ich nicht bedacht – so war ich eine Stunde zu früh unterwegs und genoss das Licht am Meer!
Pevensy Bay, England morgens kurz nach 4:00 Uhr – Bei höherstehender Sonne sind soche Aufnahmen nicht möglich!
Hier live Bericht zum Dunnotar Castle
Fünf Uhr morgens, ganz allein am Dunnotar Castle, Stonehaven, nur wenige Stunden später wimmelt es hier nur so von Touristen!
Dunnotar Castle, Stonehaven, schräges Licht auf den alten Mauern
Mit dem Wohnmobil haben wir manchmal das Glück, direkt vor Ort übernachten zu können. Ich erkenne schon von meinem Bett aus, ob sich eine Fototour lohnen wird oder nicht. Das Aufstehen fällt leicht, wenn das Licht und die Wolken eine fotogene Vorstellung liefern – wie zum Beispiel letzten September auf den Lofoten – in die Stiefel springen, den Fotorucksack schnappen und raus – da bin ich innerhalb von Sekunden hellwach!
Sturmwolken am Strand von Fredvang, Lofoten
Sturmwolken am Strand von Fredvang, Lofoten
In der Nacht hat die Flut die Strände frei von allen Spuren geputzt, nur hie und da sieht man, wo ein Otter unterwegs gewesen war.
Ich fotografiere so gut wie nie „den Sonnenaufgang“ selbst, sondern mich interessiert die Landschaft im weichen, klaren Licht des Morgens. Nun, manchmal versteckt sich die Sonne geschickt hinter Wolken, was meist sogar besser als ein wolkenloser Sonnenaufgang ist, so wie letzten September auf Vagsøy.
Immer vor Ort – Wohnmobilreisen sind für Fotografen die beste Wahl
Sonnenaufgang an der Küste der Insel Vagsøy
Sonnenaufgang an der Kreideküste auf Rügen – hier war das Hinkommen eine Herausforderung! Zu Fuß zu weit, mit dem Fahrzeug zu dieser Zeit unerreichbar – aber nur fast.
Wie wir es trotzdem schafften, steht hier.
kurz nach 3:00 Uhr nachts, der Tag beginnt auf den Lofoten
Auch Wellen sehen morgens unglaublich gut aus!
Warum es sich lohnt morgens zu fotografieren – die Vorteile auf einen Blick:
morgens um 6:00 Uhr an der RV 17, In der Nähe von Bronnøysund, Norwegen
Morgenmuffel Claudia von Claudi um die Welt hat mir dieses Blogstöckchen zugeworfen. Ich möchte allen fotografischen Morgenmuffel mal ans Herz legen, auch den inneren Schweinehund zu überwinden, sich aus dem Bett zu quälen und dann zu Staunen, wenn die Welt erwacht!
Reisefotografie Tutorial
Veröffentlichung: Unser Weg zum Nordlicht im Allradler
Im aktuellen „Allradler“ könnt ihr einen 12 seitigen Bericht über unsere Reise zum Nordlicht lesen. Wir fuhren mit unserem VW T4 durch schwedisch Lappland zu den Lofoten.
Unter allen Kommentatoren der nächsten Woche verlosen wir zwei Allradler Magazine.
Allradler – Das Abenteuer Offroad Magazin
Wir haben in den letzten Wochen und Monaten noch weitere Fotos und Reportagen veröffentlicht.
Mein Pferd
Unsere Manfrotto Stative nach 20 Jahren in Benutzung
Eine Fototour ohne Stativ ist für uns undenkbar. Über die Jahre haben wir unsere „Immerdabei“ Staive schon richtig lieb gewonnen – doch schonen tun wir die Geräte nicht! Ich musst letztens schmunzeln, als ich einen Blogbeitrag las, in dem stand, dass man sein Stativ nach dem Einsatz am Meer abends am besten mit unter die Dusche nimmt. Nun – erstens duschen wir unterwegs nicht täglich, und wenn, dann lieber zu zweit ohne Dreibein. Unsere Stative sehen nicht unbedingt wie jungfäulich aus dem Laden aus, sie sind verkratzt, rostig und manche Schrauben lassen sich schwer lösen. Aber: sieht man das den Bildergebnissen an? Fällt das Stativ deswegen gleich auseinander? Hält es aus diesem Grund nicht so lange? Durchaus nicht!
Unsere Dreibeine am Fenster. Links das Linhof, dann das Manfrotto 055 und das 190, rechts das Benbo
Unsere Stative auf Reisen – sie sind jahrelange, treue Begleiter
Manfrotto Einbeinstativ
Das Einbein ist nützlich bei der Tier- und Sportfotografie mit Teleobjektiven, da entlastet es unsere Arm- und Schultermuskulatur enorm. Wenn sich also die Chance auf Tierbeobachtung bietet, nehmen wir es mit.
Gorillapod Kleinststativ
Das Gorillapod setzen wir mit unserer GoPro oder mit einer Kompaktkamera ein. Für diese Zwecke ist es extrem hilfreich und flexibel. Deshalb ist es auch immer dabei. Für größere Kamera ist es leider nicht tragfähig genug.
Manfrotto Stative
Von der wichtigsten Bauart, den Dreibeinen, haben wir vier an der Zahl, die alle schon einige Jahre in Gebrauch sind:
Manfrotto 190, ca. 20 Jahre alt – Gabi’s Stativ
Manfrotto 055, ca. 26 Jahre alt – Gunter’s Stativ
Benbo Mark I, ca. 30 Jahre alt – Zeitraffer oder Makro Stativ
Linhof-Rekord Doppelprofil-Stativ, über 60 Jahre alt – nutzen wir nur daheim im Studio
Von diesen vier haben wir mindestens drei immer mit: die beiden Manfrottos und das Benbo. Sie sind nicht allzu schwer, sehr flexibel durch die abspreizbaren Beine, lassen sich einfach bedienen und stecken einiges an „robuster“ Behandlung weg. Wobei wir das schwerere Benbo meist für die Zeitrafferaufnahmen nutzen, die Manfrottens immer auf Wanderungen mitschleppen.
Das Benbo Mark I
Ein Spezialfall ist das Benbo Mark I. Mit 3,4 kg ist es ein schwerer Brocken, ein ganzes Kilo schwerer als das Manfrotto 055, aber ich habe es wegen seiner Flexibilität gern mit dabei.
Das Zentralgelenk des Benbo. Die Beinkonstruktion ist gut erkennbar.
Wer das Benbo noch nicht kennt, es ist ein Stativ, an dem die drei Beine und die Mittelsäule frei drehbar auf einem Zentralgelenk montiert sind. Dadurch sind alle nur denkbaren Stellungen und Verrenkungen möglich. Ideal für Makros und bei beengten Bedingungen. Dafür muss man beim Lösen des Zentralhebels das Benbo gut festhalten, sonst macht es die Grätsche wie ein Gaul mit Genickschuss.
Der zweite große Vorteil des Benbo ist seine Standbeinkonstruktion: Die unteren Beinsegmente sind die dickeren, und sie sind wasserdicht! Deswegen kann man das Benbo ohne Bedenken in Matsch, Sumpf, in Bäche und auch ins Meer stellen – bis zu 50 cm tief. Das eloxierte Aluminium ist extrem kratz- und korrosionsfest und muss höchstens mal abgewischt werden.
Linhof-Rekord Stativ
Das Linhof Rekord habe ich bei einer Firmenauflösung ergattern können. Es ist schwerer als das Manfrotto 055 und viel voluminöser. Das offene Aluprofil sammelt leicht Schmutz und die Beine lassen sich nicht abspreizen, deshalb bleibt es besser daheim im Studio.
Das offene Aluprofil des Linhof-Rekord Stativs.
Die Pflege der Stative garantiert eine sehr lange Lebenszeit
Wir sind wahrlich nicht die großen Pflegevorbilder. Vor der Reise kriegen die Schrauben und Gelenke etwas Öl spendiert, damit müssen die Stative auskommen. Während der teilweise monatelangen Reisen sind sie im Dauereinsatz und werden nur bei Bedarf gereinigt, wenn z.B. Sand in die Gelenke und Hebelmechanismen geraten ist.
Natürlich achte ich immer darauf, dass die Hebel- und Verstellkräfte stimmen, damit ein reibunsloses Arbeiten möglich ist.
Stativkörper des Manfrotto 190. Der Lack ist ab und die Schrauben sind rostig!
Wir sind meist am Meer unterwegs und das tägliche Salzwasserbad für die Stativbeine ist fast schon Pflicht. Die anschließend empfohlene Reinigung im Süßwasser schenken wir uns gewöhnlich. Zu aufwendig, kein Wasser da, keine Zeit usw. Die Beine werden mit einem feuchten Küchentuch abgerieben, das reicht. Dem Benbo macht das Salzwasser gar nichts aus, dem Aluminium der Manfrottos auch nicht viel.
Sicherer Stand mit ausgeklapptem Stativ-Bein. Untere Segmente ausgezogen.
Unsere Stative leiden – aber funktionieren
Eisenteile, wie die Federn, Schrauben und Muttern der Manfrotto-Beinklemmen mögen die salzige Gischt überhaupt nicht. Sie rosten schon nach kürzester Zeit kräftig vor sich hin. Es braucht aber schon etliche Jahre „Misshandlung“, bis wirklich ein Teil unbrauchbar wird. Dann hilft ein kurzer Besuch im Baumarkt. Manfrotto verwendet – wenigstens noch bei unseren Modellen – Standardschrauben, oder man bestellt sich die Teile beim Manfrotto-Service.
Bis auf zwei, drei Klemmschrauben haben wir aber noch nichts wechseln müssen.
Stativkörper des Manfrotto 055. Der Lack ist auch hier ab!
Korrosion derSchrauben und Federn am Manfrotto 055. Das lässt sich beim stetigen Einsatz am Meer kaum vermeiden.
Auch die Beinklemmen des Manfrotto 190 sehen bemitleidenswert aus, funktionieren aber noch ohne Probleme.
Nach Reiseende erfolgt regelmäßig eine Grundreinigung. Dabei nehme ich die Stative auch komplett auseinander, wenns nötig sein sollte. Frisch geputzt und justiert warten sie dann auf den nächsten Großeinsatz.
Ich will mit diesem Artikel beileibe niemandem nahelegen, sein geliebtes Stativ verlottern zu lassen, ich will nur verdeutlichen, dass Qualitätsstative ziemlich viel wegstecken können. Es sind Arbeitsgeräte und es gibt keinen Grund, sie mit Samthandschuhen anfassen zu müssen. Wir haben die Stative schließlich gekauft, um sie am Meer zu nutzen! Würden wir sie dauernd schonen, könnten wir keine Fotos machen! Immerhin nutze ich das Stativ intensiv seit 20 Jahren!
Außerdem kann der „Lotterlook“ auch eine Art Diebstahlschutz sein. Wer klaut schon einen zerrupften alten Gaul, dem man äußerlich nicht ansieht, dass er noch ganz gut rennen kann?
Trotzdem wünsche ich mir mal ein neues Stativ, das Manfrotto 190 ist etwas wartungsintensiver als das 055er. Auf den Shetlandinsel verlor ich hier und da mal ein Stativbein, weil die Schrauben sich gelockert hatten.
Noch einmal das 190, die Schrauben haben bald einen Wechsel verdient.
Untere Beinklemme des Manfrotto 055.
Dieser Artikel hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und wir haben inzwischen unseren Stativpark erweitert. Aktuell begleiten uns zwei Rock-Solid Carbon-Stative der Firma Rollei.
Unser Erfahrungsbericht der Rock Solid Carbon Stative.
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Weitere Stativ Blogbeiträge bei den 5reicherts:
Firmenservice: CULLMANN GERMANY GmbH
31. Dezember 2014/von GunterManfrotto MT190CXPRO3 Carbon Stativ
5. August 2017/von GunterKaufberatung Reisestativ Rollei Allrounder
10. Januar 2019/von GunterLangzeitfotografie mit Stativ in der Stadt, Lyon, Frankreich
10. Dezember 2014/von Gabi5 scharfe Tipps fürs Fotografieren mit Stativ
17. Februar 2020/von GunterUnsere Manfrotto Stative nach 20 Jahren in Benutzung
8. März 2014/von GunterReisetipp – Hurtigruten Tagestour von Stokmarknes nach Svolvaer
Auf unseren Norwegen-Reisen sind wir oft mit der ganzen Familie mit dem Wohnmobil unterwegs. Wir lenken unsere eckige Kiste auch auf engen Gassen und suchen immer das Ende der Straße. Diese Freiheit genießen wir. Norwegen ist aber das Land der Fjorde und Inseln. Unserer Meinung nach ist es ein Muss das Land von der anderen Seite – vom Meer aus – anzusehen.
Wir fahren in den Raftsund. Im Hintergrund die Vesteralen.
Blick zurück in den Trollfjord
Im Raftsund, spät abends auf dem Oberdeck
Im Raftsund, spät abends auf dem Oberdeck
Amy lehnt erschöpft an der Reling
Auf dem Rückweg im Raftsund. Auch Noah ist von all dem Herumlaufen müde geworden.
Müde und glücklich ruhen sich die Kids am Abend auf dem Oberdeck aus
Ganz nah an den Steilwänden des Trollfjords
Ein Ausflugsboot im Trollfjord
Ein Rettungsboot der Hurtigruten von unten
Wie eine Fata Morgana liegt diese Insel im Fjord
An einem schönen, sonnigen Tag im August planten wir deswegen eine ganz andere Tour. Wir hatten vor, mit der Hurtigrute von Stockmarknes nach Svolvaer (von den Vesterålen zu den Lofoten) zu schippern. Bis dahin hatten wir die wuchtigen Schiffe nur als Verschönerung und Farbtupfer in der sowieso grandiosen Landschaft gesehen. Wir gingen einfach zum Hurtigrutenkai, als das Schiff gerade angelegt hatte und fragten, ob wir mitfahren könnten. Kein Problem, die nette Dame am Eingang drückte uns die Tickets in die Hand und wünschte uns gute Fahrt. So einfach ist das sogar in der Hochsaison!
Jetzt konnten wir uns so ein Schiff endlich auch von innen ansehen und diese typisch norwegische Art der Fortbewegung erleben.
Plötzlich befanden wir uns in einer ganz anderen Welt. Nicht mehr Wohnmobilist, der auf engstem Raum improvisieren muss. Nein, Kreuzschifffahrer mit allem, wenn auch dezentem Luxus, mit sehr viel Platz und vielen Menschen. Unsere Kids hatten sich in nullkommanix über das Schiff verstreut, sie liefen ausgiebig über die weiten Decks. Äußerst faszinierend fanden sie die ausgelassenen Sektparties, die in den Jacuzzies am Schiffsheck abgingen.
Die Strecke von Stokmarknes durch den Raftsund ist eine der schönsten Abschnitte der Hurtigrutenlinie und dauert ungefähr fünf Stunden. Darin enthalten ist ein Fahrt in den berühmten Trollfjord.
Der ist so eng, dass wir das Gefühl hatten, über die Reling gebeugt die steilen Felswände mit ausgestreckten Händen berühren zu können.
Wir wollten ursprünglich mit dem günstigeren Bus von Svolvaer zurück nach Stockmarknes fahren. Aber so hurtig war die „Route“ an diesem Tag nicht, wir kamen mit soviel Verspätung in Svolvaer an, dass der Bus schon weg war. Zum Glück legte das nordgehende Hurtigrutenschiff bald darauf am Kai an, so buchten wir kurzerhand die Strecke noch einmal in die andere Richtung.
Die „Midnatsol“ kommt im Hafen von Svolvaer an
Die „Richard With“ liegt zum Be- und Entladen am Hafenkai von Svolvaer
Familienportrait im Fenster
Die drei Reichert Kids auf der Hurtigrute
Unsere Kids liefen noch eine Weile auf dem Oberdeck herum und zogen sich danach auf die bequemen Sofas im Inneren des Schiffs zurück. Das Wetter war noch relativ gut, bedeckt aber trocken. Ich fotografierte bis es zu dunkel wurde weiter, der Kälte zum Trotz. Mitten in der Nacht erreichten wir schließlich unser Mobil, welches im Hafen von Stokmarknes auf uns gewartet hatte.
Wer also sowieso den Lofoten und Vesterålen einen Besuch abstattet, der sollte sich eine Tagestour als Fußpassagier nicht entgehen lassen. Schöner, bequemer und günstiger kann man die Fjorde und Berge vom Meer aus kaum genießen.
Eines schönen sonnigen Tages bekamen wir die Gelegenheit, mit dem Zodiac in den Trollfjord zu fahren. Dort warteten wir auf die Hurtigrute und waren ganz nah dabei. Doch schaut selbst:
Esra darf das Speedboot steuern
Die „Nordkapp“ im Trollfjord, wir sind mit dem R.I.B. unten rechts unterwegs.
Die „Nordkapp“ verlässt den Trollfjord
Noch ein Fototipp:
Die Schiffe der Hurtigrute sind sehr fotogen, wenn sie in den Fjorden unterwegs sind. Uns gefallen sie am besten im weichen Licht der Nacht von einer der großen Brücken herunter. Eines dieser Fotos schaffte es dann auf das Titelblatt des Die Schiffe der Hurtigruten: Vom Postdampfer zum Erlebnisliner
bei Delius Klasing.
Hurtigrute „Richard With“ auf dem Weg von den Lofoten nach Stockmarknes
Ja warum sehen denn die Kinder so klein aus? Die Tour machten wir leider nur einmal, vor sechs Jahren. Würde sie aber sehr gern nochmal machen, vielleicht ein wenig länger?!
„Dein Weg zum Nordlichtfoto“, Gabi & Gunter Reichert
Weitere Infos zum umfangreichen Ebook (164 Seiten) im Buchladen.