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08. Februar 2012

Eisskulpturen am Strand – die lange vier Strändetour

Ein sonniger Tag stand uns bevor. Immer noch eiskalt unter minus 10°C,  aber ohne Wind. Es ist doch alles sehr relativ und wir gewöhnen uns schnell an die Kälte. So jedenfalls ging das Fotografieren wiede besser von der Hand.

Zuerst besuchten wir die relativ heimatnahen Strände.  Am Bjergeborg Strand rollten die  Wellen lautstark herein. Am zweiten Strand bei Nymindegab sah es ähnlich aus. Doch so richtig Eis hatte sich hier leider nicht gebildet. So beschlossen wir, doch noch weiter in Richtung Süden zu fahren. In Henne Strand blickten wir vom Parkplatz aus aufs Meer und dachten, es wäre Ebbe und das Watt liege als große braune Fläche vor uns. Wir gingen hinunter und staunten nicht schlecht. Das waren alles braune Wellen aus Eisschlamm, die im faszinierenden Zeitlupentempo heranrollten. Der Strand war auf etwa 20 m Breite mit Eis überzogen. Viele skurrile und mannigfaltige Skulpturen hatten sich bebildet.  Wir fotografierten eine ganze Weile, danach schlenderten wir zur Abwechslung durch den Ort. Heidemarie kaufte beim Bernsteinschleifer Schmuck, wir schauten uns die unbearbeiteten Brocken an und stellten fest, dass unsere Fundstücke wahrscheinlich keine Bernsteine sind. Wie schade, hätten wir nicht nachgeforscht, wären wir mit unseren bernsteinfarbenen Steinen glücklich gewesen:-)

eisiger Strand

eisiger Strand

Nach einer Portion Pommes machten wir uns weiter zum Leuchtturm bei Blavand. Dort hatte mir der Strand gestern mit dem Eisschlamm so gut gefallen, heute war er nochmal schöner.  Jetzt war alles fest gefroren, das Meer ruhig. Wir liefen bis ans Wasser heran, wo wunderschöne Eisformationen sich uns bei Sonnenuntergang im besten Licht präsentierten. Wahnsinn!!

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04. Februar 2012

Bovbjerg Fyr in Ferring, Thorsminde Strand – Nissum Fjord

Kalt war es und das Thermometer fiel und fiel immer weiter. In der Nacht war frischer Schnee gefallen, nicht viel, doch genug dass alles frisch gepudert war. Fantastisch fotogen zeigte sich die Umgebung.  Nach dem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zu einem weiteren Leuchtturm.

Wir stoppten vorher noch in Ringkoping, denn die Sensoren der Canon 7d und der 5D waren sehr fusselig. Meine Canon 5d Mk II hatte ich zuhause komplett sauber geputzt, und die ist jetzt im Dauerstreik…. Der nette Herr im Fotoladen hatte noch ein paar Tipps bezüglich unseres Error 20, das wollten wir später gleich testen. Ein ordentliches Sensor Reinigungs Kit hatte er aber nicht auf Lager. Schade, dass wir erstmals unseres daheim gelassen hatten!

Weiter ging es  nach Norden, zwischen Küstendünen und Nissum-Fjord, vorbei an schneebedeckten Strandparkplätzen zur Abbiegung zum Leuchtturm. Die kleinen Straßen waren noch schneebedeckt, nur die Größeren hatte man geräumt. Es wehte ein leichter Wind, das war genug, um der Kälte, etwa minus 8-9 °C, noch eins drauf zu setzen. Wir waren alle warm eingepackt und hatten auch heißen Tee dabei. Der rote Leuchtturm bei Ferring, der Bovbjerg Fyr kontrastierte perfekt in der winterlichen Landschaft, vor allem die beiden dänischen Flaggen leuchteten im Licht. Die Küste ist dort sehr steil. Der Schnee hing in dicken Wulsten an den Hängen der Steilküste, ich traute mich nicht wirklich nah an den Abgrund heran.

Bovbjerg Fyr

Bovbjerg Fyr

Wir erforschten etwa zwei Stunden lang die Umgebung und fuhren dann noch ein Stück gen Norden. Doch die Scheibenwaschanlage war eingefroren, wir mußten immer wieder halten, um die Scheiben mit Schnee zu reinigen. An einer Tankstelle füllten wir dann Scheibenwaschanlage und Kühlwasser frisch auf. Richtig geholfen hat es aber nicht.

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03. Februar 2012

Nordsee Wintertraum

Ich wachte morgens gegen 6:00 Uhr mit heftigen Kopfschmerzen auf. Mist! Mir blieb nichts anderes übrig, als eine Tablette zu nehmen und mich wieder hinzulegen. Es dauerte 3-4 Stunden, bis der Schmerz auf ein erträgliches Maß gesunken war. Den Kindern tat die Ruhe am morgen gut. Sie verfolgten ihre Projekte. Mutti und Heidemarie wollten das tolle sonnige Wetter nutzen. Sie liefen zum nahen Lyngvig Hafen und fotografierten dort die Singschwäne.

unsere Ferienwohnung

unsere Ferienwohnung - Foto von Edeltraud

Ich schrieb anschließend die Blogeinträge. Dann rief ich den Canon Service an, fand aber nur heraus, dass die 5d Mk II zum Service eingeschickt werden sollte. Die Dame am Telefon war nicht wirklich freundlich, sie meinte, es läge sehr wahrscheinlich am Akku des Fremdherstelles, den ich vor ein paar Tagen eingelegt hatte. Wie blöd ist denn das? Da legt man einen Akku ein und die Kamera macht danach nichts mehr! Und ich brauche sie hier und jetzt und nicht in drei Wochen…. Nun, ich versuchte die Blockade mit anderen Akkus, neuen CF Karten und das Zurücksetzen der Kameraeinstellungen zu lösen. Das funktionierte sogar und die Kamera brachte wieder einige Aufnahmen zustande. Ob das aber lange halten würde?

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24. Juni 2011

Erquy

In Erquy waren wir schon des öfteren. Und wirklich jedesmal hatten wir dort Regenwetter. Diesmal vom Feinsten. Es regnete nicht, es schüttete, aber, es hört zwischendrin auch immer wieder auf:-) Am Strand war viel Aktivität, denn es war Wochenende. Es gefiel mir sehr, die Kitesurfer zu beobachten, weil das so sehr nach Spaß und genialem Körperbewußtsein aussah. Einfach Lebensfreude pur! Eine große Gruppe etwa 8-jähriger Kinder lernte das Strandsegeln, auch das fanden wir alle sehr interessant. Wir hätten das so gerne ausprobiert, fanden aber auch nach langer Suche niemanden zum Ansprechen wegen der Miete. Schade. In Gedanken und verbal spielten wir es durch, wie es wohl wäre, einfach eines dieser Kids runter zu werfen und dann böse grinsend im Sturm wegzufahren. Machten wir natürlich nicht, aber man kann gedanklich ja Spaß haben:-)

Wir blieben zwei Tage, genossen es, nicht zu fahren. Die Jungs lasen all Ihre Horation Hornblower Bücher zu Ende. Vorsorglich streiteten sie sich schon mal, wer dann da fünfte Buch der Serie daheim als erster anfangen darf:-)
Die Hornblower Verfilmung auf DVD hatten wir in Schweden gekauft und uns auch angsehen. Das sind 8 DVD”s, also wunderbar für einen langen, kalten, verschneiten und dunklen schwedischen Winter. In Schweden war die Serie übrigens sehr günstig, etwas über 20 Euro, bei uns kostet sie 80 Euro! Dafür nahmen wir in Kauf, dass es keine englischen Untertitel gibt, nur schwedische, norwegische, finische und dänische – und wir merkten, dass schwedische manchmal doch sehr hilfreich waren. Nun, die Bücher sind besser, sagen die Jungs, und da die ersten Bände in der Bretagne spielen, war das die optimale Lektüre:-) Hier der Link zu Amazon. Die Jungs werden hier noch ausführlich über diese Serie berichten!

 

Leuchtturm Erquy

Leuchtturm Erquy

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28. Mai 2011

Roscoff 2

Boote im Hafenbecken

Boote im Hafenbecken

20. Mai – Roscoff

 

Ich lief morgens gleich mit den Kindern in die Stadt, denn ich wollte das Zentrum für Tang besichtigen. Da gab es auch Angebote in Englisch und Deutsch. Gunter wollte derweil versuchen, die Sim Karte für das Internet fit zu bekommen. In einem McDonalds hatten wir Internet gehabt und Infos dazu heruntergeladen.

Wir erreichten in stahlendem Sonnenschein das Tang Zentrum, hatten unterwegs die ganzen Thalasso Institute gesehen. Im Zentrum gab es viele Fotos von Algen und Tang und dem Leben im Meer, ein netter Herr sprach Deutsch, er erzählte uns, dass es durch die Thalassozentren eine sehr große Nachfrage an Tangprodukten in Roscoff gab. Im Laden konnte man also Lebensmittelergänzuungsmittel aus Algen und Tang, und viele Pflegemittel für die Haut kaufen. Wir sahen uns einen Film an, leider doch nur auf französisch. Ich kaufte eine grünen Tee mit Tang, der sehr lecker schmeckt. Wir liefen dann nach einem weiteren Rundgang durch die Stadt zurück zum Mobil. Es war Ebbe, so liefen wir nicht entlang der Straße zurück zum Mobil, sondern quer durch die Bucht. Das tat so gut, barfuß im warmen Sand mit relativ warmem Wasser. Amy und ich versuchten uns im Tigergang (liefen schleichend auf den Zehenspitzen) und hatten viel Spaß.

Ein anderer Womo-Fahrer hatte uns den Tipp gegeben, es mal im Fährhafen mit der Übernachtung zu versuchen – da hätte man einen guten Blick auf den Hafen und die Boote im Hafenbecken. So fuhren wir nach dem Mittagessen dorthin auf die andere Seite von Roscoff. Tatsächlich war am Fährhafen ein großzügig bemessenes, asphaltiertes Areal für Womo- und Caravan-Übernachtungen reserviert. Dummerweise fiel der Blick von da direkt auf die ein- und auslaufenden Fähren nach Irland. Die Versuchung, einfach zu buchen und mitzufahren war enorm.

Trotzdem schafften wir es, bei schönstem Wetter in die Stadt zum Bootshafen zu laufen um ein paar sonnige Stunden fotografierend zu verbringen. Ein älterer Mann suchte nach Muscheln, während sein English Setter ausgelassen im Affentempo eine Runde nach der anderen im trockenen Hafenbecken drehte. Nach geschätzten 50 km Laufstrecke fand er einen verrotteten Fisch, in dem er sich ausgiebig wälzte. Die Flut kam währenddessen wieder herein, die stundenlang trockenliegenden Boote fingen wieder an, auf dem Wasser zu schaukeln, der Mann packte seine Beute und den streng duftenden Hund ins Auto, und im Hafen regte sich Betriebsamkeit. Neben der Bilderbeute brachte Gabi noch einen Sonnenbrand auf Nase und Nacken mit zurück, Gunter einen auf dem Kopf, wo die Haare nicht mehr so dicht stehen.

 

Hund und Herrchen nach einem langen Tag im Watt

Hund und Herrchen nach einem langen Tag im Watt

 

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27. Mai 2011

Roscoff 1

 

Sonnenuntergang in Roscoff

Sonnenuntergang in Roscoff

 

Da einige Richtung Osten fahrende Reisemobilisten berichtet hatten, die Stellplätze in Roscoff wären wieder benutzbar, entschlossen wir, diesem romantischen Städtchen einen Besuch abzustatten. Doch der Platz bei der Chapelle du Saint Barbe war, wie im letzten Herbst, für Womos nicht mehr zu benutzen und die Service-Säule entfernt. Westlich von der Innenstadt fanden wir nach einigem Herumirren in engen Sträßchen den neu eingerichteten Stellplatz an der Bucht bei Laber. Der Nachteil: mehr als drei Kilometer Fußmarsch bis zur Innenstadt. Einfach! Mike mit dem roten Bus hatte sich auch schon eingefunden und wir luden ihn zum Abendessen-Resteverwerten ein. Wir hatten frischen Fisch und Reis.

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14. Februar 2011

Treffen mit GDT Fotografen, Nordlicht in heller Mondnacht

Vor ein paar Wochen wurden wir per mail kontaktiert. Drei Naturfotografen würden im Februar auf die Lofoten reisen. Gerhard hatte vor, eine Tour mit Heike zu den Walen zu machen. Leider geht das nicht: keine Wale, Heike in Deutschland.

Doch, treffen ein paar Naturfotografen aufeinander, gibt es immer was zu erzählen. Ich dachte ja, dass wir all unsere Lieblingsplätze auf den Lofoten schon im Blog verraten hatte:-) Doch Gerhard wollte uns unbedingt treffen. Und wir alle genossen es sehr. Saßen stundenlang zusammen, tauschten uns aus. Das tat gut:-)

Irgendwann wurde eher ich nervös. das Licht sah klasse aus draußen und die Herren waren doch gerade erst angekommen. Juckte deren Fotofinger nicht? Doch, das tat er. So gingen wir zusammen auf den Hügel hinterm Haus, Gunter versuchte derweil ohne Erfolg mit dem, was die Kinder an Lebensmitteln übrig gelassen hatten, eine Mahlzeit zu bereiten. Ja, bei Kälte und Wind haben anscheinend drei Jugendliche im Wachstum einen unbeschreiblichen Hunger:-) Nichts ging. Auch nichts mehr für’s Früstück da!

Ich war noch eine Weile draußen, das Licht war wirklich schön, die Lofoten und diese kleine Insel präsentierten sich von der allerbesten Seite. Ich sah begeistert zu, wie zwei der Herren, Kurt und Gerhard, arbeiteten, mit Steffen unterhielt ich mich.

Erfahrungsaustausch mit drei lustigen Fotografen

Erfahrungsaustausch mit drei lustigen Fotografen

na, sieht ganz anders aus, oder?

na, sieht ganz anders aus, oder?

weitere Nordlichter hier…

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29. Dezember 2010

Wolkenhimmel – Pferdeschlittentour

Heute hatten wir einen interessanten Himmel, Esra rief, als er unterwegs war zum Actionfilm Drehtag, den letzten heute. Noah war froh, denn ihm fiel das Filmen bei minus 10° ohne Handschuhe schwer. Mit Handschuhen kann er die Canon SX20 nicht bedienen.

Magnus kam ins Kaffee Reichert (unser interner Scherz), ich machte mich gerade für den Ausflug mit Kamera fertig. Vor dem Haus traf ich zwei freundliche Nachbarn und kam ins Gespräch, das war sehr nett. Ich brauche die Gespräche mit Leuten, damit mir selbst Sachen klar werden, das merkte ich heute wieder. Hierauf  lief ich zum See um die schönen Wolken zu genießen, aber ich bekam da den Himmel nicht wirklich gut auf das Foto. Und weit raus lief ich heute nicht, denn der hohe Schnee auf dem Eis machte mich unsicher. In den Fußspuren sammelte sich an einigen Stellen Wasser und ich traute dem Eis nicht. Maria meinte zwar, es wäre fest genug, aber da bin ich lieber vorsichtig. Ich hatte mich extra nicht mehr so warm angezogen, weil das Laufen im hohen Schnee so anstrengend ist, und trotzdem war es mir noch zu warm. Nur die Hände frieren einem ab. An einer Stelle brach ich ein und landete bis übern Kopf mit Schnee bedeckt im zugewehten Graben. Uff, erschrocken war ich, aber im Schnee fällt man zum Glück weich.

Als ich die Kamera für einen Zeitraffer rausstellte, spielte der Drahtauslöser nicht mit. Zweimal streikte er und so fehlten mir wichtige Bilder. Aber, wie ich es erwartet hatte, gab es einen super Sonnenuntergang. Und da war ich ohne Jacke und Handschuhe draußen um den Zeitraffer zu checken. Brrrr, da froren mir sehr schnell die Finger ab.

Sonnenuntergang im Scheunenfenster

Sonnenuntergang im Scheunenfenster

atemberaubender Sonnenuntergang

außergewöhnlicher Sonnenuntergang

Abends wurde von Österaker eine Pferdekutschentour angeboten. Die Jungs finden Pferde uncool, kommt wohl, weil die weiblichen Klassenkameraden immer nur Pferde malten?! Jedenfalls ist Amy Pferdefreundin und sie wollte anfänglich auch nicht mit. Sie meinte, es wäre zu kalt. Aber wir rüsteten uns sehr gut aus, doppelte Socken, doppelte Handschuhe, Wolldecke, Handwärmer und Skihosen, natürlich Jacken:-) Wir kamen bei der ersten angebotenen Tour unter, tranken Glögg  = Glühwein vor der Fahrt. Amy bekam eine Fackel und war ganz stolz. Ich unterhielt mich unterwegs mit Aurora.  Nach der Rückkehr gab es belegte Brote und warme Brühe, als Nachtisch Schokolade und Bonbons.

Zurück am Auto war die Windschutzscheibe vereist. Ich kratzte alles frei, während die anderen schon einstiegen, dann muß ich mich beeilen, sonst gefriert es innen, wenn 5 Leute drinnen warten. Also, schnell kratzen, dann rein und schwubs war es wieder vereist. Eine dünne Eisschicht, die aber die Sicht dick behinderte. In der Luft lag Nieselregen, und das bei minus 9 °C, schon seltsam. Ich wartete eine Weile, bis der Lüfter Effekt zeigte, aber wir fuhren trotzdem mit relativ schlechter Sicht die zwei Kilometer nach Hause.   Ohne funktionierende Scheibenwaschanlage kann man das Fahren ganz vergessen. Interessant, was ein schwedischer Winter so alles zu bieten hat.

Pferde in der Nacht

Pferde in der Nacht

und los geht die Kutschfahrt

und los geht die Kutschfahrt

Ein Ausflug mit der Pferdekutsche – ein Text von Amy

Am Anfang wollte ich eigentlich nicht zu den Pferdekutschen gehen, da ich dachte es würde zu kalt werden.

Gabi fragte mich am Abend und ich meinte das ich nicht wollte, doch sie schaffte es mich zu überreden und ich hoffte das ich vielleicht eines der Pferde streicheln dürfte.Damit es uns nicht kalt wurde in den Kutschen zogen wir lange Unterwäsche an und auch noch zwei paar Socken und Handschuhe übereinander.Dann stiegen wir in unser Auto, doch nur Gabi und ich gingen, da wir noch platz im Auto hatten nahmen wir noch unsere Freunde Maria, Aurora, Ari und Aron mit.

Die Fahrt verging schnell und es dauerte nicht lange bis die Kutschen kamen und alle aufsteigen konnten. An jede der Kutschen waren zwei Pferde angespannt und jede Kutsche war mindestens 5 Meter lang und 2 Meter breit, dazu hatten sie kein Dach und anstatt Sitzen nur Decken die über das Holz gelegt worden waren das unten zwei Schienen hatte.Jeder hatte eine Decke dabei die er sich über die Beine legen konnte, um nicht kalt zu werden.

Dann bekamen manche Leute (darunter auch ich) Fackeln die die Kutschen leuchten liesen.Wir fuhren langsam los und ich sah wie die Lichter des Dorfes sich langsam entfernten und lies die Füße einfach über den Rand der Kutsche hängen wie die meisten anderen es auch taten.Einmal blieb die Kutsche hängen und wir mussten absteigen, dann als wir wieder darauf sprangen setzte sich Gabi leider auf die Decke die ich und sie geteilt hatten und da sie nicht mehr aufstehen und sie unter sich herausziehen konnte war nur die halbe Decke frei und ich musste ohne sie auskommen.

Ein paar Kinder die neben uns saßen, sangen Weihnachtslieder und sahen zu wie ihre Fackeln langsam abbrannten.Am Ende des Ausflugs war noch etwas von meiner Fackel übrig und ich steckte sie in den Boden um freie Hände zu haben da ich jetzt die Pferde streicheln durfte.Die Tiere hielten still und nach einer Weile ging ich weg um etwas von dem Essen zu nehmen das es hier gab (Sandwiches).Wir sprachen noch eine Weile bis wir dann schließlich wieder nach Hause gingen.

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08. Dezember 2010

Am Meer

Nur kurz ein Foto: Ich habe es ans Meer gepackt:-) Gar nicht so einfach bei dem Wetter. Wir haben Corinne an den Flughafen nach Nyköping gefahren und dann noch ein Stück weiter nach Femöre. Wow, so viel Schnee. Eine Straße zum Leuchtturm war geräumt, da sind wir dann hin. Später gibt es dann noch einen genaueren Bericht:-)

Femöre Leuchtturm

Femöre Leuchtturm

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30. Mai 2010

Artikel in der Naturfoto Juni 2010 – “fotografische Glücksgefühle”

Cote Sauvage, ruhiges Meer

Cote Sauvage, ruhiges Meer

Falls Ihr Interesse daran habt, wie ich mich fühle, wenn ich fotografiere, dann lest den 10 seitigen Artikel “fotografische Glücksgefühle” in der aktuellen Naturfoto.

Unglaublich glücklich bin ich, wenn ich in der Natur unterwegs bin und wenn fotografisch alles passt. Mehr möchte ich erstmal nicht verraten:-)

Ich freue mich aber über Eure Rückmeldungen hier im Blog.