Anregungen zum weihnachtlichen Kamerakauf
Du brauchst eine neue Kamera, weil die alte klemmt, zu langsam oder zu schlecht ist und nur noch zögerlich Fotos produziert? Du willst eine Kamera an Weihnachten verschenken, oder dir selbst eine wünschen? Als Kunde hast du es zur Zeit nicht leicht, aus der Flut an Kameramodellen die beste für die jeweiligen Zwecke zu finden. Dazu lauern noch überall Fallstricke:
- Übertriebene Werbeversprechen,
- irreführende Jubelkommentare in den Onlineshops
- wenig qualifizierte Verkäufer in den großen Märkten
- welche Testseiten im Internet sind verkappte Marketing-Plattformen?
- welche Testseiten sind zuverlässig?
Da wird der Kamerakauf leicht zum Glücksspiel, Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Du hast am Ende immer ein wenig das Gefühl, da gäbe es noch was Besseres, nur hast du es nicht gefunden.
Darum will ich hier als kleine Entscheidungshilfe meinen persönlichen Wunschzettel vorstellen. Dies sind auch die Kamera-Modelle, die ich gerne Ratsuchenden empfehle.
1. Kompaktkamera-Vorschlag
Smartphones haben die Kompaktkameras fast verdrängt. Doch in dieser Klasse gibt es einige interessante Spezialmodelle, wie Unterwasserkameras.
Mein Tipp:

Olympus TG-870 Digitalkamera 16 Megapixel, BSI CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, 21 mm Weitwinkelobjektiv, 5-fach Zoom, WiFi, Full HD, wasserdicht bis 15 Meter.
Mit klappbarem Display und Supermakro (Minimalentfernung 1cm) ist die robuste TG-870 ideal für das Fotografieren in Gezeitenbecken, an Küsten und in Uferregionen.
Wie du Unterwasserfotos machen kannst, steht hier sehr ausführlich beschrieben.
2. Superzoomkamera-Vorschlag
Für die Freunde langer Telebrennweiten habe ich zwei Modelle herausgepickt.
Tipp 1:
Nikon Coolpix P900
Digitalkamera (16 Megapixel, 83-fach optischer Megazoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-Display mit 921.000 Pixel, Full-HD-Video, Wi-Fi, GPS, NFC, bildstabilisiert)
Der schon fast irrsinnig große Brennweitenbereich von 24-2000mm (KB äquiv.) ist dank des effektiven Bildstabilisators sogar gut nutzbar. Wegen des kleinen Kompaktkamerasensors bleibt die Nikon p900 noch tragbar.
Ich könnte mir vorstellen, dass man mit so einer Kamera gut Konzerte fotografieren kann. Konzertfotos mit einer Kompaktkamera.
Tipp 2:
Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG
Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC
Der Superzoom-Multitalent-Klassiker mit größerem Sensor, lichtstärkerem Objektiv und schnellem Autofokus ist klar auf hohe Bildqualität getrimmt. Dafür ist die FZ1000 recht klobig und hat einen Brennweitenbereich von „nur“ 25-400mm.
3. Systemkamera-Empfehlungen
Tipp 1:
Canon EOS M10
Mein Preistipp! Für nur 300 Euro mit Standardzoom ist die M10 unschlagbar günstig. Der Sensor im APS-C Format verspricht hohe Bildqualität. Ein Klappdisplay mit Touchfunktion, einfache Bedienung, geringes Gewicht und ein stark verbesserter Autofokus gegenüber dem ersten M-Modell lassen leicht verschmerzen, dass die Auswahl an Wechselobjektiven nicht sehr üppig ausfällt. Eine Zweitbatterie solltest du gleich mitbestellen, da die Akku-Kapazität, wie bei den meisten kompakten Systemkameras, nicht sehr üppig ausfällt.
Das Vorgängermodel die EOS M haben wir auf den Ostseeinseln ausgiebig getesten und waren begeistert.
Tipp 2:
Sony Alpha a6300
Noch mehr Bildqualität, noch schnellerer Autofokus, ein elektronischer Sucher und dazu 4K-Video. Das Mehr an Features und Qualität lässt sich Sony natürlich bezahlen. Gut das Vierfache einer EOS M10 kostet der Einstieg in das Sony-System mit der in ihrem Preissegment führenden Alpha a6300.
4. Spiegelreflexkamera-Empfehlungen
Tipp 1:
Nikon D5500
SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Touchscreen-Display, 39 AF-Messfelder, ISO 100-25.600, Full-HD-Video, Wi-Fi, HDMI) Kit inkl. DX 18-105 mm VR Objektiv
Die Nikon D5500 ist ein unauffälliger, stiller Star. Vielseitig, gut zu bedienen und vollständig ausgerüstet lernt man mit fortschreitender Nutzungsdauer, die Kamera immer mehr zu schätzen.
Mit dem 18-105mm Objektiv ist der Grundstein für eine in alle Richtungen ausbaubare Ausrüstung gelegt. Und das für nur 850 Euro.
Tipp 2:
Nikon D500
Digitale Spiegelreflexkamera (20.9 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) LCD-Touchmonitor, 4K-UHD-Video) Kit inkl. Nikkor AF-S DX 16-80mm 1:2;8-4 E VR ED Objektiv
Die! Wahl für sportliche und Sportfotografen, denen es primär auf Geschwindigkeit ankommt. Mit rund 2800 Euro liegt das Set für viele schon weit über der finanziellen Schmerzgrenze. Im Vergleich zur Profi-Garde ist die D500 aber geradezu ein Schnäppchen, und das bei unwesentlich geringerer Performance. Die Nikon D500 ist die wahrscheinlich beste APS-C Kamera, die es momentan zu kaufen gibt.
5. Zubehör-Vorschlag
Tipp:
Haida Metall Filterhalter System 100
Unsere Entdeckung in 2016! Den Erfahrungsbericht kannst du auf unserem Blog nachlesen.
Ein Muss für jeden, der Grauverlaufsfilter und starke Neutralgraufilter auch in Kombination mit dem Polfilter flexibel einsetzen will. Leicht zu bedienen, fantastische Wirkung auf die Bilder. Zum kompletten Set gehört noch der passende Objektiv-Adapterring, Filterscheiben und der SuperSlim Polfilter.
Die Haidafilter haben wir auf Sylt und jetzt auch in der Bretagne gestestet. Ich will NIE mehr ohne diese Filter auf Fototour gehen!
6. Ein Nachtrag
Asche über mein Haupt! Ich hatte nicht ausreichend CANON-Kameras in meiner Auswahl, haben einige unserer Leser mokiert. Das liegt einfach daran, dass CANON kein herausragendes Highlight im Spiegelreflexsegment anbietet. Außerdem habe ich die EOS M10 in der Auswahl, und das M-System zeigt vielversprechende Eigenschaften.
Die CANON Spiegelreflexkameras sind solide und ausgereifte Arbeitsgeräte, und nun soll ich eine präsentieren, die gehobene Bedürfnisse befriedigt und zugleich mit dem Preis nicht durch die Decke geht.
CANON-Sondertipps:
Canon EOS 80D
SLR-Digitalkamera, 24,2 Megapixel, 7,7 cm (3 Zoll) Touch-Display, APS-C
CMOS Sensor, 45 AF-Kreuzsensoren, DIGIC 6 Bildprozessor, NFC und WLAN, Full HD
Die EOS 80D liegt im mittleren Preissegment, bietet eine Fülle von Funktionen, ist einfach und schnell zu bedienen (Touchscreen), und ihr Sensor hat den größten Dynamikbereich aller CANON APS-Kameras.
Und nicht vergessen, ihr neuer schlanker Zwillingsbruder:
Canon EOS M5
Systemkamera, 24.2 Megapixel, APS-C CMOS-Sensor, WiFi, NFC, Full-HD – Kit inkl. EF-M 15-45mm 1:3,5 -6,3 IS STM Objektiv + gratis EF-EOS M Adapter
Die EOS M5 hat den gleichen Sensor wie die 80D. Auch sonst ähnelt sich das Innenleben der beiden Kameras. Wer noch eine fähige, leicht und flott bedienbare spiegellose Systemkamera sucht, sollte sich die M5 einmal genauer ansehen.
Externe Blitzgeräte – besonders für Reisefotografen
Externe Blitzgeräte sind auch für Reisefotografen nützlich
Im Tutorial über die Reisefotografie stellten wir nützliches Kamerazubehör vor. Ein oft vergessenes aber trotzdem wichtiges Fotozubehör ist unserer Meinung nach der aufsteckbare Systemblitz. Als Naturfotografen setzen wir Blitzgeräte im Freien ein, wo es die Situation verlangt. Das kommt nicht sehr häufig vor, ist aber im konkreten Fall bildentscheidend.
Gabi hat eine Kamera, die Canon 6d, ohne eigebauten Blitz, sie benutzt einen aufsteckbaren Systemblitz. Ich habe zwar einen Blitz in der Kamera, setze aber auch den Systemblitz ein, wenn Leistung und schnelle Blitzfolge gebraucht werden.
Wir zeigen dir hier Beispielfotos aus der Natur, bei denen der Blitz eine wichtige Rolle spielt. Die technischen Fotos vom Schachbrett verdeutlichen die Möglichkeiten der kreativen Lichtführung, wenn der Blitz von der Kamera getrennt eingesetzt wird. Anhand dieses Aufbaus kann ich den Effekt deutlicher aufzeigen. In der Natur setzten wir diese Technik bisher noch nicht ein. Das lag am fehlenden Equipment. Jetzt haben wir den neuen Blitz von Metz mecablitz M400 und werden in naher Zukunft auch auf Reisen damit fotografieren. Wir werden dann ausfühlich darüber berichten. Ein ausführlicher Testbericht folgt im nächsten Blogbeitrag.
Magst du an der kurzen Blitzumfrage teilnehmen?
Ohne Blitzaufhellung wäre der Fischer nur eine dunkle Silhouette vor dem Sonnenaufgang.
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Facts
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Infobox: Vorteile eines separaten Blitzgerätes
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Die Reicherts Kids vor dem Leuchtturm Rhubjerg Knude. Das Blitzlich friert Bewegungen förmlich ein und hellt die Personen auf.
Externe Blitze sind wahre Wunder der mordernen Technik
Elektronische Blitzgeräte sind wahre Wunder der modernen Technik. Sie verstrahlen geballte Lichtleistung und setzen im nächsten Moment zarte Lichtakzente. In Bruchteilen von Mikrosekunden steuern sie die korrekte Belichtung, sie zaubern Stroboskop-Effekte ins Bild oder spielen Videoleuchte. Sie haben sich von den Fesseln der Blitzsynchronzeit befreit (HSS = High Speed Synchronisation) und verschmelzen steuerungstechnisch vollständig mit der Kamera.
Ich habe den Eindruck, dass nur relativ wenige Fotografen diese ganze Bandbreite wirklich ausnutzen. Die meisten sind mit den eingebauten, automatisch gesteuerten Miniblitzern zufrieden. Und die Mehrzahl der multitalentierten Blitzgeräte fristet eher ein Schattendasein. So als würde man ein Rennpferd nur zum Ackerpflügen einsetzen.
Ich muss selbst zugeben, dass ich den Blitz eher selten einsetze. Als Landschaftsfotograf ist mir das noch zu verzeihen. Aber bei Innenaufnahmen und Portrait-Sessions, auch im Freien, schlägt die Stunde der Blitzgeräte. Hier dürfen sie endlich zeigen, was sie drauf haben. Hier kann ich das harte direkte Blitzlicht mit Reflektoren und Diffusoren nach meinen Vorstellungen zähmen und die Vorteile der drahtlosen Steuerung nutzen.
Unser halbzahmer Hausfuchs in Henningsvaer auf den Lofoten, Norwegen. Diesem neugierigen Gesellen machte unsere Anwesenheit und das angeblitzt werden nichts aus.
Glossar: Was bedeuten all diese Abkürzungen und Begriffe beim Blitz?
Shetlandpony auf Shetland. Der Blitz bringt die Fellstruktur gut zur Geltung.
Die komplizierte Bedienung der externen Blitzgeräte schreckt ab
In diesen Situationen stoße ich regelmäßig auf die Tücken der Technik. Ist die Blitzbelichtungskorrektur im Blitzgerät aktiviert, oder warum zum Teufel reagiert die Korrektur über die Kameraeinstellung nicht? Wie kombiniere ich den HSS-Modus mit einer dezenten Überbelichtung, und kann meine Kamera überhaupt HSS? Und wie richte ich ein bestimmtes Belichtungsverhältnis zwischen Kamerablitz und Slaveblitz ein? Fragen über Fragen. Die Bedienung dieser Mini-Kraftwerke scheint kompliziert und entbehrt oft einer eingängigen Bedienlogik. Eigentlich müsste ich die meist gut genährte Bedienungsanleitung permanent mitführen, zusammen mit der nicht weniger dicken Kamerabedienungsanleitung.
Ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Schnell mal mitten in der Fotosession die komplette Blitzsteuerung umstellen, funktioniert nicht so locker-flockig. Über irgendwelche Tastenkombinationen muss ich mich in die Tiefen des Menüs hinunterhangeln, bis ich nach etlichen Irrwegen endlich die gesuchte Einstellung gefunden habe. Und dann hoffe ich inständig, dass mich mein Blitz nicht im Stich lässt und mich dumm aussehen lässt.
Oft verfluche ich die funktionsüberfrachteten Systemblitzgeräte und wünsche mich in das vergangene Analog-Zeitalter zurück. Meine alten Metz-Blitzgeräte hatten TTL-Steuerung, ein paar Arbeitsblenden für den Automatik-Modus und eine Reihe manueller Teilleistungsstufen. Das war klar, übersichtlich und fast blind zu bedienen.
Aber was sollen die Hersteller denn machen, wenn sie so viele Möglichkeiten anbieten wollen? Entweder sie verschachteln die Vielfalt an Funktionen in Menüs, die wir nur mit komplexen Tastenkombinationen erreichen. Oder sie bepflastern den Blitz mit Dutzenden von Knöpfen, deren kryptische Symbole wir auswendig lernen müssen.
Aus dieser Situation heraus bildet sich ein regelrechter Teufelskreis. Der Systemblitz wird selten eingesetzt, deshalb fällt es schwer, sich an die Bedienung zu gewöhnen, deshalb nimmt man ungern den Blitz zur Hand, und so fort.
Mein Tipp: übe das Blitzen immer und immer wieder
Das Einzige, was uns hilft, diesen Kreis zu durchbrechen, ist üben, üben und nochmals üben. So lange mit den Einstellungen spielen und mit den verschiedenen Modi fotografieren, bis sich die Handhabung im Gedächtnis festgesetzt hat. Dann macht auch die Blitzfotografie plötzlich richtig Spaß. Das erging mir so, als ich mich jetzt intensiv mit dem neuen Blitzgerät auseinandersetzte.
Basstölpel, Bempton Cliffs, Fambourough, Yorkshire. Bei trübem Wetter bringt der Blitzeinsatz mehr Farben und Strukturen ins Motiv. Gabi stand ca. 8 Meter von den Tölpeln entfernt, So kam kein zu grelles Blitzlicht bei den Vögel an. Die Basstölpel hat es nicht gestört.
Diesen Fehler kannst du beim Blitzen leicht vermeiden
Bist du auch frustriert weil deine geblitzten Fotos so wahnsinnig unattraktiv nach Blitzbildern aussehen? Die Personen im Vordergrund sind hell und ausgebleicht, der Hintergrund ist abgesoffen. Die Lichtmenge nimmt halt physikalisch bedingt mit zunehmender Entfernung sehr rasch ab.
Ein Rechenbeispiel: Ich bin auf einer Party, in 1 Meter Entfernung stehen Leute, die ich fotografiere. Hier habe ich eine Lichtmenge von 100%. Der Hintergrund (Saalwand) ist 5 Meter von mir entfernt. Leute und Gegenstände in dieser Entfernung bekommen jetzt nicht etwa 1/5 der Lichtmenge ab, sondern nur noch 1/5² = 1/25. Also nur 4% des Lichts, welches die vordereren Personen abkriegen. Die Beleuchtungsdichte nimmt nämlich im Quadrat der Entfernung ab.
Lichtabfall im Quadrat der Entfernung
Abhilfe ist auf mehrere Arten möglich. Zum einen hilft indirektes Blitzen, falls eine weiße Zimmer-/Saaldecke vorhanden ist, zum anderen hilft mehr Teleeinstellung an der Kamera.
Wenn du in unserem Beispiel 4 Meter zurückgehst und die Personen mit Tele wieder heranholst, ist der Beleuchtungsunterschied weniger krass. Die Personen sind jetzt 5 Meter von mir entfernt der Hintergrund 10 Meter. Damit ist der Unterschied in der Entfernung nicht mehr 5-fach, sondern nur noch 2-fach. Der Lichtabfall vermindert sich von 25-fach auf nur noch 2² = 4-fach.
Du musst jetzt nicht jedes Mal nachmessen und rechnen, wer wie weit weg ist, gehe einfach ein paar Schritte zurück und setze das Tele ein.
Eine technisch aufwendige Lösung wäre das zusätzliche Installieren von Servo- oder Sklavenblitzen im Raum. Dazu benötigst du aber mehrere Blitzgeräte, die du strategisch günstig aufstellen und einstellen musst.
Zwei Bildbeispiele, die den Lichtabfall demonstrieren:
Geblitzt mit Weitwinkel (17mm) auc ca. 30 cm Entfernung. Der Lichtabfall zum Hintergrund hin ist deutlich erkennbar.
Geblitzt mit leichtem Tele (50 mm) aus ca. 1 Meter Entfernung. Der Lichtabfall ist entscheidend geringer, die Aufnahme wirkt harmonisch ausgeleuchtet.
Unser am häufigsten outdoor geblitztes Motiv im letzten Jahr war unser Dackel mit den Leuchttürmen.
Im nächsten Blogbeitrag geht es mit der Vorstellung des Metz mecablitz M400 weiter, mit vielen weiteren praktischen Tipps.
Reisefotografie Tutorial
Aland Fotogalerie – aktiv sein auf den finnischen Inseln
Die finnischen Aland Inseln
Auf Arte läuft gerade die schwedische Serie „Blutsbande“, die auf Aland spielt. Wir finden sie sehr spannend, etwas melancholisch und düster, ganz und gar nicht dieses weichgespülte Bullerbü-Tralala, was man so von deutschen Schweden-Serien gewohnt ist. „Blutsbande“ geht eher Richtung Wallander, aber nicht zu brutal. Die Kameraführung ist fantastisch, wir können die Ruhe und Naturverbundenheit, die Aland auszeichnet, in den Folgen hautnah spüren. Deswegen für dich als Tipp. Schau mal rein, gefällt dir vielleicht auch? Amazon Prime Kunden können die erste Staffel kostenlos anschauen. Die erste Staffel gibt es auch bei Amazon als DVD.
Aus diesem aktuellen Grund habe ich extra eine ausführliche Aland Fotogalerie eingerichtet. Klick dich mal durch für maximale Inspiration.
Havsvidden
Felsenküste auf den Aland Inseln
Nachtaufnahmen auf Aland
Leute, Sehenswürdigkeiten und Häuser
Haus auf Åland, Finnland
Unterwegs Wohnmobil und Fähren
Degersand – Strandfeeling auf den Aland Inseln
Insel Föglö, Àland, Finnland
Die live Reiseberichte über die Aland Inseln mit zahlreichen Interviews
13 Gründe, warum Natur-Fotografie glücklich macht
13 Gründe, warum Natur-Fotografie glücklich macht – und genau deshalb lohnt es sich, mit der Kamera raus in die Natur zu gehen.
Interview: Maria und Thor reisen mit ihren vier Kindern um die Welt
Den Blog „sechspaarschuhe.de“ verfolge ich schon eine ganze Weile mit großem Interesse. Vor allem, weil ich die Filme, die die Videografin Maria zusammenschneidet so super schön finde. Traumhafte Natur, glückliche spielende Kinder, und die Musik von Thor – das passt einfach gut zusammen.
Jetzt wollen die beiden zusammen mit Sandy und Benny, einer anderen weltreisenden Familie, einen Film machen. Ich habe Thor kurz interviewt und als Audiodate hochgeladen. Viel Spaß beim Anhören und schau Dir auch den kurzen Film über das Projekt an.
Zur Kampagne bei Startnext
Zwei Familien auf Weltreise – Der Film from Maria on Vimeo.
Dein Weg zum Nordlicht – eine super Geschenkidee
Winterzeit – Polarlichtzeit. Die Hardcover-Ausgabe unseres Fotolehrbuches/Reiseführers/Bildbands „Dein Weg zum Nordlichtfoto“ erfreute sich gerade in der Vorweihnachtszeit großer Beliebtheit.
Den ausschließlich begeisterten Reaktionen nach zu urteilen, haben wir anscheinend einen Nerv getroffen. Die gesteigerte Nachfrage hat natürlich auch einen Nachteil. Die letzte Charge war bis auf wenige Exemplare verkauft, zum Glück kam die für Januar erwartete Lieferung direkt vor den Weihnachstfeiertagen an.
Die neue Lieferung ist schon da!
Du kannst sowohl die Buchausgabe als auch das eBook hier direkt bestellen.
Dein Weg zum Nordlichtfoto – Inspiration, Fotokurs, Reisetipps – eBook
9,98 Euro (inkl. 19% MwSt in Deutschland)
Dein Weg zum Nordlichtfoto – Inspiration, Fotokurs, Reisetipps, Hardcover
24,80 Euro plus 2,20 Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands. (inkl. 7% MwSt in Deutschland) Lieferung ab sofort!
Die Lieferung außerhalb von Deutschland ist teurer. Bei der Post ist leider noch nichts von europaweiter Harmoniserung zu spüren. Das Buch kostet damit inklusive Verpackung und Versand 32,00 Euro.
Bitte schickt uns für die Bestellung eine Email an: nordlicht@5reicherts.com
Wunschzettel für Fotografen
Anregungen zum weihnachtlichen Kamerakauf
Du brauchst eine neue Kamera, weil die alte klemmt, zu langsam oder zu schlecht ist und nur noch zögerlich Fotos produziert? Du willst eine Kamera an Weihnachten verschenken, oder dir selbst eine wünschen? Als Kunde hast du es zur Zeit nicht leicht, aus der Flut an Kameramodellen die beste für die jeweiligen Zwecke zu finden. Dazu lauern noch überall Fallstricke:
Da wird der Kamerakauf leicht zum Glücksspiel, Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Du hast am Ende immer ein wenig das Gefühl, da gäbe es noch was Besseres, nur hast du es nicht gefunden.
Darum will ich hier als kleine Entscheidungshilfe meinen persönlichen Wunschzettel vorstellen. Dies sind auch die Kamera-Modelle, die ich gerne Ratsuchenden empfehle.
1. Kompaktkamera-Vorschlag
Smartphones haben die Kompaktkameras fast verdrängt. Doch in dieser Klasse gibt es einige interessante Spezialmodelle, wie Unterwasserkameras.
Mein Tipp:
Olympus TG-870 Digitalkamera 16 Megapixel, BSI CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, 21 mm Weitwinkelobjektiv, 5-fach Zoom, WiFi, Full HD, wasserdicht bis 15 Meter.
Mit klappbarem Display und Supermakro (Minimalentfernung 1cm) ist die robuste TG-870 ideal für das Fotografieren in Gezeitenbecken, an Küsten und in Uferregionen.
Wie du Unterwasserfotos machen kannst, steht hier sehr ausführlich beschrieben.
2. Superzoomkamera-Vorschlag
Für die Freunde langer Telebrennweiten habe ich zwei Modelle herausgepickt.
Tipp 1:
Nikon Coolpix P900
Digitalkamera (16 Megapixel, 83-fach optischer Megazoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-Display mit 921.000 Pixel, Full-HD-Video, Wi-Fi, GPS, NFC, bildstabilisiert)
Der schon fast irrsinnig große Brennweitenbereich von 24-2000mm (KB äquiv.) ist dank des effektiven Bildstabilisators sogar gut nutzbar. Wegen des kleinen Kompaktkamerasensors bleibt die Nikon p900 noch tragbar.
Ich könnte mir vorstellen, dass man mit so einer Kamera gut Konzerte fotografieren kann. Konzertfotos mit einer Kompaktkamera.
Tipp 2:
Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG
Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC
Der Superzoom-Multitalent-Klassiker mit größerem Sensor, lichtstärkerem Objektiv und schnellem Autofokus ist klar auf hohe Bildqualität getrimmt. Dafür ist die FZ1000 recht klobig und hat einen Brennweitenbereich von „nur“ 25-400mm.
3. Systemkamera-Empfehlungen
Tipp 1:
Canon EOS M10
Mein Preistipp! Für nur 300 Euro mit Standardzoom ist die M10 unschlagbar günstig. Der Sensor im APS-C Format verspricht hohe Bildqualität. Ein Klappdisplay mit Touchfunktion, einfache Bedienung, geringes Gewicht und ein stark verbesserter Autofokus gegenüber dem ersten M-Modell lassen leicht verschmerzen, dass die Auswahl an Wechselobjektiven nicht sehr üppig ausfällt. Eine Zweitbatterie solltest du gleich mitbestellen, da die Akku-Kapazität, wie bei den meisten kompakten Systemkameras, nicht sehr üppig ausfällt.
Das Vorgängermodel die EOS M haben wir auf den Ostseeinseln ausgiebig getesten und waren begeistert.
Tipp 2:
Sony Alpha a6300
Noch mehr Bildqualität, noch schnellerer Autofokus, ein elektronischer Sucher und dazu 4K-Video. Das Mehr an Features und Qualität lässt sich Sony natürlich bezahlen. Gut das Vierfache einer EOS M10 kostet der Einstieg in das Sony-System mit der in ihrem Preissegment führenden Alpha a6300.
4. Spiegelreflexkamera-Empfehlungen
Tipp 1:
Nikon D5500
SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Touchscreen-Display, 39 AF-Messfelder, ISO 100-25.600, Full-HD-Video, Wi-Fi, HDMI) Kit inkl. DX 18-105 mm VR Objektiv
Die Nikon D5500 ist ein unauffälliger, stiller Star. Vielseitig, gut zu bedienen und vollständig ausgerüstet lernt man mit fortschreitender Nutzungsdauer, die Kamera immer mehr zu schätzen.
Mit dem 18-105mm Objektiv ist der Grundstein für eine in alle Richtungen ausbaubare Ausrüstung gelegt. Und das für nur 850 Euro.
Tipp 2:
Nikon D500
Digitale Spiegelreflexkamera (20.9 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) LCD-Touchmonitor, 4K-UHD-Video) Kit inkl. Nikkor AF-S DX 16-80mm 1:2;8-4 E VR ED Objektiv
Die! Wahl für sportliche und Sportfotografen, denen es primär auf Geschwindigkeit ankommt. Mit rund 2800 Euro liegt das Set für viele schon weit über der finanziellen Schmerzgrenze. Im Vergleich zur Profi-Garde ist die D500 aber geradezu ein Schnäppchen, und das bei unwesentlich geringerer Performance. Die Nikon D500 ist die wahrscheinlich beste APS-C Kamera, die es momentan zu kaufen gibt.
5. Zubehör-Vorschlag
Tipp:
Haida Metall Filterhalter System 100
Unsere Entdeckung in 2016! Den Erfahrungsbericht kannst du auf unserem Blog nachlesen.
Ein Muss für jeden, der Grauverlaufsfilter und starke Neutralgraufilter auch in Kombination mit dem Polfilter flexibel einsetzen will. Leicht zu bedienen, fantastische Wirkung auf die Bilder. Zum kompletten Set gehört noch der passende Objektiv-Adapterring, Filterscheiben und der SuperSlim Polfilter.
Die Haidafilter haben wir auf Sylt und jetzt auch in der Bretagne gestestet. Ich will NIE mehr ohne diese Filter auf Fototour gehen!
6. Ein Nachtrag
Asche über mein Haupt! Ich hatte nicht ausreichend CANON-Kameras in meiner Auswahl, haben einige unserer Leser mokiert. Das liegt einfach daran, dass CANON kein herausragendes Highlight im Spiegelreflexsegment anbietet. Außerdem habe ich die EOS M10 in der Auswahl, und das M-System zeigt vielversprechende Eigenschaften.
Die CANON Spiegelreflexkameras sind solide und ausgereifte Arbeitsgeräte, und nun soll ich eine präsentieren, die gehobene Bedürfnisse befriedigt und zugleich mit dem Preis nicht durch die Decke geht.
CANON-Sondertipps:
Canon EOS 80D
SLR-Digitalkamera, 24,2 Megapixel, 7,7 cm (3 Zoll) Touch-Display, APS-C
CMOS Sensor, 45 AF-Kreuzsensoren, DIGIC 6 Bildprozessor, NFC und WLAN, Full HD
Die EOS 80D liegt im mittleren Preissegment, bietet eine Fülle von Funktionen, ist einfach und schnell zu bedienen (Touchscreen), und ihr Sensor hat den größten Dynamikbereich aller CANON APS-Kameras.
Und nicht vergessen, ihr neuer schlanker Zwillingsbruder:
Canon EOS M5
Systemkamera, 24.2 Megapixel, APS-C CMOS-Sensor, WiFi, NFC, Full-HD – Kit inkl. EF-M 15-45mm 1:3,5 -6,3 IS STM Objektiv + gratis EF-EOS M Adapter
Die EOS M5 hat den gleichen Sensor wie die 80D. Auch sonst ähnelt sich das Innenleben der beiden Kameras. Wer noch eine fähige, leicht und flott bedienbare spiegellose Systemkamera sucht, sollte sich die M5 einmal genauer ansehen.