Die Canon 6D, wie ich sie kennen und schätzen lernte – ein emotionaler Kameratest
Auf der letzten Norwegenreise quittierte mein viel benutztes 24-105mm Objektiv von Canon seinen Dienst. Der Autofokus und die Blende streikten. Ich hatte diese gleiche Fehlermeldung schon einmal bei meinem 100-400mm gehabt, übrigens auch in Norwegen. Da die damalige Reparatur in Norwegen extrem teuer war und etliche Wochen dauerte, dachte ich dieses Mal nicht an Reparatur, sondern überlegte direkt, ein Ersatzobjektiv zu kaufen. Wir hatten zwar einige andere Objektive dabei, doch keines hatte die passende Filtergröße. Filter-Adapterringe hatte ich dummerweise auch nicht, so konnte ich meine Pol- und Graufilter nicht verwenden.

Vergleich Canon 6 D und Canon 5 D MII – neue Menüführung, gewöhnungsbedürftig aber doch durchdacht!
Immer Ersatz Objektive dabei – und trotzdem brauche ich mein 24-105 mm
Das Tamron 2,8 28-75 mm habe ich bereits seit sehr vielen Jahren, ich nutzte es anfangs ausschließlich an meiner Canon 5d, doch das Polfilter und die 64 und 1000 fach Graufilter hatte ich nicht eingepackt, weil ich diese Linse diesmal vor allem für die Nachtfotografie einsetzen wollte.
Objektivkauf in Norwegen
So weit in Norwegens Norden mangelt es an gut sortierten Fotoläden. Die Läden in Bodø hatten wir alle abgeklappert. Ein Fotohändler telefonierte herum – es waren aber keine Profi-Objektive zwischen Tromso und Mo i Rana vorrätig, und auch keine Adapterringe. Letzte Chance: Internetshop. Norwegens bekanntester ist Japan-Foto in Oslo. Das Objektiv war dort vorrätig, in Verbindung mit der Canon 6D war es ähnlich teuer wie in Deutschland, ohne Kamera kostete es etliche Euro mehr als daheim. Weil meine Canon 5D MII Dreck anzieht, wie sonst nur unser Staubsauger, war die Aussicht auf ein zweites Vollformat-Gehäuse schon verlockend.
Bezahlung mit Kreditkarte nicht möglich

Viel Bargeld für den Kauf von Kamera und Objektiv
So bestellten wir Kamera und Objektiv und mussten nur noch zusehen, wie wir es denn bezahlen, denn Japan Foto akzeptiert keine deutschen Kreditkarten. Das ist eine extrem blöde Angewohheit, die viele norwegische Internetläden haben. (Aus dem gleichen Grund liess sich auch unser Internetstick nicht online aufladen, und die Straßenmaut nicht zahlen!) Mit viel Sucherei und Hilfe bei der Übersetzung der norwegischen Webpage, fanden wir die Nachnahmeversandmöglichkeit, und liessen das Paket an die Adresse von Freunden auf den Lofoten schicken. Nachdem wir genügend Bargeld aus den Geld-Automaten gekitzelt hatten, durften wir nach wenigen Tagen Kamera und Objektiv auf der Post abholen.
Erste Fotos vor Ort in Norwegen
Meine ersten Fotos mit der neuen Kamera machte ich sehr bewußt – noch nie hatte ich eine neue Kamera on Location eingeweiht. Anfangs war ich ziemlich genervt, denn wieder mal war das Menü ganz anders aufgebaut, als beim Vorgängermodell. Vor allem die Anwahl der Schärfepunkte war völlig neu umgesetzt, und ständig klickte ich die falschen Tasten. Bis ich alle Customeinstellungen schließlich gefunden hatte dauerte eine Weile. Das finde ich am Anfang immer etwas nervig.
Doch schon nach kurzer Zeit hatte ich mich an die neue Anordung der Menüpunkte gewöhnt. Tatsächlich sind sie gut durchdacht und machen das Arbeiten leichter. Ich bin der Meinung, dass man dann wesentlich schneller einen Überblick über all wichtigsten Einstellungen hat.

Regenbogen über Reine, Lofoten – Tolle Motive am ersten Tag mit der neuen Kamera und dem neuen Objektiv

Fels am Strand, Lofoten – Canon D 6 – 15 Sekunden, Blende 11, ISO 50, 64 fach Graufilter
Jetzt ist die Canon D6 meine Lieblinglingskamera
Mir fiel während unserer weiteren Reise bald auf, dass ich nur noch mit der Canon 6D fotografierte. Es sind die vielen kleinen Verbesserungen, die mich nach und nach überzeugten. Griff ich nach der Arbeit mit der Canon 6D zur Canon 5D MkII oder zur Canon 7D, erschienen mir diese beiden Kameras viel zu klobig.
Die Canon 6D ist ein wenig kompakter und leichter, für meine zarten Frauenhände gerade richtig.
Beim Auslösen das gleiche Spiel, bewußt merkte ich nicht gleich, wie leise und weich die Canon D 6 auslöst. Hinterher erschrak ich jedesmal, wenn ich die 7D in die Hand nahm und auf den Auslöser drückte, so laut war deren Spiegelmechanik. Und die Canon 6D kann man sogar noch leiser schalten, was mir in manchen Situationen, wo ich unauffällig bleiben wollte – zum Beispiel beim Fuchs, sehr zugute kam.
Eine ideale Kamera für Tier- und Sportfotografen ist die Canon 6D nicht, meine 5D MII aber genauso wenig. Die begrenzte Anzahl von Autofokus-Punkten und die geringere Scharfstellgeschwindigkeit ist jedoch in der Landschaftsfotografie kein Nachteil für mich.

Schaf, Eggum, Lofoten – Canon 6 D, ISO 3200, Blende 4, 1/160 Sekunde – spät am Abend war es mir wichtig, das Schaf scharf abzulichten, deswegen die hohe ISO
Die Canon 6d ist etwas ungenauer bei Langzeitbelichtungen mit dem Graufilter
Bei Langzeitaufnahmen mit starken Graufiltern muss ich mit der Canon EOS 6D
mehr aufpassen, weil die Automatik hin und wieder voll daneben liegt. Das schafft die Canon 5 D Mk II und auch die Canon EOS 7D
wesentlich besser.
Jetzt stellte ich mich einfach bei diesen Langzeitbelichtungen auf manuelle Belichtungsmessung um, damit ist das Problem aus der Welt.
Ähnliches gilt für die Belichtungsmessung bei Nacht, die ist auch nicht so zuverlässig wie bei Tag. Das ist schade, denn der Autofokus der Canon 6 D soll gerade unter solch schlechten Lichtbedingungen noch sehr gut funktionieren. Sehr zufrieden bin ich wieder von den Aufnahmen nachts bei hoher ISO-Zahl, sie kommen mit erstaunlich wenig Bildrauschen rüber und sind von hoher Qualität.

Nordlicht in Bø, Vesterålen – Canon 6 D, ISO 2000, Blende 4, 15 Sekunden – entrauscht mit Noise Ninja

Lindesness, Südnorwegen, Canon 5 D MII, 3200 ISO, Blende 4, 1 Sekunde

Sandhammaren, Schweden, Canon 6 D, ISO 12800, Blende 4, 1 Sekunde – hier waren in tiefschwarzer Nacht extrem hohe ISO Werte nötig um die Belichtungszeit auf 1 Sekunde zu bekommen. Der Strahl des Leuchtturms bewegte sich relativ schnell. (Die Bäume habe ich mit etwas niedrigerer ISO und etwas länger belichtet!)

Sandhammaren, Schweden, Canon 6 D, ISO 8000, Blende 4, 1,6 Sekunden – Bei diesen beiden Fotos muss man bedenken, dass das nicht nur eine extrem hohe ISO ist, sondern noch dazu eine Langzeitbelichtung!
GPS und WiFi habe ich noch nicht benutzt, weil die beiden Funktionen ziemliche Stromfresser sind und ich unterwegs in der Natur mehr Wert auf lange Batterielebensdauer lege.
Bis zum Ende der Reise nahm ich tausende Fotos auf und wechselte dabei die Objektive ziemlich oft. Und welch ein Wunder, es zeigte ich nur ein einziger Sensorfleck auf den letzten Bildstrecken! Das hat mir sehr viel Fleckentferner-Arbeit daheim am Rechner gespart!
Außerdem nutzte ich die eingebaute Wasserwaage der 6 D schließlich ständig. Ich neige dazu schiefe Horizonte zu produzieren und Aufsteckwasserwaagen zu verlieren!
Zum Glück passen die Akkus der 5D MkII und der 7D auch in die 6D. Nur bei den Speicherkarten sind die Kameras inkompatibel: die 6D benötigt SD-Karten anstatt CF-Karten. Ich habe mit der Kamera zusammen eine 32 GB SD Karte bestellt und die reichte locker für mehrere Tage (Die Fotos sichere ich trotzdem jeden Abend!)
Anschluss für Studioblitzanlage fehlt bei der Canon 6d
Und noch was fehlt: Nach Reiseende wollte ich die 6D im Studio einsetzen, da ist mir aufgefallen, dass sie leider keinen Anschluss für Studioblitzanlagen hat. Dafür muss ich mir einen Adapter oder Infrarot-Blitzauslöser zulegen.
Also, das war mal ganz subjektiv meine Meinung zur Canon D 6. Ausführliche Berichte gibt es im Internet und in den Fotoheften ja bereits zur Genüge, da brauche ich das nicht auch noch zu machen. Außerdem bin ich sowieso nicht der Technikfreak, ich fotografiere einfach gern!
Besichtigung des Lindauer Leuchtturms
Morgens zogen wir gemütlich erst nach dem Frühstück los. Der Leuchtturm würde sowieso erst um 10:30 Uhr öffnen. Das Licht am See ist anscheinend auch gegen Mittag noch ganz nett. Der Himmel strahlte blau, er war mit kleinen weißen Wölkchen garniert. Die Alpen hingen fotogen am Horizont. Wir streiften durch die Läden, fotografierten Kirchen und Marktplätze und besichtigten schließlich den Leuchtturm. Der Eintritt kostet 1,60 Euro. Um die Aussicht zu erleben muss man zuerst die 139 hölzernen Stufen des Turms erklimmen. Im Innern gibt es zahlreiche Informationen an den Wänden, kritzelnde Touris taten ihr Besten, den liebevoll gestalteten Turm wieder zu verunstalten. Wir lasen uns also gen Himmel und schon vor der Tür ins Freie ertönte lustige Musik. Ein fast 90 jähriger Mann besuchte mit Freunden seine Heimatstadt und musizierte munter vor sich hin. Seine Freunde stimmten schließlich zur Mundharmonika ein Liedchen an und alle meine Sinne waren mal wieder glücklich. Frische, warm Seeluft, ein traumhafter Ausblick bei bestem Wetter und schmeichelnde, gutgelaunte Töne umfaltterten meine Ohren.
Ein paar Fakten von der Leuchtturmwand:
Wäre der Bodensee ohne Wasser müsste es 100 Jahre lang regnen um ihn wieder aufzufüllen. Die Bäche und der Rhein müssten 4 Jahre lang hineinfließen um ihn aufzufüllen.
Auf dem Bodensee können die Wellen bis zu 2 Meter hoch werden. Im Vergleich dazu sind die Wellen der Ostsee 4 Meter, der Nordsee 8 Meter, des Atlantiks 12 Meter und des Pazifiks 20 Meter. Es gab Infotafeln zum Bodensee, zum Rhein, zum Föhn und zum Wetter. Diese Infos werde ich später noch präsentieren. [/yellow_box]
Der Lindauer Leuchtturm
Hafen von Lindau
Aussicht vom Lindauer Leuchtturm
Aussicht vom Lindauer Leuchtturm – gut zu sehen, der bayrische Löwe und der alte Mangturm. der früher als Leuchtturm diente
Holzgeländer und Treppen des Lindauer Leuchtturms
Holztreppe des Lindauer Leuchtturms
An jeder Etage gibt es einen anderen Spruch für den Kopf
Warum nur reizen mich die Leuchttürme so? Selbst, wenn sie an einem See stehen? Beim Rückweg hinunter an den See muss man wieder auf den Kopf aufpassen, die Stufen sind ausgetreten, man schaut automatisch nach unten und verpasst die Holzbalken vor dem Hirn.
In der Hitze des Mittags brutzelten wir was leckeres im Mobil und zogen danach von dannen um ein gemütliches Plätzchen am See zu suchen. In Goren fanden wir einen Campingplatz, der auch Stellplätze anbieten und dort stellten wir uns an die Hecken. Mit den Rädern strampelten wir über Schotterstrecken zu einem Naturschutzgebiet. Der Hafen neben dem Campingplatz hat eine erstaunliche Größe. Die Segel sehen aus wie ein Wald.
Eiche am Kieselstrand des Bodensees
Abendlicht am Bodensee
Wie kann ein Aussichtspunkt noch schöner sein?
Reise zum Bodensee
Lindau am Bodensee
Zum ersten Mal steuerten wir unser Mobil gen Süden. Esra steckt mitten im Abi, welches er in Markdorf macht. Er hat weitere 4 mündliche Prüfungen vor sich bevor er sein Zeugnis in Empfang nehmen kann. Da die Zugfahrt mit dem Fahrrad etwas anstrengend ist, entschieden wir uns, ihn mit dem Wohnmobil dorthin zu bringen. Wir übernachteten in Markdorf und warteten morgens noch auf seine Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen. Stolz können wir sein! Das hat er bisher schon super gut gemacht. Vor allem in Englisch, welches durch den langen Reisen ganz ohne Vokabelpaukerei und Grammatik einfach sehr gut ist und Mathe, was ihm liegt, bestand er mit Bravur!
Der Leuchtturm in Lindau
Mich zog es zum einzigen Leuchtturm in der Region nach Lindau. Auf der Blauwiese gibt es einen Parkplatz, wo Mobile übernachten dürfen. Die Gebühr ist mit 20 Euro relativ hoch, wirklich schön ist der Platz auch nicht und es sind noch 2,9 km bis zum Leuchtturm. Trotzdem freute ich mich sehr hier stehen zu dürfen. Wir haben ja fast kein Gepäck dabei, für zwei, drei Wochen Touren packen wir nur extrem wenig ein. Die Heckgarage ist fast komplett leer, außer den beiden Fahrrädern, die wir noch reinpackten. Vor kurzem ersteigerten wir auf dem Flohmarkt ein qualitativ hochwertiges Klapprad – welches uns in Zukunft hoffentlich gute Dienste leisten wird.
Leuchtturm und Löwe, Lindau
Radfahren durch Lindau
Amy und ich fuhren also direkt los, um die Region zu erkunden. Es ist exakt 2,9 km zum Leuchtturm. Die Altstadt von Lindau ist wunderschön. Die Kopfsteinplastergassen sind von feinen, individuellen Lädchen gesäumt. Im Hafen dümpeln die Boote, meist Segelboote. Die Seile der Segel singen klappernd und pfeifend ihre „Windlieder“. Touristen schlendern nach Sonnencreme duftend am See entlang, wir schieben glücklich unsere Räder hinter ihnen her. Der Leuchtturm sieht wie ein richtiger Leuchtturm aus, es ist mein erster „Süßwasserleuchtturm“. Das Licht ist grell, ich schieße ein paar Fotos, weil ich nicht anders kann, dann radeln wir im Verkehr der geschäftigen Stadt zurück zum Wohnmobil.
Gegen Abend laufen wir alles zusammen nochmal los, wir nehmen aber die Räder mit. Wir halten uns so lange mit dem Fotografieren auf, dass der Leuchtturm gerade schließt, als wir gegen 19:00 Uhr im besten Licht dort ankommen. Ich spreche mit der „Leuchtturmwärterin“ und wir machen aus, dass wir die Tage nochmal abends vorbekommen werden. Amy und Noah laufen etwas früher zurück zum Mobil, Gunter und ich fotografieren noch eine ganze Weile im Hafen. Wir warten nicht, bis nachts die Beleuchtung des Turms angeht sondern radeln noch im Hellen zurück zum Parkplatz. Es ist wirklich gut, die Fahrräder dabei zu haben. Nur an das Licht für das Rad hatten wir nicht gedacht.
Lindauer Altstadt
Stadtmuseum in der Lindauer Altstadt
Gassen in Lindau
Übersichtsseite Bodensee
Der Lindauer Leuchtturm am Bodensee
Mal was anderes. Oder aber auch nicht. Wir sind noch nicht am Meer und können Euch trotzdem einen Leuchtturm bieten und zwar Deutschlands südlichsten.
Hier erstmal ein paar Fotos, der Text kommt später. Wir sind die Hitze nicht gewöhnt, weil wir ja immer im kühlen Norden unterwegs sind und sind aus diesem Grund noch etwas träge.
Leuchtturm in Lindau am Bodensee
Leuchtturm in Lindau am Bodensee
Leuchtturm in Lindau am Bodensee
Canon 6 D – Praxistest auf Reisen
Die Canon 6D, wie ich sie kennen und schätzen lernte – ein emotionaler Kameratest
Auf der letzten Norwegenreise quittierte mein viel benutztes 24-105mm Objektiv von Canon seinen Dienst. Der Autofokus und die Blende streikten. Ich hatte diese gleiche Fehlermeldung schon einmal bei meinem 100-400mm gehabt, übrigens auch in Norwegen. Da die damalige Reparatur in Norwegen extrem teuer war und etliche Wochen dauerte, dachte ich dieses Mal nicht an Reparatur, sondern überlegte direkt, ein Ersatzobjektiv zu kaufen. Wir hatten zwar einige andere Objektive dabei, doch keines hatte die passende Filtergröße. Filter-Adapterringe hatte ich dummerweise auch nicht, so konnte ich meine Pol- und Graufilter nicht verwenden.
Vergleich Canon 6 D und Canon 5 D MII – neue Menüführung, gewöhnungsbedürftig aber doch durchdacht!
Immer Ersatz Objektive dabei – und trotzdem brauche ich mein 24-105 mm
Das Tamron 2,8 28-75 mm habe ich bereits seit sehr vielen Jahren, ich nutzte es anfangs ausschließlich an meiner Canon 5d, doch das Polfilter und die 64 und 1000 fach Graufilter hatte ich nicht eingepackt, weil ich diese Linse diesmal vor allem für die Nachtfotografie einsetzen wollte.
Objektivkauf in Norwegen
So weit in Norwegens Norden mangelt es an gut sortierten Fotoläden. Die Läden in Bodø hatten wir alle abgeklappert. Ein Fotohändler telefonierte herum – es waren aber keine Profi-Objektive zwischen Tromso und Mo i Rana vorrätig, und auch keine Adapterringe. Letzte Chance: Internetshop. Norwegens bekanntester ist Japan-Foto in Oslo. Das Objektiv war dort vorrätig, in Verbindung mit der Canon 6D war es ähnlich teuer wie in Deutschland, ohne Kamera kostete es etliche Euro mehr als daheim. Weil meine Canon 5D MII Dreck anzieht, wie sonst nur unser Staubsauger, war die Aussicht auf ein zweites Vollformat-Gehäuse schon verlockend.
Bezahlung mit Kreditkarte nicht möglich
Viel Bargeld für den Kauf von Kamera und Objektiv
So bestellten wir Kamera und Objektiv und mussten nur noch zusehen, wie wir es denn bezahlen, denn Japan Foto akzeptiert keine deutschen Kreditkarten. Das ist eine extrem blöde Angewohheit, die viele norwegische Internetläden haben. (Aus dem gleichen Grund liess sich auch unser Internetstick nicht online aufladen, und die Straßenmaut nicht zahlen!) Mit viel Sucherei und Hilfe bei der Übersetzung der norwegischen Webpage, fanden wir die Nachnahmeversandmöglichkeit, und liessen das Paket an die Adresse von Freunden auf den Lofoten schicken. Nachdem wir genügend Bargeld aus den Geld-Automaten gekitzelt hatten, durften wir nach wenigen Tagen Kamera und Objektiv auf der Post abholen.
Erste Fotos vor Ort in Norwegen
Meine ersten Fotos mit der neuen Kamera machte ich sehr bewußt – noch nie hatte ich eine neue Kamera on Location eingeweiht. Anfangs war ich ziemlich genervt, denn wieder mal war das Menü ganz anders aufgebaut, als beim Vorgängermodell. Vor allem die Anwahl der Schärfepunkte war völlig neu umgesetzt, und ständig klickte ich die falschen Tasten. Bis ich alle Customeinstellungen schließlich gefunden hatte dauerte eine Weile. Das finde ich am Anfang immer etwas nervig.
Doch schon nach kurzer Zeit hatte ich mich an die neue Anordung der Menüpunkte gewöhnt. Tatsächlich sind sie gut durchdacht und machen das Arbeiten leichter. Ich bin der Meinung, dass man dann wesentlich schneller einen Überblick über all wichtigsten Einstellungen hat.
Regenbogen über Reine, Lofoten – Tolle Motive am ersten Tag mit der neuen Kamera und dem neuen Objektiv
Fels am Strand, Lofoten – Canon D 6 – 15 Sekunden, Blende 11, ISO 50, 64 fach Graufilter
Jetzt ist die Canon D6 meine Lieblinglingskamera
Mir fiel während unserer weiteren Reise bald auf, dass ich nur noch mit der Canon 6D fotografierte. Es sind die vielen kleinen Verbesserungen, die mich nach und nach überzeugten. Griff ich nach der Arbeit mit der Canon 6D zur Canon 5D MkII oder zur Canon 7D, erschienen mir diese beiden Kameras viel zu klobig.
Die Canon 6D ist ein wenig kompakter und leichter, für meine zarten Frauenhände gerade richtig.
Beim Auslösen das gleiche Spiel, bewußt merkte ich nicht gleich, wie leise und weich die Canon D 6 auslöst. Hinterher erschrak ich jedesmal, wenn ich die 7D in die Hand nahm und auf den Auslöser drückte, so laut war deren Spiegelmechanik. Und die Canon 6D kann man sogar noch leiser schalten, was mir in manchen Situationen, wo ich unauffällig bleiben wollte – zum Beispiel beim Fuchs, sehr zugute kam.
Eine ideale Kamera für Tier- und Sportfotografen ist die Canon 6D nicht, meine 5D MII aber genauso wenig. Die begrenzte Anzahl von Autofokus-Punkten und die geringere Scharfstellgeschwindigkeit ist jedoch in der Landschaftsfotografie kein Nachteil für mich.
Schaf, Eggum, Lofoten – Canon 6 D, ISO 3200, Blende 4, 1/160 Sekunde – spät am Abend war es mir wichtig, das Schaf scharf abzulichten, deswegen die hohe ISO
Die Canon 6d ist etwas ungenauer bei Langzeitbelichtungen mit dem Graufilter
Bei Langzeitaufnahmen mit starken Graufiltern muss ich mit der Canon EOS 6D
mehr aufpassen, weil die Automatik hin und wieder voll daneben liegt. Das schafft die Canon 5 D Mk II und auch die Canon EOS 7D
wesentlich besser.
Jetzt stellte ich mich einfach bei diesen Langzeitbelichtungen auf manuelle Belichtungsmessung um, damit ist das Problem aus der Welt.
Ähnliches gilt für die Belichtungsmessung bei Nacht, die ist auch nicht so zuverlässig wie bei Tag. Das ist schade, denn der Autofokus der Canon 6 D soll gerade unter solch schlechten Lichtbedingungen noch sehr gut funktionieren. Sehr zufrieden bin ich wieder von den Aufnahmen nachts bei hoher ISO-Zahl, sie kommen mit erstaunlich wenig Bildrauschen rüber und sind von hoher Qualität.
Nordlicht in Bø, Vesterålen – Canon 6 D, ISO 2000, Blende 4, 15 Sekunden – entrauscht mit Noise Ninja
Lindesness, Südnorwegen, Canon 5 D MII, 3200 ISO, Blende 4, 1 Sekunde
Sandhammaren, Schweden, Canon 6 D, ISO 12800, Blende 4, 1 Sekunde – hier waren in tiefschwarzer Nacht extrem hohe ISO Werte nötig um die Belichtungszeit auf 1 Sekunde zu bekommen. Der Strahl des Leuchtturms bewegte sich relativ schnell. (Die Bäume habe ich mit etwas niedrigerer ISO und etwas länger belichtet!)
Sandhammaren, Schweden, Canon 6 D, ISO 8000, Blende 4, 1,6 Sekunden – Bei diesen beiden Fotos muss man bedenken, dass das nicht nur eine extrem hohe ISO ist, sondern noch dazu eine Langzeitbelichtung!
GPS und WiFi habe ich noch nicht benutzt, weil die beiden Funktionen ziemliche Stromfresser sind und ich unterwegs in der Natur mehr Wert auf lange Batterielebensdauer lege.
Bis zum Ende der Reise nahm ich tausende Fotos auf und wechselte dabei die Objektive ziemlich oft. Und welch ein Wunder, es zeigte ich nur ein einziger Sensorfleck auf den letzten Bildstrecken! Das hat mir sehr viel Fleckentferner-Arbeit daheim am Rechner gespart!
Außerdem nutzte ich die eingebaute Wasserwaage der 6 D schließlich ständig. Ich neige dazu schiefe Horizonte zu produzieren und Aufsteckwasserwaagen zu verlieren!
Zum Glück passen die Akkus der 5D MkII und der 7D auch in die 6D. Nur bei den Speicherkarten sind die Kameras inkompatibel: die 6D benötigt SD-Karten anstatt CF-Karten. Ich habe mit der Kamera zusammen eine 32 GB SD Karte bestellt und die reichte locker für mehrere Tage (Die Fotos sichere ich trotzdem jeden Abend!)
Anschluss für Studioblitzanlage fehlt bei der Canon 6d
Und noch was fehlt: Nach Reiseende wollte ich die 6D im Studio einsetzen, da ist mir aufgefallen, dass sie leider keinen Anschluss für Studioblitzanlagen hat. Dafür muss ich mir einen Adapter oder Infrarot-Blitzauslöser zulegen.
Also, das war mal ganz subjektiv meine Meinung zur Canon D 6. Ausführliche Berichte gibt es im Internet und in den Fotoheften ja bereits zur Genüge, da brauche ich das nicht auch noch zu machen. Außerdem bin ich sowieso nicht der Technikfreak, ich fotografiere einfach gern!
Faststone Image Viewer – der empfehlenswerte Bildbetrachter
Blogbeitrag aktualisiert im September 2023!
Der FastStone Image Viewer – ein wichtiges Programm in unserem professionellen Workflow
Ich stelle dir hier einen unserer Top-Software-Favoriten, das Freeware-Programm Faststone Image Viewer, in der aktuellen Version 7.7 von www.faststone.org vor.
Faststone Image Viewer
Für was brauchen wir noch einen extra Bildbetrachter, wenn wir doch Adobe Lightroom benutzen, magst du dich jetzt fragen. Und außerdem bringt ja Windows seinen eigenen Betrachter mit.
Ganz einfach, Lightroom ist wunderbar geeignet für RAW-Bearbeitung, Katalogverwaltung, Bildbewertung und Erstellen von Sammlungen.
Aber für das flotte Betrachten der RAW-Bilder inklusive Lupenfunktion, oder für einen schnellen Blick in die Fotoordner und deren Strukturierung auf den Festplatten ist der Faststone Image Viewer das bessere, viel schnellere Werkzeug.
Auch ist der Faststone Image Viewer wesentlich schneller und übersichtlicher als der integrierte Windows Bildbetrachter, und er bietet auch viel mehr Möglichkeiten der Darstellung und Bearbeitung. Der Faststone Image Viewer ist für privaten Gebrauch kostenlos.
An unsere Mac-User:
Leider läuft der Faststone Image Viewer nur unter Windows. Mac-User haben weniger Auswahl an Bildbetrachtern. Zwei Foto-Editoren, deren Funktionalität Faststone nahekommt sind Xnview MP und PhotoScape X .
Reisefotos in Lightroom bearbeiten
Standard-Ansicht des Faststone Image Viewers
Super Bedienkomfort
Im Vergleich zu anderen Bildbetrachtern, wie IrfanView und XnView, bietet mir der Faststone Image Viewer mehr Bedienkomfort. Und der Faststone ist dabei nicht so überladen wie die bezahlpflichtigen Programme Ashampoo Photo Commander und Magix Foto Grafik Designer. Du kannst ohne extra Plugins installieren zu müssen, alle gängigen RAW-Formate direkt anzeigen lassen. Allein das ist Gold wert.
Ich habe die erwähnten Programme alle durchgetestet, um mir ein tragfähiges Urteil zu bilden. Ich war mit Faststone immer schneller als mit den anderen Viewern. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich gut darin eingearbeitet bin.
Diesen Fakt habe ich bei der Bewertung berücksichtigt. Und trotzdem gewinnt der Faststone Image Viewer meine uneingeschränkte Empfehlung. Es ist die beste Kombination aus Bedienbarkeit, Funktionsvielfalt, Kompatibilität, Stabilität und Schnelligkeit.
Die zwölf wertvollsten Eigenschaften von Faststone
Konfigurieren des FastStone Image Viewers
Du kannst den FastStone Image Viewer auf deine Bedürfnisse einstellen. Das ist anfangs vielleicht etwas lästig, aber du musst es nur einmal machen und dann passt es. Und es lohnt sich, die Software auf deine Bedürfnisse anzupassen.
Hier nur eine kurze Übersicht, was du alles machen kannst.
Allgemeine Einstellungen für das Aussehen und die Funktionen.
Die vielfältigen Einstellungen für die Miniaturansicht werden hier vorgenommen
Vorsortieren der Raw Daten
Ich sortiere auf Reisen und Daheim direkt nach dem Herunterladen alle Fotos mit dem FastStone Image Viewer. Das funktioniert auch mit den großen RAW Daten der R5 extrem schnell. Mit einem Klick auf das Foto kann ich bei 100% die Schärfe kontrollieren und in wenigen Sekunden Fotos markieren.
Unter dem Reiter „Markierung“ klickst du auf „Markierung aktivieren“. Danach kannst du über die ^-Taste (ganz oben links) Markierungen setzen. Das klappt auch in der Vollansicht des Fotos. In der rechten oberen Ecke des Miniaturfotos siehst du dann den roten Kasten, der bedeutet: markiert. Hast du alles Fotos durchgeklickt, klickst du in der Übersicht auf das „rote Rechteck“ und kanns dann auswählen:
Und schon kann ich meine Auswahl anzeigen lassen. Diese Fotos schiebe ich dann in einen Unterordner der besten Fotos.
Erst danach importiere ich die Fotos in Lightroom.
Mit dem FastStone Image Viewer Raw Daten sortieren
!!! Seit Version 7.7. hat Faststone einen neuen Menüpunkt „Bewertung.“ Mit diesem kannst du zusätzlich zur Markierung, deine Bilder mit farbigen Bewertungen von 1 bis 5 versehen !!!
Die Berwertungsskala von Faststone, ein bißchen wie in Lightroom
Im Druckmenü kannst vor dem Ausdrucken deine Seiten gestalten:
Im Druckmenü können unter dem Punkt „Gestalten und Drucken“ individuelle Anpassungen, wie Größe oder Rahmen vorgenommen werden. Das ist etwas für verspielte Fotografen.
Digitale Kontaktbögen im FastStone Image Viewer
So bekommst du schnell eine Übersicht, über eines deiner Fotothemen. Wir arbeiteten früher in der Dunkelkammer immer mit Kontaktabzügen. Vielleicht mögen wir sie deswegen immer noch so sehr?!
Kontaktbögen können automatisch erzeugt werden, oder frei nach eigenen Vorstellungen definiert
Lupenansicht zur Beurteilung der Schärfe des Fotos
Bei der Bildschirmlupe lässt sich die Vergrößerung, Größe und die Form einstellen
Wir empfehlen, anders als auf diesem Screenshot die Vergrößerung der Lupe auf 1,0 also 100 % einzustellen. Dann kannst du die Schärfe deines Fotos schnell und gut beurteilen.
Stapelkonvertieren von Bilddateien
Bei der Stapelkonvertierung können viele Parameter gewählt werden, um große Mengen von Bildern auf einen Rutsch zu bearbeiten, oder auch um nur das Format oder die Größe zu ändern.
So sehen die Slide-In-Fenster im Vollbildmodus aus
Du öffnest ein Foto im Vollbildmodus und bewegst dann die Maus an die vier Bildränder. Folgende Felder kommen dann zum Vorschein und du kannst direkt mit der Arbeit loslegen oder wichtige Informationen sehen.
Motivansicht im Vollbildmodus mit der Werkzeugleiste am unteren Bildrand
Die Bildbearbeitungsleiste erscheint, wenn man die Maus zum linken Bildrand bewegt
Am rechten Rand tauchen EXIF-Infos, Histogramm und eigene Kommentare auf
Hier die Histogramm-Ansicht
Am oberen Bildrand ruft der Mauszeiger die Bildlaufleiste auf
Mit rechtem Mausklick kommst du im Vollbildmodus ins Menü
Was kann Faststone nicht?
Der Faststone Image Viewer ist kein Bildbearbeitungsprogramm sondern in erster Linie ein Bildbetrachter. Deshalb fehlen ihm die fortgeschrittenen Bearbeitungswerkzeuge, wie z.B. Ebenenfunktionen.
Was ich noch vermisse, ist ein IPTC-Daten Viewer für die Verschlagwortung. Dafür muss ich zu Lightroom wechseln oder eine andere Software einsetzen. Das ist aber eine spezielle Funktion, welche die meisten Faststone-Benutzer nicht vermissen werden.
Hinweise zur Installation
Das Installieren geht ruckzuck. Einfach die Faststone.exe starten und die Installation durchführen.
Damit die Bilder standardmäßig mit Faststone geöffnet werden, müssen Windows 10 User unter den Windows-Einstellungen „Einstellungen – Apps – Standard-Apps“ unter dem Unterpunkt „Bildanzeige“ den Faststone Image Viewer auswählen.
Bei älteren Windows-Versionen stellst du die Zuordnungen im Faststone-Menü „Einstellungen“ unter Zuordnungen ein. Einfach „Alle auswählen“ klicken.
Dann legst du noch unter „Einstellungen – Miniatur“ deine gewünschte Bildgröße im Browserfenster fest, und das war’s schon. Alle weiteren Einstellmöglichkeiten kannst du dir in Ruhe später mal anschauen.
Faststone-Browser mit kleinen Miniaturen (120×90)
Faststone Browser-Fenster mit großen Miniaturen (260×195)
Unsere eindeutige Empfehlung: Der Faststone Bildbetrachter
Uneingeschränkte Empfehlung für den Faststone Image Viewer von unserer Seite!
Prrobier alle Einstellungen und Menüs ausgiebig durch. Und denke daran, dass einige interessante und mächtige Funktionen sich hinter unscheinbaren Buttons verstecken. Das ist halt ein bisschen so wie Ostereier suchen.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Unsere drei Lieblingsstrände in Cornwall
Strände gibt es fast wie Sand am Meer. Wir reisen immer entlang der Küste. In jedem Land, welches wir besuchen haben wir aber nur wenige, absolute Lieblingsstrände.
In Süden Englands fanden wir drei Strände, die besonders fotogen und traumhaft schön sind.
1. Kynance Cove, Lizard
Den Strand habe ich bereits ein wenig in Teil 2 Südengland mit Kindern besprochen. Doch möchte ich Euch weitere Fotos dieses Bilderbuchstrandes zeigen. Nur bei Ebbe ist die kleine Insel vor dem Strand erreichbar, bei Flut bleibt wenig Platz auf dem Sand. Aber gerade das macht die Sache spannend. Wann passen das Licht und die Gezeiten perfekt zusammen?
Die Wanderungen um diesen Strand herum sind atemberaubend. Das Meer ist wild und große Wellen knallen auf die Felsen. Vogelbeobachter schleichen ehrführchtig und auf leisen Sohlen, das Fernglas um den Hals vor allem abends über die Pfade. Früh morgens sind meist die Hundebesitzer unterwegs, die immer Zeit für ein Schwätzchen haben. Einen Leuchtturm gibt es am Wanderpfad auch.
Der Lizard Point Lighthouse ist als September Foto im Leuchtturm Kalender 2014.
Wellen, Cornwall, England
früh morgens, Lizard
Klippen auf der Wanderung zum Strand,
Viel los in der Hauptsaion, ansonsten sehr ruhig, Kynance Cove, Lizard
Möwen fischen in den Wellen, Kynance Cove, Lizard
Flut in Kynance Cove Panorama, Lizard, Süd England – die Leute tummeln sich auf den Felsen
Kynance Cove bei Flut, Lizard, Süd England
2.Bedruthan Steps
Die Bedruthan Steps sind eine außergewönliche Klippenformation, die bei Ebbe teilweise zu Fuß erreichbar am Strand liegen. Eine steile, vom National Trust gepflegte Treppe ermöglicht den Zugang zum weit unten liegenden Strand.
Da der Strand zwischen den Klippen liegt, ergeben sich vielfältige Fotomöglichkeiten von oben herab und vom Strand aus. Wir könnten dort tagelang verweilen und würden immer neue Fotomotive finden.
Wellenspiel am Strand, Die Klippen von oben herab fotografiert
Die Klippen von oben herab fotografiert, die Flut kam gerade rein und es war bedeckt
Bedruthan Steps
Wellenspiel am Strand, Bedruthan Steps – auch bei Regenwetter ein Erlebnis
3. Talland, Cornwall
Der Strand bei Talland ist von runden, roten Felsen geprägt. Allerdings schauen die nur bei Ebbe hervor, bei Flut sieht man nichts mehr viel von der unglaublichen Schönheit dieser von grünen Algen bewachsenen, farbenfrohen Felsen. Daher wäre es wieder richtig gut, mehrere Tage dort zu verweilen, damit Ebbe und Sonnenstand und auch noch das Wetter optimal abgepasst werden können für außergewöhnliche Fotos. Wir waren zwar drei Tage dort, davon versank einer komplett im Regen und die anderen scheiterten an der Flut, die im besten Licht alles verdeckte. Trotzdem konnten wir ein paar Fotos bei Sonnenschein machen.
außergewöhnliche Felsformationen, Talland Beach
Die Kinder vertrieben sich die Zeit mit dem Inspizieren der Gezeitenbecken
Talland Beach, bei Polperro
Farbkontraste, Talland Beach
Etwas weiter entlang der Küste sieht es dann wieder ganz anders aus. hier kurz vor Polperro
Wie man in den Gezeitenbecken Unterwasserfotos machen kann beschreiben wir ausfühlich in diesem Blogbeitrag.
Südengland Fotogalerie