Eine Fototour ohne Stativ ist für uns undenkbar. Über die Jahre haben wir unsere „Immerdabei“ Staive schon richtig lieb gewonnen – doch schonen tun wir die Geräte nicht! Ich musst letztens schmunzeln, als ich einen Blogbeitrag las, in dem stand, dass man sein Stativ nach dem Einsatz am Meer abends am besten mit unter die Dusche nimmt. Nun – erstens duschen wir unterwegs nicht täglich, und wenn, dann lieber zu zweit ohne Dreibein. Unsere Stative sehen nicht unbedingt wie jungfäulich aus dem Laden aus, sie sind verkratzt, rostig und manche Schrauben lassen sich schwer lösen. Aber: sieht man das den Bildergebnissen an? Fällt das Stativ deswegen gleich auseinander? Hält es aus diesem Grund nicht so lange? Durchaus nicht!

Unsere Dreibeine am Fenster. Links das Linhof, dann das Manfrotto 055 und das 190, rechts das Benbo
Unsere Stative auf Reisen – sie sind jahrelange, treue Begleiter
Manfrotto Einbeinstativ
Das Einbein ist nützlich bei der Tier- und Sportfotografie mit Teleobjektiven, da entlastet es unsere Arm- und Schultermuskulatur enorm. Wenn sich also die Chance auf Tierbeobachtung bietet, nehmen wir es mit.
Gorillapod Kleinststativ
Das Gorillapod setzen wir mit unserer GoPro oder mit einer Kompaktkamera ein. Für diese Zwecke ist es extrem hilfreich und flexibel. Deshalb ist es auch immer dabei. Für größere Kamera ist es leider nicht tragfähig genug.
Manfrotto Stative
Von der wichtigsten Bauart, den Dreibeinen, haben wir vier an der Zahl, die alle schon einige Jahre in Gebrauch sind:
Manfrotto 190, ca. 20 Jahre alt – Gabi’s Stativ
Manfrotto 055, ca. 26 Jahre alt – Gunter’s Stativ
Benbo Mark I, ca. 30 Jahre alt – Zeitraffer oder Makro Stativ
Linhof-Rekord Doppelprofil-Stativ, über 60 Jahre alt – nutzen wir nur daheim im Studio
Von diesen vier haben wir mindestens drei immer mit: die beiden Manfrottos und das Benbo. Sie sind nicht allzu schwer, sehr flexibel durch die abspreizbaren Beine, lassen sich einfach bedienen und stecken einiges an „robuster“ Behandlung weg. Wobei wir das schwerere Benbo meist für die Zeitrafferaufnahmen nutzen, die Manfrottens immer auf Wanderungen mitschleppen.
Das Benbo Mark I
Ein Spezialfall ist das Benbo Mark I. Mit 3,4 kg ist es ein schwerer Brocken, ein ganzes Kilo schwerer als das Manfrotto 055, aber ich habe es wegen seiner Flexibilität gern mit dabei.

Das Zentralgelenk des Benbo. Die Beinkonstruktion ist gut erkennbar.
Wer das Benbo noch nicht kennt, es ist ein Stativ, an dem die drei Beine und die Mittelsäule frei drehbar auf einem Zentralgelenk montiert sind. Dadurch sind alle nur denkbaren Stellungen und Verrenkungen möglich. Ideal für Makros und bei beengten Bedingungen. Dafür muss man beim Lösen des Zentralhebels das Benbo gut festhalten, sonst macht es die Grätsche wie ein Gaul mit Genickschuss.
Der zweite große Vorteil des Benbo ist seine Standbeinkonstruktion: Die unteren Beinsegmente sind die dickeren, und sie sind wasserdicht! Deswegen kann man das Benbo ohne Bedenken in Matsch, Sumpf, in Bäche und auch ins Meer stellen – bis zu 50 cm tief. Das eloxierte Aluminium ist extrem kratz- und korrosionsfest und muss höchstens mal abgewischt werden.
Linhof-Rekord Stativ
Das Linhof Rekord habe ich bei einer Firmenauflösung ergattern können. Es ist schwerer als das Manfrotto 055 und viel voluminöser. Das offene Aluprofil sammelt leicht Schmutz und die Beine lassen sich nicht abspreizen, deshalb bleibt es besser daheim im Studio.

Das offene Aluprofil des Linhof-Rekord Stativs.
Die Pflege der Stative garantiert eine sehr lange Lebenszeit
Wir sind wahrlich nicht die großen Pflegevorbilder. Vor der Reise kriegen die Schrauben und Gelenke etwas Öl spendiert, damit müssen die Stative auskommen. Während der teilweise monatelangen Reisen sind sie im Dauereinsatz und werden nur bei Bedarf gereinigt, wenn z.B. Sand in die Gelenke und Hebelmechanismen geraten ist.
Natürlich achte ich immer darauf, dass die Hebel- und Verstellkräfte stimmen, damit ein reibunsloses Arbeiten möglich ist.

Stativkörper des Manfrotto 190. Der Lack ist ab und die Schrauben sind rostig!
Wir sind meist am Meer unterwegs und das tägliche Salzwasserbad für die Stativbeine ist fast schon Pflicht. Die anschließend empfohlene Reinigung im Süßwasser schenken wir uns gewöhnlich. Zu aufwendig, kein Wasser da, keine Zeit usw. Die Beine werden mit einem feuchten Küchentuch abgerieben, das reicht. Dem Benbo macht das Salzwasser gar nichts aus, dem Aluminium der Manfrottos auch nicht viel.

Sicherer Stand mit ausgeklapptem Stativ-Bein. Untere Segmente ausgezogen.
Unsere Stative leiden – aber funktionieren
Eisenteile, wie die Federn, Schrauben und Muttern der Manfrotto-Beinklemmen mögen die salzige Gischt überhaupt nicht. Sie rosten schon nach kürzester Zeit kräftig vor sich hin. Es braucht aber schon etliche Jahre „Misshandlung“, bis wirklich ein Teil unbrauchbar wird. Dann hilft ein kurzer Besuch im Baumarkt. Manfrotto verwendet – wenigstens noch bei unseren Modellen – Standardschrauben, oder man bestellt sich die Teile beim Manfrotto-Service.
Bis auf zwei, drei Klemmschrauben haben wir aber noch nichts wechseln müssen.

Stativkörper des Manfrotto 055. Der Lack ist auch hier ab!

Korrosion derSchrauben und Federn am Manfrotto 055. Das lässt sich beim stetigen Einsatz am Meer kaum vermeiden.

Auch die Beinklemmen des Manfrotto 190 sehen bemitleidenswert aus, funktionieren aber noch ohne Probleme.
Nach Reiseende erfolgt regelmäßig eine Grundreinigung. Dabei nehme ich die Stative auch komplett auseinander, wenns nötig sein sollte. Frisch geputzt und justiert warten sie dann auf den nächsten Großeinsatz.
Ich will mit diesem Artikel beileibe niemandem nahelegen, sein geliebtes Stativ verlottern zu lassen, ich will nur verdeutlichen, dass Qualitätsstative ziemlich viel wegstecken können. Es sind Arbeitsgeräte und es gibt keinen Grund, sie mit Samthandschuhen anfassen zu müssen. Wir haben die Stative schließlich gekauft, um sie am Meer zu nutzen! Würden wir sie dauernd schonen, könnten wir keine Fotos machen! Immerhin nutze ich das Stativ intensiv seit 20 Jahren!
Außerdem kann der „Lotterlook“ auch eine Art Diebstahlschutz sein. Wer klaut schon einen zerrupften alten Gaul, dem man äußerlich nicht ansieht, dass er noch ganz gut rennen kann?
Trotzdem wünsche ich mir mal ein neues Stativ, das Manfrotto 190 ist etwas wartungsintensiver als das 055er. Auf den Shetlandinsel verlor ich hier und da mal ein Stativbein, weil die Schrauben sich gelockert hatten.

Noch einmal das 190, die Schrauben haben bald einen Wechsel verdient.

Untere Beinklemme des Manfrotto 055.
Dieser Artikel hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und wir haben inzwischen unseren Stativpark erweitert. Aktuell begleiten uns zwei Rock-Solid Carbon-Stative der Firma Rollei.
Unser Erfahrungsbericht der Rock Solid Carbon Stative.
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Weitere Stativ Blogbeiträge bei den 5reicherts:
Sonnenaufgänge fotografieren – morgens um 6:00 Uhr ist die Welt noch in Ordnung
Ich liebe Inseln, fahre aber nicht gerne mit Fähren. Ich liebe Sonnenaufgänge, stehe aber ungern früh auf. Nun, jeder Käs hat Löcher – ich überwinde also meinen inneren Schweinehund, besuchte trotzdem Inseln und freue mich über gelungene Fotos im Morgenlicht.
Abends bin ich natürlich immer auf Fotopirsch. Im hohen Norden passiert es mir oft, dass ich bis 1:00 Uhr nachts das weiche Abendlicht nutze, kurz die Fotos runterlade, und gleich wieder losziehen muss, weil die Sonne die Landschaft schon wieder mit frischem Morgenlicht übergießt. Der Schlaf kommt in diesen Zeiten bei mir definitiv zu kurz.
Trotz aller Mühen bin ich jedes Mal froh, Zeuge davon zu werden, wie die Welt vom Schlaf erwacht. Füchse und andere Tiere kommen aus ihrem Bau, die Vögel fangen an zu singen. Ich habe das Gefühl, Teil der Natur zu sein! Meistens bin ich allein, was dieses Verbundenheit mit der Natur noch intensiviert!
Warum ist das Licht des Sonnenaufgangs so faszinierend?
Wenn früh morgens die Welt erwacht, ist das morgendliche Licht unglaublich klar und sauber. Vor Sonnenaufgang gelingen meistens pastellige Fotos, die ersten Sonnenstrahlen sind die „wärmsten“. Meist dauert die fotogenste Phase am Morgen nur einige Minuten, dann wird das Sonnenlicht unaufhaltsam greller. Die Farben sind in der Frühe nicht so sehr vom Rot dominiert, wie beim Sonnenuntergang, sondern mehr gelblich. Das Grün wirkt dadurch besonders frisch und knackig, Tautropfen hängen an den Blättern. Ich streife mit der Kamera durch die Natur, atme tief durch, komponiere meine Fotos und ruhe in mir selbst. Erst nach mehreren Stunden kehre ich zurück, wecke ich die Kinder und wir frühstücken gemeinsam. Ich fühle mich erfüllt von der Arbeit im Licht! Mein Tag ist perfekt, wenn ich ihn mit einer Fototour starten kann! So habe ich mitunder um 9:00 Uhr früh bereits bis zu fünf Stunden „Arbeit“ hinter mir!
Morgen in Pevensy Bay, England – wir waren am Abend zuvor angekommen und ich wollte Füchse sehen. Die Zeitumstellung hatte ich nicht bedacht – so war ich eine Stunde zu früh unterwegs und genoss das Licht am Meer!
Pevensy Bay, England morgens kurz nach 4:00 Uhr – Bei höherstehender Sonne sind soche Aufnahmen nicht möglich!
Hier live Bericht zum Dunnotar Castle
Fünf Uhr morgens, ganz allein am Dunnotar Castle, Stonehaven, nur wenige Stunden später wimmelt es hier nur so von Touristen!
Dunnotar Castle, Stonehaven, schräges Licht auf den alten Mauern
Mit dem Wohnmobil haben wir manchmal das Glück, direkt vor Ort übernachten zu können. Ich erkenne schon von meinem Bett aus, ob sich eine Fototour lohnen wird oder nicht. Das Aufstehen fällt leicht, wenn das Licht und die Wolken eine fotogene Vorstellung liefern – wie zum Beispiel letzten September auf den Lofoten – in die Stiefel springen, den Fotorucksack schnappen und raus – da bin ich innerhalb von Sekunden hellwach!
Sturmwolken am Strand von Fredvang, Lofoten
Sturmwolken am Strand von Fredvang, Lofoten
In der Nacht hat die Flut die Strände frei von allen Spuren geputzt, nur hie und da sieht man, wo ein Otter unterwegs gewesen war.
Ich fotografiere so gut wie nie „den Sonnenaufgang“ selbst, sondern mich interessiert die Landschaft im weichen, klaren Licht des Morgens. Nun, manchmal versteckt sich die Sonne geschickt hinter Wolken, was meist sogar besser als ein wolkenloser Sonnenaufgang ist, so wie letzten September auf Vagsøy.
Immer vor Ort – Wohnmobilreisen sind für Fotografen die beste Wahl
Sonnenaufgang an der Küste der Insel Vagsøy
Sonnenaufgang an der Kreideküste auf Rügen – hier war das Hinkommen eine Herausforderung! Zu Fuß zu weit, mit dem Fahrzeug zu dieser Zeit unerreichbar – aber nur fast.
Wie wir es trotzdem schafften, steht hier.
kurz nach 3:00 Uhr nachts, der Tag beginnt auf den Lofoten
Auch Wellen sehen morgens unglaublich gut aus!
Warum es sich lohnt morgens zu fotografieren – die Vorteile auf einen Blick:
morgens um 6:00 Uhr an der RV 17, In der Nähe von Bronnøysund, Norwegen
Morgenmuffel Claudia von Claudi um die Welt hat mir dieses Blogstöckchen zugeworfen. Ich möchte allen fotografischen Morgenmuffel mal ans Herz legen, auch den inneren Schweinehund zu überwinden, sich aus dem Bett zu quälen und dann zu Staunen, wenn die Welt erwacht!
Reisefotografie Tutorial
Veröffentlichung: Unser Weg zum Nordlicht im Allradler
Im aktuellen „Allradler“ könnt ihr einen 12 seitigen Bericht über unsere Reise zum Nordlicht lesen. Wir fuhren mit unserem VW T4 durch schwedisch Lappland zu den Lofoten.
Unter allen Kommentatoren der nächsten Woche verlosen wir zwei Allradler Magazine.
Allradler – Das Abenteuer Offroad Magazin
Wir haben in den letzten Wochen und Monaten noch weitere Fotos und Reportagen veröffentlicht.
Mein Pferd
Unsere Manfrotto Stative nach 20 Jahren in Benutzung
Eine Fototour ohne Stativ ist für uns undenkbar. Über die Jahre haben wir unsere „Immerdabei“ Staive schon richtig lieb gewonnen – doch schonen tun wir die Geräte nicht! Ich musst letztens schmunzeln, als ich einen Blogbeitrag las, in dem stand, dass man sein Stativ nach dem Einsatz am Meer abends am besten mit unter die Dusche nimmt. Nun – erstens duschen wir unterwegs nicht täglich, und wenn, dann lieber zu zweit ohne Dreibein. Unsere Stative sehen nicht unbedingt wie jungfäulich aus dem Laden aus, sie sind verkratzt, rostig und manche Schrauben lassen sich schwer lösen. Aber: sieht man das den Bildergebnissen an? Fällt das Stativ deswegen gleich auseinander? Hält es aus diesem Grund nicht so lange? Durchaus nicht!
Unsere Dreibeine am Fenster. Links das Linhof, dann das Manfrotto 055 und das 190, rechts das Benbo
Unsere Stative auf Reisen – sie sind jahrelange, treue Begleiter
Manfrotto Einbeinstativ
Das Einbein ist nützlich bei der Tier- und Sportfotografie mit Teleobjektiven, da entlastet es unsere Arm- und Schultermuskulatur enorm. Wenn sich also die Chance auf Tierbeobachtung bietet, nehmen wir es mit.
Gorillapod Kleinststativ
Das Gorillapod setzen wir mit unserer GoPro oder mit einer Kompaktkamera ein. Für diese Zwecke ist es extrem hilfreich und flexibel. Deshalb ist es auch immer dabei. Für größere Kamera ist es leider nicht tragfähig genug.
Manfrotto Stative
Von der wichtigsten Bauart, den Dreibeinen, haben wir vier an der Zahl, die alle schon einige Jahre in Gebrauch sind:
Manfrotto 190, ca. 20 Jahre alt – Gabi’s Stativ
Manfrotto 055, ca. 26 Jahre alt – Gunter’s Stativ
Benbo Mark I, ca. 30 Jahre alt – Zeitraffer oder Makro Stativ
Linhof-Rekord Doppelprofil-Stativ, über 60 Jahre alt – nutzen wir nur daheim im Studio
Von diesen vier haben wir mindestens drei immer mit: die beiden Manfrottos und das Benbo. Sie sind nicht allzu schwer, sehr flexibel durch die abspreizbaren Beine, lassen sich einfach bedienen und stecken einiges an „robuster“ Behandlung weg. Wobei wir das schwerere Benbo meist für die Zeitrafferaufnahmen nutzen, die Manfrottens immer auf Wanderungen mitschleppen.
Das Benbo Mark I
Ein Spezialfall ist das Benbo Mark I. Mit 3,4 kg ist es ein schwerer Brocken, ein ganzes Kilo schwerer als das Manfrotto 055, aber ich habe es wegen seiner Flexibilität gern mit dabei.
Das Zentralgelenk des Benbo. Die Beinkonstruktion ist gut erkennbar.
Wer das Benbo noch nicht kennt, es ist ein Stativ, an dem die drei Beine und die Mittelsäule frei drehbar auf einem Zentralgelenk montiert sind. Dadurch sind alle nur denkbaren Stellungen und Verrenkungen möglich. Ideal für Makros und bei beengten Bedingungen. Dafür muss man beim Lösen des Zentralhebels das Benbo gut festhalten, sonst macht es die Grätsche wie ein Gaul mit Genickschuss.
Der zweite große Vorteil des Benbo ist seine Standbeinkonstruktion: Die unteren Beinsegmente sind die dickeren, und sie sind wasserdicht! Deswegen kann man das Benbo ohne Bedenken in Matsch, Sumpf, in Bäche und auch ins Meer stellen – bis zu 50 cm tief. Das eloxierte Aluminium ist extrem kratz- und korrosionsfest und muss höchstens mal abgewischt werden.
Linhof-Rekord Stativ
Das Linhof Rekord habe ich bei einer Firmenauflösung ergattern können. Es ist schwerer als das Manfrotto 055 und viel voluminöser. Das offene Aluprofil sammelt leicht Schmutz und die Beine lassen sich nicht abspreizen, deshalb bleibt es besser daheim im Studio.
Das offene Aluprofil des Linhof-Rekord Stativs.
Die Pflege der Stative garantiert eine sehr lange Lebenszeit
Wir sind wahrlich nicht die großen Pflegevorbilder. Vor der Reise kriegen die Schrauben und Gelenke etwas Öl spendiert, damit müssen die Stative auskommen. Während der teilweise monatelangen Reisen sind sie im Dauereinsatz und werden nur bei Bedarf gereinigt, wenn z.B. Sand in die Gelenke und Hebelmechanismen geraten ist.
Natürlich achte ich immer darauf, dass die Hebel- und Verstellkräfte stimmen, damit ein reibunsloses Arbeiten möglich ist.
Stativkörper des Manfrotto 190. Der Lack ist ab und die Schrauben sind rostig!
Wir sind meist am Meer unterwegs und das tägliche Salzwasserbad für die Stativbeine ist fast schon Pflicht. Die anschließend empfohlene Reinigung im Süßwasser schenken wir uns gewöhnlich. Zu aufwendig, kein Wasser da, keine Zeit usw. Die Beine werden mit einem feuchten Küchentuch abgerieben, das reicht. Dem Benbo macht das Salzwasser gar nichts aus, dem Aluminium der Manfrottos auch nicht viel.
Sicherer Stand mit ausgeklapptem Stativ-Bein. Untere Segmente ausgezogen.
Unsere Stative leiden – aber funktionieren
Eisenteile, wie die Federn, Schrauben und Muttern der Manfrotto-Beinklemmen mögen die salzige Gischt überhaupt nicht. Sie rosten schon nach kürzester Zeit kräftig vor sich hin. Es braucht aber schon etliche Jahre „Misshandlung“, bis wirklich ein Teil unbrauchbar wird. Dann hilft ein kurzer Besuch im Baumarkt. Manfrotto verwendet – wenigstens noch bei unseren Modellen – Standardschrauben, oder man bestellt sich die Teile beim Manfrotto-Service.
Bis auf zwei, drei Klemmschrauben haben wir aber noch nichts wechseln müssen.
Stativkörper des Manfrotto 055. Der Lack ist auch hier ab!
Korrosion derSchrauben und Federn am Manfrotto 055. Das lässt sich beim stetigen Einsatz am Meer kaum vermeiden.
Auch die Beinklemmen des Manfrotto 190 sehen bemitleidenswert aus, funktionieren aber noch ohne Probleme.
Nach Reiseende erfolgt regelmäßig eine Grundreinigung. Dabei nehme ich die Stative auch komplett auseinander, wenns nötig sein sollte. Frisch geputzt und justiert warten sie dann auf den nächsten Großeinsatz.
Ich will mit diesem Artikel beileibe niemandem nahelegen, sein geliebtes Stativ verlottern zu lassen, ich will nur verdeutlichen, dass Qualitätsstative ziemlich viel wegstecken können. Es sind Arbeitsgeräte und es gibt keinen Grund, sie mit Samthandschuhen anfassen zu müssen. Wir haben die Stative schließlich gekauft, um sie am Meer zu nutzen! Würden wir sie dauernd schonen, könnten wir keine Fotos machen! Immerhin nutze ich das Stativ intensiv seit 20 Jahren!
Außerdem kann der „Lotterlook“ auch eine Art Diebstahlschutz sein. Wer klaut schon einen zerrupften alten Gaul, dem man äußerlich nicht ansieht, dass er noch ganz gut rennen kann?
Trotzdem wünsche ich mir mal ein neues Stativ, das Manfrotto 190 ist etwas wartungsintensiver als das 055er. Auf den Shetlandinsel verlor ich hier und da mal ein Stativbein, weil die Schrauben sich gelockert hatten.
Noch einmal das 190, die Schrauben haben bald einen Wechsel verdient.
Untere Beinklemme des Manfrotto 055.
Dieser Artikel hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel und wir haben inzwischen unseren Stativpark erweitert. Aktuell begleiten uns zwei Rock-Solid Carbon-Stative der Firma Rollei.
Unser Erfahrungsbericht der Rock Solid Carbon Stative.
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Weitere Stativ Blogbeiträge bei den 5reicherts:
Firmenservice: CULLMANN GERMANY GmbH
31. Dezember 2014/von GunterManfrotto MT190CXPRO3 Carbon Stativ
5. August 2017/von GunterKaufberatung Reisestativ Rollei Allrounder
10. Januar 2019/von GunterLangzeitfotografie mit Stativ in der Stadt, Lyon, Frankreich
10. Dezember 2014/von Gabi5 scharfe Tipps fürs Fotografieren mit Stativ
17. Februar 2020/von GunterUnsere Manfrotto Stative nach 20 Jahren in Benutzung
8. März 2014/von GunterReisetipp – Hurtigruten Tagestour von Stokmarknes nach Svolvaer
Auf unseren Norwegen-Reisen sind wir oft mit der ganzen Familie mit dem Wohnmobil unterwegs. Wir lenken unsere eckige Kiste auch auf engen Gassen und suchen immer das Ende der Straße. Diese Freiheit genießen wir. Norwegen ist aber das Land der Fjorde und Inseln. Unserer Meinung nach ist es ein Muss das Land von der anderen Seite – vom Meer aus – anzusehen.
Wir fahren in den Raftsund. Im Hintergrund die Vesteralen.
Blick zurück in den Trollfjord
Im Raftsund, spät abends auf dem Oberdeck
Im Raftsund, spät abends auf dem Oberdeck
Amy lehnt erschöpft an der Reling
Auf dem Rückweg im Raftsund. Auch Noah ist von all dem Herumlaufen müde geworden.
Müde und glücklich ruhen sich die Kids am Abend auf dem Oberdeck aus
Ganz nah an den Steilwänden des Trollfjords
Ein Ausflugsboot im Trollfjord
Ein Rettungsboot der Hurtigruten von unten
Wie eine Fata Morgana liegt diese Insel im Fjord
An einem schönen, sonnigen Tag im August planten wir deswegen eine ganz andere Tour. Wir hatten vor, mit der Hurtigrute von Stockmarknes nach Svolvaer (von den Vesterålen zu den Lofoten) zu schippern. Bis dahin hatten wir die wuchtigen Schiffe nur als Verschönerung und Farbtupfer in der sowieso grandiosen Landschaft gesehen. Wir gingen einfach zum Hurtigrutenkai, als das Schiff gerade angelegt hatte und fragten, ob wir mitfahren könnten. Kein Problem, die nette Dame am Eingang drückte uns die Tickets in die Hand und wünschte uns gute Fahrt. So einfach ist das sogar in der Hochsaison!
Jetzt konnten wir uns so ein Schiff endlich auch von innen ansehen und diese typisch norwegische Art der Fortbewegung erleben.
Plötzlich befanden wir uns in einer ganz anderen Welt. Nicht mehr Wohnmobilist, der auf engstem Raum improvisieren muss. Nein, Kreuzschifffahrer mit allem, wenn auch dezentem Luxus, mit sehr viel Platz und vielen Menschen. Unsere Kids hatten sich in nullkommanix über das Schiff verstreut, sie liefen ausgiebig über die weiten Decks. Äußerst faszinierend fanden sie die ausgelassenen Sektparties, die in den Jacuzzies am Schiffsheck abgingen.
Die Strecke von Stokmarknes durch den Raftsund ist eine der schönsten Abschnitte der Hurtigrutenlinie und dauert ungefähr fünf Stunden. Darin enthalten ist ein Fahrt in den berühmten Trollfjord.
Der ist so eng, dass wir das Gefühl hatten, über die Reling gebeugt die steilen Felswände mit ausgestreckten Händen berühren zu können.
Wir wollten ursprünglich mit dem günstigeren Bus von Svolvaer zurück nach Stockmarknes fahren. Aber so hurtig war die „Route“ an diesem Tag nicht, wir kamen mit soviel Verspätung in Svolvaer an, dass der Bus schon weg war. Zum Glück legte das nordgehende Hurtigrutenschiff bald darauf am Kai an, so buchten wir kurzerhand die Strecke noch einmal in die andere Richtung.
Die „Midnatsol“ kommt im Hafen von Svolvaer an
Die „Richard With“ liegt zum Be- und Entladen am Hafenkai von Svolvaer
Familienportrait im Fenster
Die drei Reichert Kids auf der Hurtigrute
Unsere Kids liefen noch eine Weile auf dem Oberdeck herum und zogen sich danach auf die bequemen Sofas im Inneren des Schiffs zurück. Das Wetter war noch relativ gut, bedeckt aber trocken. Ich fotografierte bis es zu dunkel wurde weiter, der Kälte zum Trotz. Mitten in der Nacht erreichten wir schließlich unser Mobil, welches im Hafen von Stokmarknes auf uns gewartet hatte.
Wer also sowieso den Lofoten und Vesterålen einen Besuch abstattet, der sollte sich eine Tagestour als Fußpassagier nicht entgehen lassen. Schöner, bequemer und günstiger kann man die Fjorde und Berge vom Meer aus kaum genießen.
Eines schönen sonnigen Tages bekamen wir die Gelegenheit, mit dem Zodiac in den Trollfjord zu fahren. Dort warteten wir auf die Hurtigrute und waren ganz nah dabei. Doch schaut selbst:
Esra darf das Speedboot steuern
Die „Nordkapp“ im Trollfjord, wir sind mit dem R.I.B. unten rechts unterwegs.
Die „Nordkapp“ verlässt den Trollfjord
Noch ein Fototipp:
Die Schiffe der Hurtigrute sind sehr fotogen, wenn sie in den Fjorden unterwegs sind. Uns gefallen sie am besten im weichen Licht der Nacht von einer der großen Brücken herunter. Eines dieser Fotos schaffte es dann auf das Titelblatt des Die Schiffe der Hurtigruten: Vom Postdampfer zum Erlebnisliner
bei Delius Klasing.
Hurtigrute „Richard With“ auf dem Weg von den Lofoten nach Stockmarknes
Ja warum sehen denn die Kinder so klein aus? Die Tour machten wir leider nur einmal, vor sechs Jahren. Würde sie aber sehr gern nochmal machen, vielleicht ein wenig länger?!
„Dein Weg zum Nordlichtfoto“, Gabi & Gunter Reichert
Weitere Infos zum umfangreichen Ebook (164 Seiten) im Buchladen.
Blogstöckchen zum Thema Reisen – von Beethoven bis Badewanne
Alexandra von Silvesterkind warf mir ein Blogstöckchen zu. Gerne beantworte ich ihre inspirierenden Fragen. Danke Alex!
Das Beantworten von Fragen zum Thema Reisen finde ich anregend. Ich komme da auf Ideen, die mir allein nicht eingefallen wären. Ich empfinde das fast wie eine Art Therapie oder ein Reflektieren. Beim Beantworten von Alexandras Fragen merke ich, dass ich vielleicht zu wenig in mich gehe und das ganze Erlebte verdaue. Hmm – es wird wohl endlich Zeit, den Gedanken freien Lauf zu lassen und zu philosophieren. Ihr werdet bald ausführlicher zur meiner Reisephilosophie von mir hören! Versprochen!
Welches Land hat dich am meisten beeindruckt?
Wellen auf den Lofoten, Norwegen
Wir waren vor den Kindern oft in den USA unterwegs und kannten Europa fast gar nicht. Unsere ersten langen Reisen mit den Kindern führten uns dann wieder in die USA und Kanada und dann nach Neuseeland. Europa kam uns erstmal ziemlich langweilig und klein vor. Als wir dann zum ersten Mal nach Norwegen kamen, waren wir vollkommen aus dem Häuschen. So grandios kann Natur in Europa sein?! Unglaublich! Mit Großbritannien geht es uns übrigens genauso, und mit Frankreich und Dänemark und sogar mit der deutschen Ostseeküste!
Es ist genial, dass jedes Land, dem man genügend Zeit widmet, plötzlich wunderschön erscheint, und die Menschen dort überaus nett und hilfsbereit sind!
Welches Land hat dich zur Verzweiflung gebracht?
In Belgien suchten wir mal einen schönen Küstenabschnitt. Leider Fehlanzeige. Allerdings war auch das Wetter extrem mies. So hielten wir nur einmal kurz an und verliessen das Land schleunigst Richtung Frankreich.
Die Nummer 1 auf deiner Bucket List ist…
Grönland
Gibt es ein Ritual, das du auf jeder Reise vollführst?
Ja, die Speicherkarten für die Kameraausrüstung kommen in dem praktischen, kleinen Mäppchen in meine Hosentasche und von da an habe ich sie immer dabei.
Was ist dein liebster Soundtrack beim Koffer packen?
Opern-arien oder Beethoven’s Fünfte. Aber richtig laut muss es sein!
Wo gibt es den schönsten Sonnenuntergang?
Felsen unter Wasser, Sandness, Lofoten – Im Sonnenuntergang konzentriere ich mich gerne auf Details!
Im Norden. Je weiter nördlich desto besser. Allerdings nur vor oder nach der Mitternachtssonne. Die steht mir im Juni/Juli viel zu hoch. Also April/Mai oder August/September! Dann ist es dort gigantisch! Bis zur totalen Erschöpfung kann ich dann fotografieren – wenn es nicht regnet!
Wen würdest du gerne in die Wüste schicken?
Humorlose Menschen.
Navigatöse Wendy – da kommen wir auch manchmal vom Weg ab!
Bei welcher Gelegenheit hast du dich als Reisender blamiert?
Bei den ersten Reisen in die USA mit meinem Englisch, das macht mir mittlerweile glücklicherweise keine Probleme mehr. Ich würde gerne noch andere Spachen sprechen, wenigstens die essentiellen Sachen. Wenn wir lange und in vielen Ländern unterwegs sind, dauert es manchmal lange, bis ich mich mit den jeweiligen Münzen vertraut gemacht habe. An den Kassen ist es dann ein wenig peinlich, wenn man sein Kleingeld nicht kennt.
Wie orientierst du dich, Kompass, Smartphone, Karten etc.?
Gunter liest die Karten und wir haben eine Navigatöse – Wendy – über die sich mein Gatte gern und oft aufregt.
Badewanne, Isle of Lewis – eher ungeeignet für meine Zwecke!
Was vermisst du am meisten, wenn du unterwegs bist?
Erst nach ein paar Monaten – die Badewanne!
Stell dir vor, du könntest durch die Zeit reisen – wohin geht’s?
Das ist schwierig. Zum einen wäre es schön mehr unberührte Natur erleben zu können. Zum anderen waren zu den Zeiten, als es noch wilde Natur gab, die sozialen Bedingungen – besonders für Frauen – nicht unbedingt überzeugend. Hmm, wahrscheinlich würde ich nicht allzuweit in die Vergangenheit gehen, vielleicht in die 60er und dann nach San Francisco.
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Vor nicht allzulanger Zeit nahmen wir an der Blogparade von Jenny teil. Nur Ausreiserin Nicole und Lutz beantworteten die Fragen, deswegen nutze ich die leicht abgewandelt ganz frech noch einmal.
Und das Blogstöckcher werfe ich diesemal an die munteren Kommentartoren in unserem Blog: Gerhard von der Lichtpumpe, Sandra von Rensan, Christian von Chicken-photo, Ricarda von Trollgjengen Maria – von Naturfotografie und mehr
Habt Ihr Lust unsere Fragen zu beantworten?
#9 – Polarlicht, Konvertierung der RAW Daten in Lightroom
Ohne Frage ist die RAW-Konvertierung der Polarlicht-Fotos einer der wichtigsten Schritte zum fertigen Bild.
Lightroom – die eierlegende Wollmilchsau
Wir benutzen dazu das Programm Adobe Lightroom 6
.
Aktuell Lightroom Classic.
Ein mächtiges Werkzeug mit einer Unmenge an Einstell-Möglichkeiten. Lightroom ist Datenbank, Raw Konvertierung und Bildbearbeitung in einem. Ich bekomme damit schnell einen Überblick über meine Bilddateien und bearbeite die RAW-Dateien ohne jede einzelne separat öffnen zu müssen. Bei Zeitrafferaufnahmen und Serienbildern ist es sehr einfach, ganze Bildstrecken mit einem Klick synchron zu bearbeiten. Trotzdem empfehle ich es auch Anfängern, weil es nach ein wenig Einarbeitung unheimlich viel Arbeit spart und Details aus den RAW-Fotos herausholt, die man nicht für möglich gehalten hätte. Mein Tipp: Traut Euch dran, das Programm ist genial!!
So bearbeite ich die Polarlicht RAW Daten
Jetzt möchte ich Euch einen kleinen Einblick in meinen persönlichen Workflow geben. Ich beschreibe dabei nicht alles haarklein – das könnte eher verwirren. Die Beispielfotos sollten für sich sprechen!
Mir ist natürlich klar, dass es bei der RAW-Konvertierung Dutzende von verschiedenen Herangehensweisen gibt. Lightroom bietet so viele Möglichkeiten, dass jeder seinen eigenen Weg geht, oder finden kann.
Auch ob man die Bordmittel von Lightroom zum Entrauschen nimmt, oder ein Zusatzprogramm wie Noise Ninja (jetzt Photo Ninja), Nik Sharpener oder Photokit Sharpener, ist jedem selbst überlassen. Hauptsache das Ergebnis gefällt.Bis zum Jahr 2023 hat sich Lightroom in eine wahrlich mächtiges Bildbearbeitungstool verwandelt. Ich brauche zur Zeit fast keinen Photoshop mehr und könnte auch auf Entrauschungstools verzichten. Das Lightroom interne Entrauschungswerkzeug eignet sich gerade für Polarlicht-Fotos ideal.
Ansonsten nutze ich gerne die Plugins von Topaz, vor allem das Topaz Denoise.
RAW Konvertierung Polarlicht
Klickt auf das Bild um eine große, lesbare Version anzusehen! Das ist ein Vergleich zwischen unbearbeitet und bearbeitet.
Die Polarlichtbilder sind nicht nur mit hohen ISO Werten aufgenommen, sondern zusätzlich noch Langzeitaufnahmen von mehreren Sekunden. Das ist kameratechnisch eine Herausforderung! Rauschen ist dabei leider nicht zu vermeiden. Ich entrausche bereits ein wenig in Lightroom. Siehe die Reiter „Rauschreduzierung“.
Das Foto exportiere ich als Tiff und entrausche es dann mit Noise Ninja in Photoshop. Dabei achte ich darauf, nur den Himmel, nicht aber die Landschaft, in diesem Fall die Holzbalken der Kunstinstallation zu entrauschen.So etwas ist 2023 alles nicht mehr nötig! Einmal entrauschen und es passt!
Zusammenfassend
Klickt nicht dauernd mit dem Zoom auf die Fotos und ärgere ich nicht über die Körnigkeit. Es sind eben keine Sonnenschein- Tagaufnahmen! Das Entrauschen ist essentiell, denn die hohe ISO verbunden mit der langen Belichtungszeit lässt euch keine Wahl. Druckt die Fotos auf DIN A 4 aus und schau hin, wie gut sie wirken!
Übertreibt es nicht mit der Farbsättigung, das sieht schnell zu grün oder lila und unecht aus. Haltet bei der Fotografie und Bearbeitung das Histogramm im Blick. Es wird sich nicht über das ganze Spektrum verteilen, sondern in der linken Hälfte befinden. Immerhin handelt es sich um Nachtaufnahmen, die nicht aussehen sollen als wäre es taghell gewesen!
Nur aus RAW Konvertiert, völlig unbearbeitet
In Lightroom angepasst, in Photoshop mit Noise Ninja entrauscht, fürs Blog verkleinert und nachgeschärft!
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Polarlichter fotografieren
Das Buch: Dein Weg zum Nordlichtfoto