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Einer der Höhepunkte dieser Reise ist ganz bestimmt Lesconil. Hier knallen bei Sturm hoch aufschäumenden Gischtwellen an die Hafenmauer. Wir können in Lesconil fantastische Wellenfotos einfangen. Es sieht zwar danach aus, als hätten wir „nur“ fünf, sechs Tage auf das Spektakel  gewartet, um ehrlich zu sein, ich lauere schon seit einigen Jahren auf so eine fantastische Gelegenheit zum Wellen fotografieren.
Klar das hat auch etwas mit Glück zu tun, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, aber ohne dem Glück kräftig nachzuhelfen, sind solche Aufnahmen nur mit sehr viel Dusel machbar.

Wann lohnt es sich, wo zu sein? Wellenfotos brauchen Planung!

Gabi hat sich im Vorfeld schon intensiv mit Hilfe diverser Wetter-, Surf- und Marine-Vorhersage-Seiten im Internet schlau gemacht. Folgende Faktoren müssen zusammentreffen, um dramatische Wellenfotos zu schießen:

  •  Hoher Gezeitenkoeffizient
  • Sturm oder wenigstens kräftiger Wind
  • Gute Licht- und Wetterbedingungen
  • Hohe Dünung, das ist der Schwell, das Auf und Ab der Meeresoberfläche
  • Ein Ort, an dem die Wellen im richtigen Winkel auftreffen und die Chance haben, hoch aufzusteigen

Hier haben wir unser Wellenfotografie-Projekt in Lesconil chronologisch zusammengefasst:

1. Tag – Warten auf die Wellen

Wir sind gerade in Lesconil, es ist bald Neumond und der Gezeitenkoeffizient ist bei etwa 80. Also viel Ebbe und hohe Flut. Wind haben wir auch, mit sturmartigen Böen, aber wirklich viel tut sich am ersten Tag nicht. Das Wasser steht fast bis zur Kante der Kaimauer, schwappt aber nur träge hin und her.
Kräftiger Wind in Landnähe führt also nicht automatisch zu hohen Wellen. Dazu muss anscheinend ein großflächiger Sturm weit draußen auf der offenen See toben, um eine ausreichend hohe Dünung zu erzeugen.

Im Hafen von Lesconil, Bretagne

Im Hafen von Lesconil schwimmen die Boote hoch oben auf dem Wasser

Welle an der Hafenmauer, Lesconil, Breatgne

Labbrige Welle an der Hafenmauer, Lesconil, Breatgne – Ich erkenne sofort: Hier ist Potenzial!

 

2. Tag – Wolken und farbfroher Sonneuntergang in Lesconil

Heute ist am frühen Abend Höchstflut, die Sonne lugt kurzvor Sonnenuntergang frech unter der Wolkendecke hervor, aber die Wellen haben auch heute nicht wirklich Lust zum Gischten. Immerhin zeigen sie einige vielversprechende Ansätze. Zaghaft plätschern sie die Kaimauer hoch und leuchten im Licht der tiefstehenden Sonne auf. Beim Zurücklaufen kollidieren sie mit den neu ankommenden Wellen und erzeugen kleine Wellenspritzer und -hüpfer. Genau das wünschen wir uns, nur viel größer und gewaltiger.
Zwar ist heute noch keine große Wellenaktivität, dafür belohnt uns das Wetter mit einem wunderschönen Sonnenuntergang an dieser abwechslungsreichen Küste.

Wellen und Wolken, Lesconil

Wellen und Wolken, Lesconil

3. Tag – wechselhaftes Wetter aber keine Wellen

Wir erkunden Lesconil und fahren tagsüber nochmal rüber nach Guilvinec. Immer noch lassen die Wellen auf sich warten.

Ebbe in Lesconil

Ebbe in Lesconil

4. Tag – Wellen aber strömender Regen

Dieser Abend wäre eine gute Zeit für hohe Wellen. Wir parken mit unserem Wohnmobil im Hafen von Lesconil, aber es regnet in Strömen. Sehnsüchtig blicken wir Richtung Kaimauer auf die aufsteigenden Gischtfontänen. Aber unter diesen Umständen ist ans Fotografieren nicht zu denken. Nicht dass wir wasserscheu wären, aber das Licht viel zu schwach für vernünftige Wellenaufnahmen. Der Sturm ist zudem so stark, dass er unser Mobil heftig durchrüttelt und einen Höllenlärm verursacht. Wir verkrümeln uns mit unserem Wohnmobil  und suchen uns mitten in der Nacht einen ruhigeren Stellplatz im Ort.

 

Nebliger Tag in Lesconil

Nebliger Tag in Lesconil

 

Nebliger Tag in Lesconil

Nebliger Tag in Lesconil

 

5. Tag – Endlich tanzende Wellen – Fotografen im Wellenrausch

Der Gezeitenkoeffizient sinkt zwar wieder, und der Zeitpunkt des Fluthochstandes ist jetzt schon zum Sonnenuntergang hin gewandert. Aber jetzt steigt die Dünung, die Amplitude des Auf und Ab des Atlantiks, kräftig an. Die soll ja hauptverantwortlich für hohen Wellengang sein. Wind und hoher Flutstand allein haben es nicht geschafft. Wir schauen nochmals im Hafen von Lesconil vorbei.
Als wir am frühen Abend eintreffen, sehen wir schon von Weitem mächtige Gischtfontänen am Hafenkai emporsteigen. Endlich Wellen, hurra!
Schnell schnappen wir unsere Kameraausrüstung, traben zum Anfang der Kaimauer und sind erst mal baff, wie hier die Post abgeht. Fette Wellen wälzen sich majestätisch langsam heran, treffen auf die Mauer und schießen mit vielfach höherer Geschwindigkeit hoch in die Luft. Die Welle rollt wieder zurück und trifft dabei auf die nächste herankommende. Bei der Kollision springt das Wasser geradezu explosionsartig aus dem Meer, fächert auf oder schäumt gewaltig. Ein absolut faszinierendes Naturschauspiel. Allmählich wechselt die Lichtqualität. Von bedecktem Himmel zum frühabendlichen Sonnenschein bis hin zur roten Sonnenuntergangsstimmung.
Volle dreieinhalb Stunden halten wir die schweren Teleobjektive im Daueranschlag, bis wir uns in der zunehmenden Dämmerung erschöpft zum Wohnmobil zurückschleppen. Rücken, Schultern, Arme und Finger schmerzen so sehr, dass wir kaum unsere Kaffeetassen festhalten und anheben können. Aber wir sind glücklich, das Wellenschauspiel live erlebt zu haben. Die Planung und die Warterei haben sich endlich ausgezahlt.

 

Springende Wellen - Endlich passt alles! Hohe Wellen und Abendlicht.

Springende Wellen – Endlich passt alles! Hohe Wellen und Abendlicht. Und ich war bereit, den Wellen mit dem starken Teleobjektiv zu folgen.

Um solche Wellenfotos aufzunehmen, muss man vor allem lange beobachten, um das Gefühl für die Bewegung und Dynamik bekommen. Sich drauf einlassen und „Eins werden mit den Wellen“ auch, wenn es sich abgefahren anhört. Wir waren an diesem Abend beide richtig im Flow. Natur-Fotografie macht glücklich

 

So sah es morgens aus. Ebbe und Regen. Aber das Wetter kann sich ja schnell ändern

So sah es morgens aus. Ebbe und Regen. Aber das Wetter kann sich ja schnell ändern

 

Wellentanz, Lesconil

Wellentanz, Lesconil

 

Wasserstrukturen, Lesconil

Wasserstrukturen, Lesconil

 

Und dann kam genau zur richtigen Zeit das Sonnenlicht durch die Wolken.

Regenwetter und Abendsonne - so macht Wellenfotografie Spaß

Regenwetter und Abendsonne

 

So macht Wellenfotografie Spaß – Die Belichtungsmessung ist bei diesen schnellen Lichtwechseln natürlich schwierig. Helle Wellen, dunkler Himmel. Immer aufpassen, dass nichts „ausfrisst“.

Wellenmuster im späten Abendlicht, Lesconil

Wellenmuster im späten Abendlicht, Lesconil

 

Nach Sonnenuntergang wird schnell alles blau, Lesonil

Nach Sonnenuntergang wird schnell alles blau, Lesonil und es wird schwierig bei diesen Lichtbedingungen schnell bewegte Wellen zu fotografieren.

 

Mauerklatscher am späten Abendlicht, Lesconil

Mauerklatscher am späten Abendlicht, Lesconil

 

6. Tag – zweiter Wellentag, durch Kinderaugen noch schöner

Wir besuchen Annette und Andreas, die mit Kindern in ihrem Ferienhaus etwa 50 Kilometer von Lesconil entfernt  Urlaub machen. Wir schwärmen ihnen von den fantastischen Wellen vor und beschließen, gegen Abend zusammen noch mal hinzufahren. Die Stunde Fahrt lohnt sich.
Heute ist die Dünung etwas schwächer, aber immer noch beeindruckend. An der Kaimauer gischtet es, die Wellen springen fröhlich kreuz und quer vor der Mauer hoch. Das Wetter ist oktobergerecht wechselhaft, windig und mit dem gelegentlichen Regenschauer. Wir werden zwar von oben angefeuchtet, aber die Kombination von Wolken, Wind und Sonne hat Potenzial.
Ein Regenbogen leuchtet über dem Meer auf, leider nicht ganz perfekt über den Wellen positioniert. Eine weitere Regenfront nähert sich, von der untergehenden Sonne in gelbes Licht getaucht. Vom Licht der Regenwolken getroffen, färbt sich das Meer auf einmal kupferrot. Ein völlig surrealer Anblick, der uns erst einmal innehalten lässt. So was glaubt einem doch kein Mensch.
Und erst der Kontrast der Farben. Die hochspritzenden Wellen leuchten weiß und grün und harmonieren so ideal mit der kupferfarbenen See.
Während Annette und Andreas mit ihrem Hund spazieren gehen, bleiben ihre beiden Mädels bei uns. Sie sind ebenfalls vollauf begeistert und zeigen auf jede Welle: „Haste die, und die, und schau mal da!“
Wieder endet der Abend mit bleischweren Armen und schmerzenden Schultern. Nichts was sich zurück im Ferienhaus bei Annette wieder mit einem guten Abendessen und einem gepflegten Glas Wein kurieren ließe.

Die beiden sind so gar so nett und laden uns zu einem Sauna Gang ein. Was für ein Luxus. Wir sind jetzt schon mehrere Wochen unterwegs und Duschen sind rar.

 

Sonnenuntergang und Flut, Lesconil, Bretagne

Sonnenuntergang und Flut, Lesconil, Bretagne – ein Überblicksfoto. So sieht die Stelle mit Weitwinkel aufgenommen aus. An vielen Orten passieren gleichzeitig tolle Bewegungsmuster. Man weiß manchmal gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.

 

Sonnenuntergang und Flut, Lesconil, Bretagne

Sonnenuntergang und Flut, Lesconil, Bretagne – Langzeitaufnahme nach Sonnenuntergang

 

Unwirkliche Farben, Sonnenuntergang im Regenwetter, Lesconil

Unwirkliche Farben, Sonnenuntergang im Regenwetter, Lesconil – NEIN, ich habe nicht am Farbregler gespielt!!

Fototipp: Auf außergewöhnliche Fotomotive warten!

Überlasse solche außergewöhnliche Fotomotive nicht dem Zufall. Es lohnt sich immer wieder an einen Ort zu fahren um optimale Bedingungen vorzufinden. Das Schwierige an solchen Fotos ist nicht das Fotografieren, sondern die Planung und die Ausdauer. Dranbleiben ist unser Motto. Immer neu dazu lernen. Wie leben „noch“ nicht am Meer und kennen uns nicht so gut mit Gezeiten, Dünung und Wellen aus. Aber, wir kombinieren. Immer wieder schaute ich auf den Apps für Fischer und für Surfer. Das mache ich sogar schon daheim. Dabei analysiere ich, bei welchem Wetter, vor allem bei welcher Windrichtung die Dünung hoch wird und welche Orte in der Bretagne dieser Dünung ausgestzt sind. Es kommen also sehr viele Faktoren zusammen. Ich habe extrem viel gelernt. Ich wollte unbedingt solche Wellen an einer Hafenmauer sehen und erleben und natürlich solche Fotos schießen. Deswegen blieb ich so hartnäckig dran. Gunter war zeitweise genervt, doch dieser erste richtig gigantische Wellenabend versöhnte uns wieder. Wir redeten nichts mehr sondern lachten uns beim gewaltigen Rauschen und Knallen der Wellen nur noch glücklich an.

Apropos Glück in der Fotografie:

Natur-Fotografie macht glücklich

Natur-Fotografie macht glücklich

Jetzt im Shop erhältlich!

 

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

 

Das alte Fort Bertheaume in der wilden See

Fort Bertheaume hatten wir schon im Frühjahr versucht anzufahren, aber damals hat die schroffe Felseninsel mit den Festungsruinen im trüben Wetter auf uns dunkel und abweisend gewirkt. Jetzt fahren wir wieder durch die Gassen von Plougonvelin, immer den Womo-Schildern nach um zwanzig Ecken bis zum Stellplatz. Wieder einmal verwehrt eine Schranke den Zugang zum weitläufigen Platz. Das Bezahlsystem mit Zugangscode ist uns inzwischen vertraut, kein Problem. Der Platz kostet neun Euro pro Nacht. Die einzelnen Stellplätze sind großzügig geschnitten, viele sind windgeschützt von Hecken umsäumt, teilweise mit Blick über das Meer, und Stromanschluss gibts auch ohne Aufpreis. Die Stromversorgung ist uns im trüben, wechselhaften Wetter am wichtigsten. Da bringt unsere Solaranlage auf dem Fahrzeugdach nicht viel.

Das alte Fort Bertheaume auf der Felseninsel

Das alte Fort Bertheaume auf der Felseninsel

 

Wir gehen den kurzen Fußweg zum Fernwanderweg, der an der steilen Küste entlangführt, und haben einen fantastischen Ausblick: Der kleine Felsbrocken von Insel mit dem Fort, dahinter die ganze Küste entlang bis zum Pointe Petit Minou. Die alte Festung auf der kleinen Felseninsel wurde von 1694 bis 1944 militärisch genutzt, danach lag sie brach und vergammelte, bis die Gemeinde Plougonvelin sie 1990 dem Militär abkaufte. Aus dem Fort ist ein riesiger anspruchsvoller Abenteuerspielplatz und Klettergarten geworden, der allerdings nur im Juli und August von 11 bis 18 Uhr geöffnet ist.

Bäume am Klippenrand, Fort Bertheaume

Bäume am Klippenrand, Fort Bertheaume

 

Gunter auf dem Küstenwanderpfad

Gunter auf dem Küstenwanderpfad

 

Stachelige Hecken am Fort Bertheaume, Bretagne

Stachelige Hecken am Fort Bertheaume, Bretagne

 

 

Als Fotomotiv gibt die Insel im Abendlicht gewaltig was her. Die Wellen donnern an die Felsklippen und springen hoch hinauf. Bei solch einer dynamischen Meeresoberfläche lohnen sich Langzeitbelichtungen besonders.

Die Sonne guckt schüchtern unter den Wolken hervor und vertreibt die letzten Spuren von Düsternis, hell und strahlend liegt das Inselchen in der aufgewühlten See vor uns am Eingang der Bucht von Brest.

Baum an der Küste, Fort Bertheaume

Baum an der Küste, Fort Bertheaume

 

Bertheaume, Bretagne

Bertheaume, Bretagne

 

Haus vor der Festungsinsel, Bertheaume, Bretagne

Haus vor der Festungsinsel, Bertheaume, Bretagne

 

Zaun am Fort Bertheaume

Zaun am Fort Bertheaume

 

Küstenbaum, Bertheaume, Bretagne

Küstenbaum, Bertheaume, Bretagne

 

Klippen in westlicher Richtung, Fort Bertheaume

Klippen in westlicher Richtung, Fort Bertheaume

 

Die Bucht von Plougonvelin

Die Bucht von Plougonvelin

Vom Küstenpfad führen extrem schmale Trampelpfade durch die allgegenwärtigen Ginster- und anderen Hecken. Die Pfade ähneln eher grünen Tunnels und enden an der Klippenkante. Es ist mühsam, sich da durchzuquetschen, das Heckenwerk ist stachlich und will uns festhalten. Zudem sind nach einem Regenschauer die Blätter noch nass, und meine Hose ist es hinterher auch. Aber die Blicke hinunter zum Meer, zu den Felsformationen der Klippenküste und zu den Bäumen an der Kante lohnen die Mühen. Wir sind stundenlang unterwegs, besuchen auch die Ortschaft Plougonvelin, die uns aber fotografisch weniger interessant erscheint.

 

Fort Bertheaume, Bretagne

Fort Bertheaume, Bretagne

 

Licht über dem Meer, Bretagne

Licht über dem Meer, Bretagne

 

Am nächsten Morgen quetschen wir uns wieder durch die Pfade und erkunden die Gegend im frühen Licht des Tages. Hier werden wir wohl öfters wieder vorbeischauen und beim nächsten Mal die längeren Wanderungen bis zum Petit Minou im Osten oder in bis zum Leuchtturm Saint Mathieu in westlicher Richtung unternehmen.

 

Fort Bertheaume im Vergleich mit und ohne direkte Sonnenbestrahlung

Wir besuchen unsere Freunde in Brest

Der Hafenstadt Brest, dem kulturellen und kommerziellen Brennpunkt der westlichen Bretagne, müssen wir natürlich auch einen Besuch abstatten. Unsere Freunde Norbert und Corinne wohnen dort. Wir haben uns noch nie ein ausführliches Sightseeing in Brest gegönnt. Vor vielen Jahren hatten wir mit unseren Kindern das unbedingt lohnenswerte Aquarium Oceanopolis angesehen, sahen uns aber die Innenstadt nicht an.

Wir parken unser Mobil in einer engen Gasse vor dem Haus unserer Freunde. Die beiden renovieren gerade ihr neu gekauftes Haus von Grund auf. Das bedeutet, sie wohnen in einer staubigen Baustelle. Uns macht es nichts aus, auf Campingstühlen zu sitzen, wir freuen uns, die beiden treffen zu können. Komfort wird eh überbewertet.

Norbert, Corinne und Gabi am Strand beim Pointe Corsen

Norbert, Corinne und Gabi am Strand beim Pointe Corsen

Per Zufall geraten wir in eine Stadtbesichtigung von Brest

Am nächsten Morgen springen wir in die moderne Straßenbahn und fahren ins Stadtzentrum. Wir haben uns absichtlich nicht auf den Besuch vorbereitet. Möchten uns einfach treiben lassen uns sehen, wie die Stadt auf uns wirkt.

Viel erwarten wir nicht, denn Brest wurde im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört und völlig neu wieder aufgebaut. Die meisten Gebäude sind zweckdienliche und nüchterne Wohnblocks, die Hafenanlagen voller industrieller Geschäftigkeit. Dazwischen stehen Monumente, grüne Parks, das massive Chateau aus dem 12. Jahrhundert mit dem Marinemuseum, und natürlich das Oceanopolis, Europas größtes Aquarium. Eine Fahrt mit der Gondelbahn haben wir leider nicht mehr geschafft, obwohl die im Straßenbahnticket mit enthalten gewesen wäre. Da wäre ein wenig Vorbereitung doch sinnvoll gewesen. Nun denn…

Stadtführung durch Brest, Bretagne

Stadtführung durch Brest, Bretagne

 

Aussicht auf den Hafen von Brest

Aussicht auf den Hafen von Brest

 

 

Als wir uns während eines Regenschauers am supermodernen Theater Le Quartz unterstellen, gesellt sich auch eine lustige Studentin mit zwei amerikanischen Ehepaaren dazu. Sie ist Stadtführerin und erzählt begeistert fast ohne Punkt und Komma interessante Geschichten und Anekdoten über Brest. Wir hören gerne mit zu und wollen wieder weiter, als der Regen aufhört. Die Studentin hat mitbekommen, dass wir zuhören und lädt uns ein, mitzugehen, was wir liebend gerne tun. Und so hören wir noch viel mehr Stories rund um die Stadt. Über die alten Zeiten, über den Krieg, über den Wiederaufbau und über die moderne Zeit.

 

Wir finden beim nächsten Regenschauer in einem großen Spielzeugladen Unterschlupf. Dort kaufen wir Asterix-Hefte auf Französisch für unsere Kids, und ich entdecke sogar einen superschnellen Rubiks Cube – einen mit 5x5x5 Kantenlänge. So einen habe ich schon lange gesucht. Ich bin absoluter Rubik Fan!

Der Leuchtturm Trezien am Pointe de Corsen

Nach dem Besuch in Brest übernachten wir noch einmal am Fort Bertheaume, diesmal allerdings im Regen. Wir haben Stromanschluss, da können wir problemlos unsere Fotos sichern und Blogbeiträge schreiben. Am nächsten Tag brechen wir auf nach Trezien beim Pointe de Corsen, dem westlichsten Punkt Kontinental-Frankreichs. Diese Gegend hat uns schon auf der vorherigen Reise äußerst gut gefallen.

Pointe de Corsen im Frühjahr mit einer blühenden Küste

Auch dieses Mal wirkt die Magie der einsamen Klippen und felsengesprenkelten Sandstrände, und die Fotomotive fallen geradezu über uns her. Wir kommen auf dem Küstenwanderpfad nicht wirklich gut voran, sind aber trotzdem dauernd auf den Beinen. Hin und her und wieder zurück, ohne Unterlass, nur mit Fotopausen. Immer auf der Suche nach den Motiven. Die Wellen springen über die Felsen, wir stellen das Stativ in den Sand und fotografieren konzentriert und glücklich vor uns hin.

Auf dem Stellplatz treffen wir auf alte Bekannte, die wir in Le Conquet kennengelernt hatten. Was für eine Freude auf beiden Seiten. Wir finden aber auch noch andere, nette Gesprächspartner, und sogar Norbert und Corinne aus Brest kommen für einen Sonntagsausflug vorbei. Das ist eine super Zeit mit Gesprächen, Wanderungen und guten Fotomotiven. Am liebsten würde ich hier wochenlang bleiben.

Ei eines Rochens, Corsen, Bretagne

 

Abendstimmung am Strand, Pointe de Corsen

Abendstimmung am Strand, Pointe de Corsen

 

Spritzende Wellen, Pointe de Corsen

Spritzende Wellen, Pointe de Corsen – mit Nik Filter in SW umgewandelt

Regentage

Für Montag ist wieder Dauerregen angesagt, der natürlich auch eintritt. Irgendwie treffen die schlechten Wetternachrichten öfter zu als die guten. Jetzt sitzen wir hier im Wohnmobil, während sich unser Fahrzeug eine gründliche Wäsche gönnt und schreiben weiter an unseren Berichten. Der Dauerregen geht langsam in Dauernieseln über, was auch keine wirkliche Verbesserung bedeutet. Nach nur ein paar Schritten Richtung Strand sind wir durchgeweicht. Wir haben auf dem Platz in Trezien keinen Strom, und können die nassen Klamotten schlecht trocknen. Also bleiben wir lieber drinnen.

Für die nächste lange Bretagne-Tour werden wir nur eine deutsche Gasflasche mitnehmen. Dann besorgen wir uns eine französische Gasflasche und können die bei Bedarf unkompliziert gegen ein volle tauschen. Dann müssen wir nicht mehr mit den Gasvorräten geizen und können heizen wie es uns gefällt, ohne Rücksicht auf knappe Vorräte zu nehmen.

Unter großem Gelächter kriege ich eine neue Frisur

Wir brauchen Bewegung und Wärme also unternehmen wir eine kleine Einkaufstour durch den Carrefour von Saint-Renan und entscheiden, wieder nach Le Conquet zum Übernachten zu fahren. Komisch, dass dieses Städtchen uns auf dieser Tour immer und immer wieder  magisch anzieht. In den Regenpausen ziehe ich oft auch allein durch die Gassen. Ich liebe den Buchladen, denn dort gibt es viele anschauenswerte Bildbände. Irgendwann ist mir meine Frisur unerträglich, meine Haare machen was sie wollen. Ich habe dünne Haare und wenn die zu lang werden, kann man das auf meinem Kopf nicht mehr Frisur nennen. Dazu der Wind und die ständige Mützentragerei. Ich suche mir einen Coiffeur, und hoffe, dass das Haareschneiden hier in Frankreich nicht allzu teuer ausfällt.

Entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen gerät der Termin zu einem Riesenspaß. Im Laden wird gerade eine Frau aus den USA bedient. Sie hilft mir beim Übersetzen meines Anliegens und wir kommen ins philosophieren. Ich hatte die Coiffeuse mitten in der Arbeit gestört, aber das macht niemandem was. Eine Stunde später sitze ich auf dem Stuhl. Meine amerikanische Übersetzerin  ist inzwischen gegangen. Wir unterhalten uns trotzdem blendend. Ich zeige Fotos auf dem Smartphone, schwärme von meinem Beruf und von der Natur und der Bretagne und finde begeisterte Zuhörer. Mein Kopf sieht hinterher doppelt gut aus. Meine Haare sind gebändigt und ich trage ein breites, zufriedenes Grinsen im Gesicht. Die Leute im Laden sind auch  super gut in Stimmung. Das hat uns allen richtig Spaß gemacht, in unterschiedlichen Sprachen und mit Händen und Smartphone zu kommunizieren. Ein Foto von meiner Frisur habe ich irgendwie vergessen…

 

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

 

Fotolocations in der Nähe:

 

ENDLICH passte einmal alles. Die Flut, der Ort, die Wellen und dann kam genau zur rechten Zeit das Licht! Wir haben drehende, knallende, springende Wellen fotografieren können. NOCH NIE haben wir so viele Foto an einem Abend geschossen. Das war die beste Fotosession unseres Lebens.

Wir staunten, genossen, zwinkerten dem französischen Fotografen der mit uns glücklich an der Mole stand immer wieder mit einem breiten Lachen im Gesicht zu. Dann wurde es dunkler, die Wellen rollten und sprangen weiter ohne Unterlass. Dass die das auch im Dunkeln machen, fasziniert mich ja immer wieder und ich weiß auch, dass das eine seltsame Vorstellung meinerseits ist. Jedenfalls wollte ich nicht aufhören zu fotografieren, weil es so wahnsinnig schön und abwechslungsreich war. Aber meiner Arme, die wollten partout nicht mehr. Da muss ich sagen: zum Glück wurde es dunkel, sonst wäre es zu viel geworden.

Wir wollten dann im Mobil einen heißen Tee trinken und bekamen die Teetasse nicht mehr zum Mund, die Arme und Hände zitterten. Was für eine Fotosession!

An dieser Stelle möchte ich nur ein einziges Foto zeigen. Eine Auswahl von den Wellenfotos kommt demnächst. Und dann geht es auch mit Live Reiseberichten weiter.

Es ist kein Zufall, dass wir an diese Fotos gekommen sind. Da war eine Menge Planung dahinter. Lies: Planung der Wellenfotos an der Hafenmauer von Lesconil.

Welle, Bretagne

Welle, Bretagne – ganz oben links, klitzeklein, das ist eine Möwe! So groß ist diese gewaltige Welle gewesen! Was für ein Schauspiel!

Unser Internet ist gerade etwas zickig und wir treffen jeden Tag so tolle Menschen, dass ich mich schwer tue die Berichte online zu bekommen. Aber das ist ja auch nicht mehr neu! Wir hängen drei, vier Berichte hinten dran, aber die kommen schon in den nächsten Tagen. Die Texte sind fertig, Fotos nicht alle gesichtet und verkleinert.

 

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

Primel-Tregastel ist kein Kleinblumengeschäft und auch kein Teil von Tregastel, sondern ein Ortsteil von Plougasnou in exponierter Lage, etwa 50 Kilometer von Tregastel entfernt.
Das Wetter wird weniger sonnig, wir müssen unseren elektronischen Kram dauernd laden, und die Solaranlage schafft es nicht mehr allein, den ganzen Strom zu produzieren. Also brauchen wir von Zeit zu Zeit einen Stromanschluss zur Unterstützung und Vollladung der Womo-Batterien.

Felsen vor Primel-Tregastel, Bretagne

 

Erst wollen wir auf der Ile Grande einen Campingplatz aufsuchen, aber die Rezeption ist erst in zwei Stunden wieder besetzt, da wollen wir nicht im Nieselregen warten und fahren weiter. Die Region gefällt uns nicht so gut – was natürlich am Wetter liegen kann.
Auf der Westseite der Baie de Lannion ragen zwei Landspitzen ins Meer, die wir schon seit Ewigkeiten nicht mehr besucht haben. Der Pointe de Primel und der Pointe de Diben. Der Campingplatz der Gemeinde Primel-Tregastel ist noch geöffnet. Wir dürfen uns nach der Anmeldung einen wunderbaren Stellplatz mit Meerblick aussuchen und haben Glück, dass das vorhergesagte Dauerschlechtwetter nicht wirklich eintritt. Der Regen macht auch mal Pausen und lässt uns auf der Wanderung auf der felsigen, hügeligen Landspitze weitgehend in Ruhe. Vom ehemaligen Zöllnerhäuschen hat man einen ganz wunderbaren Ausblick, aber auch einige Kletterei hinter sich.

 

 

Die Gegend ist für uns fast genauso spektakulär wie die Cote Granit Rose. Mächtige zerklüftete Felstürme ragen vor uns auf oder bestücken die Küstenlinie. Der kräftige Wind peitscht das Meer auf und die hohe Flut tut das Übrige, um gewaltige Wellen auf das Ufer prallen zu lassen. Kleine Pfade führen uns durch das überall wachsende Farnkraut an wilde Küstenabschnitte und hochliegende Aussichtspunkte. Singvögel zwitschern in den weitläufigen Heckenlandschaften. Sowas haben wir selten. Stürmische Meerestimmung und Rotkehlchen. Außerdem wachsen zwischen den maritimen Pflanzen wilde Alpenveilchen. Auch das habe ich bisher noch nie gesehen.

Wellen in Primel-Tregastel

Wellen in Primel-Tregastel

 

Die Felslandschaft im Abendlicht, Primel-Tregastel

 

Gezeitenbecken nach Phytagoras, Primel-Tregastel

 

Aber kurz gesagt: die Region ist bei diesen Wetterbedingungen ein wahres Eldorado für Landschaftsfotografen. Hier gibt es so viel zu entdecken, dass wir zwei Tage auf dem Camping Municipal bleiben. Mit unseren Bremer Platznachbarn Manfred und Claudia (und Foxterrier Maggie) verstehen wir uns so gut, dass wir nach ihrer Ankunft direkt ins Gespräch vertieft sind. Wir freuen uns waren doch die Nachbarn einen Tag zuvor eher wortkarg und wir erzählen gern. Zudem ist Liliclaude von der Rezeption super sympathisch und Gabi versteht sich auf Anhieb perfekt mit ihr.

Liliclaude stammt von Martinique und hat in die Bretagne eingeheiratet. Sie erzählt, dass sie die ersten Jahre unbedingt wieder zurück in die Karibik wollte, doch inzwischen hat sie die Bretagne kennen und lieben gelernt und fühlt sich hier wohl.

Lilyclaude

Le Diben – tolle Küste, toller Hafen, liebe Leute

Nach zwei fotografieintensiven Tagen mit herrlich wechselndem Wetter, viel Wind und Wellen und der obligatorischen Regendusche ziehen wir weiter. Wir kommen nur drei Kilometern weit und bleiben wir in Le Diben hängen, der parallelen Landspitze gleich nebenan. Von da aus schauen wir fast auf unseren gestrigen Stellplatz. Der kostenlose Stellplatz ist beliebt, die fünf oder sechs für Wohnmobile reservierte Plätze sind bereits belegt. Aber das macht nichts. Es sind keine Autos da und der halbe Parkplatz füllt sich mit Wohnmobilen.

Schiffsfriedhof in Le Diben

 


Auch hier kommen wir wieder direkt ins Gespräch mit dem fotografie begeisterten Karl-Heinz und seiner Frau Gabi und deren Hund Betty. Noch bevor wir die Küste anschauen können, klönen wir geneinsam in deren Mobil und tauschen uns über fotografische Themen aus. Kurz drauf wandern wir los. Le Diben glänzt ebenfalls mit äußerst sehenswerten Felsformationen, einem Küstenwanderweg mit dramatischen Aussichten, einem Yachthafen und einem Schiffsfriedhof. Die Wettervorhersage hat sich auch heute ähnlich schlecht wie die ganzen Tage angehört, aber das hat an der Küste nicht viel zu bedeuten. Wird Regen gemeldet, heißt das auch, interessante Wolken und Lichtstimmungen. Es sei denn Dauerregen kommt, dann macht man nichts außer Reisebereichte schreiben. Heute aber hat der Wind noch einen Zahn zugelegt, und die fetten Regenwolken weggeweht, mächtige Brecher rollen auf die Küste zu, zerstieben auf der felsigen Küste und schwängern die Luft mit salziger Gischt. Einfach herrlich. Bis auf die Tatsache, dass die Frontlinsen unserer Kameras dauernd von Salz befreit werden müssen.

Wellen im Abendlicht in Le Diben

Wellen im Abendlicht in Le Diben

Auf der Suche nach einem Lebensmittelladen frage ich einen freundlichen deutschen Camper, ob es einen Laden gibt. Er verneint, fragt aber direkt, was wir denn brauchen. Mein Mann braucht immer Brot. Ich kann mich auch mit Knäcke begnügen, das wird nicht trocken, ist es nämlich schon! Jedenfalls schenken uns die Strempels, wie es auf ihrer Visitenkarte steht, Jürgen und Angela, zwei Päckchen eingefrorenes Brot und dann noch zwei Wurstdosen aus der Heimat. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Wir werden nicht verhungern! Danke Jürgen und Angela! das Brot war übrigens das BESTE, welches wir in der Bretagne gegessen haben, mit Nüssen drinnen. Wir haben es tagelang in den Supermärkten gesucht aber nicht gefunden. Gibt’s wahrscheinlich nur beim guten Bäcker.

Abends wandern wir entlang der Küste, was immer sehr lange dauert, weil wir andauernd schöne Motive finden. Wir laufen bis zum einige Kilometer weit entfernten Hafenanfang, weil wir dort den Schiffsfriedhof fotografieren möchten. Gerade als wir am Mobil vorbeikommen wird das Licht so richtig gut. Also setzen wir uns nicht einmal hin, sondern laufen direkt wieder zur Küste. Wow, das Meer ist jetzt perfekt wild und die untergehende Sonne taucht die Szenerie in weiches Abendlicht. Die Gischt ist so dicht, dass es kaum möglich ist, klare Fotos zu schießen. Zum einen landet dieser schwierig zu putzende Schmierfilm auf der Linse, zum anderen hängt die Gischt wie dichter Nebel in der Luft und die Sonne scheint mitten durch. Kurz: es wirkt unwirklich, ist aber echt. Wir kleben, die Ausrüstung klebt, wir können die Einstellrädchen der Kamera kaum noch bewegen, so schmierig ist das alles. Stundenlang sind wir bereits auf den Beinen aber jetzt müssen wir erst einmal alles putzen. Die Kameras feucht abwichen, die Filter sauberwienern. Und da ich neugierig bin, auch noch die Fotos herunterladen. Dann hänge ich meistens bis nach Mitternacht am Notebook fest. Nun denn, der Tag war wirklich ereignisreich und traumhaft schön.

Karl-Heinz treffen wir auch am nächsten Morgen hinten am Strand, als wir versuchen, ein paar fette Wellen einzufangen. Heute ist Hochflut und der stürmische Wind forciert die Brandung noch zusätzlich. Karl-Heinz erinnert mich ein bisschen an den britischen Schauspieler Simon Pegg. Die Art, wie er schnell redet, die spontane Begeisterung über alles Mögliche. Ist schon lustig.

Der Gesprächsstoff geht auch zurück am Wohnmobil nicht aus, aber wir alle wollen weiter und schließlich brechen wir alle auf. Nachdem wir in Morlaix den dortigen Decathlon durchstöbert haben und anschließend Einkaufen waren, gehts an Roscoff links vorbei an die Küste bei Cléder. Bei Kerfissien stehen die für die Nordbretagne typischen Felsgebilde im küstennahen Meer und es ist Springflut-Zeit. Mal sehen, was sich da an Chancen eröffnet.

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

Mit der ersten Fähre zur Ile de Brehat

Vom Campingplatz aus sind es nur sechs Minuten Fußweg bis zum Fähranleger. Wir haben das am Vortag ausprobiert. Es geht recht steil den Berg hinunter durch einen Pinienwald, und schwupps ist man da.
Wir haben uns die Fährtickets am Vortag schon besorgt, damit wir frühmorgens an der ersten Fähre um kurz nach 8:00 Uhr nicht Schlange stehen müssen. Nun, da kommen sowieso wesentlich weniger Leute als später. 8,80 Euro pro Person ist ein vernünftiger Preis für die zehnminütige Überfahrt, und die Tickets sind nicht zeitgebunden. 16 Euro für ein Fahrrad sind allerdings weniger günstig, da wollen sich wohl die Fahrradverleiher auf Brehat ihr Geschäft nicht kaputtmachen lassen. Dazu kommt noch, dass die Fahrräder nicht nach 16:00 Uhr auf der Fähre transportiert werden dürfen. Unter diesen Umständen macht es mehr Sinn, sich bei Bedarf auf Brehat einen Drahtesel zu mieten. Wir nehmen keine Räder mit und mieten aber auch keine. So früh sind die Verleiher noch geschlossen. Die Mitnahme der eigenen Räder macht mehr Sinn, wenn man einige Tage auf der Insel bleiben will. Wir wollen ja, aber…

Morgens vor der Ile de Brehat

Morgens vor der Ile de Brehat

Die Fähre bei der Inselrundfahrt

Die Fähre bei der Inselrundfahrt

Im Vorfeld hatten wir auch probiert, an eine Unterkunft auf Brehat heranzukommen. Ich hatte daheim bereits recherchiert und auch in Binic mit Hilfe er Touristinfo keine freie Unterkunft mehr finden können. Ach, schade! Ferienwohnungen und Bed and Breakfast sind lange vorher ausgebucht, und auch die Hotels haben kurzfristig keine Zimmer zu bezahlbaren Preisen zu vergeben. Und der einzige Campingplatz der Insel hat Ende September auch schon geschlossen.

Früh raus

Am Tag der Überfahrt stehen wir vor sieben Uhr auf, frühstücken, schnappen unsere Fotosachen und runter gehts inder Dämmerung zur Fähre. Der Passagierandrang hält sich so früh stark in Grenzen, wir können gemütlich über den Kai zum Boot schlendern und auf dem Oberdeck Platz nehmen. Um acht Uhr kommt plötzlich Leben in die Fähre, sie legt ab, eine Viertelstunde zu früh. Aber keine Panik, sie legt nur weiter oben an, weil die Flut ziemlich schnell steigt.

Direkt zum Norden der Insel, den Leuchtturm im Morgenlicht fotografieren

Die Überfahrt verläuft ruhig, trotz des starken böigen Ostwindes und dem unruhigen Meer. Zehn Minuten sind einfach zu kurz, um seekrank zu werden. Kaum hat die Fähre auf Brehat angelegt, marschieren wir stramm los Richtung Inselnorden. Wir wollen das frühe Morgenlicht am Leuchtturm Paon fotografisch erwischen und dort auch halbwegs unsere Ruhe haben, ohne dass uns Horden von Touristen dauernd durchs Bild laufen.
Aufwärts gehts durch schmale hecken- und mauergesäumte Gassen, weiter durch den Hauptort Bourg. Immer wieder einmal müssen wir uns an den Wegesrand drücken, als wieder einer der typischen Kleintraktoren mit Gepäck, oder der Post an uns vorbei tuckert. Anscheinend ist nur nach der ersten Fähre ein wenig Traktortrubel, später hörten wir gar kein Motorengebrumm mehr auf der autofreien Insel.

Durch die Gassen und Pfade auf der Ile de Brehat

Durch die Gassen und Pfade auf der Ile de Brehat

 

Boote vor der Ile de Brehat

Boote vor der Ile de Brehat

 

Hinter Bourg geht es wieder durch heckengesäumte Pfade, bis sich endlich kurz vor Erreichen der Nordspitze die Aussicht öffnet und der lange erwarteten Heidelandschaft Gelegenheit gibt, sich zu zeigen. Außer uns beiden hat es nur noch eine Frau bis hierher geschafft, alle anderen Touristen haben wir abgehängt. Es waren eh kaum welche mit uns auf dem Boot, der Hauptschung kommt wohl eine Fähre später.

Hilfe: das Wetter ist fast zu gut

Der Himmel ist völlig wolkenfrei, die Sonne brennt mit voller Lichtstärke auf die Landschaft und das Meer herunter, nur der stürmische Wind sorgt dafür, dass es uns nicht zu heiß wird. Er macht das Fotografieren leider auch nicht einfacher, obwohl wir wenigstens eins unserer Stative dabei haben.

Hier in der Nordspitze der Insel ist wenig von menschlicher Besiedelung zu sehen. Eine Creperie ist hier, die allerdings geschlossen hat, und ein Toilettenhäusschen mit den fast schon historischen Stehklos. Die Gegend ist geprägt von gewaltigen Granitfelsen, auf dem Land und im Wasser, Heidelandschaft und natürlich dem Leuchtturm Paon. Nach ungefähr einer Stunde trifft die gefürchtete Touristenflut ein. Die zweite und die dritte Fähre haben ihre menschliche Fracht auf die Insel losgelassen und die ersten Ausläufer erreichen uns. Es ist wirklich noch viel los auf der Insel Brehat im September.

Der Leuchtturm Paon auf der Ile de Brehat

 

Wellen am Leuchtturm Paon, Brehat

Wellen am Leuchtturm Paon, Brehat

 

Einfach in der Sonne liegen

Die Sonne steht jetzt schon recht hoch und wir machen uns auf den Küstenwanderpfad, um mehr von Brehat zu sehen. Farne, Heidekraut und Felsen bestimmen die Landschaft, im Meer vor der Küste sind auch Granitfelsen bildwirksam verteilt. Immerhin ist die Hauptinsel Brehat von über 200 kleinen Inselchen umgeben. Der zweite Leuchtturm auf Brehat, der Phare de Rosedo steht mitten im Land, umringt von Kuhweiden und Gewächshäuschen.

Um die Mittagszeit legen wir eine Rast ein, wir legen uns eine Stunde lang ins weiche Gras und hören dem Rauschen der Wellen zu. Das machen wir viel zu selten! Es ist ruhig auf der Insel. Kaum wandert man ein wenig an der Küste entlang verlaufen sich die Touristen. Wir besorgen uns im örtlichen Mini-Supermarkt und in der Boulangerie etwas zu essen, und dann geht es schon wieder weiter mit der Erkundung der südlichen Inselhälfte. Die ist deutlich stärker bebaut und hat noch viel mehr mauer- und heckengesäumte Pfade als der Nordteil. Also nicht immer tolle Aussichten, aber windgeschützt und mit Blick auf verblühte Hortensien und nette Häuser. Viel Lauferei ist angesagt. Und nun schafft es auch der Ostwind nicht mehr, für ausreichend Kühlung zu sorgen, wir kommen ganz schön ins Schwitzen.

Gabi fotografiert auf Brehat

Gabi fotografiert auf Brehat

 

Etwas kleinere, zähere, robustere Kühe auf der Ile de Brehat

Etwas kleinere, zähere, robustere Kühe auf der Ile de Brehat

 

Der Süden der Ile de Brehat

Im Süden der Insel liegen ein paar nette Badestrände, wie der Grève Guerzido, aber niemand badet dort an diesem Nachmittag. Das Wasser ist weg, es herrscht Ebbe und weit und breit ist kein Meer zu sehen. Auch der dort ansässige Imbiss hat geschlossen.
Irgendwann auf der Chausee, tuen uns die Füße weh. Und so verzichten wir weise, auf den letzten Teil der Reise. Na, so schlimm ist es nicht, aber wir legen noch eine zweite, längere Pause in der irischen Bar, dem Le Shamrock, im Ortszentrum ein und genehmigen uns im kühlen Inneren einen Grand Café ecreme. Nach Whiskey steht uns noch nicht der Sinn. Wir müssen einfach raus aus der Sonne, die ist grell auf der Insel und das Meer reflektiert das Licht. Unsere Köpfe fühlen sich schon heiß an. Wir wollen ja nicht meckern: aber das Wetter ist zu gut. Strahlend blauer Himmel, keine Wolke, stundenlang knallige Sonne. Nach dem Kaffee laufen wir nochmal los. Zur Gezeitenmühle und zur Kapelle auf dem Hügel. Unglaublich, wieviele Kilometer man auf einer kleinen Insel, 3,5 km langen Insel doch zurücklegen kann. Abends hatten wir 40000 Schritte auf dem Smartphone Schrittzähler.

Kajakschule, Ile de Brehat

Kajakschule, Ile de Brehat

 

Am späten Nachmittag schleppen wir uns zur Fähre zurück. Der Weg von der Hafenmole zur Fähre ist bei Ebbe zehn Minuten länger, so weit draußen muss die Fähre anlegen, damit sie nicht im Uferschlamm steckenbleibt. Nach erfolgter Überfahrt zurück zum Festland müssen wir nur noch den Berg hochkrabbeln, um endlich unsere müden Beine im Wohnmobil ausstrecken zu können.

Festzustellen bleibt uns noch, dass so ein Schnelldurchlauf an einem Tag der Insel nicht wirklich gerecht wird. Wenn wir zu einem späteren Zeitpunkt die Gelegenheit haben, länger auf Brehat bleiben zu können, würden wir gerne ein bis zwei Wochen veranschlagen, um die Insel ausgiebig zu erkunden. Motive bietet sie wahrlich genug. Und dann hoffentlich auch abwechslungsreicheres Wetter. Das permanente Sonnen und Sturmbombardement vom wolkenlosen Himmel herunter hat uns bei unserem Tagesausflug doch ganz schön zugesetzt.

Wir lieben die bretonischen Inseln und möchten ihnen auch gerecht werden. Tagesausflüge sind also erst der Anfang! Schau nach, welche Insel wir noch besucht haben.

 

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

 

Nach dem mogendlichen Womo-Service fahren wir über das Gezeitenkraftwerk von Saint Malo vorbei an Dinard und St. Cast-le-Guildo hinauf zum Cap Frehel.

Gemütlicher Campingplatz am Cap Fréhel

An der mit Sandstränden gespickten Klippenküste finden wir unseren heutigen Übernachtungsplatz, ein Campingplatz unter Pinien, der in der Nebensaison als Stellplatz dient. Der Platz hat zwar geschlossen, ist aber zugänglich, die Toiletten und Duschen sind jedoch geschlossen und die Übernachtung soll eigentich 5 Euro pro Nacht kosten. Es kam aber niemand zum Kassieren und wir haben auch keine Möglichkeit zum Bezahlen ausfindig machen können. Wir rden mit unseren niederländischen Nachbarn, die auch versuchen zu bezahlen aber keinen Erfolg haben.

Strand- und Küstenwanderungen am Cap Fréhel

Die Gegend ist ideal für Strand- und Küstenwanderungen. Wir bleiben also gleich zwei Nächte, damit wir auch nur annähernd das Gefühl haben, die Region ein wenig kennengelernt zu haben. Wie Perlen an einer Schnur liegen hier die schönsten Sandstrände am Küstenwanderweg. Kurz vor Sonnenuntergang wechseln wir auf die Fahrräder und radeln über den Radweg zum vier Kilometer entfernten Cap Frehel für die letzte Fotosession des Tages. Das Kap mit dem großen viereckigen Leuchtturm hoch auf den Klippen. Das Wetter nervt. Keine noch so kleine Wolke hängt am Himmel. Schon tagelang strahlend blauer Himmel. Für Fotos ganz schlecht. Wir nehmens gelassen, wandern viel und fotografieren etwas weniger.

Leuchtturmfotofie in der Nacht am Cap Fréhel

Sonnenuntergang am Cap Fréhel

Sonnenuntergang am Cap Fréhel

 

Felsenküste am Cap Fréhel

Felsenküste am Cap Fréhel

 

Den Leuchtturm Fréhel haben wir schon mehrfach fotografiert in den letzen Jahren und er ist im Jahr 2020 im Leuchtturm Kalender von Delius Klasing abgedruckt.

Da das Wetter tagsüber einfach zu gut und deswegen fotografisch langweilig ist, fotografieren wir den Leuchtturm in der Nacht. Der Mond wird fast voll sein und dem Leuchtturm wenigstens etwas Licht abgeben. Hoffen wir, werden aber enttäuscht. Wir sind bereits seit Stunden auf den Beinen, wollten den Sonnenuntergang aufnehmen, der langweilig ausfiel. Schon bevor es ganz dunkel ist, fängt der Leuchtturm an, seine Licht über das Meer zu schicken. Doch es ist noch zu hell, wir sehen keine Lichtsstrahlen. Es ist erstaunlich viel los in der Nacht. Immer wieder laufen Leute an uns vorbei. Manche trauen sich tatsächlich sogar in der Dunkelkeit mit Flipflops auf die felsigen Pfade. Endlich  werden die Strahlen des Lichtes länger und es sieht gut aus auf den Fotos. Fehlt nur noch das Mondlicht auf dem Gebäude. Aber der Mond lässt sich soviel Zeit. Wir frieren uns in kurzen Hosen die Knie rot und blau. Der Wind geht durch und durch. So richtig kalt ist es nicht. Nun denn, der Mond hängt als orangener Ball tief am Horizont, der hilft uns bei unserer Fotografie eher wenig. Die Kamera geht ans Limit. Das grelle Licht des Leuchtturms in der tiefschwarzen Nacht. Bis auf 10000 ISO gehe ich hoch, sonst wird die Belichtungszeit zu lang für das Leuchtturmlicht. Die Rückfahrt ist dann gemein. Es geht nur Bergab und wir machen Tempo. Brr, das ist jetzt echt kalt.

 

Hier kommen die Nachtaufnahmen des Leuchtturms Fréhel

Nachtaufnahme des Leuchtturms Fréhel

Nachtaufnahme des Leuchtturms Fréhel

 

Nachtaufnahme des Leuchtturms Fréhel

Nachtaufnahme des Leuchtturms Fréhel

Das Fahrrad als ideales Transportmittel für Fotografen

Mit dem Fahrrad haben wir hier das ideale Transportmittel. Schnell sind wir an interessanten Orten, wie das Fort la Latte und dem Leuchtturm und haben keine Parkplatzprobleme. Allerdings sind die Steigungen im Wind etwas anstrengend, wenn man wie Gabi nicht mal langsam radeln kann. Mit dem Wohnmobil wäre es schwierig, in jede Ecke zu kommen. Außerdem ist das nicht wirklich umweltfreundlich, ein so großes Gefährt als Sightseeingauto zu nutzen. Schon auf der letzten Reise planten wir so, dass wir die Stellplätze an fotogenen Orten suchen und die Kurzstrecken zu Fuß oder dem Rad zurücklegen. Mit dieser Methode werden wir auch fitter. Zehn Kilometer am Tag zu Fuß sind Minimum, dazu meist noch 20 km mit dem Rad. Was sich nicht viel anhört. Da wir fotografieren kommen so oft 6-7 Stunden draußen zusammen.

Besichtigung des Leuchtturms Fréhel

Endlich ist es soweit. Schon immer wollte ich den Leuchtturm am Cap Fréhel besichtigen. Aber wir waren immer zur falschen Zeit dort. Diesmal warteten wir solange, bis es klappte. Wir planten den Besuch des Turms trotzdem kurz vor der Schließung in der Hoffnung auf gutes Licht gegen Abend. Klappte leider nicht. Die Sonne ist auch gegen 17 Uhr noch ziemlich grell. Ich freue mich schon auf die freischwebende Treppe. Die gibt es zwar, aber es gibt auch einen Fahrstuhl! Und der ist mit einem geländer gesichert. Also wird das fotografieren schwierig. Glücklicherweise besitzt die neue Canon 6d MII ein Klappdisplay, damit schaffe ich ein paar Fotos der Treppe.

145 Stufen führen zur Aussichtsplattform von wo aus wir über die sowieso schon 70 Meter hohen Klippen schauen. Und auf den alten Leuchtturm, der nach dem Plan des Phare du Stiffs (Quessant) gebaut wurde.

Fort la Latte

Danach radeln wir noch zum Fort La Latte, welches wir auch vom Leuchtturm aus gesehen hatten. Da ist Sonntags bei so schönem Wetter viel los. Wir besichtigen das Fort nicht, wandern aber entlang des Küstenpfades, der recht anspruchsvoll steil über Steine führt. Das Wasser strahlt uns türkisfarben an. Am Strand klettern wir etwas waghalsig über große und kleine Felsen, damit wir die Farbenpracht aufs Foto bannen können. Auf den Bildern wirkt es leider nicht so knallig wie in echt.

Fort la Latte, Bretagne

Fort la Latte, Bretagne

 

Fort la Latte, Bretagne

Fort la Latte, Bretagne

 

Abends am Strand Cap Fréhel

Angler im Sonnenuntergang, Fréhel

 

Wellen am Abend, Fréhel

Wellen am Abend, Fréhel

 

 

Der Leuchtturm Kalender mit dem Leuchtturm Fréhel (Delius Klasing) bei Amazon

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

 

Nach den stillen Tagen in Gouville fahren wir weiter südlich einen weiteren Badestrand an. Über kleine, verwinkelte Sträßchen finden wir bei Dragey einen weiteren strandnahen Stellplatz unter Pinien. Dieser auch weitläufige Sandstrand liegt vor dem Mont Saint-Michel in einer Bucht und macht uns irgendwie nicht wirklich an. Unser deutscher Stellplatz-Nachbar hat seine Stereoanlage aufgedreht, und das permanente Bumm-Bumm-Bumm geht uns nach einer Weile gehörig auf die Nerven.

Strand in Dragey

Strand in Dragey

 

Strand in Dragey

Strand in Dragey, die Imbissbude ist gegen Erosion geschützt

Stellplatz in Hirel

Wir entscheiden kurzerhand, 2:0-stimmig ohne Gegenstimmmen, weiterzufahren. Das ist der Vorteil vom Haus auf Rädern. Und siehe da, kurze Zeit später fahren wir am Mont Saint-Michel vorbei und sind in der Bretagne angekommen. Weil wir diese letzte Tagesetappe nicht geplant hatte, genießen wir die Fahrt im allerschönsten Abendlicht, es wird fast dunkel als wir den Stellplatz in Hirel anfahren. Der liegt auch beinahe am Meer, nur die Straße trennt uns davon, und die Salzwiesen, und das endlose Watt. Kurz gesagt, das Meer ist so weit weg, dass man es mit dem Fernglas suchen muss. Macht aber nichts, wir wollen eh nur in Ruhe übernachten und dann geht es weiter. Morgens sollte eigentlich jemand vorbeikommen und die 5 Euro Stellplatzgebühr kassieren, es kam aber niemand. Da kann man nichts machen, also fahren wir los.

Mühle in Hirel, Bretagne

Mühle in Hirel, Bretagne

 

Stellplatz Hirel

Ruhiger Stellplatz Hirel

 

Pointe du Grouin

Hinter Cancale am Pointe du Grouin halten wir für eine Nacht, nutzen das trübe Wetter für PC-Arbeiten und Brainstorming bezüglich unserer Buchprojekte und sind ansonsten auf dem Küstenwanderweg entlang der Klippen unterwegs. Die felsige Küste wird immer mal wieder von kleinen Sandstränden unterbrochen. Das Wandern macht großen Spaß und wir sind trotz trübem Wetter stundenlang unterwegs. Im Frühjahr haben wir über diesen Küstenabschnitt bereits berichtet. Der Stellplatz entlang der Straße ist sehr beliebt und wir nutzen den auch ganz gern, wenn wir im Mobil arbeiten und dabei übers Meer schauen möchten. Ansonsten ist uns Meerblick gar nicht so wichtig, weil wir sowieso immer bis Sonnenuntergang und länger mit dem Füßen im Sand stehen und fotografieren.

Pointe du Grouin und Cancale im Frühjahr

Felsenküste Point du Groin

Felsenküste Point du Grouin bei Ebbe und trübem Wetter

 

Welle, Grouin

Welle, Grouin

 

Felsenküste am Pointe du Grou<in

Felsenküste am Pointe du Grouin

Skurile Steinfiguren in Rothéneuf

Der nächste größere Halt ist das Städtchen Rothéneuf, kurz vor dem ehemaligen Piratennest Saint Malo. Der dortige Stellplatz hat gute Referenzen, kostet 8 Euro die Nacht und bietet Stromanschluss. Ja, man gewöhnt sich leicht an den Luxus und gerät in Gefahr, zum Weichei zu mutieren. Der Platz

Das Dörfchen Rothéneuf ist weltbekannt für die etwa 300 skurrilen Steinfiguren, die der örtliche Abbé Fouré, ein Sonderling und Eigenbrötler, in jahrelanger Arbeit in die Felsklippen an der Küste geschlagen hat. Mit 30 erlitt der arme Mann einen Schlaganfall und zog sich danach zu diesen Felsen zurück.

Wir waren vor vielen, vielen Jahren mit unseren drei Kids schon mal hier gewesen, doch einen weiteren Besuch lassen wir uns diemal nicht entgehen. Damals konnte man noch mit dem Wohnmobil zum Parkplatz fahren, das ist jetzt nicht mehr möglich. Vom Stellplatz aus führt ein Wanderpfad bei Ebbe durch den Hafen, bei Flut durch Pfade im Ort und dann entlang der Küste zu den Skulpturen. Die Wanderung lohnt genauso wie der Besuch der Skulpturen.

Für die Fotos mussten wir geduldig warten, bis nicht ganz so viele andere Touristen im Motiv standen.

Tür zum Strand, Rotheneuf

Tür zum Strand, Rotheneuf

 

Im Hafen von Rotheneuf

Im Hafen von Rotheneuf

 

Über dem Hafen von Rotheneuf

Über dem Hafen von Rotheneuf

 

Aber erst ein Abstecher in den von mauerbewehrten Villen umgebenen weitläufigen Hafen. Es ist Ebbe und hier kann man sich richtig verlaufen. Die Schiffe balancieren auf ihren Stelzen im Hafenschlick oder liegen auf der Seite.
Über den Küstenwanderpfad erreichen wir die Rochers sculptes, die Felsen mit den Figuren. Um den kleinen Parkplatz sind ein Souvenirladen, ein nicht so preiswertes Restaurant und natürlich das Kassenhäuschen arrangiert. 3 Euro pro Person und wir dürfen zwischen den steinernen Werken des Pfarrers herumklettern.

 

Sie Skulpturen von Rotheneuf

Die Skulpturen von Rotheneuf

 

Sie Skulpturen von Rotheneuf

Die Skulpturen von Rotheneuf

 

Steinkopf, Rotheneuf

Steinkopf, Rotheneuf

Wellen und eine Babymöwe in Saint Malo

Am späten Nachittag fahren wir mit den Rädern ins sechs Kilometer entfernte Saint Malo und bleiben auf der ewig langen Uferpromenade kleben. Die Flut steht hoch, die Wellen springen fröhlich, auf der belebten Promenade herrscht eine locker beschwingte Stimmung.
Da bleiben uns nur einige Minuten in der einbrechenden Dämmerung für einen Abstecher zu den Wehrmauern der Altstadt.

Nach Sonnenuntergang und bei Flut, Saint Malo

Nach Sonnenuntergang und bei Flut, Saint Malo, Fort National

 

Nach Sonnenuntergang und bei Flut, Saint Malo

Nach Sonnenuntergang und bei Flut, Saint Malo

 

Wellen in Sain Malo

Wellen in Sain Malo

 

Wellen in Sain Malo

Wellen in Sain Malo

 

Möwenbaby im Sonnenuntergang in Saint Malo

Möwenbaby im Sonnenuntergang in Saint Malo

 

Sonnenuntergang in Saint Malo

Sonnenuntergang in Saint Malo

 

Ebbe in Saint Malo

Tags darauf sind wir bei Ebbe in Saint Malo. Wir können problemlos über den trockenen Meeresboden zu den benachbarten, teils festungsbewehrten Inselchen des Fort National und Grand Bé laufen, dann noch durch die gepflasterten Gassen der Altstadt schlendern.
Doch irgendwie hat uns die Uferpromenade in ihren Bann geschlagen. Auch heute hängen wir wieder auf dem Rückweg dort fest, während die untergehende Sonne die Wellen und die Ufergebäude in goldenem Licht erstrahlen lässt. Uns gefällt der lockere Trubel: Surfer fahren mit Surfbrett unterm Arm oder auf eine Anhänger am Rad herum, Hunde folgen ihren Herrchen und Frauchen brav hinterher, auch ältere Damen fahren Inliner. Fast kommen wir auch in Urlaubsstimmung. Es fühlt sich so „Californisch“ an.

Es ist schon dunkel, da radeln wir nocheinmal zum Leuchtturm am anderen Ende der Stadt. Wir führen einige nette Gespräche auf Französisch aber doch viel mehr noch auf Englisch. Eine circa 60 jährige Frau ist ganz begeistert, als sie uns mit den Stativen bewaffnet an den Anglern vorbei ziehen sieht. „Ihr seid auf Bilderfang, nicht Fischfang.“ Ja und an dem Abend haben wir wenig Glück. Die Stadt wirkt nicht richtig im Abendlicht. Da hatten wir im Frühjahr bessere Fotos machen können. So ist das mit der Fotografie. Man muss immer draußen sein und sein Bestes geben. Aber ein klein wenig Glück gehört auch dazu.

Dann schießen wir noch ein paar Fotos der Stadt und beenden damit diesen laufreichen und radreichen Tag. Abends sind aber nicht nur unsere Füße müde! Erst einen Tag später stellen wir fest, dass wir dreimal sehr nah an einem Leuchtturm vorbei geradelt sind. Da nützt auch ärgern nichts – wir müssen einfach nochmal nach Saint Malo. Ich habe sowieso das Gefühl, dass ich fotografisch noch lange nicht fertig bin mit dieser Stadt.

Saint Malo im Frühjahr

Blick auf die gewaltigen Mauern der Ville Close bei Ebbe

Blick auf die gewaltigen Mauern der Ville Close bei Ebbe

 

Regenwolken über Saint Malo

Regenwolken über Saint Malo

 

Gezeitenbecken, Saint Malo

Gezeitenbecken, Saint Malo

 

Gezeitenbecken, Saint Malo

Gezeitenbecken, Saint Malo

 

Im Frühjahr besuchten wir Saint Malo zum ersten Mal. Zahlreiche Nachtaufnahmen und Leuchtturmfotos findest du da:

 

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

Die bunten Badehäusschen von Gouville

Wenige Dutzend Kilometer südlich von Carteret liegt Gouville, unser nächster Stopp. Gouville hat einen riesigen Badestrand, gesäumt von Dünen, auf denen Reihen von bunten Badehäusschen balancieren. Außerdem werden in diesem Teil der normannischen Küste erfolgreich Meeresfrüchte gezüchtet. Vor Gouville liegen bei Ebbe zugängliche Austern- und Muschelbänke.

Die Badehäuschen von Gouville

Die Badehäuschen von Gouville

Netter Wohnmobilstellplatz für einen Regentag

Was uns noch interessiert, der Wohnmobilstellplatz liegt direkt am Strand und hat sogar Stromanschlüsse für jeden Platz. Ein Regentag wird im Wetterbericht angekündigt, Zeit für uns, um Blogbeiträge und Artikel zu schreiben. Mit der Stromversorgung müssen wir uns keine Gedanken machen, dass uns die Bordbatterien schlapp machen. Und bei Regenwetter sind unsere Solarzellen auf dem Womo-Dach ziemlich nutzlos.

Der Wohnmobilstellplatz von Gouville

Der Wohnmobilstellplatz von Gouville

Badehäuschen von Gouville

Aber zurück zu den Badehäusschen. Vor vielen Jahren war es nicht nur in der Normandie Sitte, sich zum Baden im Meer vor Blicken geschützt umzuziehen. Ergo hat man die Badehäusschen erfunden. Die Exemplare in Gouville sind generell weiß mit farbigen Dächern. In mehreren verschieden langen Reihen hocken sie in den Dünen vor dem Strand und sind beliebtes Objekt für Scharen von Fotografen und Knipsern.
Die am längsten stehenden Häusschen erkennen wir daran, dass sie schon ziemlich weit in den Dünensand eingesunken sind, das gibt den Reihen einen leicht beschwipsten Anstrich.
Für uns ist es ein Mordsspaß und auch Herausforderung, diese Hütten in bildwirksamen Kompositionen auf den Kamerasensor zu bannen. Wir streifen also um die Häusschen und stapfen durch den Sand, während uns eine frische Meeresbrise um die Ohren weht. Auch wenn wir direkt vor den Hütten stehen, schrauben wir um die Perspektive zu verdichten das Teleobjektiv auf die Kamera.

 

Badehäuschen von Gouville

Badehäuschen von Gouville

 

Leuchtturm in der Ferne

Leuchtturm, Gouville

Leuchtturm, Gouville

 

Fahrräder in den Dünen, Gouville

Fahrräder in den Dünen, Gouville

 

Traktoren am Strand von Gouville

Unten am Strand herrscht Ebbe und etliche Traktoren rasen mit Anhängern über den feuchten Sand. Sie sind auf dem Weg zu den Muschelbänken, pflegen die Kulturen und bringen die reifen Austern und Muscheln säckeweise an Land, wo die armen Viecher ihr ereignisarmes Leben in den umliegenden Restaurants aushauchen.

Traktoren am Strand von Gouville

Traktoren am Strand von Gouville

 

Alter Traktor am Strand von Gouville

Alter Traktor am Strand von Gouville

 

Sonnenuntergang und Traktor am Strand von Gouville

Sonnenuntergang und Traktor am Strand von Gouville

 

Austernzucht in Gouville

Austernzucht in Gouville

 

Austernzucht in Gouville

Austernzucht in Gouville

Fotogenes Regenwetter und lange Strandspaziergänge

Wie angekündigt, regnet es am nächsten Tag und wir bleiben die meiste Zeit im warmen, trockenen Wohnmobil. In den Regenpausen sind wir natürlich wieder draußen, auch schlechtes Wetter hat seine fotogenen Seiten.

Am Strand von Gouville

Am Strand von Gouville

 

Am Strand von Gouville

Am Strand von Gouville

 

Wellhornschnecken

An einem Strandabschnitt liegt eine große Anzahl der wunderschönen Wellhornschnecken im Sand. Die Sonne kommt ein klein wenig durch und beleuchtet die Schneckenhäuser, die wir sogleich ablichten. Die kleine EOS M 100 eignet sich ideal für Strandmotive, da kann ich wunderbar Weitwinkelmakros machen.

Wellhornschnecke

Wellhornschnecke

Am dritten Tag klart der Himmel wieder auf, die Sonne scheint, und wir brechen nach einem ausgiebigen morgendlichen Strand- und Badehäusschen-Spaziergang auf zu unserem nächsten Ziel der Reise.

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

Seiten

Die folgenden Aufnahmen sind mehrheitlich an der Atlantikküste von Spanien, Portugal und Süd-Frankreich entstanden. Der immerzu wehende frische Wind vom Atlantik her sorgt für saubere Luft und für klare, strahlende Farben. Das Meer und das mittägliche Himmelsblau wirken in ihrer Intensität schon fast surreal übersteigert. Die Küste, die Klippen und die kleinen Ortschaften bilden dazu den idealen Kontrast.

Frankreich

St Jean de Luz, Frankreich

St Jean de Luz, Frankreich

Spanien und Gibraltar

Faro de Higuer, Spanien

Faro de Higuer, Spanien

Portugal

Praia Marinha, Algarve, Portugal

Praia Marinha, Algarve, Portugal

Belgien

Deutschland

Hafeneinfahrt Warnemünde, Deutschland

Hafeneinfahrt Warnemünde, Deutschland

Schottland

St Abbs, Borders, Schottland

St Abbs, Borders, Schottland

Caerlaverrock Castle, Dumfries, Schottland

Caerlaverrock Castle, Dumfries, Schottland

Bretagne

Ile Vierge, Bretagne

Ile Vierge, Bretagne

Schweden

Allee, Askö, Schweden

Allee, Askö, Schweden

Schweden – Insel Öland

Neptuni åkrar, Öland, Schweden

Neptuni åkrar, Öland, Schweden

Schweden – Insel Gotland

Junfru Klint, Gotland, Schweden

Junfru Klint, Gotland, Schweden

Finnland – Insel Aland

Kastelholmer Schloss, Åland, Finnland

Kastelholmer Schloss, Åland, Finnland

Norwegen

Tranøy Fyr, Norwegen

Tranøy Fyr, Norwegen

Utalkeiv, Lofoten, Norwegen

Utalkeiv, Lofoten, Norwegen

Norwegen – Nordlicht

Nordlicht, Hovden, Bo, Vesterålen, Norwegen

Nordlicht, Hovden, Bo, Vesterålen, Norwegen

Norwegen – Winter

Blaue Stunde, Lofoten, Norwegen

Blaue Stunde, Lofoten, Norwegen

Norwegen – kleiner Leuchtturm

Litløy, Vesterålen, Norwegen

Litløy, Vesterålen, Norwegen

Dänemark – Insel Bornholm

Dänemark – Winter

Blavand, Dänemark

Blavand, Dänemark

Die Nordküste Frankreichs

Die Nordküste von Frankreich begeistert uns bereits seit 20 Jahren. Im Jahr 2019 besuchten wir einige Orte im Norden Frankreichs und fotografierten die Küste und die Leuchttürme der Region. Uns begeisterten vor allem die Leuchttürme im Cotentin

Der umfassende Reisebericht für einen Herbst in Nordfrankreich & der Bretagne



Fototour Normandie & Bretagne,  Herbst 2019

Ende August geht es los zur zweiten diesmal längeren Tour in 2019  durch die Bretagne.  Die Reise dauerte bis in den Herbst hinein. Wir fotografieren wieder an der Küste der Normandie und der Bretagne und berichten live. Schau unbedingt öfters rein. Wir freuen uns wie immer über Kommentare.

Die Region Cotenin mit den vier Leuchttürmen

Auf dieser 9 wöchigen Tour konzentrieren wir uns auf zu Beginn der Reise auf die normannische Region Cotentin mit den vier sehenswerten Leuchttürmen.

In der Bretagne konzentrieren wir uns auf die Nordküste  und die Nordwestküste. Wir besuchen wenigstens für einen Tag die Insel Brehat. Unserem Ziel alle bretonischen Insel zu besuchen kommen wir somit einen kleinen Schritt weiter.


Kleine Fotogalerie hochformatige Leuchttürme




Wellenfotografie im Herbst in der Bretagne

Schon seit vielen Jahren verschreibe ich mich der Wellenfotografie. Ich wollte unbedingt Brandungswellen an einer Hafenmauer sehen und fotografieren. Da scheint wesentlich schwieriger, als angenommen. Selbst bei der länge unserer Reisen benötigen wir geschickte Planung und eine große Portion Hartnäckigkeit, um zum Ziel zu gelangen. Der Herbst bietet mit einem gewissen Sturmpotential bessere Fotomöglicheiten als der Sommer.

In Lesconil war es dann nach fast einer Woche geduldigem Wartens soweit. Die Wellen knallten und tanzten und wir schossen soviele grandiose Fotos wie noch nie! Was für ein außergewöhnliches Erlebnis.

Mit Hilfe von Freunden fanden wir in der Nähe von Lesconil einen bretonischen Zauberwald. Gegen Ende der Reise besuchten wir Huelgoat. Die beiden Tage im Wald verschafften uns einen ersten Einblick, wir werden auf alle Fälle nocheinmal hinfahren und uns richtig Zeit für den Wald und die Bäume und Bäche nehmen.

Du planst gerade eine Bretagne Reise?

Auf der Bretagne Fotolocations Seite habe ich die Blogbeiträge beider Reisen zusammengefasst. Diese Seite ist die beste Möglichkeit für deine ausführliche Reiseplanung.



Reise in die Bretagne im Frühjahr & Herbst 2019


Seebad Berck in Nordfrankreich

7. September 2019/von Gabi

Leuchtturm am Kap Antifer bei L’Etretat

9. September 2019/von Gabi

Cotentin – Der Leuchtturm Gatteville ist der zweithöchste Frankreichs

9. September 2019/von Gabi

Cotentin – Der Leuchtturm am Cap Levi und das Hafenstädtchen Barfleur

10. September 2019/von Gabi

Cotentin – Cherburg und Cap de la Hague

11. September 2019/von Gabi

Cotentin: Cap de Carteret – sehr viel Sand, Felsen und Klippen

16. September 2019/von Gabi

Cotentin: Die Strandhäuschen von Gouville

23. September 2019/von Gabi

Cote Emeraude: Die Felsfiguren von Rotheneuf und Saint Malo

24. September 2019/von Gabi

Cote de Goëlo: Cap Fréhel

25. September 2019/von Gabi

Die Hafenstädtchen Binic und Paimpol

26. September 2019/von Gabi

Tagesausflug zur Ile de Brehat

2. Oktober 2019/von Gabi

Die rosa Granit Küste bei Sonne und bei Regen

7. Oktober 2019/von Gabi

Wellen in Primel-Tregastel und Le Diben

14. Oktober 2019/von Gabi

Sturm in Kerfissien, Regen in Meneham

15. Oktober 2019/von Gabi

Wellenfotografie in der Bretagne

18. Oktober 2019/von Gabi

Überirdische Lichtstimmung in Audierne

21. Oktober 2019/von Gabi

Leuchtende Wellen und Kunst in der Fotografie, Audierne

20. Oktober 2019/von Gabi

Die lustigen Straßenschilder des Künstlers Clet Abraham in der Bretagne

10. November 2019/von Gunter

Fotolocations Fort Bertheaume und Point Corsen – Sightseeing in Brest, Bretagne

27. Februar 2020/von Gabi

Pays Bigouden Sud in der Bretagne

27. April 2020/von Gabi

Bretagne: Wellentanz in Lesconil, Planung der Wellenfotos

10. August 2020/von Gabi

Bretagne – Kleiner magischer Zauberwald

15. August 2020/von Gabi

Bretagne: Le Four – Leuchtturm-Fotografie mit Wellen und Regenbogen

27. August 2020/von Gabi

Bretagne Fotolocation – Das Hafenstädtchen Le Conquet

1. Oktober 2020/von Gabi

Große Bretagne Fotogalerie



Unsere reisefreudige Dackeldame Grindel präsentiert europäische Leuchttürme.

Phare du Creac’h auf Ouessant in der Bretagne

Dackel Grindel und der Phare du Creac’h, Ouessant, Bretagne

Phare du Creac’h, Ouessant, Bretagne

Phare du Creac’h in der Nacht, Ouessant, Bretagne

List Ost auf Sylt, Deutschland

Dackel Grindel und der Leuchtturm List Ost auf Sylt, Deutschland

Leuchtturm List Ost auf Sylt, Deutschland

St Mathieu, Bretagne

Die Ohren wehen im Wind, Dackel Grindel am Leuchtturm St Mathieu, Bretagne

St Mathieu in der Nacht, Bretagne

St Mathieu, Bretagne, Frankreich

När Leuchtturm, Insel Gotland, Schweden

När Leuchtturm Gotland, Schweden

Dackel Grindel und der Naer Leuchtturm, Gotland, Schweden

Rattray Lighthouse, Aberdeenshire, Schottland

Rattray Lighthouse, Aberdeenshire, Schottland

Dackel Grindel, Rattray Lighthouse, Aberdeenshire, Schottland

Rattray Lighthouse, Aberdeenshire, Schottland

Der Leuchtturm Sandhammaren, Schweden

Sandhammaren in der Nacht, Schweden

Sandhammaren, Schweden

Dackel Grindel und der Leuchtturm Sandhammaren, Schweden

Vuurtoren Texel, Niederlande

Vuurtoren Texel, Niederlande

Der Schatten des Vuurtoren Texel, Niederlande

Dackel Grindel und der Leuchtturm von Texel

Der Leuchtturm Stavik, Vänern, Schweden

Stavik, Vänern, Schweden

Stavik, Vänern, Schweden

Dackel Grindel und der Leuchtturm Stavik, Vänern, Schweden

 

Unser Buch: Unser Dackel ist geTürmt – Mit Hund auf Leuchtturm Reise durch Europa

Fototour durch die Bretagne mit dem Wohnmobil

Die Bretagne ist seit 2002 eins unserer liebsten Reiseziele. Das ist unsere 14. Reise in die Bretagne. Diese französische Region ist so vielfältig, dass wir auch nach sovielen Reisen immer wieder Neues entdecken und fotografieren können. Fotografischer Schwerpunkt dieser Reise liegt nicht nur auf der Küste und den Leuchttürmen, wir besuchen auch typische bretonische Städtchen wie Dinan und Saint Malo und Pont Aven oder Wälder wie Huelguat (der Bericht folgt noch).

Auf diesem Bretagne Roadtrip mit dem Wohnmobil besuchten wir auf Tagesausflügen die Insel Hoedic und die Insel Brehat. Auf den bisherigen Reisen konzentrierten wir uns auf Strände, Steilküsten und Leuchttürme, diesmal besuchen wir auch die Sehenswürdigkeiten in den Städten und fotografieren dort ausgiebig. So beeindruckten uns zum Beispiel Saint Malo, Dinan und Douarnenez ganz besonders.

Am Golf von Morbihan fotografierten wir Megalithen Felder, nicht nur die von Carnac.

In den einzelnen Reiseberichten geben wir Tipps zu Stellplätzen für das Wohnmobil und ab und zu gönnen wir uns auch einen Campingplatz.

Wandern in der Bretagne

Auf dieser Reise wanderten wir 10-30 Kilometer am Tag, was uns auch zu entlegenen Fotolocations brachte. Meistens kombinierten wir die Fortbewegung zu Fuß mit Radtouren. Das Wohnmobil blieb oft tagelang stehen.

Die einzelnen Blogbeiträge zu den Regionen sind also mit sehr vielen Fotos bebildert, sie beinhalten zusätzlich zu den Schilderungen unserer Reiseerfahrungen noch interessante Informationen zu den Küstenregionen und Städten. Außerdem bauten wir in fast jeden Beitrag auch Fototipps mit ein.

Plane deine Bretagne Fotoreise mit unserem Reisebericht

 Der extrem ausführliche, sehr reichhaltig bebilderter Reisebericht soll als Reiseinspiration für deine geplanten Bretagne Touren nicht mir mit dem Wohnmobil dienen. Mir fehlen bei Reiseführern oftmals die Fotos, die am anschaulichsten zeigen, wie es in den verschiedenen Regionen eines Reiseziels aussieht.

Dieses Lücke möchten wir hier, insbesondere für begeisterte Fotografen, schließen. Den Bericht vom Frühjahr, wo wir sechs Wochen sehr aktiv in der Bretagne unterwegs waren, erweitern wir im Herbst um weitere Blogbeiträge von einer achtwöchigen Tour. Auf der zweiten Tour reisten wir langsamer, blieben länger in einer Region und schauten noch genauer hin. Warteten auf Lichtsituationen und vor allem auf Wellenbedingungen, die uns für die Fotos wichtig waren.

Schau dir unbedingt die Wellenfotos von Lesconil an! Da passte schließlich alles zusammen. Das Wetter, die Wellen und die Tageszeit. In diesem Blogbeitrag beschreiben wir auch, wie du zu solchen Wellenfotos kommen kannst.

Wir berichteten zu Beginn der Fotoreise live. Gegen Ende der Reise fotografierten wir so viel, dass wir unterwegs nur noch Tagebuch schrieben, aber die Fotos nicht mehr sichteten. Diese Reiseberichte vervollständigten wir, wie immer, daheim. Der Herbstreisebericht ist noch unvollendet, weitere Blogbeiträge werden folgen.

Schau unbedingt öfters mal rein! Wir freuen uns übrigens über jeden einzelnen Kommentar. Danke!

Wohnmobil Tour durch die Bretagne - Douarnenez, Bretagne

Blick über den Hafen von Douarnenez, Bretagne

Der umfassende Reisebericht Nordfrankreich & Bretagne



57

umfangreiche live Reiseberichte



1150 km

sind wir zu den Fotolocations gewandert



ungefähr 2500

Fotos kannst du dir in den Beiträgen ansehen



Die schönsten Leuchttürme der Bretagne

Wie immer konzentrierten wir uns auch auf dieser Bretagne Reise auf die Leuchttürme als lohnenswerte Fotomotive der Region. Wir fanden einige für uns neue Leuchttürme und fotografierten altbekannte unter interessanten Wetterbedingungen.

Unsere Lieblingsleuchttürme kannst du dir als Smartphone Hintergrund Bilder kostenlos herunterladen.


Kleine Fotogalerie hochformatige Leuchttürme





Das ist der ausführlichste Bretagne Reisebericht, für deine Reiseplanung!



  • Sieben Wochen Fototour durch die Normandie und Bretagne im Frühling 2019
  • Acht Wochen Fototour durch die Normandie und Bretagne im Herbst 2019

Die Herbstreise ist mehr von Wellenfotos und grandiosen Lichtsstimmungen inspiriert. Das wechselhafte Wetter im Herbst war für unsere Art der Fotografie ideal. Im September war es noch so warm, dass wir wochenlang kurze Hosen tragen konnten.


Alle 57
Alle 57 /2001 Neuseeland 0 /2010 Bretagne 0 /2010 Lofoten 0 /2011 Dänemark 0 /2011 Frankreich, Atlantikküste 0 /2011 Winter auf den Lofoten 0 /2011-Kinder im Lofotenwinter 0 /2011-Leute auf den Lofoten 0 /2011-Lofotenwinter 0 /2011-Lofotenwinter-02 0 /2011-Lofotenwinter-03 0 /2011-Lofotenwinter-04 0 /2011-Lofotenwinter-Fotografie 0 /2012 - England 0 /2012 - Nord Frankreich 0 /2012 - Nord Schottland 0 /2012 - Ostküste Schottlands 0 /2012 - Westküste Schottlands, Ile of Skye 0 /2012 - Wissenswertes über Schottland 0 /2012 Belle Ile 0 /2012 Dänemark Winter 0 /2012 Großbritannien 0 /2012 Ostküste Schottlands 2 0 /2012, deutsche Ostseeküste 0 /2012- Rügen 0 /2012-Niederlande 0 /2012-Poel 0 /2012-Usedom 0 /2013 - 02 - Leuchttürme Südnorwegen 0 /2013 - 03 - Fjordnorwegen 0 /2013 - 04 - Norwegen RV 17 0 /2013 - Isle of Lewis & Harris 0 /2013 - Isle of Skye 0 /2013 - Skandinavien 0 /2013 -01 - Dänemark 0 /2013 schottische Inseln im Winter 0 /2013 Shetland 0 /2013-05-Tranøy Fyr 0 /2013-06-Lofoten 0 /2013-07-LofotenNordlicht 0 /2013-07-LofotenSturm 0 /2013-08-Vesteralennordlicht 0 /2013-09-Litloy 0 /2013-10-AbschiedvonNorwegen 0 /2013-11-schwedischeLeuchttuerme 0 /2013-12-InselRuegen 0 /2014 - Esra und Anja-Melanie Radreise 0 /2014 - Lyon - Lichterfest 0 /2014 - Öland 0 /2014 Aland Inseln 0 /2014 Bornholm 0 /2014 Ostseeinseln 0 /2015 - Hausboot 0 /2015 - Kalender 0 /2015 - Texel 0 /2015 - Wohnmobiltour GB 0 /2015 Belle Ile 0 /2015 Ouessant 0 /2015 Radreise Schottland 0 /2015 Sein 0 /2016 - Gotland 0 /2016 - Schweden 0 /2016 - Sylt 0 /2016 Ouessant 0 /2016-Belgien 0 /2016-Bretagne 0 /2016: Esras Alpen-Radtour mit Falk. 0 /2017 - Womo Tour Süden 0 /2017 Algarve 0 /2017-Andalusien 0 /2017-Galizien 0 /2017-Portugal 0 /2017-Radtour Budepest-Zürich 0 /2017-Süd Frankreich 0 /2018 - Norwegen-Radtour 0 /2018-Ameland 0 /2018-auslandssemester Schweden 0 /2018-Niederlande 0 /2019 Bretagne 32 /2019 Normandie 0 /2019-Frankreich-Herbst 25 /2020 Norwegen Radtour 0 /2021 - Ameland 0 /Ausstellung-Juni-21 0 /Austellung 0 /Benelux 0 /Bildung auf Reisen 0 /Blogstöckchen 0 /Buchladen 0 /Buchrezensionen 0 /Comic 0 /Dänemark 0 /Deutsche Insel 0 /Deutschland 0 /emotionale Fotografie 0 /Filmtipp 0 /Finnland 0 /Foto 0 /Foto Galerie 0 /Foto Inspiration 0 /Foto Produkt 0 /FOTO TIPP 0 /Fotografie 0 /Fototipp 0 /Fototipp - Anfänger 0 /Fototipp - Datensicherung 0 /Fototipp - Filter 0 /Fototipp - Kameraausrüstung 0 /Fototipp - Nacht 0 /Fototipp - Software 0 /Fototipp - Stative 0 /Fototipp - Wellen 0 /Fototipp - Winter 0 /Fototipp - Zeitraffer 0 /Fototipp Smartphone 0 /Frankreich 0 /Galerie - Themen 0 /Galerie-Insel 0 /Galerie-Norwegen 0 /Griechenland 0 /Großbritannien 0 /große Tutorials 0 /in eigener Sache 0 /Insel 0 /Insel - Bretagne 0 /Insel Vagsoy 0 /interessanter Link 0 /Interviews mit Fotografen 0 /Kalender 0 /Kinder 0 /kostenlose Smartphone-Fotos 0 /Laender 0 /Langzeitbelichtung 0 /Lebkuchenhaus 0 /Lernen ohne Schule 0 /Leuchtturm 0 /Leuchtturm - Norwegen 0 /Leuchtturm Dänemark 0 /Leuchtturm Deutschland 0 /Leuchtturm Frankreich 0 /Leuchtturm Großbritannien 0 /Leuchtturm Kalender 0 /Leuchtturm Niederlande 0 /Leuchtturm Portugal 0 /Leuchtturm Schweden 0 /Leuchtturm Spanien 0 /Leuchtturm-Bretagne 0 /Leute 0 /Links 0 /Meer 0 /Meeresfotografie 0 /Neuseeland 0 /Niederlande 0 /Niederländische Insel 0 /Noah 0 /Nordlicht 0 /Nordlicht Tutorial 0 /Nordseeinsel 0 /Norwegen 0 /norwegische Inseln 0 /Ocean Sounds 0 /Ortschaften in Großbritannien 0 /Ostseeinseln 0 /Portugal 0 /Radreisen 0 /Radtouren 0 /Reiseart 0 /Reisefotografie Tutorial 0 /Reisen mit Hund 0 /Reisen mit Kindern 0 /Reisetipp 0 /Reisetipp - England 0 /Reisetipp - Faehren 0 /Reisetipp - Norwegen 0 /Reisetipp - Schottland 0 /Reisetipp - Tool 0 /Reisetipp - Wohnmobil 0 /Reisetipp-Dänemark 0 /Reisetipp-Deutschland 0 /Reisetipp-Schweden 0 /schottische Insel 0 /Schweden 0 /Schweden im Winter 2010 0 /Sehnsucht Kalender 0 /Skandinavien 0 /Slowenien 0 /Spanien 0 /Süddeutschland 0 /Übersee 0 /Umwelt 0 /USA 2017 0 /USA und Kanada 0 /Veröffentlichung 0 /Winterfahrt zu den Lofoten 0

Reisevorbereitungen Nordfrankreich

13. März 2019/von Gabi

Phare du Hourdel, Picardie

20. März 2019/von Gabi

Dieppe, Normandie

22. März 2019/von Gabi

Der alte Hafen von Honfleur und drei Leuchttürme, Normandie

24. März 2019/von Gabi

Der Klosterberg Mont Saint Michel wird kurz zur Insel, Bretagne

26. März 2019/von Gabi

Grand Maree in Saint Malo, Bretagne

26. März 2019/von Gabi

Dinan – die schönste bretonische Stadt, Bretagne

28. März 2019/von Gabi

Austern schlürfen in Cancale, Cote Emeraude, Bretagne

27. März 2019/von Gabi

Locmariaquer am Eingang des Golfes von Morbihan, Bretagne

31. März 2019/von Gunter

Halbinsel Quiberon, zwei Häfen mit Leuchtturm, Bretagne

30. März 2019/von Gabi

Menhire in Carnac und der Hafen von Auray, Bretagne

4. April 2019/von Gabi

Haus in Saint Cado und der Schiffsfriedhof in Le Magouer, Bretagne

5. April 2019/von Gabi

Port Louis und die Menhire von Erdeven, Bretagne

6. April 2019/von Gabi

Tagesausflug zum Entenküken – der kleinen Insel Hoedic, Bretagne

10. April 2019/von Gabi

Wind an der Cote Sauvage und der Dolmen Mane-Kerioned, Bretagne

15. April 2019/von Gabi

Doelan mit seinen beiden Leuchttürmen, Bretagne

16. April 2019/von Gabi

Pont Aven in der Vorsaison, Bretagne

1. Mai 2019/von Gabi

Trevignon und Concarneau, Bretagne

3. Mai 2019/von Gunter

Drei Leuchttürme an der Odet, Benodet und Sainte-Marine, Bretagne

6. Mai 2019/von Gabi

Penmarc’h – Die Leuchttürme Tourelle de la Perdix und Langoz, Bretagne

12. Mai 2019/von Gabi

Penmarc’h – Die Felsenküste von Saint-Guénolé, das Treppenhaus des Phare d’Eckmühl, Bretagne

28. Mai 2019/von Gabi

Penmarc’h – der Fischerhafen und die Leuchttürme von Guilvinec, Bretagne

29. Mai 2019/von Gabi

Penmarc’h – Der Surferstrand und Tulpen am Pointe de la Torche, Bretagne

3. Juni 2019/von Gabi

Cap Sizun – Sardinenfischerei in Douarnenez und die Mittelalterstadt Locronan, Bretagne

7. Juni 2019/von Gunter

Crozon Halbinsel – Cap de la Chevre, Morgat und Pointe de St.-Hernot, Bretagne

11. Juni 2019/von Gunter

Crozon Halbinsel – die Hafenstadt Camaret, das Pointe de Toulinguet und der Schiffsfriedhof in Le Fret, Bretagne

19. Juni 2019/von Gabi

Calvarien und Brückenhäuser, Plougastel-Daoulas und Landerneau, Bretagne

30. Juni 2019/von Gunter

Rade de Brest – Die Leuchttürme Petit Minou und Saint Mathieu, Bretagne

12. Juli 2019/von Gabi

Pointe de Corsen, Westliches Festland in der Bretagne

17. Juli 2019/von Gabi

Die fantastischen Felsgebilde der Cote Granit Rose, Bretagne

22. Juli 2019/von Gabi

Normandie – Kirchen und Likör in Fecamp

31. Juli 2019/von Gunter

10 bretonische Leuchttürme für’s Smartphone

22. März 2020/von Gabi

Seebad Berck in Nordfrankreich

7. September 2019/von Gabi

Leuchtturm am Kap Antifer bei L’Etretat

9. September 2019/von Gabi

Cotentin – Der Leuchtturm Gatteville ist der zweithöchste Frankreichs

9. September 2019/von Gabi

Cotentin – Der Leuchtturm am Cap Levi und das Hafenstädtchen Barfleur

10. September 2019/von Gabi

Cotentin – Cherburg und Cap de la Hague

11. September 2019/von Gabi

Cotentin: Cap de Carteret – sehr viel Sand, Felsen und Klippen

16. September 2019/von Gabi

Cotentin: Die Strandhäuschen von Gouville

23. September 2019/von Gabi

Cote Emeraude: Die Felsfiguren von Rotheneuf und Saint Malo

24. September 2019/von Gabi

Cote de Goëlo: Cap Fréhel

25. September 2019/von Gabi

Die Hafenstädtchen Binic und Paimpol

26. September 2019/von Gabi

Tagesausflug zur Ile de Brehat

2. Oktober 2019/von Gabi

Die rosa Granit Küste bei Sonne und bei Regen

7. Oktober 2019/von Gabi

Wellen in Primel-Tregastel und Le Diben

14. Oktober 2019/von Gabi

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15. Oktober 2019/von Gabi

Wellenfotografie in der Bretagne

18. Oktober 2019/von Gabi

Überirdische Lichtstimmung in Audierne

21. Oktober 2019/von Gabi

Leuchtende Wellen und Kunst in der Fotografie, Audierne

20. Oktober 2019/von Gabi

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10. November 2019/von Gunter

Fotolocations Fort Bertheaume und Point Corsen – Sightseeing in Brest, Bretagne

27. Februar 2020/von Gabi

Pays Bigouden Sud in der Bretagne

27. April 2020/von Gabi

Bretagne: Wellentanz in Lesconil, Planung der Wellenfotos

10. August 2020/von Gabi

Bretagne – Kleiner magischer Zauberwald

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Bretagne: Le Four – Leuchtturm-Fotografie mit Wellen und Regenbogen

27. August 2020/von Gabi

Bretagne Fotolocation – Das Hafenstädtchen Le Conquet

1. Oktober 2020/von Gabi

Große Bretagne Fotogalerie



Bretonische Leuchttürme im Detail vorgestellt


Alle 22
Alle 22 /2001 Neuseeland 0 /2010 Bretagne 0 /2010 Lofoten 0 /2011 Dänemark 0 /2011 Frankreich, Atlantikküste 0 /2011 Winter auf den Lofoten 0 /2011-Kinder im Lofotenwinter 0 /2011-Leute auf den Lofoten 0 /2011-Lofotenwinter 0 /2011-Lofotenwinter-02 0 /2011-Lofotenwinter-03 0 /2011-Lofotenwinter-04 0 /2011-Lofotenwinter-Fotografie 0 /2012 - England 0 /2012 - Nord Frankreich 0 /2012 - Nord Schottland 0 /2012 - Ostküste Schottlands 0 /2012 - Westküste Schottlands, Ile of Skye 0 /2012 - Wissenswertes über Schottland 0 /2012 Belle Ile 0 /2012 Dänemark Winter 0 /2012 Großbritannien 0 /2012 Ostküste Schottlands 2 0 /2012, deutsche Ostseeküste 0 /2012- Rügen 0 /2012-Niederlande 0 /2012-Poel 0 /2012-Usedom 0 /2013 - 02 - Leuchttürme Südnorwegen 0 /2013 - 03 - Fjordnorwegen 0 /2013 - 04 - Norwegen RV 17 0 /2013 - Isle of Lewis & Harris 0 /2013 - Isle of Skye 0 /2013 - Skandinavien 0 /2013 -01 - Dänemark 0 /2013 schottische Inseln im Winter 0 /2013 Shetland 0 /2013-05-Tranøy Fyr 0 /2013-06-Lofoten 0 /2013-07-LofotenNordlicht 0 /2013-07-LofotenSturm 0 /2013-08-Vesteralennordlicht 0 /2013-09-Litloy 0 /2013-10-AbschiedvonNorwegen 0 /2013-11-schwedischeLeuchttuerme 0 /2013-12-InselRuegen 0 /2014 - Esra und Anja-Melanie Radreise 0 /2014 - Lyon - Lichterfest 0 /2014 - Öland 0 /2014 Aland Inseln 0 /2014 Bornholm 0 /2014 Ostseeinseln 0 /2015 - Hausboot 0 /2015 - Kalender 0 /2015 - Texel 0 /2015 - Wohnmobiltour GB 0 /2015 Belle Ile 0 /2015 Ouessant 0 /2015 Radreise Schottland 0 /2015 Sein 0 /2016 - Gotland 0 /2016 - Schweden 0 /2016 - Sylt 0 /2016 Ouessant 0 /2016-Belgien 0 /2016-Bretagne 0 /2016: Esras Alpen-Radtour mit Falk. 0 /2017 - Womo Tour Süden 0 /2017 Algarve 0 /2017-Andalusien 0 /2017-Galizien 0 /2017-Portugal 0 /2017-Radtour Budepest-Zürich 0 /2017-Süd Frankreich 0 /2018 - Norwegen-Radtour 0 /2018-Ameland 0 /2018-auslandssemester Schweden 0 /2018-Niederlande 0 /2019 Bretagne 0 /2019 Normandie 0 /2019-Frankreich-Herbst 0 /2020 Norwegen Radtour 0 /2021 - Ameland 0 /Ausstellung-Juni-21 0 /Austellung 0 /Benelux 0 /Bildung auf Reisen 0 /Blogstöckchen 0 /Buchladen 0 /Buchrezensionen 0 /Comic 0 /Dänemark 0 /Deutsche Insel 0 /Deutschland 0 /emotionale Fotografie 0 /Filmtipp 0 /Finnland 0 /Foto 0 /Foto Galerie 0 /Foto Inspiration 0 /Foto Produkt 0 /FOTO TIPP 0 /Fotografie 0 /Fototipp 0 /Fototipp - Anfänger 0 /Fototipp - Datensicherung 0 /Fototipp - Filter 0 /Fototipp - Kameraausrüstung 0 /Fototipp - Nacht 0 /Fototipp - Software 0 /Fototipp - Stative 0 /Fototipp - Wellen 0 /Fototipp - Winter 0 /Fototipp - Zeitraffer 0 /Fototipp Smartphone 0 /Frankreich 0 /Galerie - Themen 0 /Galerie-Insel 0 /Galerie-Norwegen 0 /Griechenland 0 /Großbritannien 0 /große Tutorials 0 /in eigener Sache 0 /Insel 0 /Insel - Bretagne 0 /Insel Vagsoy 0 /interessanter Link 0 /Interviews mit Fotografen 0 /Kalender 0 /Kinder 0 /kostenlose Smartphone-Fotos 0 /Laender 0 /Langzeitbelichtung 0 /Lebkuchenhaus 0 /Lernen ohne Schule 0 /Leuchtturm 0 /Leuchtturm - Norwegen 0 /Leuchtturm Dänemark 0 /Leuchtturm Deutschland 0 /Leuchtturm Frankreich 5 /Leuchtturm Großbritannien 0 /Leuchtturm Kalender 0 /Leuchtturm Niederlande 0 /Leuchtturm Portugal 0 /Leuchtturm Schweden 0 /Leuchtturm Spanien 0 /Leuchtturm-Bretagne 17 /Leute 0 /Links 0 /Meer 0 /Meeresfotografie 0 /Neuseeland 0 /Niederlande 0 /Niederländische Insel 0 /Noah 0 /Nordlicht 0 /Nordlicht Tutorial 0 /Nordseeinsel 0 /Norwegen 0 /norwegische Inseln 0 /Ocean Sounds 0 /Ortschaften in Großbritannien 0 /Ostseeinseln 0 /Portugal 0 /Radreisen 0 /Radtouren 0 /Reiseart 0 /Reisefotografie Tutorial 0 /Reisen mit Hund 0 /Reisen mit Kindern 0 /Reisetipp 0 /Reisetipp - England 0 /Reisetipp - Faehren 0 /Reisetipp - Norwegen 0 /Reisetipp - Schottland 0 /Reisetipp - Tool 0 /Reisetipp - Wohnmobil 0 /Reisetipp-Dänemark 0 /Reisetipp-Deutschland 0 /Reisetipp-Schweden 0 /schottische Insel 0 /Schweden 0 /Schweden im Winter 2010 0 /Sehnsucht Kalender 0 /Skandinavien 0 /Slowenien 0 /Spanien 0 /Süddeutschland 0 /Übersee 0 /Umwelt 0 /USA 2017 0 /USA und Kanada 0 /Veröffentlichung 0 /Winterfahrt zu den Lofoten 0

Wohnmobiltour entlang der Atlantikküste von Gibraltar nach Biarritz

Auf unserer Womotour entlang der Küste Spaniens und Portugals im Frühjahr 2017 ließen wir uns viel Zeit. Ein für uns unbekanntes Land muss erstmal wirken, dann können wir anfangen, emotionale Fotos zu machen. Diese Wohnmobilreise war für uns ein absoluter Traum in jeder Hinsicht: Fotografisch, als Wohnmobil Roadtrip, die Begegnungen mit Menschen und natürlich war das Wetter ideal für die Erholung. Zudem fanden wir absolut außergewöhnliche Leuchttürme.

Klick dich unbedingt durch die umfangreichen Blogeinträge weiter unten!

Die Algarve – ein Traumreiseziel für Fotografen

Das Wetter an der Atlantikküste

Die Hitze machte uns überhaupt nichts aus, in der Vorsaison kletterte das Thermometer kaum über 30°C, und am Atlantik wehte ständig ein erfrischender Wind. Nur auf dem Rückweg Mitte Juni, als das Thermometer auf fast 40°C stieg, hingen wir tagelang auf der Autobahn rum und haben uns die Seele aus dem Leib geschwitzt. Alles in Allem tat uns die Wärme und die Sonne richtig gut. Nach anfänglichen leichten Sonnenbränden hatten wir uns auch schnell adaptiert und waren den ganzen Tag draußen. Und hinterher tief braun.

Das Wetter – für Fotografen immer das wichtigste Thema – war zum Fotografieren zu nett. Blauer wolkenloser Himmel und Sonne fast jeden Tag. Angenehme 28° C und ein leichter, kühler Wind vom Meer. Da kann man sich als Urlauber wahrlich nicht beklagen. Als Fotograf schon eher, das Licht war hart und die die Schatten tiefschwarz, da mussten wir uns völlig neu darauf einstellen.  Wir fotografieren schließlich auch voll im Mittagslicht, um diese unwirklichen, knalligen Farben festzuhalten.

Rundum Genuß

Die Architektur, die Ortschaften, die Landschaften, die Pflanzen, ja sogar die Strände und die netten Menschen wirkten exotisch auf uns. Das war mal was ganz Neues.

Diese Womotour war die erste in den Süden Europas, und die erste, die wir ohne die Kids unternommen haben. Erstaunlich: die letzten 22 Jahre waren wir nicht mehr ohne die Kinder zu Zweit auf Reisen gewesen. Wie sich das angefühlt hat, werde ich demnächst beschreiben.

Klick dich durch die einzelnen Blogbeiträge durch. Wir beschreiben die Regionen, erzählen dir, wo du besonders schöne Fotomotive findest und geben Tipps für die Reise.

Südfrankreich

Wir umfuhren die Bretagne weitläufig um dort nicht wieder hängen zu bleiben. Südfrankreich gefiel uns insgesamt sehr gut. Wir besuchten Biarritz und Lourdes. In St Jean de la Luz genossen wir die Farben im Hafen und den gemütlichen Flair der Stadt.