Wir sind auf der Belle Ile in der Bretagne angekommen. Die Fahrt war wie immer lang – es sind über 1100 km von Bubenheim bis zum Fähranleger in Quiberon. Wir bekamen den Tipp, durch die Normandie zu fahren. Diese Strecke hat zwei Vorteile – es war ruhiger, wir vermieden die Staus vor all den Baustellen vor und nach Paris und die Maut war etwa 20 Euro günstiger.
Die Hauptproblematik bei der langen Anfahrt ist die Fähre am Ende der langen Tour. Wir erreichten Quiberon so frühzeitig, dass wir gerade noch Einkaufen konnten. Im strahlenden Sonnenschein genossen wir die 45 Minuten auf der Fähre zur Insel. Unser gemietetes Häuschen fanden wir sehr schnell. Es roch nach einem langen, feuchten Winter noch etwas muffig – wir lüfteten das Haus kräftig und räumten das Auto aus. Leider schaffte ich es wegen Kopfschmerzen an diesem Tag nicht mehr bis ans Meer.
Doch gleich am nächsten Tag besuchten wir unsere Lieblingsstrände Donnant und Baluden. Und wie die Wellen da reinrauschten. Es war einfach fantastisch. Ideale Verhältnisse, um sich mit der Kamera warmzuschießen.
Ich zeige jetzt erstmal ein paar Fotos von heute und berichte morgen meer…mehr…meer…
Aguiles, Belle Ile
Welle, Baluden, Belle Ile
Plage de Donnant, Abendlicht
Wellen, Donnant, Belle Ile
Wellen, Donnant, Belle Ile – Die Möwe über der Welle dient dem Größenvergleich
Wellen, Donnant, Belle Ile
Plage de Donnant, Abendlicht
Plage de Donnant, Abendlicht
Ich muss sagen, der erste Tag war fotografisch ein großer Erfolg! Ich war jedenfalls sehr zufrieden!
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2015/03/MG_1340.jpg467700Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2015-03-06 22:25:592023-01-26 13:08:02Angekommen auf der Belle Ile – erste Eindrücke vom zweiten Besuch
Im Newsletter hatte ich bereits erwähnt: wir sind wieder daheim. Leider! Bornholm, die letzte Ostseeinsel, die wir besuchten, war ganz besonders abwechslungsreich und ein Traum für Meeresliebhaber. Und das bin ich ja! Der Abschied fiel mir also ganz besonders schwer. Überhaupt sind für mich die letzten Tage einer langen Reisen immer schwierig. Ich schaffe es dann nicht mehr live zu berichten, weil ich jede Sekunde an den Stränden und in den Wäldern verbringe und es nicht mehr im Mobil aushalte! Ja, ich bin wohl „meeressüchtig“.
Natürlich haben wir noch Einiges über Bornholm zu berichten – ich setze mich die Tage dran, damit ihr meine Begeisterung für diese kleine Insel in der Ostsee teilen könnt!
Magazine im November 2014
Veröffentlichungen in Magazinen
Im moment gibt es drei Magazine am Kiosk mit Artikeln von uns.
16 seitige Reportage über Shetland in Terra
10 seitiger Beitrag über Wellen in Naturfoto
6 seitiger Beitrag Die richtige Reisekamera im Allradler (das ist der erste Teil einer Serie!)
Wir möchten ein paar Magazine zum Kennenlernen an unsere Leser abgeben! Schreib einfach im Kommentar, welches Magazin Du haben möchtest. Wir werden per Los entscheiden!
Unterstütze unseren Blog, indem Du Deinen Freunden drüber erzählst und Beiträge, die Dir gefallen in Deinen Social Media Kanälen teilst. (Wenn Du uns das im Kommentar schreibst verdoppelst Du Deine Chancen auf ein Magazin).
Falls Du in der Nähe wohnst und uns kennenlernen möchtest, dann komme zu einer der Ausstellungen und sprech uns an. Wir freuen uns auf Dich!
Fünf Kalender – Sehnsucht nach dem Meer, Leuchttürme, Norwegen, Schottland und Meereswelten
Auf der Titelseite des Blogs sind nun alle fünf Kalender für 2015 abgebildet und verlinkt! Cool was? Wir haben fünf eigene Kalender dieses Jahr! Das wäre übrigens auch wirklich toll, wenn da jemand Lust hat, eine Rezension bei Amazon zu schreiben! Na? Mutige vor!
PS Ricarda, Gabi M, Edeltraud und Ursula – unsere treuen Kommentatoren und somit meine wichtigsten Motivatoren für den stetigen Fluß neuer Blogbeiträge bekommen ganz sicher eines der Magazine. Lasst uns nur wissen, welches ihr haben möchtet! DANKE für Eure Treue! Eure Kommentare sind enorm wichtig für mich, echt! Michael – Danke für die technische Unterstützung unseres Blog! Welches Magazin möchtest Du?
Die Nacht war sternenklar gewesen, der Morgen begrüßte uns mit Sonnenschein. Logischerweise war ich schon vor dem ersten Sonnenstrahl mit der Kamera draußen. Die fotogene Schleifmühle aus dem Jahr 1928 hatten erstaunliche Ausmaße. Doch wie üblich zog mich das Meer in seinen Bann. Gerade fuhren, von Möwen umkreist, zwei Fischer mit einem kleinen Boot hinaus. Die Wellen waren nicht wirklich groß, doch glasklar. Jedesmal, wenn sich das Wasser kurz vor dem Brechen der Welle hob, konnte ich auf den Boden der Ostsee schauen. Bunte Felsen und Steine lagen da. Eine Wonne für meine Fotografenseele.
Die Fischer kamen zurück, sie zogen das kleine Boot auf den Steinstrand und begannen ihren Fang zu putzen, zwei Aale und ein kleiner Fisch. Sie sprachen nur wenig Englisch, das reichte um zu fragen, ob ich zuschauen dürfe. Die beiden Filets vom Fisch bekam ich wohl aufgrund meiner großen Neugier geschenkt.
Wohnmobil und Schleifmühle
Detail der Schleifmühle
Überall Steintürmchen
Ein Fenster ins Meer
Einer der beiden Fischer – den Fisch bekam ich geschenkt! Danke
Kamele auf Öland
An der Straße nach Borgholm steht ein außergewöhnliches Schild: es warnt vor Kamelen. Wir hatten bereits von diesem Kamelzüchters gehört. Er ist aus dem Fernsehen bekannt, weil er in einer dieser Kupplungsshows eine Frau gesucht hat. Dazu würde ich ihn gern mal befragen und vor allem, warum züchtet er Kamele in Öland? Einige der Trampeltiere standen nah am Zaun, wir gingen hin und schauten sie uns genau an. Die breiten Hufe waren beeindruckend.
Kamele auf Öland
Kamel auf Öland
Herbstfest auf Öland
Das Herbstfest hatte begonnen. Es ist das größte in ganz Schweden und unendlich lange Kolonnen aus Autos und Wohnmobilen verstopften die Straßen der Insel. Fast alle fuhren sie nach Norden. Wir waren zum Glück unterwegs in den Südteil.
In den Ruinen des Borgholmer Schlosses aus dem 12. Jahrhundert herrschte geschäftiger Trubel. Die normalen Parkplätze waren bereits belegt. Männer in Warnwesten regelten den Verkehr auf der grünen Wiese. Was war jetzt noch von der idyllischen Insel Ölands übrig? Nun, ich hatte unsere Ankunft auf Öland zu diesem Fest geplant, aber nicht damit gerechnet, dass es so überlaufen ist!
Herbstfest, Kürbisse überall
Borgholmer Schlossruine
im Borgholme Schloss
im Borgholme Schloss
Schafschur
Da war was los im Schloss von Borgholm
Gunter hatte sich morgens das Knie verdreht, er schonte es, und ich lief mit Noah und Amy zum Schloss. Der Trubel war historisch authentisch, der äußere Hof war von Zelten belegt, Gaukler und Handwerker boten ihre Dienste an. Ein Löffelmacher zeigte uns ausführlich, wie das mit dem Schnitzen funktioniert. Ich hatte ihn auf seine Schnitzpferd angesprochen. Innerhalb einer halben Stunde hatte er aus einem Holzklotz einen Löffel freigelegt.
Schafe und Wolle auf dem Herbstfest
Im Schlossinnern waren Landwirte beim Schafe scheren. Drum herum boten Händler manngifaltige Waren aus Wolle an. Ich hätte mir ja gern eine warme, weiche Wolldecke geleistet, habe dann doch drauf verzichtet. Das gibt die Reisekasse leider nicht her.
Der rote Leuchtturm bei Kappeludden
ein perfekter Regenbogen, was für ein Glück
Um dem Trubel zu entkommen,, fuhren wir nach Kapelludden. Dort erstahlt nachts ein Leuchtturm vor der Kapellenruine der heiligen Brita und einem Steinkreuz aus dem 13. Jahrhundert.
Der Himmel war grau, kein Sonnenstrahl schaffte es hindurch. Hmm. Wir machten trotzdem ein paar Fotos vom der Ruine und dem typisch schwedischen stählernen Leuchtturm. Wir haben bereits einige ähnliche Leuchttürme in Jaevre und Sandhammaren gesehen. Ein Künstler, der wohl auch Architekt ist, hat ihn entworfen. Der Rote Turm und das gelbe Gras hoben sich gut vom Himmelsgrau ab. Dann passierte es: Ein paar warme Lichtsstrahlen schafften es durch die Wolkendecke, und das Licht fiel genau auf den Leuchtturm. Asl ob das noch nicht genügte, setzte Nieselregen ein, ganz wenig nur, wir wurden nicht mal richtig nass. Ein vollkommener Regenbogen spannte sich genau über dem Leuchtturm! Wieviele Zufälle müssen da zusammenkommen? Kurz zuvor hatten noch zwei weitere Fotografen hier Halt gemacht, die waren aber schon wieder weg.
Drei Pferde grasten auf der Weide hinter der Kapellenruine. Gunter fotografierte von dieser Wiese aus, als die Pferde auf ihn zutrabten und einkreisten. Ihm war erst etwas mulmig zumute, aber, eines davon erwies sich als extrem verschmust, und verlangte Streicheleinheiten. Es machte großen Spaß mit ihm zu knuddeln.
Übernachtung in Borgholm
Trotz all dem Glück wollten wir hier nicht übernachten, mit freilaufenden Serienmördern und so was. Rainer informierte mich erst am nächsten Tag, dass der Serienmörder gefasst wurde und nun für den Rest seines Lebens im Gefängniss sitzt. Wir wollten ein klein wenig Gesellschaft. Das dürfte im Moment ja kein großes Problem sein.
In Bornholm waren wir nicht schlüssig wohin wir sollten. Überall standen Wohnmbile. Die Wiesen quollen über, im Hafen, in den Straßen, im Gewerbegebiet. Wir standen schließlich mit Hunderten anderer Wohnmobile auf einem Wiesenparkplatz. Musik hämmerte von irgendwo her, mir war das etwas zu laut.
Kunstnacht
Gegen 20:00 Uhr liefen wir los, Richtung Fußgängerzone. Zum Herbstfest sind nachts fast alle Ateliers geöffnet. Wir besuchten ein paar davon, und zum Abschluss gingen wir zur Öland Buchmesse. Auch wenn die Bücher alle auf Schwedisch waren, wir sehnten uns nach Büchern. Wir hatten gerade den Saal betreten, da wurde angekündigt, dass der 1000. Besucher gekommen war. Amy hat es getroffen, unsere bücherliebende Tochter. Zur Feier überreichte ihr die Moderatorin einen Kürbis, das Wahrzeichen des Herbstfestes. Gegen Mitternacht hörte auch die ungewünschte Musikberieselung auf und wir konnten halbwegs ruhig schlafen.
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2014/09/MG_7070.jpg467700Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2014-10-01 10:58:362014-10-01 17:10:00Windmühle, Wellen und Kamele – und der Besucherandrang auf dem Herbstfest
Nur ganz kurz, wir sind auf Öland. Es stürmt, es regnet, es ist ungemütlich. Aber trotzdem schön. Ich war vorhin im Sturm fotografieren, wurde klatschnass aber es war klasse! Der Wind peitschte mir Regentropfen ins Gesicht, vielleicht waren es auch Tropfen von den Wellen. Es tat weh – hinterher fühlte sich die Haut frisch an. Für Thalasso hätte ich zahlen müssen :-)
Morgens war es noch halbwegs trocken
Die Wellen wehen über die HafenmauerDie Wellen wehen über die Hafenmauer
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2014/09/MG_5420.jpg467700Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2014-09-22 21:42:522014-09-22 21:45:25Sturm auf Öland
Bei uns überschlagen sich zur Zeit die Ereignisse. Wir treffen interessante Menschen – Reisende, Auswanderer, Norweger – sehen unglaublich viel, fotografieren tolle Naturphänomene und würden wir über alles im Detail berichten, müßten wir mindestens vier Blogbeiträge pro Tag verfassen.
Ich bemühe mich, schaffe es aber nicht ganz, weil es mich dauernd nach draußen zieht.
Ein Herbststurm auf den Lofoten bringt uns im Wohnmobil um den Schlaf
Im letzten Beitrag erwähnte ich den Sturm. Laut Wettervorhersage waren es nur 9m/s, die Böen kamen uns jedoch heftiger vor. Das Mobil bebte. Die Milch hüpfte über den Tisch, der Lärm war ohrenbetäubend. Wir parkten im Unstad am Strand, der Wind hämmerte die während der ganzen Nacht auf das wenig bis gar nicht aerodynamische Heck des Mobils.
Der Wind wehte wenigstens vom Land her, was uns die salzige Gischt vom Meer ersparte. Die Wellen schienen gar keine Chance zu haben sich aufzubauen. Sie hoben sich leicht an, der Wind drückte sie direkt wieder weg.
Fotografieren war fast gar nicht möglich. Das Tele sprang fast aus meiner Hand. Vom Strand her schmirgelte mich der Sand ab. Tagelang wehte es uns Sand in die Ohren und auf die Kopfhaut. Hier ein paar Fotos, vielleicht kannst du den Wind ein wenig spüren?
Wellen
Wellen
Wellen
Wellen haben keine Chance
Wellen haben keine Chance
Wintersturm auf den Lofoten hebt ein Haus aus der Verankerung
Und hier kann man sehen, was ein Sturm anstellen kann. Das war der Wintersturm im Jahr 2012, wie Henning erzählte. Die Hütte wurde im Kreis gedreht und dabei zerstört.
Wir haben die Aufnahmen im Nesland gemacht.
Rorbuer in Nesland
Rorbuer in Nesland
Wir haben an der Küste dort mal wieder ein Familienfoto gemacht.
Die 5 Reicherts an der Felsenküste von Nesland, Lofoten
Esra vor einer geologischen Struktur in den Felsen, Nesland, Lofoten
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2013/09/MG_3600.jpg327700Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2013-09-22 12:23:012020-09-22 12:39:14Sturm aber wenig Wellen – eine laute Nacht in Unstad, Lofoten