Obidos, Portugal – Innerhalb der Stadtmauer, außerhalb der Komfortzone

Außerhalb der Komfortzone, innerhalb der Stadtmauer von Obidos Unter der strahlenden Morgensonne brechen wir von der Peniche-Halbinsel auf und lenken unser Wohnmobil Richtung Norden nach Nazaré. Auf der A8 erreichen wir schnell die Abfahrt nach Óbidos, einem mittelalterlichen Kleinod, welches von diversen Reiseführern als unbedingt sehenswert eingestuft wird. Nach unseren stressigen Erfahrungen mit der Stadtbesichtigung in Sintra sind wir uns unsicher, ob wir uns das nochmal antun sollen. Aber das Städtchen ist relativ klein, und am Ortsrand finden wir problemlos den großzügig bemessenen, tagsüber kostenlosen Wohnmobil-Stellplatz. Wenn das nur öfters mal so perfekt passen würde. Ich tue mich öfters schwer damit, portugiesische Ortsnahmen einzuprägen, vor allem, weil wir ja andauernd uns neue Orte besuchen. Óbidos definiere ich einfach als »Veraltetes …
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Die gewaltige Felsenküste der Halbinsel Peniche, Portugal

sonniges Wetter und kleine Wellen, Peniche, Portugal

Die gewaltige Felsenküste im Sturm Wir fahren zum nächsten Leuchtturm an der Spitze der Halbinsel Peniche. Auf den ersten Blick gefällt uns diese eigenartig zerklüftete Klippenküste außerordentlich. Irgendwie fühlt es sich an, als hätten Giganten mit diesen Felsen wie mit Bauklötzchen gespielt, und wir sind mittendrin viel zu klein dafür. Die Felsen türmen sich hoch auf, dazwischen gibt es Spalten, die 6-7 Meter tief in den Fels einschneiden. Beeindruckend gewaltig halt. Der ständig an uns zerrende stürmische Wind ist auch wieder da. Es ist schwierig, sich sicher auf den Beinen zu halten, und direkt an der Klippenkante auch nicht ungefährlich. Das kompliziert das Fotografieren, vor allem die Langzeitaufnahmen. Wir fahren die Stative nicht voll aus, lassen sie in Bodennähe und …
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Die Klippen von Porto Covo, der Strand Gale und unfreundliche Camper

Sonnenuntergang im Regen

Porto Covo Obwohl es uns in Almograve so unglaublich gut gefällt, fahren wir weiter – wir wollen die Küste Portugals weiter erkunden. Wir fahren nur etwa 50 km, denn in Porto Novo soll es einen Stellplatz geben. Wir finden den auch auf Anhieb, er liegt zentral im Ort. Der Platz wirkt auf uns trist und deprimierend. Der gestrige Tag ist einfach nicht zu toppen. Ich parke in der Mitte des schmutzigen, schäbigen Schotterplatzes, der extrem eng beparkt ist. Anscheinend gibt es auch hier einige Dauercamper. Also Leute, die Wochen oder gar Monate hier stehen. Ich laufe mit der Kamera um den Hals los. Das Städtchen ist wirklich nett, Restaurants, Eisdielen, Souvenirläden, aber alles nicht aufdringlich. Außerhalb des Ortes in der …
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Cabo Trafalgar – Der ideale Wellenstrand

Wellen am Cabo Trafalgar

Trafalgar ist bisher in Andalusien unser Lieblingsort. Von Gibraltar aus, fahren wir direkt wieder dorthin zurück, gehen wieder auf den Campingplatz um unseren beiden Lieblingsstränden so nah wie möglich zu sein. Diesmal spielt das Wetter mit. Wir sind zu allen Zeiten draußen am Meer, versuchen uns in der Mittagshitze etwas zu zügeln und auszuruhen. Trotzdem holt sich Gunter einen heftigen Sonnenbrand. Er hatte die Arme eingecremt, nicht aber den Nacken. Die Strände am Cabo Trafalgar Wie sieht es in Trafalgar aus? Vom Campingplatz aus kommt man zuerst am Kiterstrand vorbei. Dort angeln abends immer Leute. Die Farben des Meeres wirken in diesem Abschnitt absolut unwirklich. Das liegt am Sand und dem flachen Wasser. Weiter entlang des Strandes liegt ein angespültes, …
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Biarritz, Frankreich

Leuchtturm von Biarritz

Das Stadtzentrum von Biarritz ist etwa 5 km vom Wohnmobilstellplatz entfernt. Das ist zu weit zum Laufen, finden wir und holen die Räder aus dem Kofferraum. Der Leuchtturm von Biarritz Der Leuchtturm von Biarritz thront hoch oben auf einem kleinen Hügel. Von da aus hat man schon eine schöne Sicht auf die Stadt. Das Wetter ist noch trist, scheint aber aufzuklaren. Der Leuchtturm öffnet erst um 14:00 Uhr, wir fahren also weiter Richtung Stadt. Drei große Bagger bearbeiten den Sand am Strand vor der langen Promenade. Ich hab es gestern selbst gesehen: Das Meer gräbt hier ganz schnell Löcher in den Strand. Seit gestern Abend ist der Strand vor dem Wohnmobilstellplatz sicher einen Meter tiefer gelegen, da wo die Wellen …
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Die Insel Ouessant

Der Fels, Ouessant

Entschuldige bitte die relativ lange Blogpause. Auf der Ile d’Ouessant gefiel es mir so gut, dass ich soviel Zeit wie möglich draußen in der Natur verbrachte. Ich radelte auf der kleinen Insel von einem Ende zu anderen und wieder zurück. Meist zwischen 20 und 30 Kilometer pro Tag. Was sich zwar wenig anhört, aber mit Fotorucksack auf dem Rücken, Stativ auf dem Gepäckträger und Wanderungen zwischen den Etappen doch sehr anstrengend, aber unglaublich schön. Wir waren Tagsüber und Nachts unterwegs, wieviele Stunden kann ich nicht sagen. 6 kg habe ich abgenommen, trotz Schockochroissont Frühstück – so viel waren wir unterwegs. Ich schaffte es einfach jedenfalls nicht, mich an der Insel satt zu sehen. In der zweiten Woche hielten wir unter …
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Île d’Ouessant – die bretonische Insel der Leuchttürme und Wellen, Fotogalerie

Phare de Créac'h, Ouessant, Bretagne

Im Frühjahr besuchten wir die kleine Insel Ouessant in der Bretagne. Diese Insel stand bei mir jahrelang auf der Reisewunschliste weil sie die Insel der Leuchttürme und Wellen ist. Die Organisation der Reise war etwas schwierig. Wir fanden lange Zeit keine passende Unterkunft. Anscheinend kamen unsere Emails in Frankreich nie an, denn keiner der Vermieter antwortete auf mein Anfragen. Ich muss gestehen, dass ich auf Englisch schrieb, was auch ein Grund des Schweigens sein könnte. Ouessant eignet sich wunderbar zum Wandern und Radfahren Dieses Frühjahr lies ich einfach nicht locker bis wir endlich eine Unterkunft gefunden hatten. Die Fahrt nach Ouessant dauert etwa 1,5 Stunden. Je nach Wetter kann die Tour ziemlich wild werden. Nicht umsonst gibt es vor der …
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Sturm und Regen auf der Île de Sein

Blick zum Leuchtturm, Ile de Sein

Wir waren heute trotz des stürmischen Wetters den ganzen Tag auf den Beinen. Der Wind geht wegen der Feuchtigkeit in der Luft, Nieselregen und Gisch von der Brandung, voll in die Knochen. Wir sind schon von einem Ende der Insel bis zum anderen gewandert und haben sogar richtig liebe Leute getroffen. Gleich am ersten Tag lief uns ein deutsch/französischen Ehepaar über den Weg. Wir haben uns gleich zusammengetan: unsere journalistische Neugier und ihre Sprachkenntnisse. Das ist eine Win/Win Situation. Wir haben die Fragen und sind neugierig, aber allein kämen wir nicht rum ohne Französisch. Unsere neuen Freunde freuen sich darüber, mit uns zusammen auf Erkundungstour zu gehen. Marc hat dazu gleich die wichtigste Person der Insel ausfindig gemacht. Ambrosius ist …
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Grüne Wellen, Donnant, Belle Ile

Wellen im Gegenlicht, Donnant, Belle Ile

Seit ein paar Tagen ist das Wetter eher trüb auf der Belle Ile. Nein, wir hatten bis jetzt nicht die Wolken, die fotogen am Himmel hängen, es sah einfach nur langweilig aus. Gestern gegen Nachmittag klarte der Himmel kurz auf und die Sonne kam durch. Für die Wellenfotografie brauche ich Licht und Wellen – jetzt war es soweit! Wir fuhren nach Donnant und kletterten auf die Felsen, um von oben herab über den Strand und das Meer zu schauen. Die Sonne beschien das bewegte Wasser von hinten – das waren optimale Bedingungen. Wir fotografierten auf den Felsen sitzend stundenlang Wellen. Ich schraubte die 400mm Festbrennweite drauf, weil die noch schärfer ist als das Telezoom und verfolgte geduldig eine nach der …
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