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Während der Corona-Zeiten, als Reisen nicht möglich war, fotografierten wir ausgiebig in unserer Heimat. Wir waren jeden Tag mit der Kamera entweder mit Dackel Grindel zu Fußoder mit dem Rad unterwegs und entdeckten Ecken, die wir noch nie wahrgenommen hatten. Gunter ist in Bubenheim geboren und lebt seine ganzen 60 Jahre in dem Dorf. Ich wohne hier auch schon mehr als die Hälfte meines Lebens.
Ich suchte und fand Schönheit und Ästhetik, das erweckte meine Heimatliebe. Ich kann mich zur Zeit kaum vom Selztal lösen. Ich verspüre keinen Drang mehr wegzufahren. Was ist denn da mit mir gerade los? Logisch liebe ich das Meer und die Inseln, aber zuhause ist es auch gerade wunderschön.
Die Fotografie hat mich wieder einmal ins JETZT gebracht, in das aktive genießen.
Aus dieser Begeisterung, die wir für unsere Heimat fotografisch und mit Leib und Seele empfinden, ist ein Kalender entstanden. Eine perfekte Möglichkeit, unser Empfinden mit anderen „Selztalern“ zu teilen. Der Kalender eignet sich am Ende des Jahres ideal als Weihnachtsgeschenk.
Unser kleiner Fluß die Selz ist übrigens der kleinste Fluß Deutschlands, der langsamste ist sie wahrscheinlich auch. Sie prägt das Aussehen unseres Selztals und sorgt immer wieder für fotogene Morgennebel, von denen ich fasziniert bin und die jeder, der hier wohnt, gut kennt und mag.
Die Selz bedeutet für mich auch ein kleines Stück NATUR im Kulturland. Da wo sich Natur und Kultur harmonisch treffen und ergänzen, da fühle ich mich wohl. Leider wird der Naturraum Jahr für Jahr etwas weniger.
Aber, schauen wir uns die Fotos gemeinsam an.
Hier alle Fotos im Überblick!
Januar – Eis auf der Selz bei Schwabenheim
Das ist das einzige etwas ältere Foto im Kalender, denn in den letzten beiden Jahren war es nicht mehr so kalt, dass sich Eis auf der Selz bilden konnte. Trotzdem wollte ich wenigstens ein richtiges Wintermotiv im Kalender veröffentlichen. Wir kennen diese kalten Winter ja noch von früher.
Februar – die Selz bei Groß-Winternheim
Im Sommer radeln wir gern direkt an der Selz entlang zum Einkaufen nach Ingelheim. Wir verbinden so Naturgenuss mit den Alltagsaufgaben. Wir können uns als Fotografen die Zeit recht frei einteilen.
Beim Radfahren haben wir die Selz wegen der Hecken nicht immer im Blick, auch, wenn wir nur wenige Meter sind. Aber wir hören wie sie fließt. Ich genieße bei jeder Fahrt die Geräusche, die unsere kleine Selz von sich gibt. An der Stelle dieses Bildes gluckert das Wasser der Selz wie ein quirliger Gebirgsbach. Umgangssprachlich heißt das hier „Steinrassel“. Diesen Ausdruck kennen vielleicht einige noch?
März – Blick nach Engelstadt
Engelstadt duckt sich zwischen die Hügel des Selztals. Dieser kleine Ort ist schwieriger zu fotografieren als Groß-Winternheim. Wir standen abends, mal wieder im Sommerregen auf dem Schwabenheimer Berg und fotografierten Schwabenheim in Richtung Taunus. Wir hatten Glück, dass der Regen aufhörte und ich das lange Teleobjektiv dabei hatte. Nur mit dem 400mm Tele und bei klarer Luft – also am besten direkt nach einem Regenguss – kann man solche Fotos von Engelstadt machen.
April – blühender Hohlweg in Bubenheim
Auf unserer Dackel-Spazier-Runde laufen wir sehr oft durch diesen Hohlweg. In den Seitenwänden wohnen wohl Füchse. Außer Spuren haben wir allerdings nocht keine gesehen. Der Weg wird leider in den letzten Jahren immer lichter – die Obstbäume auf den umgebenden Feldern werden nach und nach gefällt.
Im Frühjahr, wenn die Blüten duften, ist der Weg wunderbar lichtdurchflutet. Im Sommer ist es auch an heißen Tagen kühl, die Luft frisch. Im Herbst laufen wir auf einem bunten Teppich von Laub.
Mai – Blick nach Ober Ingelheim
Die Fahrt mit dem Rad den Westerberg in Groß-Winternheim hinauf ist ziemlich anstrengend. Mit dem Fotorucksack auf dem Rücken umso mehr. Aber dieser Ausblick von dort. Absolut traumhaft. Wir schauen über das Tal der Selz von Stadecken-Elsheim bis nach Ingelheim und darüber hinaus bis in den Taunus. Von hier oben sieht man schön, wie hügelig es auch in Ingelheim ist.
Juni – Treffen mit dem Reh am frühen Morgen
Ich liebe Morgenstimmungen, bin aber ein Nachtmensch. Es fällt mir also schwer, vor Sonnenaufgang aus dem Bett zu kriechen. Aber, was sein muss, muss sein! Der Wecker klingelte den Sommer über des öfteren sehr früh. Wenn es wolkenverhangen war, schlief ich noch ein Stündchen, ansonsten war ich ruckzuck mit dem Rad unterwegs.
An diesem Morgen sprachen die Rehe miteinander. Dieses seltsame Geräusch, welches die Rehe von sich geben, hallt oft früh morgens oder abends spät durch das Selztal. Ich wusste wo ich hinradeln sollte und bewegte mich enstsprechend vorsichtig. Das Rad stellte ich frühzeitig auf dem Grasweg ab. Die Kamera mit Teleobjektiv hatte ich mit eingestellter hoher ISO in der Hand. Und da stand eines der Rehe perfekt im Licht der aufgehenden Sonne. Von der Sonne angewärmt stieg Dunst hoch, das Licht badete das Reh in einem warmen Lichtschein. Ich drückte vier-, fünfmal auf den Auslöser. Die Rehe sahen mich nicht, wurden aber durch das Klicken aufmerksam. Die Sonne löste innerhalb von Sekunden den Dunst wieder auf. Auf den Fotos kann ich es nachvollziehen. 40 Sekunden, dann verlor sich der goldene Lichtschein. Das Reh knabberte noch an einen Büschel Gras und hüpfte dann Richtung Getreidefeld davon.
Da haben sich das frühe Aufstehen und die vielen Touren bei Sonnenaufgang mal wirklich gelohnt. Das Foto ist wie ein Geschenk der Natur an mich, es zeigt auch, dass wir sie schützen müssen, um solche Momente zu erfahren.
Danke Reh, danke Licht, danke Wecker, dass du mich rausgeschmissen hast!
Juli – Stohballen in Elsheim
Diese Stelle im Selztal war in diesen Sommer mein Lieblingsort. Das Naturschutzgebiet direkt an der Selz bei der 10000-Mägde-Mühle, das große Getreidefeld mit ein paar Bäumen und die Blumenwiese.
Und wenn näch dem Mähen die Stohballen gerollt sind, freue ich mich immer riesig. Ich mag die Ballen einfach vom ästhetischen Standpunkt aus. Als würde hier ein Riese spielen und sein Spielzeug liegen lassen. Und diese geometrischen Linien in den Stoppeln. Dazu noch die Sonne und Wolken. Da können sich Fotografen richtig austoben.
Mehrfach wurde ich auf dem Weg zum Feld nass. Aber oft klarte es nach dem Regen auf. Dann war ich zur rechten Zeit am rechten Ort. Das sind die Momente, die ich als Fotografin so sehr liebe. Kurze Stimmungen von unglaublicher Schönheit. An diesem Abend war ich ganz allein unterwegs. Kein Gatte, kein Dackel und auch sonst war niemand unterwegs. Die Wolken lichteten sich und dann kam die Sonne heraus. Ich hatte nur mit meiner Kamera genau auf diesen Moment gelauert. Herrlich!
August – Schwabenheim
An diesem Sommerabend fotografierten wir die Feldwege entlang der Selz. Das Licht schien schwach durch die sommerlich, belaubten Bäume. Doch irgendwie hatten wir das Gefühl, dass wir heute woanders bessere Fotos schießen könnten. Gunter und ich radelten also los, den Hang hinauf. Es war schwül, aber wir bemühten uns trotzdem mit den Stativen und Kamerarucksäcken auf den Rädern schnell voran zu kommen. Lange hält sich so eine Lichtsstimmung gewöhnlich nicht. Wir wußten genau, wo wir hin wollten. Und wir wurden belohnt. Dieser leicht diesige Abend war ideal für einen stimmungsvollen Sonnenuntergang über Schwabenheim.
September – Morgennebel über dem Naturschutzgebiet
Im Spätsommer gibt es an der Selz tiefhängende Morgennebel. Aber nicht jeden Morgen. Und oft kommt gerade dann die Sonne nicht hinter den Wolken hervor. Aber ein paar Mal hat es diesen Sommer mit dem Morgennebel und der Sonne funktioniert. Irgendwann war ich auch so schlau und zog Gummistiefel an, damit ich nicht hinterher wieder klatschnasse Schuhe, Strümpfe und Hosen trocknen musste.
Diese Aufnahme gefiel mir besonders gut. Siehst du auch das Herz im Baum?
Nach so einer Session bin ich glücklich und fahre ganz entspannt mit einem Lächeln im Gesicht zurück. Dann sitze ich mit einer leckeren dampfenden Tasse Kaffee am Rechner, und schaue mir die Beute an. Es war nicht mal 8 Uhr und ich hatte schon was richtig Gutes geschafft.
Oktober – Groß-Winternheim
Wenn wir mit unserem Dackel über den Bubenheimer Berg wandern liegt Groß-Winterheim immer so perfekt ins Tal eingebettet vor unseren Augen. Wir haben unzählbare Fotos von diesem Ort geschossen, weil er einfach immer gut aussieht.
November – Morgennebel über Bubenheim
Die herbstlichen Morgennebel halten sich viel länger als die im Sommer. Und dichter sind sie auch. Der Blick auf unseren Heimatort ist besonders schön, wenn das Herbstlaub im Sonnenschein strahlt und der Nebel sich tief im Tal festgesetzt hat.
Wir müssen einfach nur hinter unserem Haus den Hügel hochwandern, staunen und Fotos machen. Solch schöne Novembertage könnte es gern häufiger geben. Weil sie doch selten sind, haben wir einen für dich und für die Ewigkeit eingefangen.
Dezember – Nebelstimmung über den Naturschutzgebiet „Im Mayen“ Richtung Elsheim
Das Bild hier stammt nicht aus dem Dezember. Wir hatten keine Lust, ein tristes Dezemberbild in den Kalender zu nehmen. Stattdessen eine Morgenstimmung, die wir im Spätsommer aufgenommen haben. Von Elsheim sieht man nur die Spitze der Kirche.
Du willst den Kalender kaufen?
Den Kalender gibt es direkt bei uns. Ruf an, schreib eine eMail, oder komm vorbei. In Schwabenheim, Bubenheim, Engelstadt und Groß-Winternheim liefern wir auch auf Anfrage aus.
Der „Unser Selztal-Kalender 2022“ kostet in DIN A3 (42 x 30 cm) 20 Euro
und in DIN A2 (60 x 42 cm) 30 Euro.
Wir legen auf Wunsch gerne noch zwei Postkarten dazu.
eMail: reise-reicherts@gmx.de
Telefon: 06130-6974
Keine Reisen in 2020 – die Fotografie bleibt wichtig
Die letzten 20 Jahre waren wir mindestens zweimal im Jahr auf meist längeren Reisen. Dieses Jahr kamen wir gar nicht raus. Dabei hatten wir das Wohnmobil bereits viermal gepackt und jedes Mal kam ganz kurzfristig etwas dazwischen. Den letzten Versuch, uns im November an der Nordseeküste von einer frischen Meeresbrise durchpusten zu lassen, haben die aktuellen Reisebeschränkungen zunichtegemacht. Dabei bräuchte ich die Nähe zum Meer nach dem Unfall, der mich drei Monate im Haus festgehalten hatte, unbedingt für meine Arbeit und mein Wohlbefinden. Jetzt haben wir uns damit abgefunden und konzentrieren uns auf die Arbeit daheim.
Die Datensicherung wird zum anspruchsvollen, extrem langsamen Tetrisspiel
Mein Computer war in die Jahre gekommen und hielt den Geschwindigkeitsanforderungen nicht mehr stand. Gunter baute aus einzelnen, hochwertigen, schnellen Komponenten eine neue Workstation für mich zusammen. Aber ich kann dir sagen, die Fotos von 50 Reisen zu sortieren ist eine gigantische und langwierige Aufgabe. Die Datensicherung ist uns jedoch extrem wichtig. Es wäre blöd, einen Ordner einer ganzen Reise zu verlieren. Da steckt wahnsinnig viel Arbeit und Ausdauer drinnen. Der alte Computer hatte noch langsame Anschüsse, kleine Festplatten und die Datenmenge war über die letzten 10 Jahre gewaltig gewachsen. Die Daten waren ungünstig zerhackt auf viele kleine, externe Festplatten gesichert. Die Sortiererei fühlte sich an, wie ein anspruchsvolles Tetrisspiel. Erschwerend kommt hinzu, dass das Hin- und Herkopieren immer ewig dauert. Stunden später fragte ich mich oft: Was hatte ich gerade getan? ABER jetzt ist es geschafft! Der Rechner steht. Auf drei großen Festplatten liegen alle Daten, diese Platten spiegelten wir zweimal zur Datensicherung. Jetzt habe ich wieder den Überblick. Jetzt habe ich die Muse mich an weitere Bücher zu setzen.
- Sieht das bei dir bezüglich der Fotos ähnlich aus?
- Kämpfst du auch mit großen Datenmengen?
- Wie sicherst du deine Fotos?
In unserem Blog haben wir schon vor einiger Zeit zwei hilfreiche Artikel über die Datensicherung veröffentlicht. Die Technik ändert sich und wir überarbeiten diese Blogbeiträge immer wieder.
Da wir ja alle die Zeit daheim nutzen können, wäre es nicht etwas für dich, deine Bildersicherung in Angriff zu nehmen?
- Sichern der Fotos unterwegs – für Vielfotografierer
Letzte Aktualisierung November 2020 In diesem Artikel beschreiben wir unsere Methode der Datensicherung, die für engagierte Fotografen mit hohem Datenaufkommen gedacht ist. In einem weiteren Beitrag zeigen wir einfachere Möglichkeiten für die „Wenigerfotografierer“ unter unseren Lesern:
- Faststone Image Viewer – der empfehelenswerte Bildbetrachter
Deine Fotos mit Lightroom oder einem ähnlichen Programm bearbeitest. - Datensicherung ist wichtig, auch für Wenig-Fotografierer
Wie wichtig eine Sicherung deiner Foto Daten ist, merkt man meist erst, wenn es zu spät ist. Lass es nicht so weit kommen. Lies unseren Blogbeitrag und sichere Deine Daten.
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Softwaretipp: Mit FreeCommander XE und TeraCopy Daten übersichtlich verwaltenWir möchten dir die beiden kostenlose Programme Freecommander XE und TeraCopy und deren Konfiguration vorstellen. Für uns sind diese beiden Programmen absolut essentiell, denn sie erleichtern uns den Umgang mit Dateien wesentlich. Die ganze Dateihandhabung wird einfacher und übersichtlicher.
- Smartphone Fotos sichern – Schritt für Schritt Anleitung Laut Statistik wurden 2016 weltweit 85% aller Fotos mit dem Smartphone aufgenommen und nur 10 % mit Digitalkameras. In absoluten Zahlen sind das über eine Billion (1000 Milliarden) Fotos, die pro Jahr mit dem Smartphone gemacht werden. Wie sieht es bei dir aus?
Foto- und Reisetipps – wo sind Deine fotografischen Herausforderungen?
Unsere Bilddaten sind jetzt endlich ordentlich sortiert und übersichtlich wie nie zuvor. Deswegen möchten wir den Winter und die Corona-reisefreie Zeit nutzen, um an den Fototipps im Blog zu arbeiten.
Wir haben eine Facebookgruppe zum Thema Fotografie und Fotolocations in der Bretagne und Nordfrankreich aufgemacht. Zu der möchte ich dich hiermit auch herzlich einladen!
Jedenfalls habe ich in der Gruppe letztens folgende Fragen gestellt:
- Was sind eure größten Herausforderungen in der Fotografie?
- Das Finden der Fotolocations?
- Warten auf Lichtstimmungen?
- Technische Anforderungen der Fotografie?
- Konvertieren der RAW Daten?
- Bildbearbeitung?
Die Antworten, die kamen, waren hoch interessant für uns, denn wir hatten viele der Themen nicht auf dem Radar und würden deswegen gar nicht drüber schreiben können.
Die spannendste Antwort für mich war: was mit den Fotos machen? Wie an den Mann bringen?
Hilfst du uns?
Jetzt brauchen wir deine Hilfe! Ich möchte Dir hier im Blogdie gleiche Frage stellen:
Was bewegt dich fotografisch?
Wo würdest du Hilfe brauchen? Über welche Themen sollen wir schreiben?
Was sind DEINE Herausforderungen fotografisch oder bei der Reiseplanung?
Wir verlosen zwei Exemplare der HARDCOVER Version des Buches „Natur-Fotografie macht glücklich“
Unter allen Leuten, die uns schreiben, verlosen wir zwei Bücher „Natur-Fotografie macht glücklich“ als HARDCOVER-Version. Die gibt es nicht zu kaufen. In unserem Laden gibt es die Softcover Version des Buches für 12 Euro.
Schon vor vielen Jahren schrieb ich über das Glück in der Naturfotografie. In der Zeitschrift NaturFoto erschien ein langer Artikel, hier im Blog kannst du einen Beitrag dazu lesen, und mein Multimedia Vortrag, den ich auf dem Weihnachtsmarkt über das Thema hielt, kam bei zahlreichen Zuhörern sehr gut an. Jetzt habe ich endlich auch das Buch dazu geschrieben. Glück in der Natur-Fotografie
Natur Fotografie macht glücklich
Mein kleines Buch über das Thema: „Natur Fotografie macht glücklich“ erscheint in Kürze als E-book und als gedruckte Ausgabe. Noch diese Woche geht das Büchlein in Druck! Juhu!
Das Selztal
Unser Leben auf dem Land
Wie sehr ich die Naturfotografie und den Aufenthalt in freier Natur brauche, merkte ich jetzt gerade sehr deutlich in der Coronakrise. Auf den ersten Blick haben wir es gut. Wenn wir nicht auf Reisen sind, leben wir in einem kleinen Dorf auf dem Land. Wir müssen nicht täglich pendeln und arbeiten in unserem Haus in Bubenheim. Auch nach Mainz müssen wir recht selten, und da passen wir tunlichst auf, dass wir nicht in den Berufsverkehr hineingeraten. Eigentlich könnte man sagen, sind wir verwöhnt. Wir arbeiten von zuhause aus, könnten aufstehen, wann wir wollen, und uns umgehend auf die Arbeit konzentrieren.
Trotzdem sind wir vielfältigem Lärm ausgesetzt. Die Flugzeuge vom Frankfurter Flughafen dröhnen schon früh um 4:45 Uhr über unser Dorf, danach reißt, je nach Wetterlage, das Brummen und Pfeifen der tieffliegenden Düsenjets im Minutentakt nicht mehr ab. Dazu gesellt sich landwirtschaftlich verursachter Lärm wie Weinbergspritzen, Kettensägen, und eine Partyhütte in der Nachbarschaft sorgt an Wochenenden für regelmäßige nächtliche Technomusik, den der Herzschlag aus dem Rhythmus bringt. Von der Luftqualität fange ich am besten gar nicht erst an. Meine Lunge sehnt sich ständig nach der staubarmen, frische, salzhaltigen Meerluft.
Das Leben hier ist für mich kein Zuckerschlecken. Ich werde zunehmend kränker vom Lärm, der Umweltverschmutzung, dem Stress um mich herum. Ich sehne mich nach RUHE und NATUR. Echte Natur, und keine intensiv bewirtschafteten Kulturlandschaften. Deswegen existieren mein starker Drang und meine Liebe zum Meer.
Unsere Bretagne Reise fällt ins Wasser
Vor sechs Wochen passierte dann das Unvorhersehbare. Wir bereiteten uns gerade auf die Abfahrt in die Bretagne vor, um dem stressigen Tun und dem Trubel zuhause zu entkommen und unser Bretagnebuchprojekt voranzutreiben.
Wir wollten dieses Mal ohne gesetztes Zeitlimit ans Meer fahren, wenn es sich ergibt, auch das ganze Jahr über. Das Wohnmobil war fertig gepackt, die Anmeldeunterlagen lagen schon bereit. Am Tag der Anmeldung kam ein Anruf meiner Mutter. Sie ist pflegebedürftig und brauchte unsere Hilfe. Und dann ging alles Schlag auf Schlag. Wir mussten ein paar Tage bei meiner Mutter in Frankenthal bleiben und hatten alle Hände voll zu tun, eine Pflege oder ein Pflegeheim kurzfristig zu organisieren.
Parallel dazu spitzte sich die Coronakrise dramatisch zu, was die Aufgabe nicht einfacher machte. Wir bekamen es gerade noch so hin, währen im Fernsehen und im Internet immer dramatischere Nachrichten kamen.
Vor unseren Augen zerbröselte die „normale“ Weltstruktur. Als wir wieder daheim waren, hatte sich die Welt völlig verändert. Die Recherchetour in die Bretagne konnten wir uns auch abschminken, die Grenzen waren dicht. Touristen wurden heimgeschickt, der Zugang zu Stränden und Küsten verboten. Bye bye Bretagne!
Noch bin ich nicht durch alle Fotos der letzten Bretagne Reisen durch. Aber eine umfangreiche Galerie mit großen Fotos zu allen spannenden Fotolocations findest du hier. Da kannst du wenigstens virtuell verreisen und deine Bretagne Tour planen und bis bereit, wenn es wieder erlaubt ist!
Wie wir mit der Coronakrise umgehen
Unsere drei Kids begrüßten uns zuhause. Auch sie waren ratlos und ein wenig verwirrt. Werden die von langer Hand geplanten Auslandssemester überhaupt stattfinden können? Noah will im Herbst nach Slowenien, und Esra nach Kalifornien. (Anmerkung: Esra ist im Herbst 2021 in Kalifornien) Auch diese Träume zerplatzten gerade. Amy freut sich darauf, das Studium der Amerikanistik und Filmwissenschaften zu beginnen und interessante Leute kennenzulernen. Plopp, wieder ein Traum dahin. Studieren darf sie zwar, aber nur online. Nicht, dass wir uns nicht mit dem selbstbestimmten Lernen auskennen würden.
Aber, wir haben wenigsten uns, unseren Garten und unseren genialen Dackel. Grindel hat überhaupt keine Corona-Probleme, unsere Dackeldame ist ständig gut gelaunt. Endlich ist die Familie versammelt daheim, und andauernd geht irgendwer mit ihr spazieren. Super! Der Garten wird jeden Tag ein wenig aufgeräumter und bereit für die Aussaaten und Pflanzen. Wir räumen in Ecken auf, die schon sehr lange darauf warten.
Blühende Obsbäume im Selztal
Bewegung tut gut!
Wir werden alle körperlich fitter. Laufen jeden Tag mit Grindel den Berg hinauf und werden jeden Tag ein wenig schneller. Wir fahren sowieso fast immer mit dem Rad nach Ingelheim einkaufen und kehren mit gut gefüllten Fahrradtaschen zurück. Wir unterstützen die Lebensmittelretter in Ingelheim, indem wir sie von leckeren Sachen befreien. Das sind dann mit dem Rad noch ein paar Kilometer mehr. Wir fahren die 25 Kilometer hin und zurück fast jeden Tag und werden auch da schneller. Noah und Amy machen sowieso jeden zweiten Tag ihre Sportübungen daheim. Qi Gong läuft via skype.
Rausgehen und Fotografieren – kein Problem mit Sicherheitsabstand
Der Frühling kommt, die Bäume und die Wiesen blühen. Die Weinberge bleiben noch eine Weile kahl. Nach wenigen Tagen laufen wir nicht mehr ohne Kamera los.
Es tut unendlich gut, die Schönheit in der Heimat zu genießen und fotografisch festzuhalten. Wir finden auf den ausgedehnten Spaziergängen einige stille Naturschutzgebiete. Glücklicherweise begegnen wir hier fast niemandem und wir sind auch nicht, wie die Franzosen, auf einen Radius von einem Kilometer um den Wohnort beschränkt. Diese kleinen Freiheiten nutzen wir voll aus. Was für ein großes Glück!
Ich merke wieder einmal, wie wohltuend es ist, einfach draußen an der frischen Luft zu sein. Auf die Schönheit zu achten, kreativ tätig sein zu können und mich an der frischen Luft ausgiebig zu bewegen. Die Konzentration auf das Licht, die Bäume – ich vergesse die Alltagssorgen und bin in der Wahrnehmung. Wenn abends die Sonne lange Schatten zaubert zieht es uns hinaus in die Natur.
Während der Coronakrise zuhause festzusitzen, ist durch dieses Naturerlebnis sogar zu ertragen. Mein Computer ist noch voller Fotos der letzten Reisen, die nur darauf warten, aus RAW konvertiert zu werden. Buchprojekte wollen endlich fertig gestellt werden. Ich bin beschäftigt.
Die Coronakrise hat für uns auch Vorteile
Ein großes Glück – oder aber wirklich sehr wörtlich gemeint – meine RETTUNG: Der Himmel über mir ist ruhiger geworden. Mit Fluglärm und Partylärm würde ich es hier auf gar keinen Fall aushalten und auf meine Arbeit konzentrieren können.
Trotz allem fehlt mir die saubere, frische Luft und der salzige Wind am Meer. Ich mache das Beste aus der Situation. Natur findet sich überall, wenn man nur ausgiebig danach sucht. Esra fotografiert gerne Käfer und Spinnen im Garten, ich nehme mehr die blühenden Bäume wahr. Und es tut unendlich gut, sich darauf einzulassen und zu fotografieren.
Ja, und es passt auch gerade trotz aller Sorgen in die Zeit, jetzt an meinem kurzen Buch über das Glück in der Naturfotografie zu arbeiten.
Geht es dir genauso? Was machst du in diesen schwierigen Zeiten?
Wie sieht es im moment bei Dir aus? Fotografierst du weniger oder gar mehr?
Bevor es mit den Bretagne Reiseberichten weitergeht, hier ein paar neue Fotogalerien in unserem Blog. Die Galerien erfreuen sich hier, wie ich anhand der Zugriffszahlen sehen kann, großer Beliebtheit. Deswegen ist es längst an der Zeit, ein paar neue Themen hinzuzufügen.
Foto Galerie der dänischen Insel Bornholm
Unser Wohnmobil on Tour
Die Ostseeinsel Gotland, Schweden
Leuchtturm Galerie
Natürlich lohnt es sich auch die älteren Foto Galerien mal wieder durchzu klicken. Ich füge hier und da immer mal wieder neue Fotos dazu. Wir fotografieren ja weiter.
Foto Galerien bei den 5reicherts
Sabine, eine gute Bekannte braucht ein neues Stativ. Ihr bisheriges Rollei C4i hat Beine bekommen (d.h. ist spurlos verschwunden). Das Rollei C4i war auch eine Empfehlung von uns gewesen, und das Stativ hat Sabine über ein Jahr treue Dienste geleistet.
Jetzt musste unbedingt Ersatz her, und sie will natürlich wieder ein Rollei-Stativ.
Nur gibt es da ein kleines Problem: das Rollei C4i wird nicht mehr als Neuware angeboten. Sabine war völlig überfordert und gab Gunter die Aufgabe ihr sein Stativ auszusuchen.
Sabines neues Stativ soll folgende Merkmale aufweisen:
- Es soll mindestens genauso stabil sein, wie ihr bisheriges Stativ
- Es soll ähnlich gut bedienbar sein
- Es soll möglichst unter der 100 Euro-Grenze bleiben
- Das Packmaß soll in etwa dem des Rollei C4i entsprechen
Da schauen wir doch besser mal auf der Homepage von Rollei, Rollei.de nach, was die so aktuell in ihrem Programm anbieten. Davon abgesehen hat Rollei immer wieder super Angebote auf der Homepage.
Stativübersicht bei Rollei
Rollei bietet auf seiner Homepage eine breite Palette an Stativmodellen an, vom kleinen Tischstativ bis zum professionellen Carbonstativ im vierstelligen Preisbereich. Dazu Kugelköpfe, Gimbal-Köpfe und anderes Zubehör.
Im Laufe des letzten Jahres änderte Rollei die Kategorien und die Sortierung immer wieder einmal. Anscheinend sind sie noch auf der Suche nach effizienten Straffung ihrer Produktpalette. Das macht es nicht unbedingt einfacher, sein persönliches Stativmodell zu finden.
In diesem weitgefassten Angebot das Wunschstativ zu finden, ist echt eine kleine Herausforderung. Wir geben dir hier zur Orientierung einen kurzen Überblick über die Stativ-Kategorien.
Die Dreibeinstative
versammeln quer durch die Bank weg fast alles an Stativen, was drei Beine hat, vom 20 Euro-Teil bis zu den Carbon-Boliden im vierstelligen Preisbereich.
Die Lion Rock Serie
aus 11-lagigem Carbonmaterial bildet die qualitative und leider auch die preisliche Spitze der Rollei-Palette.
Die Rock Solid Stative
erfüllen ebenfalls professionellen Anspruch und sind unterhalb der Lion Rock-Serie eingeordnet. Sie sind zwar preisgünstiger als diese, aber für viele Fotografen immer noch um Einiges zu hochpreisig. Wir arbeiten mit dem Rock Solid Beta und dem Gamma und sind vollauf begeistert. Der ausführliche Erfahrungsbericht der Rock Solid Carbon Stative
Inzwischen gibt es die zweite, in Details verbesserte Auflage der Rock Solid Linie.
Die City Traveler Stative (inzwischen ausgelaufen)
sind wiederum auf Leichtigkeit und schnellen Aufbau ausgelegt. Die Verwendung von Carbonmaterial macht sie relativ teuer. Die Beinsegmente lassen sich gemeinsam durch einen Dreh am Gummifuß lösen und feststellen. Das geht zwar sehr flott, ich mag aber die separaten Drehverschlüsse lieber.
Die Kategorien der Reise- und Einsteigerstative
sind ein Sammelsurium diverser Modelle. Die Inhalte dieser Kategorien überschneiden sich zum Teil.
Die Reisestative liegen preislich sehr günstig und sind auf geringes Packmaß ausgelegt. Das beliebte Compact Traveler Nr.1 bewährt sich auch bei uns, wenn es auf geringes Gewicht und kompaktes Maß ankommt, wie z.B. auf Radtouren. Wir haben das kleine Compact Traveler Stativ auf langen Wanderungen dabei. Es passt sogar in den Rucksack. Unseren Erfahrungsbericht mit dem Compact Traveler Stativ kannst du hier nachlesen.
Die Einsteigerstative sind günstige und qualitativ hochwertige Stative für alle, die auf ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis achten. Dazu zählen die Fotostative Macro, Allrounder und Traveler. Es gibt sie in Aluminium- und Carbon-Ausführung, die letztere etwa 200 g leichter als sein Alu-Gegenstück.
Das günstigste Stativ, das Compact Traveler Star mit den Querstreben, zählt auch dazu. Für die ernsthafte Fotografie ist dieses Krakelding (sorry ROLLEI) nicht geeignet. Für das gelegentliche Video mit der Actionkamera oder die Gruppenaufnahme mit dem Smartphone reicht es noch aus.
Unsere Wahl für das beste Reisestativ
fällt schließlich auf das Alu-Fotostativ Rollei Allrounder in orange. Es hat eine gute Arbeitshöhe, ist zwar etwas schwerer als der Vorgänger, dafür auch robuster, und ist vom Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar. In der 80 Euro-Region gibt es nichts vergleichbares unter den Markenanbietern. Wir haben es für Sabine bestellt und natürlich vor der Übergabe genau unter die Lupe genommen.
AKTUALISIERUNG: Zur Zeit ist das Rollei Allrounder ausverkauft. Eine sehr empfehlenswerte Alternative ist das Rollei Carbon-Stativ CT-5C, welches extrem vielseitig umbaubar ist. Unser Sohn Esra hat es sich gekauft und direkt mit nach Californien genommen. Damit kann er bei Wind und Wetter mit seiner Canon 80 d ganz wunderbar Langzeitaufnahmen am Meer machen.
Trotzdem ist der folgende Test nicht obsolet. Viele Aussagen treffen auch auf das CT-5C zu. Das Rollei CT-5C ist aber leichter (Carbon!) und noch vielseitiger, weil sich die Stativbeine gegen kurze Tischstativbeine tauschen lassen.
Hier unser Kurzbericht:
Der Kugelkopf
Fangen wir von oben an. Der mitgelieferte Rollei Stativkopf mit Schnellwechselplatte macht einen soliden Eindruck. Er hat einen separaten Feststeller für die Panoramadrehung und läuft seidenweich. Auch an der Klemmung gibt es nichts auszusetzen. Im Schnellwechseladapter ist eine Wasserwaage eingelassen. Was gegenüber anderen hochpreisigeren Kugelköpfen im Rollei-Programm fehlt, ist eine Friktionseinstellung.
Die Stativbeine
sind alle drei moosgummiummantelt. Das ist ist bei Kälte sehr komfortabel. Die Beine sind in drei Abspreizwinkeln arretierbar. Die letztere Arretierung macht allerdings nur mit der beiliegenden kurzen Mittelsäule Sinn und ist für Aufnahmen in Bodennähe gedacht. Hier stehen die Beine fast horizontal vom Zentralgelenk ab.
Mit den Inbusschrauben am Zentralgelenk kannst du die Verstellkraft der Beinspreizung ändern. Damit halten die Beine auch ihre Spreizstellung ohne Einrastung ausreichend gut.
Für den Transport in der mitgelieferten gepolsterten Tasche wird die Mittelsäule ausgezogen und die drei Beine komplett nach oben geklappt.
Die drei Drehverschlüsse pro Bein sind schnell mit einem Handgriff und einer Vierteldrehung gelöst und auch wieder festgezogen. Für kleinere und mittelgroße Personen ist die lange Mittelsäule fast überflüssig. Das Allrounder kommt auch ohne den Mittelsäulenauszug auf 141 cm Arbeitshöhe. Dabei steht das Stativ sicher, nichts wackelt.
Auch mit ausgefahrener Mittelsäule hält das Stativ die Kamera noch halbwegs ruhig. Ich selbst nutze den Mittelsäulenauszug nur im Notfall.
Die Mittelsäule
steckt verdrehsicher in iher Führung und ist gegen eine kurze Säule austauschbar. Sie trägt am unteren Ende einen Haken, da kannst du Gewichte zum Beschweren des Stativs für mehr Stabilität dranhängen. Ein Bein ist abschraubbar und lässt sich mit Mittelsäule und Kugelkopf zum Einbeinstativ umrüsten.
Die kurze Mittelsäule ist hauptsächlich für Makro-Aufnahmen in Bodennähe konzipiert.
Die Füße
sind leicht konisch geformt und aus hartem Gummimaterial. Das ist schonend für empfindliche Böden. Wünschst du allerdings einen festeren Stand auf Wiesen, Felsen, weichen Waldböden oder auf Glatteis, kannst du die Gummifüße gegen zusätzlich erhältliche Spikes tauschen. In unseren Augen eine sinnvolle Investition.
Natürlich steht das Allrounder nicht so bombenfest wie seine vielfach teureren Kollegen, in seiner Preisklasse ist es aber eines der besten. Zur Erhöhung der Stabilität an windigen Tagen mache ich Folgendes:
- An den oberen beiden Auszügen schiebe ich die voll ausgefahrenen Beinsegmente wieder etwa zwei Zentimeter weit zurück.
- Die unteren dünnsten Beinsegmente fahre ich nur halb aus.
- Meine Fototasche hänge ich NICHT an den Haken der Mittelsäule. die Tasche bietet dem Wind zu viel Angriffsfläche.
Im Vergleich zu unserem etwa gleich hohen, fast vier mal so teuren Rollei Rock Solid Gamma Carbon, hat das Allrounder dünnere Beindurchmesser und ist geringfügig schwerer. Das Allrounder-Stativ ist nicht so verwindungssteif und stabil wie das Rock Solid. Was nicht heißt, dass es schlecht ist, es hat nur von der Bauart her eine geringere Traglast. Du sollst auch nicht unbedingt schwere Kameras mit langbrennweitigen Teleobjektiven draufsetzen und Wunderdinge in puncto Schärfe erwarten. Gängige DSLR- und Systemkameras mit lichtstarken Standardzooms oder kurzen Telebrennweiten trägt es aber sicher.
Die orangenen Farbakzente verleihen dem Stativ ein peppiges Aussehen. Wer du es dezenter magst, es gibt auch Ausführungen in titan, blau und schwarz.
Lieferumfang:
1 Stativ mit langer Mittelsäule
1 Kugelkopf mit Schnellspannadapter
1 Schnellspannplatte M
1 Stativtasche mit Griff und Umhängegurt
1 kurze Mittelsäule für Makroaufnahmen
1 3/8 Zoll Schraube zum Verbinden von Mittelsäule und Stativbein
1 Inbusschlüssel zum Einstellen der Spreizklemmung der Beine
Technische Daten:
Material: Aluminium
Stativ – Gewicht mit Kugelkopf 1730 g
Höhe: 23 – 164 cm
Traglast: 8 kg
Packmaß: 49 cm
Monopod – Gewicht mit Kugelkopf 856 g

Das Allrounder hat eine federnde Beinarretierung, das Rock Solid Mk I wird manuell arretiert und entarretiert
Unser Fazit:
Das kurze Gastspiel des Rollei Allrounder Stativs hat uns beeindruckt. Für knappe 80 Euro hätten wir diese Qualität nicht erwartet, zudem es eine ordentliche Arbeitshöhe auch ohne ausgefahrene Mittelsäule aufweist. Beim Hantieren juckt es einem schon in den Fingern, das Allrounder sofort mit auf eine Fototour zu nehmen.
Das Reisestativ Allrounder ist ein robuster, präzise verarbeiteter Begleiter, der deine fotografischen Möglichkeiten ungemein erweitert. Es ist vielseitig einsetzbar und hat seinen Namen redlich verdient.
Preistipp: Unser superkompaktes Rollei Compact Traveler No.1 gibt es zur Zeit günstig bei Amazon.de, wahlweise als Alu- oder Carbon-Ausführung.
Disclaimer: Dieser Artikel enthält unsere persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen und ist in keinster Weise von Rollei oder irgend einer anderen Firma unterstützt oder gesponsort.
Die vorgestellten Produkte bei Amazon.de:
Rollei Leichtes Reisestativ Allrounder aus Aluminium mit Kugelkopf – Orange – kompatibel mit DSLR & DSLM Kameras – inkl Einbeinstativ, Acra Swiss Schnellwechselplatte & Stativtasche
Hier findest du Stativtests und Tipps für die Fotografie mit Stativ
Firmenservice: CULLMANN GERMANY GmbH
31. Dezember 2014/von GunterManfrotto MT190CXPRO3 Carbon Stativ
5. August 2017/von GunterKaufberatung Reisestativ Rollei Allrounder
10. Januar 2019/von GunterLangzeitfotografie mit Stativ in der Stadt, Lyon, Frankreich
10. Dezember 2014/von Gabi5 scharfe Tipps fürs Fotografieren mit Stativ
17. Februar 2020/von GunterUnsere Manfrotto Stative nach 20 Jahren in Benutzung
8. März 2014/von GunterSeiten
Eine Reise im Herbst in die Bretagne lohnt sich unbedingt, vor allem, wenn du Wellen sehen und fotografieren möchtest. Klick dich durch zahlreiche Blogbeiträge zu den einzelnen Regionen der Bretagne.
Leuchttürme in Europa im Detail vorgestellt. Mit zahlreichen Fotos, Fototipps und Informationen, die du für einen Besuch brauchst. Einige Leuchttürme kannst du als Ferienwohnung mieten.
Naturfotografie mit Schwerpunkt Fotografie an der Küste. Europäische Inseln und Leuchttürme mit Fototipps.














































