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19. Mai 2012

Reisevorbereitungen Großbritannien

Küste in Cornwall

Wir machen uns wieder auf den Weg. Diesmal steht Großbritannien auf dem Programm. Wir mögen dort die Menschen sehr, genießen es, Englisch sprechen zu können und auch die Buchläden sind immer einen Besuch wert.

Großbritannien hat jedoch noch weitere Vorteile: als Insel bietet es vielfältige Küstenregionen, die wir als “Meeresfotografen” ja sehr genießen. Weiterlesen →

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17. März 2012

Wellen, Surfer, wunderbares Fotolicht

Le Palais am Abend

Früh morgens machten wir uns allein auf den Weg zu einsamen Stränden im Osten der Insel. Da die Flut sehr hoch war, gab es wenig Sand und Möglichkeiten Felsen in die Fotos zu integrieren, doch das Licht war weich, die Wellen rollten sanft und wir genossen die Ruhe des beginnenden Tages.

Es war so sonnig, dass wir entschieden, mal nicht über hohe Klippen zu wandern, sondern einen ganzen Tag am Strand zu verbringen. Das tat uns gut. Doch packte ich es nicht mich auch nur für fünf Minuten in den Sand zu setzen. Da lauerten doch überall Motive auf mich. Ich zog endlich mal Schuhe und Strümpfe aus und wagte mich ins seichte Wasser. Kalt war es aber da die Sonne den Rest des Körpers wärmte, war das ein genußvoller Kontrast. Zuerst fotografierten wir die Surfer, die Wellen waren nicht so hoch wie die Tage zuvor, doch immer noch fotogen. Es war Ebbe und die Flut kam langsam wieder in die Bucht, so konnten wir auch die Felsen und Höhlen erkunden. Sie sind schon gewaltig und es macht Spaß zwischen ihnen zu laufen. In der Ferne hört man das Rauschen der Wellen, von den Felsen tropft plätschernd das Wasser herab, es ist Still und trotzdem lebendig. Dazu der Duft nach Tang und Salzwasser und so ein wenig höhlig, klamm und feucht, nach nassem Stein. Ich fotografierte im Wasser stehend, denn ich kam nicht näher an die fotogenen Felsen heran. Das Stativ sank nach kurzer Zeit so tief in den Sand, das es halbwegs fest stand, sogar für Langzeitaufnahmen. So habe ich noch nie fotografiert, was war ein geniales Erlebnis.

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14. März 2012

Le Palais im Morgenlicht, Wanderung beim Plage Baluden

Adieu Belle Ile

Früh raus aus den Betten und auf nach Le Palais. Dort hatten wir bisher kein gutes Fotolicht gehabt. Der Hafen war noch voller und geschäftiger als mittags oder abends. Eine Fähre war gerade angekommen. Auf dem Rückweg zum Baguette Kauf hielten wir noch beim Pointe de Taillefer und beim Pointe Kerze. Die Flut stand hoch, das Licht war zwar noch ganz gut, wir fotografierten jedoch kaum. Die Kinder wurden dann bei Kaffeeduft und mit knackigem Baguette und ein paar knusprigen Schockochroissonts geweckt.

Es fühlt sich gut an, so früh schon unterwegs zu sein. Das Licht auf der Insel ist fantastisch weich und frisch und wunderbar klar. Der Tag beginnt, die Fasane kämpfen auf den Feldern und die Hasen laufen über die Wiesen.

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10. März 2012

Wandern beim Pointe Poulain und abends am Port Coton

Kühe im Nebel

Wieder lachte die Sonne. Wir waren morgens früh unterwegs. Das Innere der Insel wurde von Bodennebel verziert. Die Kühe, die im Morgenlicht grasten gaben im Nebel wunderbare Motive her. Überall huschten Hasen über die Felder und es schien die ganze Insel wurde von Rufen der Fasan überdeckt. Nirgends sonst habe ich soviele Fasane und Rebhühner gesehen – ich hoffe, ich packe es, diese wunderschönen Vögel nochmal ordentlich aufzunehmen. Leider zieht es mich immer wieder sehr schnell ans Meer. Noah meinte, ich wäre extremst meeressüchtig, weil ich es nie länger als nötig im Land aushalte. So mußte auch Gunter ganze Überzeugungsarbeit leisten bevor ich mich auf die Nebelfotografie einlies.

Die Sonne stieg höher und der Nebel klarte so langsam auf, so fuhren wir weiter. Und zwar über löchrige, nasse Feldwege durch die Felder. Einen aufgeweckten Esel sahen wir, der uns laut, fast kreischend begrüßte. Gunter hörte danach nicht mehr auf, von ihm zu reden.

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09. März 2012

Le Palais und Strand von Baluden

Gestern waren wir den ganzen Tag unterwegs. Tolles Wetter, Sonne, kleine Wölkchen und geniale, richtig hohe Wellen. Aber, ich fange mal vorne an….

Nach der nächtlichen Tour packten wir es nicht, sp früh raus, wie ich das gerne hätte. Wir waren um 7:00 Uhr auf und schauten auf den Himmel. Es saht nicht so toll aus, alles grau in grau. Das warme Bett rief nochmal für ein Stündchen:-)

Whisky Probe in Le Palais
Whisky Probe in Le Palais

So frühstückten wir alle erstmal gemütlich. In Le Palais kauften wir noch Milch und Butter im Supermarkt, dann liefen wir durch das Städchen. Jetzt schien die Sonne schon. Die Boote lagen pittoresk im Hafen. In einem Souvenirlädchen kaufte ich einen Kühlschrankmagnet – das sind die Andenken, die ich so mag, die stauben nicht ein und sammeln sich nicht im ganzen Haus, sondern nur an der Kühlschranktür an. Die Frau im Lädchen war sehr nett, wollte mir alles verkaufen. Natürlich auf Französisch. Die Siedlung in der wir wohnen ist ja sehr einsam zu dieser Jahreszeit, wir sind die einzigen Bewohner, da tat es mir gut, Französisch zu hören. Auch, wenn ich es nicht kann, versuche ich doch immer mit zu unterhalten und wenn die Leute langsam reden verstehe ich sogar was:-)

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07. März 2012

Plage de Donnant und Inselrundfahrt

Und wieder begrüßte uns ein klarer Tag. Wir krochen früh aus den Betten und liefen den Berg hinunter zum Hafen von Sauzon. Dort warteten wir auf den Sonnenaufgang. Leider versteckte sich die Sonne ziemlich lange hinter einem Hügel doch schließlich legte sie die bunten Häuserzeilen in sanftes, weiches Licht. Ich bin immer gern nah dran, so stapfte ich durch den Matsch im Hafenbecken und genoss gleichzeitig den instensiven Geruch nach Meer. Die Bäckerei hatte früher als gedacht. geöffnet Wir besorgten frische Baguettes. Unsere Speicherkarten hatten schon etliche farbenfrohe Bilder abgespeichert als wir uns wieder auf den Weg hinauf zum unserem Häuschen machten. Dort weckten wir unsere drei Jugendlichen mit dem Duft von Kakao und Kaffee und dem Geräusch brechenden Brotes.

morgens im Hafen von Sauzon

morgens im Hafen von Sauzon

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06. März 2012

Pointe de Poulains und Aiguilles bei Port Coton

Unser erster Tag begann sonnig. Ich schaffte es leider nicht, schon vor Sonnenaufgang unterwegs zu sein. Die letzten Wochen waren sehr anstrengend und auch die lange Fahrt nach einer schlaflosen Nacht steckten mir noch in den Knochen. Gunter und Esra liefen zur Boulangerie im Ort und kauften Baguette und frische Schoko-Croissants fürs Frühstück. Ah, wie sehr ich dieses knackige Croissoant genossen habe! Mir wurde klar, warum es “Leben wie Gott in Frankreich” heißt und ich darf das jetzt auch. Und ich genoss es :-)

Auguilles

Auguilles

Am Strand ganz im Norden der Insel, am Pointe de Poulains, da ging es dann gleich genial weiter. Das Wasser klar und blau, der Leuchtturm strahlend weiss gegen blauen Himmel, der weiche Sand wunderschön grobkörnig und schwubbs da fand Noah die erste Schale einer Abalone. Diese Schnecken lieben wir alle und es scheint hier viele davon zu geben. Den ganzen Tag über stolperten wir über das wundervolle Perlmutt, jedoch keine Schale mehr so schön wie die erste.

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01. März 2012

Sneglehuset, Dänemark – ein Text von Noah

Amy, Noah und Esra vor dem Schneckenhaus

In der dänischen Stadt Thyborøn kann man seit 1975 das Sneglehuset, zu Deutsch Schneckenhaus, bewundern. Dabei handelt es sich um ein Gebäude, in dessen Verzierung ein in der Stadt ansässiger alter Fischer 25 Jahre seines Lebens investierte. Dieser Mann, gennant Alfred Pedersen, bepflasterte seiner Frau zuliebe das ganze Haus über und über mit Muscheln, Schnecken und Strandgut.

Die Idee zu einer solchen Aktion kam ihm, als er noch außerhalb der Stadt vor der Küste hauste.

Er wollte sich damals einen Garten anlegen, um das triste Haus zu verschönern, leider gingen ihm die Blumen wegen des kräftigen Windes immer wieder ein, und er stand mit einem erfrorenen Beet da. Aber so leicht ließ sich Pederson nicht entmutigen. So errichtete er eine Mauer, die von nun an die Pflanzen vor dem eisigen Nordwind beschützte. Jetzt hielt sein Bauwerk zwar die Böen ab, aber es verbaute auch den Blick auf seine Pflanzen, zudem sah der graue Beton überaus monoton aus. Dieser Anblick missfiel dem Fischer, und er fing an, die Mauer mit Hunderten am Strand gefundenen Muscheln zu besetzen. Nach einigen Wochen war so die Verzierung seines Hofes fürs Erste abgeschlossen.

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15. Februar 2012

Wetterwechsel – Argab Strand mit dunklen Wolken

Das Wetter wechselte, Es wurde wärmer, dicke Wolken zogen auf,das bot wieder völlig neue Motive. Nur das Rausgehen fiel uns schwerer, denn auch der Wind war stärker geworden. Ich habe ja nun die neue, extrem warme Mütze mit Fell – da nahm ich diese Herausforderung doch sehr gerne an. Wir fuhren allein, unsere Sippe konnten wir nicht begeistern, waren wir doch die letzten Tage sehr lange in der Kälte unterwegs gewesen. So spielten sie Würfel oder Karten in der warmen Stube.
Hier also ein paar dunkle Wolken für Euch.