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Wir überarbeiten zur Zeit unsere Fotos und Berichte von früheren Reisen. Im Mai 2009 hatten wir die Insel Værøy auf den Lofoten besucht.

Eine dunkle und stürmische Fährfahrt

Schon früh am Tag beginnt es hier auf Moskenøy im Süden der Lofoten zu regnen und zu stürmen. Es schüttet so stark, dass wir im Mobil bleiben. In den kurzen Regenpausen finden wir in Å schöne Fotomotive mit dunklen, tiefhängenden Regenwolken. Å ist diesmal nicht die Ångström-Einheit aus dem Physik-Unterricht, sondern das berühmte Museumsdorf mit dem ultrakurzen Namen an der Südspitze der Lofoten. Hier endet auch die Europastraße 10. Jetzt im Frühjahr liegt ein ständiger Duft nach getrocknetem Kabeljau  in der Luft.

Das Fischerdorf mit dem kurzen Namen, Å in Norwegen

Das Fischerdorf mit dem kurzen Namen, Å in Norwegen

Küste bei Å, Norwegen

Küste bei Å, Norwegen

Regenwolken auf der Fährfahrt

Regenwolken auf der Fährfahrt

Gegen Abend stellen wir uns im heftig strömenden Regen am Fährableger an. Und diesmal, zum ersten Mal überhaupt, müssen wir rückwärts auf die Fähre fahren. Ich sehe natürlich im strömenden Regen gar nichts in den Rückspiegeln. Die Fähre ist vollbesetzt und wir müssen die letzten Millimeter ausnutzen. Das bedeutet ohne Sicht exakt einzuparken. Und die Rampe ist noch steil dazu. Uff, das ist wirklich kein Spaß.

Kleiner Hafenleuchtturm auf Vaeroy

Kleiner Hafenleuchtturm auf Vaeroy, Norwegen

Die Fahrt ist auch nicht angenehm, wir schaukeln gewaltig hin und her, und uns wird es ziemlich mulmig. Hier in der Meerenge zwischen Moskenøy und Værøy werkelt der berühmt/berüchtige Moskenstraumen, der gewaltigste Malstrom der Welt. Heftigste Gezeitenströme erzeugen massive Verwirbelungen, die auch unserer dicken Fähre ziemlich zusetzen. Es ist kalt und windig, trotzdem verbringe ich die meiste Zeit fotografierend auf dem Oberdeck. Die Wolken ziehen sehr dramatisch über uns hinweg. Die Wellen klatschen und spritzen bis aufs Deck. Meine Kamera ist hinterher ziemlich klamm vom vielen Salz.

Zu Gast bei Aina und Bjoernar

Wir besuchen eine Familie mit drei Kindern, die wir vorher über das SERVAS-Netzwerk kontaktiert haben. Bei Aina und Bjoernar werden wir herzlich aufgenommen und fühlen uns sofort wohl. Aina kreiert originelle Kleidung und Accessoires, und alles, was für den Haushalt praktisch ist. Hier ist ihre Webpage: http://kaosheimen.blogspot.com/

Wir parken am Schuppen von Aina und Bjoernar, Vaeroy, Norwegen

Wir parken am Schuppen von Aina und Bjoernar, Vaeroy, Norwegen

Bei uns würden wir Ainas Kreationen als trendige Kindermode bezeichnen, die Stücke sind wirklich sehr gelungen. Allerdings entwirft Aina nicht nur Kleidung für die jüngeren unter uns, auch für Erwachsene gibt es Einiges zu entdecken. Sie hat auch ausgefallene Damenmode in ihrem Sortiment. Handschuhe, Kleider, Westen, Schals und Mützen. Mal sind sie einfarbig, mal gemustert und zumeist mit aufwändigen Verzierungen versehen, welche die eigentlich „normale“ und bequeme Kleidung noch wertiger macht. Bei Ainas Produkten steht Geld verdienen nicht an erster Stelle, auf einer solch abelegenen Insel, wie Værøy ist es sehr praktisch, derartige Gebrauchsgegenstände und Kleidung selbst herstellen zu können. Hier gibt es schließlich nicht viele Möglichkeiten, einzukaufen.

Kirche von Sørland, Vaeroy, Norwegen

Kirche von Sørland, Vaeroy, Norwegen

Panoramen fast wie aus dem Flugzeug

Am nächsten Morgen haben wir die Gelegenheit, mit Bjoernar den Berg hochzufahren, das ist eine fantastische Gelegenheit, denn bei diesem unbeständigen Wetter hätten wir mit unseren drei Kindern nicht ohne weiteres zu Fuß auf den Weg gemacht. Amy und Noah haben trotzdem keine Lust, mit auf den Berg zu fahren und bleiben bei Aina. Ihnen ist es draußen zu kalt und sie geniessen es, wieder einmal in einem geräumigen warmen Haus zu sein.

Blick über Vaeroy, Norwegen

Blick über Vaeroy, Norwegen

Das Mastadfjellet im Südwesten von Vaeroy, Norwegen

Das Mastadfjellet im Südwesten von Vaeroy, Norwegen

Oben auf dem Berg laufen wir über die grasigen Matten und haben eine herrliche Panoramasicht auf Værøy. Wir haben auch Glück mit dem Wetter und werden nur einmal kurz nass. Von hier oben können wir das schlechte Wetter schon von weitem sehen. Unsere Fotografenseele würde die Regenwolken kaum als schlecht bezeichnen, denn sie sind dramatische,sich dauernd ändernde Motive.

Hauskaninchen und die einsame Nordküste

Am nächsten Tag regnet es wieder fast ununterbrochen. Wir sind zwar ins Freie gegangen und etwas gewandert, werden aber in kurzer Zeit klatschnass. Gegen Abend lässt der Regen nach und wir fahren zur Nordküste. Dort zeigen wir Bjoernar, wie man Langzeitaufnahmen tätigt.

Die Kinder haben derweil Spaß mit den Kaninchen der Gastfamilie. Amy und Noah sind ständig draußen zum Füttern. Von einem Ausflug an die Küste, wir wollen Krebse und anderes Wassergetier suchen, kommen wir mit einem Eimer Löwenzahn zurück.

Im Norden von Vaeroy, Norwegen

Im Norden von Vaeroy, Norwegen

Kurz vor der Abfahrt der Fähre fahren Esra und ich mit dem Fahrrad noch eine Runde durch den Ort. Am Tag zuvor haben die Tour zu Fuß wegen des zu starken Regens abbrechen müssen. So bekomme ich nochmal einen schönen Eindruck von der Insel. Die Fähren fahren nicht täglich, da haben wir beschlossen, nach nur zwei Tagen wieder abzureisen. Ansonsten hätten wir noch einige Tage länger bleiben müssen. Ohne Campingplatz und Stromanschluss ist es uns dafür viel zu kalt. Der Mai fühlt sich hier im Norden noch an, wie Winter.

Fischerhütte mit Stockfisch, Vaeroy, Norwegen

Fischerhütte mit Stockfisch, Vaeroy, Norwegen

Kirche von Sørland, Vaeroy, Norwegen

Kirche von Sørland, Vaeroy, Norwegen

Eine schrecklich musikalische Fährfahrt

Wieder müssen wir rückwärts auf die Fähre auffahren. Wir sind beinahe die Letzten, die noch draufkommen, denn wieder ist die Fähree vollbesetzt. Auf der Rückfahrt nach Å läuft auf den Monitoren des Passagierdecks der Eurovision Song Contest, das ist fast schlimmer wie Seekrankheit. Wir lernen auf dieser Fahrt zwei Mädels aus Frankreich und der Türkei kennen. Die beiden fahren wir dann noch mitten in der Nacht nach Å zur Jugendherberge. So spät fuhr kein Bus mehr, und ein Taxi hätte für die paar Kilometer 50 Euro gekostet. In Moskenes stellen wir uns auf einen noch geschlossenen Campingplatz. Strom fürs Heizen ist aber vorhanden. Die Küche und anderen Einrichtungen sind aber abgesperrt. Wir werfen 100 NOK in den Briefkasten, in der Hoffnung, das ist so in Ordnung.

Wissenswertes über Værøy

Værøy ist eine kleine Insel in Nord-Norwegen, und hat in etwa die Form eines Tyrannosaurus rex, mit einem gebirgigen Ausläufer als Kopf. Zwischen Værøy und der südlichen Spitze der Lofoten liegt der Moskenesstraumen, einer der stärksten Gezeitenströme der Welt. Nach ihm ist der Maelstrom benannt, ein gigantischer schiffeverschlingender Strudel.
Værøy und die Inseln der Kommune Røst sind Brutgebiete vieler Seevögel, darunter auch Papageitaucher.
Nach Værøy kommt man mehrmals wöchentlich mit der Fähre von Bodo oder Moskenes.

Blick über Vaeroy, Norwegen

Blick über Vaeroy, Norwegen

Papageitaucher und Lundehunde

Von Værøy stammt auch der norwegische Lundehund, eine speziell für die Jagd auf Papageitaucher gezüchtete Hunderasse. Lundehunde haben ein paar anatomische Besonderheiten, die sie zur Jagd in den Bruthöhlen der Papageitaucher befähigen. So können die Lundehunde ihre Schultergelenke auskugeln und ihren Kopf komplett zurück in den Nacken legen. Weil die Bewohner von Værøy und Røst auf andere Methoden der Vogeljagd umstiegen, war kein Bedarf mehr für diese scheuen und sensiblen Jagdhunde mehr vorhanden, und fast wären sie ausgestorben. Es ist nur ein paar enthusiastischen Hundeliebhabern zu verdanken, dass es diese Rasse noch gibt.

Papageitaucher, Vesterålen, Norwegen

Papageitaucher, Vesterålen, Norwegen

Lundehund

Lundehund, diese Rasse hat an jeder Pfote sechs Zehen

Seeadler, Lofoten, Norwegen

Seeadler, Lofoten, Norwegen

Adlerfang per Hand, eine außergewöhnliche Methode

von Esra Merlin Reichert.

Als sich die ersten Menschen auf Værøy ansiedelten, waren Schafe eine wichtige Existenzgrundlage. Gut zu wissen ist es auch, dass ein Adler gerne mal ein saftiges Lamm verputzt. Blöd nur, dass so ein Lamm, wenn es lange genug lebt, zu einem stattlichen Schaf heranwächst. Und die sind nun mal eine wichtige Lebensgrundlage der Bauern auf Værøy. Daher war es dort viele Jahrhunderte Sitte, Adler mit hinterhältigen Fallen in großer Zahl zu fangen.

Bjoernar zeigt uns den Einstieg ins Fanghaus, Vaeroy, Norwegen

Bjoernar zeigt uns den Einstieg ins Fanghaus, Vaeroy, Norwegen

Esra im Adlerfanghaus, Vaeroy, Norwegen

Esra im Adlerfanghaus, Vaeroy, Norwegen

Man grub dazu ein Loch in den Steinboden, in dem ein Mensch viele Stunden mehr oder weniger bequem sitzen konnte, und deckte den Eingang mit ein oder zwei großen Steinplatten ab, damit alles wie vorher aussah. Allerdings liess man zur Seite hin ein Loch offen, so groß nur, dass der Arm eines erbarmungslosen Bauern den Adler an den Füßen packen und in das sogenannte Adlerfanghaus ziehen konnte, um ihm den Hals umzudrehen. Dummerweise können Adler bis drei zählen, weshalb man zum Bestücken der Falle mit vier Leuten den Berg hoch und mit dreien wieder runterlaufen musste, damit der Adler keinen Verdacht schöpft und den ausgelegten Köder einfach liegen lässt (die sind ja nicht blöd, die Adler). Aber wenn der Adler im Glauben ist, es seien nur drei Menschen den Berg hoch und wieder runtergelaufen, dann ist demnach auch keiner mehr oben. Das denkt der Adler. Also stürzt er sich, angelockt vom Geschrei der Krähen, auf das leckere Fleisch, welches der Adlerfänger an einer Schnur befestigt hat, die er an einem Ende festhält. Sobald der Adler die Krähen verjagt hat, beginnt er, auf das Fleisch einzuhacken. Dann zieht der Bauer das Fleisch langsam in seine Richtung. Der Adler hackt dann nur noch stärker auf das Fleisch ein, im Glauben, es sei noch am Leben. Sobald die Adlerfüße in Reichweite des Bauernarms sind, werden sie vom Letzteren gepackt und der Adler wird in das Loch gezogen, wo man ihm den Garaus macht. Das Adlermorden wurde mit der Zeit zu einem beliebten Sport für Jung und Alt, doch um 1960 wurde es dann verboten. Seitdem erholen sich die Adlerbestände wieder etwas und heute kreisen die majestätischen Vögel ungefährdet über den leckeren Lämmern.

Da greift die Hand nach dem Adler

Da greift die Hand nach dem Adler

Das Adlerfanghaus ist perfekt getarnt, Vaeroy, Norwegen

Das Adlerfanghaus ist perfekt getarnt, Vaeroy, Norwegen

Wir haben Sehnsucht nach dem Meer, du wahrscheinlich auch.

Ich mag keine anstrengenden Nachrichten mehr lesen und hier im Blog gerne Positives schreiben und teilen. Deswegen geben wir nun kostenlose Smartphone Hintergrundfotos für einen kurzen virtuellen Urlaub raus.

Die kurze Serie beginnen wir mit 10 Leuchtturmfotos aus der Bretagne. Du kannst die 10 Fotos plus ein PDF mit Erklärungen zu den Fotos gezippt runterladen oder jedes Foto anklicken und auf Download klicken. Viel Spaß damit. Du darfst den Blogbeitrag gerne an Deine Freunde weiterleiten aber wir bitten dich darum, Fotos nur Privat zu nutzen!

10 bretonische Leuchttürme im pdf

Bretagne-LTGabiReichert – ZIP Download, 10 Smartphone Hintergrundfotos plus PDF mit Infos

Du magst die Smartphone Hintergrundfotos und möchstest mehr davon?

Smartphone Hintergrundfotos von Schottland und Smartphone Fotos von Norwegen.

 

Wenn du uns unterstützen magst, kannst du das große Paket mit 111 Fotos kaufen. Hier entlang:

 

Petit Minou, Bretagne

Petit Minou, Bretagne

 

Saint Mathieu, Bretagne, Frankreich

Saint Mathieu, Bretagne, Frankreich

 

Cap Frehel, Leuchtturm am frühen Abend, Bretagne, Frankreich

Cap Frehel, Leuchtturm am frühen Abend, Bretagne, Frankreich

 

Le Palais, Belle Ile, Bretagne

Le Palais, Belle Ile, Bretagne

 

Phare du Pontusval

Phare du Pontusval

 

Cancale, Bretagne

Cancale, Bretagne

 

Ouessant, Bretagne, Frankreich

Ouessant, Bretagne, Frankreich

 

Phare de Nividic, Île d'Ouessant, Bretagne

Phare de Nividic, Île d’Ouessant, Bretagne

 

Loctudy, Bretagne

Loctudy, Bretagne

 

Ile de Sein, Bretagne

Ile de Sein, Bretagne

 

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

 

Extra Leuchtturm Seiten

Zu den Leuchtturm Kalendern die beim Delius Klasing Verlag erscheinen gibt es seit Jahren „Extra Seiten“ mit weiteren Fotos und Informationen zu den Leuchttürmen. Die letzten sieben Jahre lang gab es zwölf Seiten mit Leuchttürmen, also findest du bereits stolze 84 ausführliche Leuchtturmseiten hier im Blog. Wir organisieren diese Seite nun, damit sie für deine Reisen hilfreich sind und du sie zur Reiseplanung nutzen kannst. Fangen wir mit den bretonischen Leuchttürmen an. In de Bretagne fotografierten wir bereits mehr als 50 Leuchttürme. Ja, FÜNFZIG!

Da Leuchttürme beliebte Fotolocations sind geben wir auch immer wieder Tipps für die Fotografie dieser architektonischen Bauwerke am Meer.

14 davon erschienen bisher im Kalender. In den nächsten Wochen werden wir weitere Leuchtturmseiten mit bretonischen Leuchttürmen anlegen. Die sind einfach wunderschön und es ist schade, wenn die Informationen, die wir über viele Jahre gesammelt haben in den tiefen dieses Blog versinkt.

Der Leuchtturmwärter des Creac'h Leuchtturms, Ouessant, Bretagn

Der Leuchtturmwärter des Creac’h Leuchtturms, Ouessant, Bretagne


Leuchtturm Saint Mathieu, Bretagne

Leuchtturm Saint Mathieu, Bretagne


Leuchtturm von Kador, Bretagne

Leuchtturm von Kador, Bretagne

Welche Reiseinfos möchtest du von uns am liebsten?

Hast du Fragen oder Anregungen für uns, was die Inhalte angeht? Was wäre für Deine Reiseplanung wichtig? Wie hättest du die Informationen am liebsten? Als Buch, wie zum Beispiel unser sehr praktisches Buch: Dein Weg zum Nordlichtfoto? In unserem Buch „Wir dackeln durch Europa“ stellt unsere Dackeldame Grindel zahlreiche europäische Leuchttürme vor.

Oder eher in Übersichtsseiten im Blog? Welche Infos sind dir wichtig? Sollen wir mehr kurze Filmchen in die Blogbeiträge einfügen?

Du darfst uns auch gerne davon berichten, welche Fototipps oder Fotolocations aus unserem Blog dir bereits geholfen haben.

Wir brennen darauf, von dir zu hören.



Bretonische Leuchttürme


Alle 25
Alle 25 /1 - Normandie und Nordfrankreich 0 /2- Cote Emeraude 0 /2001 Neuseeland 0 /2010 Bretagne 0 /2010 Lofoten 0 /2011 Dänemark 0 /2011 Frankreich, Atlantikküste 0 /2011 Winter auf den Lofoten 0 /2011-Kinder im Lofotenwinter 0 /2011-Leute auf den Lofoten 0 /2011-Lofotenwinter 0 /2011-Lofotenwinter-02 0 /2011-Lofotenwinter-03 0 /2011-Lofotenwinter-04 0 /2011-Lofotenwinter-Fotografie 0 /2012 - England 0 /2012 - Nord Frankreich 0 /2012 - Nord Schottland 0 /2012 - Ostküste Schottlands 0 /2012 - Westküste Schottlands, Ile of Skye 0 /2012 - Wissenswertes über Schottland 0 /2012 Belle Ile 0 /2012 Dänemark Winter 0 /2012 Großbritannien 0 /2012 Ostküste Schottlands 2 0 /2012, deutsche Ostseeküste 0 /2012- Rügen 0 /2012-Niederlande 0 /2012-Poel 0 /2012-Usedom 0 /2013 - 02 - Leuchttürme Südnorwegen 0 /2013 - 03 - Fjordnorwegen 0 /2013 - 04 - Norwegen RV 17 0 /2013 - Isle of Lewis & Harris 0 /2013 - Isle of Skye 0 /2013 - Skandinavien 0 /2013 -01 - Dänemark 0 /2013 schottische Inseln im Winter 0 /2013 Shetland 0 /2013-05-Tranøy Fyr 0 /2013-06-Lofoten 0 /2013-07-LofotenNordlicht 0 /2013-07-LofotenSturm 0 /2013-08-Vesteralennordlicht 0 /2013-09-Litloy 0 /2013-10-AbschiedvonNorwegen 0 /2013-11-schwedischeLeuchttuerme 0 /2013-12-InselRuegen 0 /2014 - Esra und Anja-Melanie Radreise 0 /2014 - Lyon - Lichterfest 0 /2014 - Öland 0 /2014 Aland Inseln 0 /2014 Bornholm 0 /2014 Ostseeinseln 0 /2015 - Hausboot 0 /2015 - Kalender 0 /2015 - Texel 0 /2015 - Wohnmobiltour GB 0 /2015 Belle Ile 0 /2015 Ouessant 0 /2015 Radreise Schottland 0 /2015 Sein 0 /2016 - Gotland 0 /2016 - Schweden 0 /2016 - Sylt 0 /2016 Ouessant 0 /2016-Belgien 0 /2016-Bretagne 0 /2016: Esras Alpen-Radtour mit Falk. 0 /2017 - Womo Tour Süden 0 /2017 Algarve 0 /2017-Andalusien 0 /2017-Galizien 0 /2017-Portugal 0 /2017-Radtour Budepest-Zürich 0 /2017-Süd Frankreich 0 /2018 - Norwegen-Radtour 0 /2018-Ameland 0 /2018-auslandssemester Schweden 0 /2018-Niederlande 0 /2019 Bretagne 0 /2019 Normandie 0 /2019-Frankreich-Herbst 0 /2020 Norwegen Radtour 0 /2021 - Ameland 0 /2022-Frankreich 0 /2022-Normandie 0 /3- Cote de Granit Rose 0 /4 - Cote des Legendes 0 /Ausstellung-Juni-21 0 /Austellung 0 /Benelux 0 /Bildung auf Reisen 0 /Blogstöckchen 0 /Buch 0 /Buchladen 0 /Buchrezensionen 0 /Comic 0 /Dänemark 0 /Deutsche Insel 0 /Deutschland 0 /emotionale Fotografie 0 /Filmtipp 0 /Finnland 0 /Foto 0 /Foto Galerie 0 /Foto Inspiration 0 /Foto Produkt 0 /FOTO TIPP 0 /Fotografie 0 /Fotoinspiration 0 /Fototipp 0 /Fototipp - Anfänger 0 /Fototipp - Datensicherung 0 /Fototipp - Erfahrungsberichte Stative 0 /Fototipp - Filter 0 /Fototipp - Kameraausrüstung 0 /Fototipp - Nacht 0 /Fototipp - Software 0 /Fototipp - Stativ Nutzung 0 /Fototipp - Stative 0 /Fototipp - Wellen 0 /Fototipp - Winter 0 /Fototipp - Zeitraffer 0 /Fototipp Smartphone 0 /Frankreich 0 /Galerie - Themen 0 /Galerie-Insel 0 /Galerie-Norwegen 0 /Griechenland 0 /Großbritannien 0 /große Tutorials 0 /in eigener Sache 0 /Insel 0 /Insel - Bretagne 0 /Insel Vagsoy 0 /interessanter Link 0 /Interviews mit Fotografen 0 /Kalender 0 /Kinder 0 /kostenlose Smartphone-Fotos 0 /Laender 0 /Langzeitbelichtung 0 /Lebkuchenhaus 0 /Lernen ohne Schule 0 /Leuchtturm 0 /Leuchtturm - Norwegen 0 /Leuchtturm Dänemark 0 /Leuchtturm Deutschland 0 /Leuchtturm Deutschland Ostsee 0 /Leuchtturm Deutschland Sylt 0 /Leuchtturm einem See 0 /Leuchtturm Frankreich 6 /Leuchtturm Großbritannien 0 /Leuchtturm Insel Fehmarn 0 /Leuchtturm Kalender 0 /Leuchtturm Niederlande 0 /Leuchtturm Portugal 0 /Leuchtturm Schweden 0 /Leuchtturm Spanien 0 /Leuchtturm-Bretagne 19 /Leute 0 /Links 0 /Meer 0 /Meeresfotografie 0 /Mer d'Iroise 0 /Neuseeland 0 /Niederlande 0 /Niederländische Insel 0 /Noah 0 /Nordlicht 0 /Nordlicht Tutorial 0 /Nordseeinsel 0 /Norwegen 0 /norwegische Inseln 0 /Ocean Sounds 0 /Ortschaften in Großbritannien 0 /Ostseeinseln 0 /Portugal 0 /Radreisen 0 /Radtouren 0 /Reiseart 0 /Reisefotografie Tutorial 0 /Reisen mit Hund 0 /Reisen mit Kindern 0 /Reisetipp 0 /Reisetipp - England 0 /Reisetipp - Faehren 0 /Reisetipp - Norwegen 0 /Reisetipp - Schottland 0 /Reisetipp - Tool 0 /Reisetipp - Wohnmobil 0 /Reisetipp-Dänemark 0 /Reisetipp-Deutschland 0 /Reisetipp-Schweden 0 /schottische Insel 0 /Schweden 0 /Schweden im Winter 2010 0 /Sehnsucht Kalender 0 /Skandinavien 0 /Slowenien 0 /Spanien 0 /Süddeutschland 0 /Übersee 0 /Umwelt 0 /USA 2017 0 /USA und Kanada 0 /Veröffentlichung 0 /Winterfahrt zu den Lofoten 0

Das alte Fort Bertheaume in der wilden See

Fort Bertheaume hatten wir schon im Frühjahr versucht anzufahren, aber damals hat die schroffe Felseninsel mit den Festungsruinen im trüben Wetter auf uns dunkel und abweisend gewirkt. Jetzt fahren wir wieder durch die Gassen von Plougonvelin, immer den Womo-Schildern nach um zwanzig Ecken bis zum Stellplatz. Wieder einmal verwehrt eine Schranke den Zugang zum weitläufigen Platz. Das Bezahlsystem mit Zugangscode ist uns inzwischen vertraut, kein Problem. Der Platz kostet neun Euro pro Nacht. Die einzelnen Stellplätze sind großzügig geschnitten, viele sind windgeschützt von Hecken umsäumt, teilweise mit Blick über das Meer, und Stromanschluss gibts auch ohne Aufpreis. Die Stromversorgung ist uns im trüben, wechselhaften Wetter am wichtigsten. Da bringt unsere Solaranlage auf dem Fahrzeugdach nicht viel.

Das alte Fort Bertheaume auf der Felseninsel

Das alte Fort Bertheaume auf der Felseninsel

 

Wir gehen den kurzen Fußweg zum Fernwanderweg, der an der steilen Küste entlangführt, und haben einen fantastischen Ausblick: Der kleine Felsbrocken von Insel mit dem Fort, dahinter die ganze Küste entlang bis zum Pointe Petit Minou. Die alte Festung auf der kleinen Felseninsel wurde von 1694 bis 1944 militärisch genutzt, danach lag sie brach und vergammelte, bis die Gemeinde Plougonvelin sie 1990 dem Militär abkaufte. Aus dem Fort ist ein riesiger anspruchsvoller Abenteuerspielplatz und Klettergarten geworden, der allerdings nur im Juli und August von 11 bis 18 Uhr geöffnet ist.

Bäume am Klippenrand, Fort Bertheaume

Bäume am Klippenrand, Fort Bertheaume

 

Gunter auf dem Küstenwanderpfad

Gunter auf dem Küstenwanderpfad

 

Stachelige Hecken am Fort Bertheaume, Bretagne

Stachelige Hecken am Fort Bertheaume, Bretagne

 

 

Als Fotomotiv gibt die Insel im Abendlicht gewaltig was her. Die Wellen donnern an die Felsklippen und springen hoch hinauf. Bei solch einer dynamischen Meeresoberfläche lohnen sich Langzeitbelichtungen besonders.

Die Sonne guckt schüchtern unter den Wolken hervor und vertreibt die letzten Spuren von Düsternis, hell und strahlend liegt das Inselchen in der aufgewühlten See vor uns am Eingang der Bucht von Brest.

Baum an der Küste, Fort Bertheaume

Baum an der Küste, Fort Bertheaume

 

Bertheaume, Bretagne

Bertheaume, Bretagne

 

Haus vor der Festungsinsel, Bertheaume, Bretagne

Haus vor der Festungsinsel, Bertheaume, Bretagne

 

Zaun am Fort Bertheaume

Zaun am Fort Bertheaume

 

Küstenbaum, Bertheaume, Bretagne

Küstenbaum, Bertheaume, Bretagne

 

 

Die Bucht von Plougonvelin

Die Bucht von Plougonvelin

Vom Küstenpfad führen extrem schmale Trampelpfade durch die allgegenwärtigen Ginster- und anderen Hecken. Die Pfade ähneln eher grünen Tunnels und enden an der Klippenkante. Es ist mühsam, sich da durchzuquetschen, das Heckenwerk ist stachlich und will uns festhalten. Zudem sind nach einem Regenschauer die Blätter noch nass, und meine Hose ist es hinterher auch. Aber die Blicke hinunter zum Meer, zu den Felsformationen der Klippenküste und zu den Bäumen an der Kante lohnen die Mühen. Wir sind stundenlang unterwegs, besuchen auch die Ortschaft Plougonvelin, die uns aber fotografisch weniger interessant erscheint.

 

Fort Bertheaume, Bretagne

Fort Bertheaume, Bretagne

 

Licht über dem Meer, Bretagne

Licht über dem Meer, Bretagne

 

Am nächsten Morgen quetschen wir uns wieder durch die Pfade und erkunden die Gegend im frühen Licht des Tages. Hier werden wir wohl öfters wieder vorbeischauen und beim nächsten Mal die längeren Wanderungen bis zum Petit Minou im Osten oder in bis zum Leuchtturm Saint Mathieu in westlicher Richtung unternehmen.

[caption id="attachment_28403" align="aligncenter" width="920"]Fort Bertheaume, Langzeitbelichtung im Sonnenlicht Fort Bertheaume, Langzeitbelichtung im Sonnenlicht[/caption]

[caption id="attachment_28402" align="aligncenter" width="920"]Fort Bertheaume, Langzeitbelichtung ohne Sonnenlicht Fort Bertheaume, Langzeitbelichtung ohne Sonnenlicht[/caption]

 

Fort Bertheaume im Vergleich mit und ohne direkte Sonnenbestrahlung

Wir besuchen unsere Freunde in Brest

Der Hafenstadt Brest, dem kulturellen und kommerziellen Brennpunkt der westlichen Bretagne, müssen wir natürlich auch einen Besuch abstatten. Unsere Freunde Norbert und Corinne wohnen dort. Wir haben uns noch nie ein ausführliches Sightseeing in Brest gegönnt. Vor vielen Jahren hatten wir mit unseren Kindern das unbedingt lohnenswerte Aquarium Oceanopolis angesehen, sahen uns aber die Innenstadt nicht an.

Wir parken unser Mobil in einer engen Gasse vor dem Haus unserer Freunde. Die beiden renovieren gerade ihr neu gekauftes Haus von Grund auf. Das bedeutet, sie wohnen in einer staubigen Baustelle. Uns macht es nichts aus, auf Campingstühlen zu sitzen, wir freuen uns, die beiden treffen zu können. Komfort wird eh überbewertet.

Norbert, Corinne und Gabi am Strand beim Pointe Corsen

Norbert, Corinne und Gabi am Strand beim Pointe Corsen

Per Zufall geraten wir in eine Stadtbesichtigung von Brest

Am nächsten Morgen springen wir in die moderne Straßenbahn und fahren ins Stadtzentrum. Wir haben uns absichtlich nicht auf den Besuch vorbereitet. Möchten uns einfach treiben lassen uns sehen, wie die Stadt auf uns wirkt.

Viel erwarten wir nicht, denn Brest wurde im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört und völlig neu wieder aufgebaut. Die meisten Gebäude sind zweckdienliche und nüchterne Wohnblocks, die Hafenanlagen voller industrieller Geschäftigkeit. Dazwischen stehen Monumente, grüne Parks, das massive Chateau aus dem 12. Jahrhundert mit dem Marinemuseum, und natürlich das Oceanopolis, Europas größtes Aquarium. Eine Fahrt mit der Gondelbahn haben wir leider nicht mehr geschafft, obwohl die im Straßenbahnticket mit enthalten gewesen wäre. Da wäre ein wenig Vorbereitung doch sinnvoll gewesen. Nun denn…

Stadtführung durch Brest, Bretagne

Stadtführung durch Brest, Bretagne

 

Aussicht auf den Hafen von Brest

Aussicht auf den Hafen von Brest

 

 

Als wir uns während eines Regenschauers am supermodernen Theater Le Quartz unterstellen, gesellt sich auch eine lustige Studentin mit zwei amerikanischen Ehepaaren dazu. Sie ist Stadtführerin und erzählt begeistert fast ohne Punkt und Komma interessante Geschichten und Anekdoten über Brest. Wir hören gerne mit zu und wollen wieder weiter, als der Regen aufhört. Die Studentin hat mitbekommen, dass wir zuhören und lädt uns ein, mitzugehen, was wir liebend gerne tun. Und so hören wir noch viel mehr Stories rund um die Stadt. Über die alten Zeiten, über den Krieg, über den Wiederaufbau und über die moderne Zeit.

 

Wir finden beim nächsten Regenschauer in einem großen Spielzeugladen Unterschlupf. Dort kaufen wir Asterix-Hefte auf Französisch für unsere Kids, und ich entdecke sogar einen superschnellen Rubiks Cube – einen mit 5x5x5 Kantenlänge. So einen habe ich schon lange gesucht. Ich bin absoluter Rubik Fan!

Der Leuchtturm Trezien am Pointe de Corsen

Nach dem Besuch in Brest übernachten wir noch einmal am Fort Bertheaume, diesmal allerdings im Regen. Wir haben Stromanschluss, da können wir problemlos unsere Fotos sichern und Blogbeiträge schreiben. Am nächsten Tag brechen wir auf nach Trezien beim Pointe de Corsen, dem westlichsten Punkt Kontinental-Frankreichs. Diese Gegend hat uns schon auf der vorherigen Reise äußerst gut gefallen.

Pointe de Corsen im Frühjahr mit einer blühenden Küste

Auch dieses Mal wirkt die Magie der einsamen Klippen und felsengesprenkelten Sandstrände, und die Fotomotive fallen geradezu über uns her. Wir kommen auf dem Küstenwanderpfad nicht wirklich gut voran, sind aber trotzdem dauernd auf den Beinen. Hin und her und wieder zurück, ohne Unterlass, nur mit Fotopausen. Immer auf der Suche nach den Motiven. Die Wellen springen über die Felsen, wir stellen das Stativ in den Sand und fotografieren konzentriert und glücklich vor uns hin.

Auf dem Stellplatz treffen wir auf alte Bekannte, die wir in Le Conquet kennengelernt hatten. Was für eine Freude auf beiden Seiten. Wir finden aber auch noch andere, nette Gesprächspartner, und sogar Norbert und Corinne aus Brest kommen für einen Sonntagsausflug vorbei. Das ist eine super Zeit mit Gesprächen, Wanderungen und guten Fotomotiven. Am liebsten würde ich hier wochenlang bleiben.

Ei eines Rochens, Corsen, Bretagne

 

Abendstimmung am Strand, Pointe de Corsen

Abendstimmung am Strand, Pointe de Corsen

 

Spritzende Wellen, Pointe de Corsen

Spritzende Wellen, Pointe de Corsen – mit Nik Filter in SW umgewandelt

Regentage

Für Montag ist wieder Dauerregen angesagt, der natürlich auch eintritt. Irgendwie treffen die schlechten Wetternachrichten öfter zu als die guten. Jetzt sitzen wir hier im Wohnmobil, während sich unser Fahrzeug eine gründliche Wäsche gönnt und schreiben weiter an unseren Berichten. Der Dauerregen geht langsam in Dauernieseln über, was auch keine wirkliche Verbesserung bedeutet. Nach nur ein paar Schritten Richtung Strand sind wir durchgeweicht. Wir haben auf dem Platz in Trezien keinen Strom, und können die nassen Klamotten schlecht trocknen. Also bleiben wir lieber drinnen.

Für die nächste lange Bretagne-Tour werden wir nur eine deutsche Gasflasche mitnehmen. Dann besorgen wir uns eine französische Gasflasche und können die bei Bedarf unkompliziert gegen eine volle tauschen. Dann müssen wir nicht mehr mit den Gasvorräten geizen und können heizen wie es uns gefällt, ohne Rücksicht auf knappe Vorräte zu nehmen.

Unter großem Gelächter kriege ich eine neue Frisur

Wir brauchen Bewegung und Wärme also unternehmen wir eine kleine Einkaufstour durch den Carrefour von Saint-Renan und entscheiden, wieder nach Le Conquet zum Übernachten zu fahren. Komisch, dass dieses Städtchen uns auf dieser Tour immer und immer wieder  magisch anzieht. In den Regenpausen ziehe ich oft auch allein durch die Gassen. Ich liebe den Buchladen, denn dort gibt es viele anschauenswerte Bildbände. Irgendwann ist mir meine Frisur unerträglich, meine Haare machen was sie wollen. Ich habe dünne Haare und wenn die zu lang werden, kann man das auf meinem Kopf nicht mehr Frisur nennen. Dazu der Wind und die ständige Mützentragerei. Ich suche mir einen Coiffeur, und hoffe, dass das Haareschneiden hier in Frankreich nicht allzu teuer ausfällt.

Entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen gerät der Termin zu einem Riesenspaß. Im Laden wird gerade eine Frau aus den USA bedient. Sie hilft mir beim Übersetzen meines Anliegens und wir kommen ins philosophieren. Ich hatte die Coiffeuse mitten in der Arbeit gestört, aber das macht niemandem was. Eine Stunde später sitze ich auf dem Stuhl. Meine amerikanische Übersetzerin  ist inzwischen gegangen. Wir unterhalten uns trotzdem blendend. Ich zeige Fotos auf dem Smartphone, schwärme von meinem Beruf und von der Natur und der Bretagne und finde begeisterte Zuhörer. Mein Kopf sieht hinterher doppelt gut aus. Meine Haare sind gebändigt und ich trage ein breites, zufriedenes Grinsen im Gesicht. Die Leute im Laden sind auch  super gut in Stimmung. Das hat uns allen richtig Spaß gemacht, in unterschiedlichen Sprachen und mit Händen und Smartphone zu kommunizieren. Ein Foto von meiner Frisur habe ich irgendwie vergessen…

 

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

 

Fotolocations in der Nähe:

 

Der 2020er Kalender ist mein 14. Meereskalender in Folge beim Verlag Weingarten. Das ist schon eine große Sache für mich. Noch ist das Jahr jung und die Kalenderblätter noch fast jungfräulich, deswegen stelle ich dir hier ein paar Kalenderfotos daraus vor.

Svaneke, Insel Bornholm, Dänemark

Svaneke, Bornholm, Dänemark

Svaneke, Bornholm, Dänemark

Die dänische Insel Bornholm faszinierte uns als Skandinavienkenner auf Anhieb. Die Insel bietet auf engem Raum alles was an Skandinavien so typisch ist. Uns haben die abwechslungsreichen Küstenregionen besonders angetan. Im Herbst kann auch die Ostsee ziemlich wild sein. In Svaneke konnten wir sehr hohe Wellen beobachten. Der dortige Leuchtturm (nicht im Bild), ist als Ferienwohnung zu mieten. Er wäre für uns eine ideale Winterresidenz gewesen. Fast wäre dieser Traum Wirklichkeit geworden.

Bornholm Reiseberichte

Svaneke Leuchtturm

Fonte de Telha, Portugal

Fonte de Telha, Portugal

Fonte de Telha, Portugal

Spät nachmittags bogen wir in den steilen Weg hinunter zum Strand ab und fragten uns ernsthaft, ob wir da auch wieder problemlos hinauf kommen würden. Schnell hatten wir einen schönen Stellplatz direkt am Meer gefunden und genossen die relaxte Stimmung am Fonte de Telha.

Entlang des Strandes parkten einige Wohnmobile. Diese Nähe zu Meer war bei diesem Stellplatz genial. Zwei Schritte vor die Tür und schon war ich im Sand.

Gegen Abend fotografierten wir die Sardinenfischer, und die Möwen, die ihren Teil der Beute abhaben wollten. Wir legten etliche Kilometer im weichen Sand zurück. Hin zu den Fischern, da merkten wir, dass der Blitz im Wohnmobil lag, also wieder zurück zum Mobil und wieder hin, damit wir diese wunderschöne Lichtsstimmung nicht versäumen. Aber es lohnte sich und der Sonnenuntergang bescherte uns ruhige Meeresmotive.

Und am nächsten Tag kamen wir auch tatsächlich wieder die steile Auffahrt hinauf auf die Durchgangsstraße, auch wenn sich unser Wohnmobil ganz schön anstrengen musste.

Du möchtest die Möwenfotos sehen? Hier entlang!

Pern, Ouessant, Bretagne, Frankreich

Pern, Ouessant, Bretagne, Frankreich

Pern, Ouessant, Bretagne, Frankreich

Das ist unser Lieblingsplatz auf der Ile d’Ouessant, der westlichtste Punkt des kontinentalen Frankreichs. Der Pointe du Pern ist einer der wildesten und gefährlichsten Küstenabschnitte der Bretagne. Das tobende Meer weckt auch in uns zivilisationsverwöhnten Europäern die Ehrfurcht vor den Gewalten der Natur.

Wir besuchten die Insel Ouessant bisher leider nur zweimal. Beim ersten Mal eine Woche und dann drei Wochen lang. Während dieser Wochen besuchten wir diesen westlichen Zipfel fast täglich. Das Meer dort ist oft wild. Die Felsküste gewaltig. Wir können uns dort einfach nicht sattsehen, vor allem, weil die Gischt, die sich bei Sturm schnell bildet für absolut außergewöhnliche Lichtsstimmungen sorgt.
Wir können die Insel Ouessant für Fotointeressierte uneingeschränkt enpfehlen.

Ouessant – große Fotogalerie

Lagune Santo André e da Sancha, Portugal

Lagune Santo André e da Sancha, Portugal

Lagune Santo André e da Sancha, Portugal

Der Tag an dem dieses Foto entstand, war besondes heiß. Die Sonne knallte hart vom wolkenlosen Himmel. Es war nicht leicht, in der Hitze zu fotografieren. Die Region war so trist, dass wir trotz der hohen Wellen nicht bis zum Abend bleiben wollten. Aber diese Wellen, die am Strand zu expoldieren schienen, waren schon genial. Diese türkise Farbe des Meeres war extrem intensiv.

Weitere Fotos des Strandes findest du im Live Reisebericht Portugal

Plage de Ondres, Frankreich

Plage de Ondres, Frankreich

Plage de Ondres, Frankreich

Von Biarritz bis zur Garonne-Mündung zieht sich ein endlos scheinender Sandstrand über 200 Kilometer hin, nur kurz unterbrochen beim Bassin d’Arcachon. Mal ist es friedlich und die See lädt zum Baden ein, mal stürmt es und wir genießen die salzige Meerluft auf langen Spaziergängen.

An diesem Strand verabschiedeten wir uns nach einer langen Wohnmobil Tour entlang der spanischen und portugiesischen Küste vom Meer. Das ist jedesmal ein ganz besonders schwieriger Moment für mich. Ich liebe das Meer so sehr, das Abschiednehmen tut also fast körperlich weh.

Wir waren sehr gestresst, weil unser Mobil uns in Nordspanien mit einer Panne und nachfolgendem langem Werkstattstopp beglückte. Auch mussten wir uns wieder an die vollen Autobahnen gewöhnen. Wir hatten den Strandstopp sehr nötig und genossen dieses weiche, gischtigedämpfte Licht, welches das Meer in der Ferne verschwinden lässt.

Letzter Stopp an der Küste in Frankreich nach einer langen Wohnmobil Reise entlang der Iberischen Küste.

Tarifa, Spanien

Tarifa, Spanien

Tarifa, Spanien

Tarifa ist die am südlichsten liegende Stadt des europäischen Festlandes. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung bis hinüber zum afrikanischen Kontinent. Die afrikanischen Berge sehen von der Küste aus traumhaft aus. Neben den weiten Stränden und dem südländischen Flair hat uns die absolut entspannte Atmosphäre in ihren Bann gezogen.

Einzig der wilde Stellplatz der von Surfern besucht wird, war für unser Mobil zu holprig. Der fühlte sich an wie Verdun 1918. Wir fanden einen gemütlichen Campingplatz direkt an der Küste vor und wanderten stundenlang den Strand entlang. In Tarifa fühlten wir uns fast, wie damals in Californien. Die Stimmung war locker, Leute schlenderten mit Flipflops durch die engen Gassen in denen an jeder Ecke Sonnenhüte und Schmuck verkauft wurde. In Tarifa ging ich auch auf Delfintour. Ein spielender Delfin spritzte ausgerechnet mich nass, als ich über die Reling gelehnt Fotos schoss. Die restlichen 50 Touristen lachten über die Dusche. Aber ich war sowas von glücklich. Das Delfinfoto findest du wenn du dem Link unten folgst.

In Tarifa fühlen sich vor allem Surfer wohl. Live Reisebericht aus 2017

Conil, Andalusien, Spanien

Conil, Andalusien, Spanien

Conil, Andalusien, Spanien

Die weißen Häuser von Conil kleben wie eine Fata Morgana an den Hügeln vor der Küste. Heißer Wind treibt den Sand über den weiten Strand, die Farben von Himmel und Meer sind im gleißenden Sonnenlicht unwirklich klar.

Der weiße Ort Conil im live Reisebericht

Porto Covo, Portugal

Porto Covo, Portugal

Porto Covo, Portugal

Eine Gegend zum Entdecken wie geschaffen. Sandstrände, Küstenwege, kleine felsige Buchten und Porto Covo selbst laden zum Verweilen und Erkunden ein.

In Porto Covo blieben wir gleich mehrere Tage – live Reisebericht

Pelzerhaken, Ostsee, Deutschland

Pelzerhaken, Ostsee, Deutschland

Pelzerhaken, Ostsee, Deutschland

Auf der Suche nach Leuchttürmen an der Ostküste Schleswig-Holsteins zwischen Travemünde und Fehmarn sind wir auf viele interessante Küstenabschnitte gestoßen. Unsere Dackeldame Grindel liebt es, stundenlang am Meer entlang zu dackeln, auch wenn sie freiwillig nie eine Pfote ins Wasser setzen würde. Das glasklare, ruhige Wasser ließ uns auf den besonderen Kieselstrand schauen. Das sonnige Wetter und die Bilderbuchwolken rundeten das Bild ab. Wir waren ganz allein am Strand. Ein großer Vorteil in der Nachsaison im Oktober.

Über diese Reise bloggten wir nicht. Schade eigentlich.

Fotos von dieser Ostseereise findest du in unserem Buch: Wir dackeln durch Europa

Santa Cruz, Portugal

Santa Cruz, Portugal

Santa Cruz, Portugal

Nördlich von Lissabon werden die steilen Küstenklippen von Sandstränden abgelöst. Der Atlantik trifft hier mit Wucht auf die Küste und hat vor der Stadt Santa Cruz einen gigantischen freistehenden Felsbogen geschaffen. Der wäre weiter links im Foto zu sehen gewesen. Aber bei diesem Motiv fand ich das Licht auf den heranrollenden Wellen interessant genug. Diese besondere Stimmung hielt sich übrigens nur für zwei, drei Minuten, dann war die Sonne wieder weg. Da der Wind vom Meer her wehte, mussten wir die Pol- und Graufilter ständig putzen, weil sich darauf die Gischt niederließ und einen sehr starken Weichzeichnereffekt verursachte.

Abendliche Stimmung am Strand. Wie der gewaltige, markante Felsbogen an diesem Strand aussieht, kannst du dir in diesem Live Reisebericht ansehen.

Biarritz, Frankreich

Biarritz, Frankreich

Biarritz, Frankreich

Biarritz ist ein berühmtes elegantes Seebad kurz vor der Grenze zum spanischen Baskenland. Im 19. Jahrhundert traf sich hier der europäische Adel zur Erholung. Heutzutage sind die weiten Strände von Biarritz bei den Surfern sehr beliebt. Und bei uns Wohnmobilisten und Fotografen. Es gibt einen ganz netten Wohnmobilstellplatz etwas außerhalb der Stadt. Um den Leuchtturm und die Stadt zu fotografieren, nutzten wir das Rad.

Für die Fotos vom Strand waren wir zu Fuß unterwegs. wir liefen und bewunderten die Wellen. Dann liefen wir weiter, um eine Horde Buhnen herum. Dann noch ein kleines Stück, weil das Abendlicht sich so schön auf dem nassen Sand spiegelte. Und so waren wir unterwegs, bis das Abendlicht schließlich perfekt wurde. In der blauen Stunde fotografierten wir das erste Licht des Leuchtturms in der Ferne. Und schwupps, da war es dunkel. Jetzt erst, so völlig durchgekühlt, merkten wir, wie weit der Weg zurück zum Wohnmobil war. In tiefster Nacht waren wir sicher noch eine Stunde lang unterwegs. Ja, für gute Fotos vergisst man Zeit, Kälte und Hunger.

Biarritz samt Leuchtturm im Live Reisebericht

Maidens, Schottland

Maidens, Schottland

Maidens, Schottland

Maidens ist eine winzige Ortschaft am unteren Ende des Firth of Clyde im Südwesten von Schottland. Diese von Touristen nicht gerade überschwemmte Region hat uns mit ihrer abwechslungsreichen Küste, den Burgen, Leuchttürmen und schnuckeligen Siedlungen äußerst positiv überrascht.

Auch hier wanderten wir stundenlang an der Küste entlang. Fette Wolken hingen schon den ganzen Tag am Himmel. Im Sonnenuntergang fing der Regen an. Es gab knallige, farbenfrohe Regenbögen und Schwäne, die im Regen stehend in einem Bach am Strand Wasser tranken.

Leider gibt es über jenen Tag keinen live Reisebericht im Blog. Wir könnten das einmal nachholen, denn der Süden Schottlands hat viel zu bieten und ist nicht wirklich bekannt. Außer Trumps protzigen Turnberry-Golfplatz, der so gar nicht nach Schottland zu passen scheint. (Ja, jetzt mache ich dich neugierig – ich lade in Kürze ein paar Fotos davon hoch.)

Den Turnberry Lighthouse der fast auf dem Golfplatz steht findest du auf dieser Seite zum Sehnsucht Schottland Kalender 18 von Harenberg

Zum Reise Übersichtsseite Schottland

 

Zum Sehnsucht nach dem Meer Kalender 2020 in Amazon

ENDLICH passte einmal alles. Die Flut, der Ort, die Wellen und dann kam genau zur rechten Zeit das Licht! Wir haben drehende, knallende, springende Wellen fotografieren können. NOCH NIE haben wir so viele Foto an einem Abend geschossen. Das war die beste Fotosession unseres Lebens.

Wir staunten, genossen, zwinkerten dem französischen Fotografen der mit uns glücklich an der Mole stand immer wieder mit einem breiten Lachen im Gesicht zu. Dann wurde es dunkler, die Wellen rollten und sprangen weiter ohne Unterlass. Dass die das auch im Dunkeln machen, fasziniert mich ja immer wieder und ich weiß auch, dass das eine seltsame Vorstellung meinerseits ist. Jedenfalls wollte ich nicht aufhören zu fotografieren, weil es so wahnsinnig schön und abwechslungsreich war. Aber meine Arme, die wollten partout nicht mehr. Da muss ich sagen: zum Glück wurde es dunkel, sonst wäre es zu viel geworden.

Wir wollten dann im Mobil einen heißen Tee trinken und bekamen die Teetasse nicht mehr zum Mund, die Arme und Hände zitterten. Was für eine Fotosession!

An dieser Stelle möchte ich nur ein einziges Foto zeigen. Eine Auswahl von den Wellenfotos kommt demnächst. Und dann geht es auch mit Live Reiseberichten weiter.

Es ist kein Zufall, dass wir an diese Fotos gekommen sind. Da war eine Menge Planung dahinter. Lies: Planung der Wellenfotos an der Hafenmauer von Lesconil.

Welle, Bretagne

Welle, Bretagne – ganz oben links, klitzeklein, das ist eine Möwe! So groß ist diese gewaltige Welle gewesen! Was für ein Schauspiel!

Unser Internet ist gerade etwas zickig und wir treffen jeden Tag so tolle Menschen, dass ich mich schwer tue die Berichte online zu bekommen. Aber das ist ja auch nicht mehr neu! Wir hängen drei, vier Berichte hinten dran, aber die kommen schon in den nächsten Tagen. Die Texte sind fertig, Fotos nicht alle gesichtet und verkleinert.

 

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Primel-Tregastel ist kein Kleinblumengeschäft und auch kein Teil von Tregastel, sondern ein Ortsteil von Plougasnou in exponierter Lage, etwa 50 Kilometer von Tregastel entfernt.
Das Wetter wird weniger sonnig, wir müssen unseren elektronischen Kram dauernd laden, und die Solaranlage schafft es nicht mehr allein, den ganzen Strom zu produzieren. Also brauchen wir von Zeit zu Zeit einen Stromanschluss zur Unterstützung und Vollladung der Womo-Batterien.

Felsen vor Primel-Tregastel, Bretagne

 

Erst wollen wir auf der Ile Grande einen Campingplatz aufsuchen, aber die Rezeption ist erst in zwei Stunden wieder besetzt, da wollen wir nicht im Nieselregen warten und fahren weiter. Die Region gefällt uns nicht so gut – was natürlich am Wetter liegen kann.
Auf der Westseite der Baie de Lannion ragen zwei Landspitzen ins Meer, die wir schon seit Ewigkeiten nicht mehr besucht haben. Der Pointe de Primel und der Pointe de Diben. Der Campingplatz der Gemeinde Primel-Tregastel ist noch geöffnet. Wir dürfen uns nach der Anmeldung einen wunderbaren Stellplatz mit Meerblick aussuchen und haben Glück, dass das vorhergesagte Dauerschlechtwetter nicht wirklich eintritt. Der Regen macht auch mal Pausen und lässt uns auf der Wanderung auf der felsigen, hügeligen Landspitze weitgehend in Ruhe. Vom ehemaligen Zöllnerhäuschen hat man einen ganz wunderbaren Ausblick, aber auch einige Kletterei hinter sich.

 

 

Die Gegend ist für uns fast genauso spektakulär wie die Cote Granit Rose. Mächtige zerklüftete Felstürme ragen vor uns auf oder bestücken die Küstenlinie. Der kräftige Wind peitscht das Meer auf und die hohe Flut tut das Übrige, um gewaltige Wellen auf das Ufer prallen zu lassen. Kleine Pfade führen uns durch das überall wachsende Farnkraut an wilde Küstenabschnitte und hochliegende Aussichtspunkte. Singvögel zwitschern in den weitläufigen Heckenlandschaften. Sowas haben wir selten. Stürmische Meerestimmung und Rotkehlchen. Außerdem wachsen zwischen den maritimen Pflanzen wilde Alpenveilchen. Auch das habe ich bisher noch nie gesehen.

Wellen in Primel-Tregastel

Wellen in Primel-Tregastel

 

Die Felslandschaft im Abendlicht, Primel-Tregastel

 

Gezeitenbecken nach Phytagoras, Primel-Tregastel

 

Aber kurz gesagt: die Region ist bei diesen Wetterbedingungen ein wahres Eldorado für Landschaftsfotografen. Hier gibt es so viel zu entdecken, dass wir zwei Tage auf dem Camping Municipal bleiben. Mit unseren Bremer Platznachbarn Manfred und Claudia (und Foxterrier Maggie) verstehen wir uns so gut, dass wir nach ihrer Ankunft direkt ins Gespräch vertieft sind. Wir freuen uns waren doch die Nachbarn einen Tag zuvor eher wortkarg und wir erzählen gern. Zudem ist Liliclaude von der Rezeption super sympathisch und Gabi versteht sich auf Anhieb perfekt mit ihr.

Liliclaude stammt von Martinique und hat in die Bretagne eingeheiratet. Sie erzählt, dass sie die ersten Jahre unbedingt wieder zurück in die Karibik wollte, doch inzwischen hat sie die Bretagne kennen und lieben gelernt und fühlt sich hier wohl.

Lilyclaude

Le Diben – tolle Küste, toller Hafen, liebe Leute

Nach zwei fotografieintensiven Tagen mit herrlich wechselndem Wetter, viel Wind und Wellen und der obligatorischen Regendusche ziehen wir weiter. Wir kommen nur drei Kilometern weit und bleiben wir in Le Diben hängen, der parallelen Landspitze gleich nebenan. Von da aus schauen wir fast auf unseren gestrigen Stellplatz. Der kostenlose Stellplatz ist beliebt, die fünf oder sechs für Wohnmobile reservierte Plätze sind bereits belegt. Aber das macht nichts. Es sind keine Autos da und der halbe Parkplatz füllt sich mit Wohnmobilen.

Schiffsfriedhof in Le Diben

 


Auch hier kommen wir wieder direkt ins Gespräch mit dem fotografie begeisterten Karl-Heinz und seiner Frau Gabi und deren Hund Betty. Noch bevor wir die Küste anschauen können, klönen wir geneinsam in deren Mobil und tauschen uns über fotografische Themen aus. Kurz drauf wandern wir los. Le Diben glänzt ebenfalls mit äußerst sehenswerten Felsformationen, einem Küstenwanderweg mit dramatischen Aussichten, einem Yachthafen und einem Schiffsfriedhof. Die Wettervorhersage hat sich auch heute ähnlich schlecht wie die ganzen Tage angehört, aber das hat an der Küste nicht viel zu bedeuten. Wird Regen gemeldet, heißt das auch, interessante Wolken und Lichtstimmungen. Es sei denn Dauerregen kommt, dann macht man nichts außer Reisebereichte schreiben. Heute aber hat der Wind noch einen Zahn zugelegt, und die fetten Regenwolken weggeweht, mächtige Brecher rollen auf die Küste zu, zerstieben auf der felsigen Küste und schwängern die Luft mit salziger Gischt. Einfach herrlich. Bis auf die Tatsache, dass die Frontlinsen unserer Kameras dauernd von Salz befreit werden müssen.

Wellen im Abendlicht in Le Diben

Wellen im Abendlicht in Le Diben

Auf der Suche nach einem Lebensmittelladen frage ich einen freundlichen deutschen Camper, ob es einen Laden gibt. Er verneint, fragt aber direkt, was wir denn brauchen. Mein Mann braucht immer Brot. Ich kann mich auch mit Knäcke begnügen, das wird nicht trocken, ist es nämlich schon! Jedenfalls schenken uns die Strempels, wie es auf ihrer Visitenkarte steht, Jürgen und Angela, zwei Päckchen eingefrorenes Brot und dann noch zwei Wurstdosen aus der Heimat. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Wir werden nicht verhungern! Danke Jürgen und Angela! das Brot war übrigens das BESTE, welches wir in der Bretagne gegessen haben, mit Nüssen drinnen. Wir haben es tagelang in den Supermärkten gesucht aber nicht gefunden. Gibt’s wahrscheinlich nur beim guten Bäcker.

Abends wandern wir entlang der Küste, was immer sehr lange dauert, weil wir andauernd schöne Motive finden. Wir laufen bis zum einige Kilometer weit entfernten Hafenanfang, weil wir dort den Schiffsfriedhof fotografieren möchten. Gerade als wir am Mobil vorbeikommen wird das Licht so richtig gut. Also setzen wir uns nicht einmal hin, sondern laufen direkt wieder zur Küste. Wow, das Meer ist jetzt perfekt wild und die untergehende Sonne taucht die Szenerie in weiches Abendlicht. Die Gischt ist so dicht, dass es kaum möglich ist, klare Fotos zu schießen. Zum einen landet dieser schwierig zu putzende Schmierfilm auf der Linse, zum anderen hängt die Gischt wie dichter Nebel in der Luft und die Sonne scheint mitten durch. Kurz: es wirkt unwirklich, ist aber echt. Wir kleben, die Ausrüstung klebt, wir können die Einstellrädchen der Kamera kaum noch bewegen, so schmierig ist das alles. Stundenlang sind wir bereits auf den Beinen aber jetzt müssen wir erst einmal alles putzen. Die Kameras feucht abwichen, die Filter sauberwienern. Und da ich neugierig bin, auch noch die Fotos herunterladen. Dann hänge ich meistens bis nach Mitternacht am Notebook fest. Nun denn, der Tag war wirklich ereignisreich und traumhaft schön.

Karl-Heinz treffen wir auch am nächsten Morgen hinten am Strand, als wir versuchen, ein paar fette Wellen einzufangen. Heute ist Hochflut und der stürmische Wind forciert die Brandung noch zusätzlich. Karl-Heinz erinnert mich ein bisschen an den britischen Schauspieler Simon Pegg. Die Art, wie er schnell redet, die spontane Begeisterung über alles Mögliche. Ist schon lustig.

Der Gesprächsstoff geht auch zurück am Wohnmobil nicht aus, aber wir alle wollen weiter und schließlich brechen wir alle auf. Nachdem wir in Morlaix den dortigen Decathlon durchstöbert haben und anschließend Einkaufen waren, gehts an Roscoff links vorbei an die Küste bei Cléder. Bei Kerfissien stehen die für die Nordbretagne typischen Felsgebilde im küstennahen Meer und es ist Springflut-Zeit. Mal sehen, was sich da an Chancen eröffnet.

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Am folgenden Tag, einem sonnigen Sonntagmorgen genießen wir ausgiebig die Vorteile von Camping-Duschkabinen und sind bald wieder fahrbereit. Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel, Tregastel an der Cotè de Granit Rose, machen wir einen Abstecher zum Leuchtturm von Bodic am Mündungsgebiet des Trieux. Die Abfahrt zum Phare de Bodic ist sogar ausgeschildert, der Weg dorthin trotzdem schmal und zunehmend steiler. Der Turm steht zum Glück nicht weiter unten am Strand, sondern oben auf der Höhe zwischen Weiden und Feldern.

Phare de Bodic

Phare de Bodic

Wir halten an einer Randbucht und Gunter kundschaftet zu Fuß den Weg zum Leuchtturm aus. Wir schnappen uns die Kamera und gehen los. Auf dem Zugangsweg überholt uns ein roter PKW und stellt sich genau vor den Leuchtturm. Mist, wir sind nur ein paar Minuten zu spät. Zuerst sieht es so aus, als wollte der Fahrer nur ein Päckchen abgeben. Dann aber kommt eine ganze Familie aus dem Tor zum Leuchtturmgelände, ein großes Begrüßungszeremoniell und die Bande schleppt unseren Fahrer in ihr Domizil. Das war wohl nichts mit kurz mal stoppen.

Tang wächst auf Felsen, Ile Renote

Tang wächst auf Felsen, Ile Renote

 

Die Fahrt nach Tregastel geht über Landstraßen, und immer wieder treffen wir auf Schilder mit „Route barree“ und werden umgeleitet. Das ist bestimmt schon die sechste Umleitung auf dieser Reise. Wie es scheint, werden überall neue Kabel verlegt, wahrscheinlich Internet.

Der Stellplatz von Tregastel – unbedingt zu empfehlen

Als wir in Tregastel ankommen, stellen wir uns mangels Alternativen wieder auf den innerörtlichen Stellplatz. Die 8,50 Euro sind am Terminal nur mit Kreditkarte zu bezahlen, das mit dem Code kennen wir schon, aber immer wieder kommen selbst Franzosen an, die sich damit schwertun.
Der Platz bietet zwar außer einer Entsorgungsstationn nicht viel, liegt aber sehr zentral und alle Sehenswürdigkeiten sind gut erreichbar, zumindest mit dem Fahrrad. Und ein Super U Markt ist auch auf der anderen Seite des Zufahrtskreisels. Wir stehen gern hier, weil die Region in alle Richtungen extrem fotogen ist und wir uns hier tagelang vergnügen können. Nachts ist der Platz ruhiger als gedacht, die Nähe der Straße lässt auf den ersten Blick etwas anderes vermuten.

Wunderschöne Landschaften in wechselhaftem Wetter

Noch ist das Wetter sonnig und wolkenlos, doch die nächsten Tage ist ausgiebig Regen angesagt. Das erweist sich als Segen für unsere Fotografiergelüste. Auch wenn wir durch den einen oder anderen Schauer mal nass werden, das dauernd wechselnde Wolkenszenario, die Sonne scheint dabei effektvoll durch die Wolkenlücken, bringt uns viel mehr interessante Ansichten als Sonne und blauer Himmel pur.
Auf diese Weise sind wir dauernd mit dem Rad unterwegs, abends noch ein kleiner Hafenspaziergang und Ruckzuck sind vier Tage vergangen. Mit dem Rad fahren wir sogar nach Perros Guirec.

Wir treffen tolle Leute

Unterwegs und auf dem Stellplatz treffen wir etliche Leute, die nette Französin mit ihrem gerade vor dem Einschläfern geretteten alten Hund. Die fotografierbegeisterte Uschi mit ihrem Mann und dem Berger de Picardie Eliah (ein französischer Schäferhund), die uns von unserer Webpage her kennt. Den rüstigen, erzählfreudigen Achtziger Günter, der mit seiner Christa durch Frankreich tourt und den Eindruck macht, auch die Hundert voll zu kriegen. Das sind alles Leute mit Hund, und ob Zufall oder nicht, die Hundebesitzer scheinen generell kommunikativer zu sein. Da vermissen wir doch glatt unseren Dackel.

Was wir bei der letzten Bretagne-Tour nicht geschafft hatten, tun wir jetzt. Wir erkunden die Wanderwege der näheren Umgebung, machen eine Kurzvisite nach Perros Guirec und schauen uns die Ile Renote intensiv an. Diese kleine Halbinsel ist ein Naherholungsgebiet mit wunderbar südseeähnlichem Stand und fantastischen Felsformen recht kompakt beieinander. Natürlich sind wir auch mehrere Male am Phare du Men Ruz und auf dem Zöllnerpfad, wie du sicher an den Fotos erkennen kannst.

 

 

Und bei Sonne werden die Felsen orange, Phare de Men Ruz, strahlende Farben nach dem Regen

 

Regenwetter und Sonne, Ile Renote

 

Wie sind die skurrilen Formen aus rosa Granit entstanden?

Das Meer, der Hauptverdächtige, ist nicht daran schuld. Der rosa Granit besteht aus langsam aufsteigendem Magma, das nicht vor dem Erkalten die Erdoberfläche erreicht hat. Bei der unterirdischen Abkühlung ist die Magmamasse leicht geschrumpft und ist gerissen. Grundwasser ist in die Risse eingedrungen und hat sie erweitert und die Kanten rund geschliffen. Die Bodenerosion hat dann im Laufe der Jahrmillionen den Granit freigelegt.
Der rosa Granit ist 300 Millionen Jahre alt. Im Osten der Cote Granit Rose wird der Granit von Gneiss abgelöst, einem 2 Milliarden alten Gestein, wahrscheinlich dem ältesten Gestein Frankreichs. Im Westen, etwa in Höhe der Ile Grande, grenzt der rosa Granit an grauen Granit, der mit 600 Millionen Jahren doppelt so alt wie sein berühmter Nachbar ist.

 

Felsen, Sonne, Wolken, Ile Renote

Felsen, Sonne, Wolken, Ile Renote

Wetter, Gezeiten und Wellen und was Fotografen so drüber denken

Die Fotografie ist immer abhängig von Tageszeit, Wetter und Gezeiten. Wir leben unterwegs extrem naturnah. Wochentage und Öffnungszeiten der Läden interessieren uns nur, wenn wir Kalorien nachtanken müssen. Ansonsten sind wir draußen.
Das Wichtigste bei der Fotografie ist der Zeitpunkt, wann du bei welcher Fotolocation bist. Die Entscheidung ist nicht immer einfach. Wir sprechen uns andauernd ab. Aus welcher Richtung fällt das Licht bei welchem Flutstand auf welche Felsen und wird das Wetter auch halten bis wir da sind? Kommen hohe Wellen wenn Flut ist? Oder dümpelt das Meer nur so vor sich hin? Das ist eine wichtige Information wenn wir Langzeitaufnahmen machen möchten. Bei schlechtem Wetter – also wenn die Wolken grau und konturlos am Himmel hängen und zwischenzeitlich etwas Wasser herunterfallen lassen, laufen wir auch draußen rum. Sonst wissen wir, wenn das Licht endlich passt ja nicht, wo sich gute Motive finden. In uns Fotografen läuft also auf einer Reise mehr ab, als bei „normalen“ Touristen. Wir sind immer „wach“ und aufmerksam und beobachten jede Veränderung im Wetter, den Gezeiten und vor allem bei den Wellen.
Auf der einen Seite ist das spannend. Die Wahrnehmung läuft auf Hochtouren. Und wir freuen uns darüber. Auf der anderen Seite haben wir ein schlechtes Gewissen, wenn der Kaffee gerade dampft und Gerüche der Wollust verstömt und just in dem Moment ein Sonnenstrahl bildwirksam die Landschaft beleuchtet. Haben wir gerade was geniales verpasst?
Anhand der Fotos von Tregastel möchte ich die Wichtigkeit dieser Überlegungen für die Fotografie verdeutlichen. Felsen wirken besser mit Wolken, weil das Licht weicher und die Schatten nicht zu hart sind. Der Leuchtturm Men Ruz wirkt in der Langzeitbelichtung wesentlich besser bei Flut, auch wenn die um die Mittagszeit stattfindet. Eine Möglichkeit wäre es, zwei Wochen zu warten oder dann wieder zu kommen, wenn die Flut wieder zum Sonnenuntergang hoch ist. Selbst das machen wir öfters als andere Reisende denken. Wir können also an den Bedingungen auf die wir treffen nicht viel ändern, aber wir können zusehen, dass wir da sind, wenn es passt.

Ein skuriler Fels einmal ohne Wolken und einmal mit. Ungefähr zur gleichen Tageszeit!

Fels auf der Ile Renote ohne Wolken

 

Felsen und Wolken auf der Ile Renote, Tregastel

Felsen und Wolken auf der Ile Renote, Tregastel

 

Ebbe oder Flut, Tagsüber oder Abends

Ebbe und Sonnenuntergang am Phare de Men Ruz

 

Wir fahren weiter Richtung Westen

Auch die Zeit in Tregastel geht zu Ende, das Wetter verschlechtert sich zusehends, unsere Solaranlage schafft nicht mehr genug Strom bei, um die Notebooks, die Smartphones und die Akkus zu laden. Da brechen wir wieder auf zu neuen Zielen, besserem Wetter und auf der Suche nach einem Stellplatz mit Stromanschluss. Der Abschied fällt uns trotz Regen schwer, es regnet und nieselt im Wechsel. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, noch nicht fertig fotografiert zu haben. Am liebsten würde ich in jeder der besuchten Regionen mindestens einen Monat lang bleiben.

Die Fotos und der Bericht über die Cote de Granit Rose vom Frühjahr 2019 findest du hier

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

Seiten

Unsere reisefreudige Dackeldame Grindel präsentiert europäische Leuchttürme.

Phare du Creac’h auf Ouessant in der Bretagne

Dackel Grindel und der Phare du Creac’h, Ouessant, Bretagne

Phare du Creac’h, Ouessant, Bretagne

Phare du Creac’h in der Nacht, Ouessant, Bretagne

List Ost auf Sylt, Deutschland

Dackel Grindel und der Leuchtturm List Ost auf Sylt, Deutschland

Leuchtturm List Ost auf Sylt, Deutschland

St Mathieu, Bretagne

Die Ohren wehen im Wind, Dackel Grindel am Leuchtturm St Mathieu, Bretagne

St Mathieu in der Nacht, Bretagne

St Mathieu, Bretagne, Frankreich

När Leuchtturm, Insel Gotland, Schweden

När Leuchtturm Gotland, Schweden

Dackel Grindel und der Naer Leuchtturm, Gotland, Schweden

Rattray Lighthouse, Aberdeenshire, Schottland

Rattray Lighthouse, Aberdeenshire, Schottland

Dackel Grindel, Rattray Lighthouse, Aberdeenshire, Schottland

Rattray Lighthouse, Aberdeenshire, Schottland

Der Leuchtturm Sandhammaren, Schweden

Sandhammaren in der Nacht, Schweden

Sandhammaren, Schweden

Dackel Grindel und der Leuchtturm Sandhammaren, Schweden

Vuurtoren Texel, Niederlande

Vuurtoren Texel, Niederlande

Der Schatten des Vuurtoren Texel, Niederlande

Dackel Grindel und der Leuchtturm von Texel

Der Leuchtturm Stavik, Vänern, Schweden

Stavik, Vänern, Schweden

Stavik, Vänern, Schweden

Dackel Grindel und der Leuchtturm Stavik, Vänern, Schweden

 

Unser Buch: Unser Dackel ist geTürmt – Mit Hund auf Leuchtturm Reise durch Europa

Fotoreise durch die Normandie und Bretagne mit dem Wohnmobil

Die Bretagne ist so vielfältig, dass wir auch nach 14 Reisen immer wieder Neues entdecken und fotografieren können. Hier möchten wir dich auf deine Bretagne Reise vorbereiten, indem wir dich mit zahlreichen Fotos der verschiedenen Regionen inspirieren.

Bei der Bretagne Reisevorbereitung ist nichts wichtiger als schöne Fotos.

Wir zeigen dir hier aber nicht nur Fotos der Küste und der Leuchttürme, nein, wir besuchen auch typische bretonische Städtchen wie Dinan und Saint Malo und Pont Aven oder Wälder wie Huelguat oder der zauberhafte Wald in der Nähe von Locronan.

Auf diesem Bretagne Roadtrip mit dem Wohnmobil besuchten wir auf Tagesausflügen die Insel Hoedic und die Insel Brehat. Diese bretonischen Inseln stellen wir in eigenen Blogbeiträge ausführlich vor.

Auf den bisherigen Reisen konzentrierten wir uns auf Strände, Steilküsten und Leuchttürme, diesmal besuchen wir vor allem die Sehenswürdigkeiten in den Städten und fotografieren dort ausgiebig.

So beeindruckten uns zum Beispiel Sehenswürdigkeiten für Fotografen in Saint Malo, Dinan und Douarnenez ganz besonders.

Am Golf von Morbihan fotografierten wir nicht nur die Megalithen Felder von Carnac.

In den einzelnen Reiseberichten geben wir Tipps zu Stellplätzen für das Wohnmobil und wunderschön gelegene Campingplätze.

 

Wandern in der Bretagne

Auf dieser Reise wanderten wir 10-30 Kilometer am Tag, was uns auch zu entlegenen Fotolocations brachte. Meistens kombinierten wir die Fortbewegung zu Fuß mit Radtouren. Das Wohnmobil blieb oft tagelang stehen.

Die einzelnen Blogbeiträge zu den Regionen sind also mit sehr vielen Fotos bebildert, sie beinhalten zusätzlich zu den Schilderungen unserer Reiseerfahrungen noch interessante Informationen zu den Küstenregionen und Städten.

Außerdem bauten wir in fast jeden Beitrag auch Fototipps mit ein.

Plane deine Bretagne Fotoreise mit unseren Reiseberichten

Der extrem ausführliche, sehr reichhaltig bebilderter Reisebericht soll als Reiseinspiration für deine geplanten Bretagne Touren dienen, auch wenn du nicht mit dem Wohnmobil unterwegs bist.

Mir fehlen bei Reiseführern oftmals die Fotos, die am anschaulichsten zeigen, wie es in den verschiedenen Regionen eines Reiseziels aussieht.

Dieses Lücke möchten wir hier, insbesondere für begeisterte Fotografen, schließen. Den Bericht vom Frühjahr, wo wir sechs Wochen sehr aktiv in der Bretagne unterwegs waren, erweitern wir im Herbst um weitere Blogbeiträge von einer achtwöchigen Tour. Auf der zweiten Tour reisten wir langsamer, blieben länger in einer Region und schauten noch genauer hin. Warteten auf Lichtsituationen und vor allem auf Wellenbedingungen, die uns für die Fotos wichtig waren.

Die Nordbretagne besuchten und fotografierten wir im Frühsommer 2022 für drei Monate.

Über die verschiedenen Regionen stellen wir Übersichtsseiten zusammen. Schau die die Seite über die Sehenswürdigkeiten an der Cote de Granit Rose an und den Blogbeitrag über die Straße der Leuchttürme im Finistere.

Schau dir unbedingt die Wellenfotos von Lesconil an! Dieses Thema ist vor allem für Fotografen interessant. Wir zeigen dir, wie du auch zu Wellenfotos kommen kannst. Für uns passte schließlich in Lesconil alles zusammen.

Das Wetter, die Wellen und die Tageszeit.

Schau unbedingt öfters mal rein! Hier werden immer wieder neue Beiträge über die Bretagne dazu kommen. Wenn du Freunde hast, die in die Bretagne reisen möchten, empfehle uns gern weiter.

Wir freuen uns übrigens über jeden einzelnen Kommentar. Danke!

Wohnmobil Tour durch die Bretagne - Douarnenez, Bretagne

Blick über den Hafen von Douarnenez, Bretagne

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umfangreiche live Reiseberichte – und weitere folgen in Kürze



2043 km

sind wir zu den Fotolocations gewandert



ungefähr 3000

Fotos kannst du dir in den Beiträgen ansehen und dir so ein gutes Bild von den Regionen der Bretagne machen!


Die schönsten Leuchttürme der Bretagne

Wie immer konzentrierten wir uns auch auf dieser Bretagne Reise auf die Leuchttürme als lohnenswerte Fotomotive der Region. Wir fanden einige für uns neue Leuchttürme und fotografierten altbekannte unter interessanten Wetterbedingungen.

Unsere Lieblingsleuchttürme kannst du dir als Smartphone Hintergrund Bilder kostenlos herunterladen.



Kleine Fotogalerie bretonische Leuchttürme




Das ist der ausführlichste Bretagne Reisebericht, für deine Reiseplanung!



  • Sieben Wochen Fototour durch die Normandie und Bretagne im Frühling 2019
  • Acht Wochen Fototour durch die Normandie und Bretagne im Herbst 2019
  • 12 Wochen Bretagne im Frühjahr 2022!

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Alle 74
Alle 74 /1 - Normandie und Nordfrankreich 11 /2- Cote Emeraude 10 /2001 Neuseeland 0 /2010 Bretagne 0 /2010 Lofoten 0 /2011 Dänemark 0 /2011 Frankreich, Atlantikküste 0 /2011 Winter auf den Lofoten 0 /2011-Kinder im Lofotenwinter 0 /2011-Leute auf den Lofoten 0 /2011-Lofotenwinter 0 /2011-Lofotenwinter-02 0 /2011-Lofotenwinter-03 0 /2011-Lofotenwinter-04 0 /2011-Lofotenwinter-Fotografie 0 /2012 - England 0 /2012 - Nord Frankreich 0 /2012 - Nord Schottland 0 /2012 - Ostküste Schottlands 0 /2012 - Westküste Schottlands, Ile of Skye 0 /2012 - Wissenswertes über Schottland 0 /2012 Belle Ile 0 /2012 Dänemark Winter 0 /2012 Großbritannien 0 /2012 Ostküste Schottlands 2 0 /2012, deutsche Ostseeküste 0 /2012- Rügen 0 /2012-Niederlande 0 /2012-Poel 0 /2012-Usedom 0 /2013 - 02 - Leuchttürme Südnorwegen 0 /2013 - 03 - Fjordnorwegen 0 /2013 - 04 - Norwegen RV 17 0 /2013 - Isle of Lewis & Harris 0 /2013 - Isle of Skye 0 /2013 - Skandinavien 0 /2013 -01 - Dänemark 0 /2013 schottische Inseln im Winter 0 /2013 Shetland 0 /2013-05-Tranøy Fyr 0 /2013-06-Lofoten 0 /2013-07-LofotenNordlicht 0 /2013-07-LofotenSturm 0 /2013-08-Vesteralennordlicht 0 /2013-09-Litloy 0 /2013-10-AbschiedvonNorwegen 0 /2013-11-schwedischeLeuchttuerme 0 /2013-12-InselRuegen 0 /2014 - Esra und Anja-Melanie Radreise 0 /2014 - Lyon - Lichterfest 0 /2014 - Öland 0 /2014 Aland Inseln 0 /2014 Bornholm 0 /2014 Ostseeinseln 0 /2015 - Hausboot 0 /2015 - Kalender 0 /2015 - Texel 0 /2015 - Wohnmobiltour GB 0 /2015 Belle Ile 0 /2015 Ouessant 0 /2015 Radreise Schottland 0 /2015 Sein 0 /2016 - Gotland 0 /2016 - Schweden 0 /2016 - Sylt 0 /2016 Ouessant 0 /2016-Belgien 0 /2016-Bretagne 0 /2016: Esras Alpen-Radtour mit Falk. 0 /2017 - Womo Tour Süden 0 /2017 Algarve 0 /2017-Andalusien 0 /2017-Galizien 0 /2017-Portugal 0 /2017-Radtour Budepest-Zürich 0 /2017-Süd Frankreich 0 /2018 - Norwegen-Radtour 0 /2018-Ameland 0 /2018-auslandssemester Schweden 0 /2018-Niederlande 0 /2019 Bretagne 32 /2019 Normandie 0 /2019-Frankreich-Herbst 25 /2020 Norwegen Radtour 0 /2021 - Ameland 0 /2022-Frankreich 15 /2022-Normandie 0 /3- Cote de Granit Rose 12 /4 - Cote des Legendes 9 /Ausstellung-Juni-21 0 /Austellung 0 /Benelux 0 /Bildung auf Reisen 0 /Blogstöckchen 0 /Buch 0 /Buchladen 0 /Buchrezensionen 0 /Comic 0 /Dänemark 0 /Deutsche Insel 0 /Deutschland 0 /emotionale Fotografie 0 /Filmtipp 0 /Finnland 0 /Foto 0 /Foto Galerie 0 /Foto Inspiration 0 /Foto Produkt 0 /FOTO TIPP 0 /Fotografie 0 /Fotoinspiration 0 /Fototipp 0 /Fototipp - Anfänger 0 /Fototipp - Datensicherung 0 /Fototipp - Erfahrungsberichte Stative 0 /Fototipp - Filter 0 /Fototipp - Kameraausrüstung 0 /Fototipp - Nacht 0 /Fototipp - Software 0 /Fototipp - Stativ Nutzung 0 /Fototipp - Stative 0 /Fototipp - Wellen 0 /Fototipp - Winter 0 /Fototipp - Zeitraffer 0 /Fototipp Smartphone 0 /Frankreich 0 /Galerie - Themen 0 /Galerie-Insel 0 /Galerie-Norwegen 0 /Griechenland 0 /Großbritannien 0 /große Tutorials 0 /in eigener Sache 0 /Insel 0 /Insel - Bretagne 0 /Insel Vagsoy 0 /interessanter Link 0 /Interviews mit Fotografen 0 /Kalender 0 /Kinder 0 /kostenlose Smartphone-Fotos 0 /Laender 0 /Langzeitbelichtung 0 /Lebkuchenhaus 0 /Lernen ohne Schule 0 /Leuchtturm 0 /Leuchtturm - Norwegen 0 /Leuchtturm Dänemark 0 /Leuchtturm Deutschland 0 /Leuchtturm Deutschland Ostsee 0 /Leuchtturm Deutschland Sylt 0 /Leuchtturm einem See 0 /Leuchtturm Frankreich 0 /Leuchtturm Großbritannien 0 /Leuchtturm Insel Fehmarn 0 /Leuchtturm Kalender 0 /Leuchtturm Niederlande 0 /Leuchtturm Portugal 0 /Leuchtturm Schweden 0 /Leuchtturm Spanien 0 /Leuchtturm-Bretagne 0 /Leute 0 /Links 0 /Meer 0 /Meeresfotografie 0 /Mer d'Iroise 11 /Neuseeland 0 /Niederlande 0 /Niederländische Insel 0 /Noah 0 /Nordlicht 0 /Nordlicht Tutorial 0 /Nordseeinsel 0 /Norwegen 0 /norwegische Inseln 0 /Ocean Sounds 0 /Ortschaften in Großbritannien 0 /Ostseeinseln 0 /Portugal 0 /Radreisen 0 /Radtouren 0 /Reiseart 0 /Reisefotografie Tutorial 0 /Reisen mit Hund 0 /Reisen mit Kindern 0 /Reisetipp 0 /Reisetipp - England 0 /Reisetipp - Faehren 0 /Reisetipp - Norwegen 0 /Reisetipp - Schottland 0 /Reisetipp - Tool 0 /Reisetipp - Wohnmobil 0 /Reisetipp-Dänemark 0 /Reisetipp-Deutschland 0 /Reisetipp-Schweden 0 /schottische Insel 0 /Schweden 0 /Schweden im Winter 2010 0 /Sehnsucht Kalender 0 /Skandinavien 0 /Slowenien 0 /Spanien 0 /Süddeutschland 0 /Übersee 0 /Umwelt 0 /USA 2017 0 /USA und Kanada 0 /Veröffentlichung 0 /Winterfahrt zu den Lofoten 0

Die Straße der Leuchttürme im Finistere – die komplette Liste!

19. Juni 2022/von Gabi

Le Diben, Fototour im Frühling

17. Juni 2022/von Gunter

Die Sandbänke von Plestin les Greves an der Douron Mündung

10. Juni 2022/von Gabi

Abstecher ins Landesinnere bei der Cote Granit Rose

9. Juni 2022/von Gunter

Ile Grande – sehenswerte Insel an der Cote de Granit Rose

6. Juni 2022/von Gabi

Wanderung um die Ile Renote herum

31. Mai 2022/von Gabi

Künstlerinnen im Gespräch, spontanes Fotocoaching in Ploumanac’h

30. Mai 2022/von Gabi

Sehenswürdigkeiten, Inseln und Leuchttürme an der Cote de Granit Rose, Bretagne

Bretonische Inseln – Sept Îles – Basstölpel in der Bretagne

18. Mai 2022/von Gabi

Im Vallée des Traouïero – Granite Rose, Bretagne

15. Mai 2022/von Gabi

Die Abbaye de Beauport – Kurztrip in die Vergangenheit

8. Mai 2022/von Gabi

Dinard – der Küstenwanderweg ist das Ziel

6. Mai 2022/von Gabi

Ist das Kunst, oder kann das weg? Der Schiffsfriedhof in Quelmer

5. Mai 2022/von Gabi

Saint Malo – Sehenswürdigkeiten nicht nur für Fotografen

2. Mai 2022/von Gabi

Viel Kies und Sand – ein toller Strand in Dieppe, Normandie

25. April 2022/von Gabi

Bretagne Fotolocation – Das Hafenstädtchen Le Conquet

1. Oktober 2020/von Gabi

Bretagne: Le Four – Leuchtturm-Fotografie mit Wellen und Regenbogen

27. August 2020/von Gabi

Bretagne – Kleiner magischer Zauberwald

15. August 2020/von Gabi

Bretagne: Wellentanz in Lesconil, Planung der Wellenfotos

10. August 2020/von Gabi

Große Bretagne Fotogalerie

Pays Bigouden Sud in der Bretagne

27. April 2020/von Gabi

10 bretonische Leuchttürme für’s Smartphone

22. März 2020/von Gabi

Fotolocations Fort Bertheaume und Point Corsen – Sightseeing in Brest, Bretagne

27. Februar 2020/von Gabi

Die lustigen Straßenschilder des Künstlers Clet Abraham in der Bretagne

10. November 2019/von Gunter

Überirdische Lichtstimmung in Audierne

21. Oktober 2019/von Gabi

Leuchtende Wellen und Kunst in der Fotografie, Audierne

20. Oktober 2019/von Gabi

Wellenfotografie in der Bretagne

18. Oktober 2019/von Gabi

Sturm in Kerfissien, Regen in Meneham

15. Oktober 2019/von Gabi

Wellen in Primel-Tregastel und Le Diben im Herbst

14. Oktober 2019/von Gabi

Die rosa Granit Küste bei Sonne und bei Regen

7. Oktober 2019/von Gabi

Tagesausflug zur Ile de Brehat

2. Oktober 2019/von Gabi

Die Hafenstädtchen Binic und Paimpol

26. September 2019/von Gabi

Cote de Goëlo: Cap Fréhel

25. September 2019/von Gabi

Cote Emeraude: Die Felsfiguren von Rotheneuf und Saint Malo

24. September 2019/von Gabi

Cotentin: Die Strandhäuschen von Gouville

23. September 2019/von Gabi

Cotentin: Cap de Carteret – sehr viel Sand, Felsen, Klippen & ein Leuchtturm

16. September 2019/von Gabi

Cotentin – Cherburg und Cap de la Hague

11. September 2019/von Gabi

Cotentin – Der Leuchtturm am Cap Levi und das Hafenstädtchen Barfleur

10. September 2019/von Gabi

Cotentin – Der Leuchtturm Gatteville ist der zweithöchste Frankreichs

9. September 2019/von Gabi

Leuchtturm am Kap Antifer bei L’Etretat

9. September 2019/von Gabi

Seebad Berck in Nordfrankreich

7. September 2019/von Gabi

Normandie – Kirchen und Likör in Fecamp

31. Juli 2019/von Gunter

Die fantastischen Felsgebilde der Cote Granit Rose, Bretagne

22. Juli 2019/von Gabi

Pointe de Corsen, Westliches Festland in der Bretagne

17. Juli 2019/von Gabi

Rade de Brest – Die Leuchttürme Petit Minou und Saint Mathieu, Bretagne

12. Juli 2019/von Gabi

Calvarien und Brückenhäuser, Plougastel-Daoulas und Landerneau, Bretagne

30. Juni 2019/von Gunter

Crozon Halbinsel – die Hafenstadt Camaret, das Pointe de Toulinguet und der Schiffsfriedhof in Le Fret, Bretagne

19. Juni 2019/von Gabi

Crozon Halbinsel – Cap de la Chevre, Morgat und Pointe de St.-Hernot, Bretagne

11. Juni 2019/von Gunter

Cap Sizun – Sardinenfischerei in Douarnenez und die Mittelalterstadt Locronan, Bretagne

7. Juni 2019/von Gunter

Penmarc’h – Der Surferstrand und Tulpen am Pointe de la Torche, Bretagne

3. Juni 2019/von Gabi

Penmarc’h – der Fischerhafen und die Leuchttürme von Guilvinec, Bretagne

29. Mai 2019/von Gabi

Penmarc’h – Die Felsenküste von Saint-Guénolé, das Treppenhaus des Phare d’Eckmühl, Bretagne

28. Mai 2019/von Gabi

Penmarc’h – Die Leuchttürme Tourelle de la Perdix und Langoz, Bretagne

12. Mai 2019/von Gabi

Phare du Cap Frehel, Bretagne, Frankreich

Drei Leuchttürme an der Odet, Benodet und Sainte-Marine, Bretagne

6. Mai 2019/von Gabi

Trevignon und Concarneau, Bretagne

3. Mai 2019/von Gunter

Pont Aven in der Vorsaison, Bretagne

1. Mai 2019/von Gabi

Doelan mit seinen beiden Leuchttürmen, Bretagne

16. April 2019/von Gabi

Wind an der Cote Sauvage und der Dolmen Mane-Kerioned, Bretagne

15. April 2019/von Gabi

Tagesausflug zum Entenküken – der kleinen Insel Hoedic, Bretagne

10. April 2019/von Gabi

Port Louis und die Menhire von Erdeven, Bretagne

6. April 2019/von Gabi

Haus in Saint Cado und der Schiffsfriedhof in Le Magouer, Bretagne

5. April 2019/von Gabi

Menhire in Carnac und der Hafen von Auray, Bretagne

4. April 2019/von Gabi

Locmariaquer am Eingang des Golfes von Morbihan, Bretagne

31. März 2019/von Gunter

Halbinsel Quiberon, zwei Häfen mit Leuchtturm, Bretagne

30. März 2019/von Gabi

Dinan – die schönste bretonische Stadt, Bretagne

28. März 2019/von Gabi

Austern schlürfen in Cancale, Cote Emeraude, Bretagne

27. März 2019/von Gabi

Grand Maree in Saint Malo, Bretagne

26. März 2019/von Gabi

Der Klosterberg Mont Saint Michel wird kurz zur Insel, Bretagne

26. März 2019/von Gabi

Der alte Hafen von Honfleur und drei Leuchttürme, Normandie

24. März 2019/von Gabi

Dieppe, Normandie

22. März 2019/von Gabi

Phare du Hourdel, Picardie

20. März 2019/von Gabi

Reisevorbereitungen Nordfrankreich

13. März 2019/von Gabi

Phare de Men Ruz, Bretagne

Noch mehr Bretagne – Infos und Fotos

Bretonische Leuchttürme im Detail vorgestellt

Bretonische Inseln 

Leuchttürme am IJsselmeer  und auf den niederländischen Nordseeinseln, Niederlande 2018

Im Jahr 2018 konnten wir aus gesundheitlichen nur eine Reise machen. Die Niederlande erschienen uns als ideales Reiseziel um nach einem Beinbruch wieder auf die Beine zu kommen.

Wir wollten Rad fahren und Leuchttürme fotografieren. Da eignete sich die Küste des IJsselmeers der Niederlande perfekt.

Entlang der Küste des IJsselmeeres findet man zahlreiche Leuchttürme und wunderschöne Ortschaften wie zum Beispiel Enkhuizen.

Auf dieser Reise machten wir einen Roadtrip mit dem Wohnmobil entlang der Küste des IJsselmeers und zu den niederländischen Nordseeinseln Ameland und Schiermonnikoog.

Klick dich durch die Live Reiseberichte und suche mit uns nach Leuchttürmen.

Der Leuchtturm von Marken und Schilfgras, Niederlande

Der Leuchtturm von Marken und Schilfgras, Niederlande

Reiseberichte Leuchttürme in den Niederlanden


Alle 7
Alle 7 /1 - Normandie und Nordfrankreich 0 /2- Cote Emeraude 0 /2001 Neuseeland 0 /2010 Bretagne 0 /2010 Lofoten 0 /2011 Dänemark 0 /2011 Frankreich, Atlantikküste 0 /2011 Winter auf den Lofoten 0 /2011-Kinder im Lofotenwinter 0 /2011-Leute auf den Lofoten 0 /2011-Lofotenwinter 0 /2011-Lofotenwinter-02 0 /2011-Lofotenwinter-03 0 /2011-Lofotenwinter-04 0 /2011-Lofotenwinter-Fotografie 0 /2012 - England 0 /2012 - Nord Frankreich 0 /2012 - Nord Schottland 0 /2012 - Ostküste Schottlands 0 /2012 - Westküste Schottlands, Ile of Skye 0 /2012 - Wissenswertes über Schottland 0 /2012 Belle Ile 0 /2012 Dänemark Winter 0 /2012 Großbritannien 0 /2012 Ostküste Schottlands 2 0 /2012, deutsche Ostseeküste 0 /2012- Rügen 0 /2012-Niederlande 0 /2012-Poel 0 /2012-Usedom 0 /2013 - 02 - Leuchttürme Südnorwegen 0 /2013 - 03 - Fjordnorwegen 0 /2013 - 04 - Norwegen RV 17 0 /2013 - Isle of Lewis & Harris 0 /2013 - Isle of Skye 0 /2013 - Skandinavien 0 /2013 -01 - Dänemark 0 /2013 schottische Inseln im Winter 0 /2013 Shetland 0 /2013-05-Tranøy Fyr 0 /2013-06-Lofoten 0 /2013-07-LofotenNordlicht 0 /2013-07-LofotenSturm 0 /2013-08-Vesteralennordlicht 0 /2013-09-Litloy 0 /2013-10-AbschiedvonNorwegen 0 /2013-11-schwedischeLeuchttuerme 0 /2013-12-InselRuegen 0 /2014 - Esra und Anja-Melanie Radreise 0 /2014 - Lyon - Lichterfest 0 /2014 - Öland 0 /2014 Aland Inseln 0 /2014 Bornholm 0 /2014 Ostseeinseln 0 /2015 - Hausboot 0 /2015 - Kalender 0 /2015 - Texel 0 /2015 - Wohnmobiltour GB 0 /2015 Belle Ile 0 /2015 Ouessant 0 /2015 Radreise Schottland 0 /2015 Sein 0 /2016 - Gotland 0 /2016 - Schweden 0 /2016 - Sylt 0 /2016 Ouessant 0 /2016-Belgien 0 /2016-Bretagne 0 /2016: Esras Alpen-Radtour mit Falk. 0 /2017 - Womo Tour Süden 0 /2017 Algarve 0 /2017-Andalusien 0 /2017-Galizien 0 /2017-Portugal 0 /2017-Radtour Budepest-Zürich 0 /2017-Süd Frankreich 0 /2018 - Norwegen-Radtour 0 /2018-Ameland 2 /2018-auslandssemester Schweden 0 /2018-Niederlande 6 /2019 Bretagne 0 /2019 Normandie 0 /2019-Frankreich-Herbst 0 /2020 Norwegen Radtour 0 /2021 - Ameland 0 /2022-Frankreich 0 /2022-Normandie 0 /3- Cote de Granit Rose 0 /4 - Cote des Legendes 0 /Ausstellung-Juni-21 0 /Austellung 0 /Benelux 0 /Bildung auf Reisen 0 /Blogstöckchen 0 /Buch 0 /Buchladen 0 /Buchrezensionen 0 /Comic 0 /Dänemark 0 /Deutsche Insel 0 /Deutschland 0 /emotionale Fotografie 0 /Filmtipp 0 /Finnland 0 /Foto 0 /Foto Galerie 0 /Foto Inspiration 0 /Foto Produkt 0 /FOTO TIPP 0 /Fotografie 0 /Fotoinspiration 0 /Fototipp 0 /Fototipp - Anfänger 0 /Fototipp - Datensicherung 0 /Fototipp - Erfahrungsberichte Stative 0 /Fototipp - Filter 0 /Fototipp - Kameraausrüstung 0 /Fototipp - Nacht 0 /Fototipp - Software 0 /Fototipp - Stativ Nutzung 0 /Fototipp - Stative 0 /Fototipp - Wellen 0 /Fototipp - Winter 0 /Fototipp - Zeitraffer 0 /Fototipp Smartphone 0 /Frankreich 0 /Galerie - Themen 0 /Galerie-Insel 0 /Galerie-Norwegen 0 /Griechenland 0 /Großbritannien 0 /große Tutorials 0 /in eigener Sache 0 /Insel 0 /Insel - Bretagne 0 /Insel Vagsoy 0 /interessanter Link 0 /Interviews mit Fotografen 0 /Kalender 0 /Kinder 0 /kostenlose Smartphone-Fotos 0 /Laender 0 /Langzeitbelichtung 0 /Lebkuchenhaus 0 /Lernen ohne Schule 0 /Leuchtturm 0 /Leuchtturm - Norwegen 0 /Leuchtturm Dänemark 0 /Leuchtturm Deutschland 0 /Leuchtturm Deutschland Ostsee 0 /Leuchtturm Deutschland Sylt 0 /Leuchtturm einem See 0 /Leuchtturm Frankreich 0 /Leuchtturm Großbritannien 0 /Leuchtturm Insel Fehmarn 0 /Leuchtturm Kalender 0 /Leuchtturm Niederlande 0 /Leuchtturm Portugal 0 /Leuchtturm Schweden 0 /Leuchtturm Spanien 0 /Leuchtturm-Bretagne 0 /Leute 0 /Links 0 /Meer 0 /Meeresfotografie 0 /Mer d'Iroise 0 /Neuseeland 0 /Niederlande 0 /Niederländische Insel 0 /Noah 0 /Nordlicht 0 /Nordlicht Tutorial 0 /Nordseeinsel 0 /Norwegen 0 /norwegische Inseln 0 /Ocean Sounds 0 /Ortschaften in Großbritannien 0 /Ostseeinseln 0 /Portugal 0 /Radreisen 0 /Radtouren 0 /Reiseart 0 /Reisefotografie Tutorial 0 /Reisen mit Hund 0 /Reisen mit Kindern 0 /Reisetipp 0 /Reisetipp - England 0 /Reisetipp - Faehren 0 /Reisetipp - Norwegen 0 /Reisetipp - Schottland 0 /Reisetipp - Tool 0 /Reisetipp - Wohnmobil 0 /Reisetipp-Dänemark 0 /Reisetipp-Deutschland 0 /Reisetipp-Schweden 0 /schottische Insel 0 /Schweden 0 /Schweden im Winter 2010 0 /Sehnsucht Kalender 0 /Skandinavien 0 /Slowenien 0 /Spanien 0 /Süddeutschland 0 /Übersee 0 /Umwelt 0 /USA 2017 0 /USA und Kanada 0 /Veröffentlichung 0 /Winterfahrt zu den Lofoten 0