Durch das südliche Galizien, Leuchttürme, Wellen und lichte Wälder

Über die portugiesisch-spanische Grenze nach Galizien Die drei ruhigen Tage in Cerveira haben uns gut getan. Trotzdem fühlen sich unsere Kreativ-Batterien ziemlich leer an. Wir wollen jetzt zügig Richtung Heimat vorankommen und Nordspanien nur beschnuppern. Ein andermal werden wir noch besser vorbereitet und frisch zurückkehren und Nordspanien gebührend ausführlich bereisen. Hier sozusagen unser erster Eindruck von Galizien. Wellen, Leuchttürme, aber nix zum Einkaufen Am Sonntag Mittag fahren wir los, überqueren den Rio Miño und folgen dem Fluss Richtung Küste. Wir wollen nicht zu spät in Vigo eintreffen, um Vorrat einzukaufen und eine Daten-SIM-Card fürs Internet zu besorgen. Laut Internet haben die Einkaufszentren dort auch sonntags offen. Die Küstenstraße führt zuerst durch lichte Wälder, bis sie endlich den Blick auf das …
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Die Leuchttürme an der portugiesischen Nordküste

Im Norden Portugals gibt es einige, völlig unterschiedliche Leuchtürme. In Leca steht ein großer, weißer Turm direkt neben einer großen Raffinerie. Wir schaffen es trotzdem idyllische Fotos zu schießen. In Esposende gibt auf einer alten, verkommenen Burganlage einen gußeisernen, kleinen Leuchtturm.
Cerveiro ist ein beschaulicher Künstlerort, wo wir uns von den Mühen des Roadtrips erholen bevor wir wieder durchstarten.
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Obidos, Portugal – Innerhalb der Stadtmauer, außerhalb der Komfortzone

Außerhalb der Komfortzone, innerhalb der Stadtmauer von Obidos Unter der strahlenden Morgensonne brechen wir von der Peniche-Halbinsel auf und lenken unser Wohnmobil Richtung Norden nach Nazaré. Auf der A8 erreichen wir schnell die Abfahrt nach Óbidos, einem mittelalterlichen Kleinod, welches von diversen Reiseführern als unbedingt sehenswert eingestuft wird. Nach unseren stressigen Erfahrungen mit der Stadtbesichtigung in Sintra sind wir uns unsicher, ob wir uns das nochmal antun sollen. Aber das Städtchen ist relativ klein, und am Ortsrand finden wir problemlos den großzügig bemessenen, tagsüber kostenlosen Wohnmobil-Stellplatz. Wenn das nur öfters mal so perfekt passen würde. Ich tue mich öfters schwer damit, portugiesische Ortsnahmen einzuprägen, vor allem, weil wir ja andauernd uns neue Orte besuchen. Óbidos definiere ich einfach als »Veraltetes …
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Santa Cruz in Portugal – der Strand mit dem gigantischen Fels

Fotografieren in Santa Cruz, Portugal

Nach dem langen Tag in Sinatra sind wir ziemlich platt – fast so, wie unsere Füße. Die Stellplatzsuche erwies sich als schwierig, wir geben schließlich auf und fahren auf einen Campingplatz, der große Ähnlichkeit mit einem Flüchtlingslager hat. Eigentlich wollten wir genau den meiden, doch das Fotomotiv – ein besonders großer und schiefer Fels mit Loch – lockt uns. Der Campingplatz ist durch eine Schranke und hohe Zäune gesichert. Ich frage nach, ob wir auch als Durchreisende eine Nacht auf dem Platz verbringen können. “ja, das würde zehn Euro kosten” meint der Pförtner. Fest installierte Wohnanhänger stehen in endlos scheinenden Reihen dicht an dicht, darüber sind blaue Planen als Sonnenschutz gespannt. Ein freier Platz direkt an der Straße ist für …
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Sturm am Cabo Espichel, ein riesiger Möwenschwarm in Fonte de Telha

Möwen im Sonnenuntergang am Praia de Fonte de Telha, Portugal

Der Leuchtturm am Cabo Espichel Am Cabo Espichel steht hoch auf den Klippen ein Leuchtturm, den wir unbedingt fotografieren wollen. Dort oben auf den Steilklippen ist es nicht windig, überhaupt nicht, nein, es stürmt wie die Sau. Wir können uns im Freien kaum auf den Beinen halten. Also beschließen wir, uns erst einmal auszuruhen, das Licht ist eh noch zu hart. Doch neben uns auf dem großen Parkplatz parkt ein fetter Tourbus, daneben ein Getränkestand, ein Generator knattert fröhlich aber lautstark vor sich hin. Hier scheint irgendeine Veranstaltung zu sein. Über Lautsprecher kommen ständig blecherne Ansagen. Der Sturm rüttelt kräftig an unserem Wohnmobil, das ist wirklich keine gute Mischung für eine gepflegte Mittagsruhe. Wir laufen deshalb los, um die Gegend …
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Die Klippen von Porto Covo, der Strand Gale und unfreundliche Camper

Sonnenuntergang im Regen

Porto Covo Obwohl es uns in Almograve so unglaublich gut gefällt, fahren wir weiter – wir wollen die Küste Portugals weiter erkunden. Wir fahren nur etwa 50 km, denn in Porto Novo soll es einen Stellplatz geben. Wir finden den auch auf Anhieb, er liegt zentral im Ort. Der Platz wirkt auf uns trist und deprimierend. Der gestrige Tag ist einfach nicht zu toppen. Ich parke in der Mitte des schmutzigen, schäbigen Schotterplatzes, der extrem eng beparkt ist. Anscheinend gibt es auch hier einige Dauercamper. Also Leute, die Wochen oder gar Monate hier stehen. Ich laufe mit der Kamera um den Hals los. Das Städtchen ist wirklich nett, Restaurants, Eisdielen, Souvenirläden, aber alles nicht aufdringlich. Außerhalb des Ortes in der …
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Cabo Sardao und Praia Grande in Almograve

rostiges aber funktionsfähiges Moped in Almograve

Cabo Sardao Die Straßen sind enger und gewundener als bisher. Wir fahren durch waldiges Gebiet. An machen Stellen heben die Wurzeln der Bäume die Straße etwas an. Ich muss beim Fahren gewaltig aufpassen, diese Wurzelhubbel sind so groß, dass das fürs Fahrzeug schlecht ausgehen könnte, würde ich einen mit 40km/h erwischen. Wir möchten uns gern Aljezur ansehen – doch finden keinen Parkplatz. So ziehen wir weiter. Am Cabo Sardao bei Cavaleiro gibt es einen Stellplatz direkt beim Leuchtturm. Das freut uns natürlich ganz besonders. Wir kommen früh dort an und haben fast den ganzen Tag Zeit, die Gegend zu erkunden. Nette Camper stehen neben uns und wir quatschen ein wenig. Abends wird das Licht endlich mal richtig gut. Wir wissen, …
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Mein Herz schlägt für Dänemark – von Kathrin von Maltzahn

Buchrezension
Ein dreibändiger Reiseführer? Herausgegeben von einer Ferienhausvermittlung? Kann das denn was Vernünftiges sein?

Erst war ich etwas misstrauisch, aber schnell merkte ich, das hier jemand mit Fach- und Ortskenntnissen und viel Herzblut am Werk war. “Mein Herz schlägt für Dänemark” macht seinem Namen alle Ehre und das dreibändige Werk dürfte der ausführlichste Dänemark-Reiseführer in deutscher Sprache sein.
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