Keine Reisen in 2020 – die Fotografie bleibt wichtig
Die letzten 20 Jahre waren wir mindestens zweimal im Jahr auf meist längeren Reisen. Dieses Jahr kamen wir gar nicht raus. Dabei hatten wir das Wohnmobil bereits viermal gepackt und jedes Mal kam ganz kurzfristig etwas dazwischen. Den letzten Versuch, uns im November an der Nordseeküste von einer frischen Meeresbrise durchpusten zu lassen, haben die aktuellen Reisebeschränkungen zunichtegemacht. Dabei bräuchte ich die Nähe zum Meer nach dem Unfall, der mich drei Monate im Haus festgehalten hatte, unbedingt für meine Arbeit und mein Wohlbefinden. Jetzt haben wir uns damit abgefunden und konzentrieren uns auf die Arbeit daheim.
Die Datensicherung wird zum anspruchsvollen, extrem langsamen Tetrisspiel
Mein Computer war in die Jahre gekommen und hielt den Geschwindigkeitsanforderungen nicht mehr stand. Gunter baute aus einzelnen, hochwertigen, schnellen Komponenten eine neue Workstation für mich zusammen. Aber ich kann dir sagen, die Fotos von 50 Reisen zu sortieren ist eine gigantische und langwierige Aufgabe. Die Datensicherung ist uns jedoch extrem wichtig. Es wäre blöd, einen Ordner einer ganzen Reise zu verlieren. Da steckt wahnsinnig viel Arbeit und Ausdauer drinnen. Der alte Computer hatte noch langsame Anschüsse, kleine Festplatten und die Datenmenge war über die letzten 10 Jahre gewaltig gewachsen. Die Daten waren ungünstig zerhackt auf viele kleine, externe Festplatten gesichert. Die Sortiererei fühlte sich an, wie ein anspruchsvolles Tetrisspiel. Erschwerend kommt hinzu, dass das Hin- und Herkopieren immer ewig dauert. Stunden später fragte ich mich oft: Was hatte ich gerade getan? ABER jetzt ist es geschafft! Der Rechner steht. Auf drei großen Festplatten liegen alle Daten, diese Platten spiegelten wir zweimal zur Datensicherung. Jetzt habe ich wieder den Überblick. Jetzt habe ich die Muse mich an weitere Bücher zu setzen.
Sieht das bei dir bezüglich der Fotos ähnlich aus?
Kämpfst du auch mit großen Datenmengen?
Wie sicherst du deine Fotos?
In unserem Blog haben wir schon vor einiger Zeit zwei hilfreiche Artikel über die Datensicherung veröffentlicht. Die Technik ändert sich und wir überarbeiten diese Blogbeiträge immer wieder.
Da wir ja alle die Zeit daheim nutzen können, wäre es nicht etwas für dich, deine Bildersicherung in Angriff zu nehmen?
Letzte Aktualisierung November 2020 In diesem Artikel beschreiben wir unsere Methode der Datensicherung, die für engagierte Fotografen mit hohem Datenaufkommen gedacht ist. In einem weiteren Beitrag zeigen wir einfachere Möglichkeiten für die „Wenigerfotografierer“ unter unseren Lesern:
Wie wichtig eine Sicherung deiner Foto Daten ist, merkt man meist erst, wenn es zu spät ist. Lass es nicht so weit kommen. Lies unseren Blogbeitrag und sichere Deine Daten.
Softwaretipp: Mit FreeCommander XE und TeraCopy Daten übersichtlich verwaltenWir möchten dir die beiden kostenlose Programme Freecommander XE und TeraCopy und deren Konfiguration vorstellen. Für uns sind diese beiden Programmen absolut essentiell, denn sie erleichtern uns den Umgang mit Dateien wesentlich. Die ganze Dateihandhabung wird einfacher und übersichtlicher.
Smartphone Fotos sichern – Schritt für Schritt Anleitung Laut Statistik wurden 2016 weltweit 85% aller Fotos mit dem Smartphone aufgenommen und nur 10 % mit Digitalkameras. In absoluten Zahlen sind das über eine Billion (1000 Milliarden) Fotos, die pro Jahr mit dem Smartphone gemacht werden. Wie sieht es bei dir aus?
Mein neuer Computer für die Bildbearbeitung
Datensicherung auf externe Festplatten
Foto- und Reisetipps – wo sind Deine fotografischen Herausforderungen?
Unsere Bilddaten sind jetzt endlich ordentlich sortiert und übersichtlich wie nie zuvor. Deswegen möchten wir den Winter und die Corona-reisefreie Zeit nutzen, um an den Fototipps im Blog zu arbeiten.
Jedenfalls habe ich in der Gruppe letztens folgende Fragen gestellt:
Was sind eure größten Herausforderungen in der Fotografie?
Das Finden der Fotolocations?
Warten auf Lichtstimmungen?
Technische Anforderungen der Fotografie?
Konvertieren der RAW Daten?
Bildbearbeitung?
Die Antworten, die kamen, waren hoch interessant für uns, denn wir hatten viele der Themen nicht auf dem Radar und würden deswegen gar nicht drüber schreiben können.
Die spannendste Antwort für mich war: was mit den Fotos machen? Wie an den Mann bringen?
Hilfst du uns?
Jetzt brauchen wir deine Hilfe! Ich möchte Dir hier im Blogdie gleiche Frage stellen:
Was bewegt dich fotografisch?
Wo würdest du Hilfe brauchen? Über welche Themen sollen wir schreiben?
Was sind DEINE Herausforderungen fotografisch oder bei der Reiseplanung?
Unter allen Leuten, die uns schreiben, verlosen wir zwei Bücher „Natur-Fotografie macht glücklich“ als HARDCOVER-Version. Die gibt es nicht zu kaufen. In unserem Laden gibt es die Softcover Version des Buches für 12 Euro.
Erste Version des Buches: Natur-Fotografie macht glücklich
Leider fallen in diesem Jahr die Weihnachtsmärkte aus. Zumindest in der gewohnten Form.
Damit haben unsere treuen Kunden keine Gelegenheit mehr, unsere Bücher, Wandbilder, Kalender und Postkarten direkt bei uns zu kaufen. Wir finden die Gespräche zur Weihnachtszeit über Reisen und die Fotografie an unserem Stand auf dem Bubenheimer Weihnachtsmark immer sehr spannend und inspirierend. Der persönliche Austausch ist einfach unglaublich anregend. Jetzt haben wir uns etwas überlegt, was auch in Coronazeiten klappt.
Da unsere Produkte sich als interessante, schöne und individuelle Weihnachtsgeschenke eignen, möchten wir unseren Hof als kleinen Laden unter freiem Himmel für dich öffnen. Wir haben ausreichen Platz für den nötigen Abstand, wir tragen Masken, wir zeigen großformatige, wasserfeste Bilder im Freien und bieten unsere Bücher und Kalender zum Kauf an.
Du kannst bei uns nicht nur tolle Weihnachtsgeschenke kaufen, sondern du unterstützt damit auch uns als Freischaffende in der Krise.
Du kannst gerne bei uns in Bubenheim in der Hochstraße 7 vorbeikommen und unsere Fotoprodukte ansehen. Ruf kurz durch 06130 6974 oder klingele einfach.
Natürlich verschicken wir unsere Bücher auch, nur die großen Kalender nicht – da können wir wegen Porto und Verpackung nicht mit dem Online-Versand konkurrieren.
Und für alle, die zu weit weg wohnen, um einfach mal hereinzuschneien: Die großformatigen Kalender „Sehnsucht nach dem Meer 2021“ und „Leuchttürme 2021“ kannst du über Amazon.de bestellen.
Übrigens werden das nach 14 beziehungsweise 10 Jahren, die letzten eigenen Kalender bei Verlagen sein. Aufgrund der Corona Krise wurden alle Kalender für das Jahr 2022 abgesagt. Es wäre ja genial, wenn die Kalender in diesem Jahr besonders gut laufen und es sich die Verlage vielleicht nochmal überlegen? Der Leuchtturm Kalender ist in Amazon unter den Bestsellern. Hilf mit, empfehle die Kalender weiter! Das nächste Jahr wird für uns finaziell eine Herausforderung, die wir trotzdem hoffentlich gut meistern werden.
Unsere Bücher gibt es auch im „Buchladen“ auf unserer Homepage. Nächste Woche kommt eine neue Auflage des Buches „Natur-Fotografie macht glücklich“ vom Druck. Das eignet sich bestens als Weihnachtsgeschenk.
Leuchttürme 2021 bei Amazon
Sehnsucht nach dem Meer 2021 bei Amazon
Unsere Fotos für Deine Wand – such dir in umseren umfangreichen Shop dein Wunschmotiv aus. Wir haben auch zahlreiche Leinwand Fotos in unserer Galerie in Bubenheim
Mit unseren Fotos kannst du auch dein Heim verschönern. Mit unseren sorgfältig ausgesuchten Motive zu verschiedenen Themen bringst du neue Energie in deine Wohnung. Wir bieten verschiedene Materialen, wie Leinwand, Alu Dibond oder auch einfach Fotoabzüge in unserem Shopsystem an.
Wir haben eine sehr große Auswahl an Leinwandfotos bei uns in der Galerie in Bubenheim. Leuten aus der Region biete ich an, die Fotos auch nach einem Jahr oder wann auch immer gegen eine kleine Gebühr mal wieder auszutauschen.
Anfang Oktober staunte ich nicht schlecht über eine Mail von meinem Professor, der seit Kurzem auch mein Vorgesetzter ist. Ein junger Geowissenschaftler plane gerade eine Forschungsreise nach Griechenland, schrieb er, und es würde noch ein zweiter Mann für die Reise benötigt. Wir sollen Tropfsteinhöhlen in ganz Griechenland erkunden und dort Proben nehmen, los geht es in zwei Wochen. Ob ich denn Interesse hätte, da spontan mitzufahren?
Zwei Wochen später bin ich mit meinem neuen Kollegen Alex in Griechenland. Er hat für seine Dissertation in spanischen Höhlen gearbeitet und bringt mir im Laufe der ersten Tage das Wichtigste bei, was ich für die Probennahme wissen muss. Vor der Reise war ich genau einmal in meinem Leben in einer touristischen Höhle gewesen, mit betonierten Fußwegen und eingebauter Beleuchtung. Jetzt geht es etwas abenteuerlicher zu: Wir müssen oft durch unwegsames Gelände wandern, um zu den Höhlen zu kommen, und dort sind dann verschiedene Kammern nicht mit betonierten Wegen verbunden, sondern mit schmalen Spalten im Gestein, durch die wir kriechen müssen. Kletterpartien gibt es auch praktisch in jeder Höhle, und meistens ist das auf dem rauen Kalkstein mit seiner Formvielfalt auch keine große Kunst – außer, wenn der Fels vor Fledermausscheiße starrt und so glitschig ist, als würden Algen drauf wachsen.
Unser Dienstwagen, ein weit gereister T5.
Im Gegensatz zu touristischen Höhlen bieten diese nicht immer geräumige Durchgänge.
Mein Kollege Alex meißelt einen Stalagmiten ab.
Manchmal sind die Durchgänge wirklich eng!
Der Sinn unserer abenteuerlichen Dienstreise ist das Sammeln von Stalagmiten und Flowstones, also Kalzit-Ablagerungen, anhand derer sich Aussagen über die Umwelteinflüsse machen lassen, die während des Kristallwachstums geherrscht haben. So kann man beispielsweise Aussagen über die Niederschlagsmuster während der letzten Warm- und Kaltzeiten machen, oder Rußpartikel im Stalagmiten geben Informationen über bewohnte Phasen der jeweiligen Höhlen preis. Da sich Speläotheme (das ist der Überbegriff für die Höhlenminerale) sehr genau datieren lassen, eignen sie sich besonders gut als Informationsarchive. Ob sich ein Stalagmit letztendlich aber als Forschungsobjekt eignet, erfährt man erst, wenn man ihn aufsägt, datiert, und analysiert. Deswegen nehmen wir aus sehr vielen Höhlen unsere Proben mit nach Hause, um neben den eventuellen „Blindgängern“ noch brauchbare Proben zu haben.
Schöne, gerade gewachsene Stalagmiten – der geologische Hammer dient als Maßstab.
Mal hängt mehr von der Decke, mal weniger.
Speläotheme können sehr viele Formen haben.
Dass wir gerade in die zweite Corona-Welle geraten mit unserer Reise ist natürlich ziemlich ungünstig. Wir halten aber den Ball weitgehend flach, was Kontakte mit Menschen angeht, mal von den Ortskundigen und den Archäologen abgesehen, die uns hie und da begleiten. Auch in Griechenland steigen die Fallzahlen rasant, und wir halten es genau im Blick, was das Infektionsgeschehen während unserer letzten Tage hier macht. Wenn ich zuhause bin (und eventuell meine Quarantäne absitze…) schreibe ich einen ausführlichen Bericht über dieses Höhlenabenteuer, doch bis dahin lasse ich euch ein paar Bilder hier im Blog. Viel Spaß!
Zahllose Felsstürze formten diese Schutthalde, die auf dem Weg zu einer Höhle lag.
Auf dem Weg zur Location treffen wir immer wieder auf die lokale Fauna.
Zeit für Küstenfotografie bleibt leider kaum.
Aktualisierung von Gunter Reichert am 31.10.2020
Esra war gerade auf dem Weg zur Fähre nach Samos, als das schwere Erdbeben mit der Strärke 7.4 mit Epizentrum direkt vor Samos stattfand. Sie sind gut auf Samos angekommen, haben in der ersten Nacht noch ein kräftiges Nachbeben erlebt, es ist ihnen aber nichts passiert und sie sind wohlauf.
In jedem Fall haben die beiden Forscher eine abenteuerliche und abwechslungsreiche Reise. Wir drücken ihnen die Daumen, dass ihnen nichts passiert.
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2020/10/GAL9174-e1648371090549.jpg267400Esrahttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpEsra2020-10-30 00:18:412022-03-27 10:51:45Höhlenforschung in Griechenland – Feldbericht von Esra
14 Gründe für Le Conquet als Reiseziel in der Bretagne. Denn das Hafenstädtchen Le Conquet ist unglaublich fotogen. In der Umgebung findest du die schönsten Leuchttürme und Strände des Finsistere, Bretagne.
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2020/10/LeConquet-8449.jpg6671000Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2020-10-01 16:59:042025-11-03 08:03:16Bretagne Fotolocation – Das Hafenstädtchen Le Conquet
Mein 15. „Sehnsucht nach dem Meer“ Kalender ist jetzt auf dem Buchmarkt erhältlich. Wahnsinn – 15 eigene Kalender zum Thema Meer in Folge. Das sind mehr als 180 außerordentliche Fotografien von Meereslandschaften. Es wird leider, coronabedingt, der letzte Meereskalender beim Weingarten-Verlag sein. Das stimmt mich sehr traurig. Werden die Menschen wegen der Krise keine Kalender mehr kaufen?
Nun, wir werden uns etwas anderes, hoffentlich besseres, überlegen. Ein paar Ideen habe ich bereits. Ganz normale Kalender werden wir aber im Eigenverlag nicht machen, soviel steht fest.
Falls du immer schon einen meiner Kalender kaufen wolltest, ist jetzt die letzte Möglichkeit. Denn mein Leuchtturm Kalender ist ebenfalls den Sparmaßnahmen des Verlages wegen der Corona-Krise zum Opfer gefallen.
Die wunderschönen Meereslandschaften des Kalenders „Sehnsucht nach dem Meer“ für das Jahr 2021.
Kalendertitelblatt Sehnsucht nach dem Meer 2021
Trafalgar, Andalusien, Spanien
Eine Welle im Gegenlicht, Trafalgar, Andalusien, Spanien
Am Kap Trafalgar liegt ein kleiner Campingplatz ganz in der Nähe zweier unglaublich unterschiedlicher aber extrem fotogener Strände. Der erste Strand ist flach und sandig. Die Wellen rollen seicht über den Sand. Wind- und Kitesurfer reiten vor der Küste über die Wellen. Der Strand geht Richtung Kap in einen felsigen Teil mit tollen Felsformationen über. Dann erreicht man den Leuchtturm. Diese Kombination von abwechslungsreichen Stränden und Leuchtturm mag ich persönlich am liebsten. Der Leuchttürm thront an der Kapspitze oben auf einer Düne. Von dort schaut man herab auf den zweiten, sehr langgezogenen breiten Strand. Hier türmen sich die Wellen mächtig auf und treffen mit Getöse auf das Land. Wagemutige Surfer finden hier ideale Bedingungen. Auch uns haben es diese Wellen angetan. Wir blieben gleich mehrere Tage vor Ort und kehrten sogar später noch ein zweites Mal an diesen Strand zurück. Für mich ist der Strand nördlich vom Kap Trafalgar einer der allerbesten Wellenstrände.
Das ist definitiv unser Lieblingsstrand in Norwegen. Wir entdeckten den abgelegenen Strand vor vielen Jahren auf einer unserer ersten Roadtrips zu den Lofoten. Hoch oben am Strand ist eine Haltebucht mit gerade genug Platz für ein Auto oder Wohnmobil. Dann geht es auf einem kleinen Trampfelpfad an der Böschung steil hinunter zum Strand an dem sich wohlgeformte Felsen tummeln. Bisher waren wir bei jedem Aufenthalt allein auf dem Strand. Einmal versuchte ich im Winter auf den Strand zu kommen, blieb aber im Schnee stecken. Der Weg hinunter war nicht begehbar, es war zu gefährlich. Auch der Rückweg zur Hauptstraße auf der einsamen Schotterpiste war im Schneesturm ein Abenteuer. Schon einige meiner Bilder von diesem Strand schafften es in die Kalender. Im Prinzip kein typisches Lofotenfoto – ich liebe es vielleicht gerade deswegen.
Blick über die Ostsee, Kronholmen, Gotland, Schweden
Blick über die Ostsee, Kronholmen, Gotland, Schweden
An die Ostsee mussten wir uns erst gewöhnen. Sie wirkt oft zu normal und unspektakulär. Sie kann sich aber auch richtig dramatisch in Szene setzen. Übrigens ist das erste Meer, welches ich richtig erleben und fotografieren konnte, der Pazifik in Kalifornien. Was für ein krasser Unterschied. Die schwedische Insel Gotland liegt mitten in der Ostsee und bietet für Fotografen unglaublich vielseitige Meeresmotive. Leuchttürme, Felsenküste aber eben auch solche beeindruckenden Wolkenstimmungen.
Was hatten wir für ein Glück mit dem Licht an diesem Strand zwischen dem Pointe du Raz und dem Pointe du Van. Es war richig trüb, als wir ankamen. Die Wellen rollten gleichmäßig, aber das Licht der Sonne fehlte. Ich bin sowieso immer draußen, wenn wir unterwegs sind. Also lief ich auch hier mit Kamera und Stativ hinüber zum Strand und machte einige Lanzeitaufnahmen. So war ich genau in der richtigen Position, als die Sonne rauskam und den Phare de la Vieille in goldenes Licht tauchte.
Trafalgar, Andalusien, Spanien
Trafalgar, Andalusien, Spanien
Dieses Foto ist zum Titelfoto meines allerletzten „Sehnsucht nach dem Meer“ Kalender gekürt geworden. Das ist der erste Strand, an den man vom Campingplatz aus kommt. Mühsam war der Weg trotzdem. Die Strecke durch den sehr feinen weichen Sand ist anstrengend zu laufen. Oft blieben wir bis spät abends am Strand, dass auf den Rückweg die Hintertür des Campingplatzes bereits verschlossen war. Da mussten wir unsere müden Knochen noch den langen Weg zum Haupteingang schleppen. Was macht man nicht alles für ein Titelfoto!
Sonnenuntergang beim Flügger Leuchtturm, Fehmarn, Deutschland
Sonnenuntergang beim Flügge Leuchtturm, Fehmarn, Deutschland
Wir waren eigentlich auf dem Weg nach Polen als unser Wohnmobil muckte. Ein Hinterrad lief dauernd heiß. Die Werkstatt in Rostock fand die Ursache nicht. Also blieben wir in Deutschland. Die Ostseeinsel Fehmarn ist immer eine Reise wert. Wir wanderten abends zum Leuchtturm immer mit Blick auf das klare Wasser des Meeres und passten die besten Stimmungen ab.
Schon immer wollten wir einmal nach Portugal und Spanien fahren. Aber jedes Mal blieben wir in der Bretagne hängen. Doch im Jahr 2017 war es endlich soweit. Wir ließen uns nicht beirren. Wir steuerten unser Mobil möglichst „Bretagne-fern“ Richtung Süden. Der Strand auf dem Bild liegt in Süd-Portugal, nahe der Grenze zu Spanien. Direkt nach unserer Ankunft auf dem Stellplatz öffnete der Himmel mit Blitz und Donner seine Schleusen, und ich wurde mehrere Male patschnass. Das machte mir überhaupt nichts aus. Ich war so was von glücklich – was für Wolkenstimmungen. Dummerweise hatte ich beim Wechsel der nassen Klamotten auch den Ersatz-Akku für die Kamera im Wohnmobil liegen lassen. Mit dem allerletzten Fünkchen Strom des Akkus schoss ich diese Fotos. Der fast vier Kilometer lange Strand führt zu einer traumhaften Lagune, an der die Muscheln nur so darauf warteten, von mir aufgesammelt zu werden. Mit unserer Wohnmobilnachbarin zog ich später noch Mal los, und wir sammelten als Dank für die tollen Motive mehrere Säcke Müll.
Der September ist die ideale Zeit, um mit dem Wohnmobil eine Reise zum Nordlicht zu unternehmen. Es ist noch nicht allzu kalt, die Straßen sind noch eis- und schneefrei. Wir waren mit der ganzen Familie unterwegs und beobachteten die Nordlichter manchmal sogar im T-Shirt. In Hov lag das Wasser des Meeres sehr ruhig vor uns und eignete sich so ideal für diese Spiegelung.
Im Februar zur Isle of Skye? Ja, im Nachhinein war das eine sehr gute Idee. Einziger Nachteil – die Tage sind zu der Jahreszeit sehr kurz, die Nächte dafür sehr lang. Wir waren diesmal mit dem VW Bus unterwegs und hatten Ferienwohnungen auf mehreren schottischen Inseln gemietet. So kamen wir an Strände, die für uns mit dem Wohnmobil nicht erreichbar gewesen wären.
An diesem portugisischen Strand an der Westküste gibt es für Surfer ideale rollende Wellen. Leider aber nicht an diesem Tag, als wir ihn besuchten. Da lungerten viele Surfanfänger am Strand und wagten sich vorsichtig ins Wasser. Die knallig bunten Farben von Strand, Wasser und Himmel waren dankbare Motive. Wir standen mit den Füßen im warmen Wasser und fotografierten.
Blick über den Strand Pen Hat am Pointe de Toulinguet, Crozon, Bretagne
Blick über den Strand Pen Hat am Pointe de Toulinguet, Crozon, Bretagne
Schon vor Sonnenaufgang loslaufen um die Ruhe auf dem jungfäulichen Strand zu genießen ist immer wieder eine Freude. Wir waren frühmorgens auf dem Weg zum Leuchtturm Toulinguet und freuten uns über die frische grüne Farbe des Strandgrases. In der Ferne siehst du die Felsen des Pointe de Pen Hirs. Nicht weit entfernt im kleinen Hafenstädtchen Camaret-sur-Mer werden sich bald die Touristen tummeln, Segler aus ihren Kabinen kriechen und die Restaurants öffnen. Auf dem Wohnmobil-Stellplatz auf der Höhe hinter dem Ort findet man Ruhe und ist zu Fuß schnell unten an diesem Strand.
Ja, da ist der Pointe de Pen Hir, welches du auf dem vorherigen Fotos in der Ferne gesehen hast. Dieses Felsenkap ist so schroff und steil, dass sich hier Bergsteiger auf Klettertouren in den Alpen vorbereiten. Hochalpine Kletterei und Meeresbrise. Wo hat man das schon beieinander? Wer nur für die Aussicht hierher kommt, wird auch reich belohnt. Der Blick reicht weit über das Meer zu den anderen Kaps der Halbinsel Crozon und sogar bis zum Pointe du Raz in der Ferne. Auf dem Weg zurück zum Städtchen Camaret-sur-Mer kommen wir auch an den Steinreihen von Lagat-Jar vorbei, wo noch über 70 von den ehemals 400 Menhiren in drei Reihen stehen.
Noch ein deutscher Strand, wieder auf einer Insel. In Wenningstedt übernachteten wir ausnahmsweise einmal in einem Hotel. Wir hatten unseren Dackel dabei und wollten die Sylter Hundstage besuchen. Abends mussten wir natürlich den Sonnenuntergang am Strand fotografieren. Dieses Glück hatten wir auf dieser Reise nicht oft, weil das Wetter im März noch unbeständigt und oft regnerisch war. Dafür hatten wir das große Glück, Nordlicht am Ellenbogen fotografieren zu können. Ein Sylter Leuchtturm ziert dieses Jahr das Cover meines allerletzten Leuchtturm Kalenders von Delius Klasing.
Welches der Kalender Fotos gefällt dir am besten? Hast du schon einmal einen meiner Kalender gekauft? Über welches Thema würdest du dir von uns einen Kalender wünschen?
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2020/09/SNDM2021.jpg10071196Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2020-09-18 21:28:182023-03-15 17:03:11Kalender: Sehnsucht nach dem Meer 2021
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2020/08/LeFour-2.jpg275400Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2020-08-27 13:55:402024-02-08 15:22:43Phare le Four – Leuchtturm mit Wellen und Regenbogen