Oft wird behauptet, dass nur Kleinkinder eine Sprache wie von selbst lernen können, nur durch Zuhören und eigene Sprechversuche, aber Erwachsene kriegen das nicht mehr so leicht hin. Doch wie so oft, wenn ich einen Satz mit „Oft wird behauptet“ beginne, folgt eine in meinen Augen unsinnige Aussage. Ich finde, dass jeder eine Sprache auf die gleiche Art und Weise lernen kann, mit der er auch sein muttersprachliches Deutsch gelernt hat.
Klar, Kleinkinder tun sich dabei vielleicht etwas leichter, sie sind aufnahmefähiger – oder sind sie es wirklich? Immerhin dauert es auch bei Kleinkindern ein paar Jahre, bis sie eine Sprache fließend beherrschen und mit den Feinheiten der Grammatik umgehen können.
Ich selbst habe bei meinen Englischkenntnissen die Grundlagen auf altmodische Art in der Schule gelernt, doch um wirklich gut darin zu werden, mussten die Lehrbücher ins Altpapier wandern und richtige Lektüre musste her.
Reisen bildet, sagte schon der alte Goethe
Leider ist das mit dem Reisen zur Zeit aus aktuellem Anlass etwas schwierig bis unmöglich. Aber es kommen ja bestimmt wieder einemal bessere Zeiten.
Als ich die Schule zum ersten mal für längere Zeit verließ, fuhren wir ein halbes Jahr lang mit dem Wohnmobil durch Europa. Während dieser Zeit sprach, las, und schrieb ich sehr viel in Englisch – ich nutzte die Sprache aktiv. Ich war dabei noch nicht sonderlich gut, am Anfang fehlten mir viele Wörter und grammatikalisch war noch einiges ruckelig. Nach ein paar Monaten war ich aber schon sicherer unterwegs, und als ich in die Schule zurückkehrte dümpelten meine Noten nicht mehr um die Vier herum, sondern ich schrieb nur noch Einsen.

Ich arbeitete zusammen mit Leuten aus den verschiedensten Ländern. Gesprochen wird natürlich Englisch
Jetzt wirst du dir wahrscheinlich denken „Schön für dich, Esra. Du kannst ja auch überall herum reisen. Aber ich sitze zuhause und kann nicht einfach so einmal nach England fahren“. Und ja, das Reisen hat mir sicherlich geholfen. Doch die vielen Gespräche mit Engländern und Schotten allein waren es nicht, die meine Englischkenntnisse verfeinerten. Ich lernte auch sehr, sehr viel zuhause. Sobald ich genug von der Sprache verstand, begann ich, echte Bücher zu lesen, nicht die stark vereinfachten Schullektüren. Außerdem schauten wir viele Filme und Serien in Englisch, da diese in der Originalsprache viel authentischer wirken. Mit dem Nachteil, dass wir seitdem synchronisierte Fassungen schrecklich finden.Es ist einfach Tatsache: Wenn man ausreichend viel von einer Sprache „beschallt“ wird, dann verbessern sich die Sprachkenntnisse. Es ist wirklich so einfach. Das menschliche Gehirn hat wahrscheinlich die Fähigkeit, das Gehörte nach genügende Input in logische Zusammenhänge zu bringen. Man hört die richtige Verwendung der Grammatik immer und immer wieder, und nach einer Weile hört man seine eigenen Fehler, da sie falsch klingen. In Filmen hört man die gesprochene Sprache und bekommt eine Gefühl für den „Fluss.“ Und wenn man ein unbekanntes Wort ein paar Mal gehört hat, dann erschließt sich die Bedeutung in den allermeisten Fällen aus dem Zusammenhang. Wenn nicht gibt es als Rettungsanker immer noch das Wörterbuch.
Im Internet unterwegs und Filme schauen
Klar ist die eigene Anwendung auch wichtig. Ja, wenn du deine Aussprache verbessern willst, dann solltest du unbedingt ins Ausland fahren. Doch wenn du nur das Internet benutzen kannst, bist du immerhin in der Lage, das Schriftliche nach Belieben üben. Ich habe hin und wieder in Internetforen über meine Interessen (Modellbau, Radfahren, Musik, etc) geschrieben. Das war auch nichts anderes als die etlichen kleinen Texte, die man im Englischunterricht der Oberstufe schreibt. Die Englischlehrerin an der Schule, wo ich meine externen Abiprüfungen ablegte, sagte mir, mein Schreibstil sei absolut erstklassig. Ich bekam eine glatte Eins dafür.
Meine Geschwister haben die Sprache auf die gleiche Art und Weise gelernt. Meine Schwester hatte gar keinen nennenswerten Englischunterricht in der Schule, sie lernte die gesamte Sprache ohne Lehrereinmischung. Es fing einfach damit an, dass wir viele Filme und Serien schauten, wie ich schon erwähnte. Am Anfang hielten wir die Filme noch oft an, um ihr zu erklären, was gerade gesprochen wurde. Doch in erstaunlich kurzer Zeit brauchte sie diese Hilfestellungen überhaupt nicht mehr.
Am Besten, du beginnst mit Filmen, die du schon kennst. Auf diese Weise gibt es keine Verständnisprobleme, denn du weisst ja, was in den einzelnen Szenen gesagt wird. Doch passe mit deutschen Untertiteln auf. Scheinbar ist es damit einfacher, das Gesprochene zu verstehen, doch es lenkt total vom Englischen ab. Es ist sehr schwer, gleichzeitig Deutsch zu lesen und Englisch zu lernen. Untertitel müssen in Englisch sein, sonst bringt das nicht viel.
Lesen ist richtig geil!
Was Bücher angeht, fange vielleicht nicht gleich mit Shakespeare oder „War and Peace“ an. Je nachdem wie sicher du in der Sprache bist, eignet sich eher ein Jugendroman, ein ganz normaler Roman, oder ein Buch, das du schon kennst und interessant findest. Wenn du welche in die Finger kriegen kannst, Magazine sind auch gut. Meine Eltern haben meterweise National Geographic-Hefte in Englisch in den Regalen. Das war eine riesige Menge an spannendem Lesestoff, plus die faszinierenden Bilder in den Artikeln.
Du wirst wahrscheinlich anfangs sehr oft innehalten müssen, weil du ein Wort oder eine Redensart noch nicht kennst. Wenn du es dir aus dem Zusammenhang erschließen kannst, prima. Wenn es sich nur um ein Adjektiv handelt, mit dem ein Gebüsch oder ein Teegeschirr beschrieben wird, ist es wohl nicht so wichtig. Wenn es ein Schlüsselwort in der Handlung ist, solltest du vielleicht das Wörterbuch aus dem Regal holen (und es danach neben dir liegen lassen). Du kannst dir auch die unbekannten Wörter notieren, wenn die dann die schwierigen Textpassagen noch einmal liest, wirst du staunen, wie gut du das beim zweiten Lesen verstehen kannst.
Inzwischen hat die Technik meine Ratschläge schon wieder überholt. Mit Ebooks hast du das Wörterbuch gleich mit eingebaut. Du kannst zwischen Wörterbüchern wählen. Die einen übersetzen das gefrage Wort ins Deutsche, die anderen erklären es in der Originalsprache. Ich persönlich finde die zweite Variante besser.
Also, wenn du einen Abschluss mit guten Noten in Englisch haben willst, aber Vokalhefte hasst wie die Pest, dann schau doch das nächste Mal deinen Lieblingsfilm auf Englisch. Kauf dir mal ein Buch in Englisch. Es ist in der Regel um einiges billiger im Original als in der deutschen Übesetzung. Nutze die englische Wikipedia als Nachschlagewerk, sie ist außerdem viel ausführlicher als die deutsche Ausgabe. Die ersten paar Mal wird dein Verständnis noch etwas eingeschränkt sein, aber irgendwann merkst du den Unterschied vielleicht gar nicht mehr.
Hier sind ein paar Bücher, die mir sehr gefallen haben:
Adventures of Huckleberry Finn von Mark Twain (Abenteuerroman. Ein kleiner Junge und sein Freund, ein geflohener Sklaven, hauen zusammen ab und befahren den Mississippi mit einem Floss. Teilweise schwer verständlicher Südstaatendialekt.)The Hunger Games Trilogy von Suzanne Collins (Jugendbuchreihe. Sci-Fi/Abenteuer über eine dystopische Zukunft, wo Kinder aus der unteren Gesellschaftsklasse in Gladiatorenkämpfen für die Reichen antreten müssen. Ohne unverständliche Sprache geschrieben.)The Importance of Being Earnest von Oscar Wilde (Theaterstück, relativ kurz. Lustige Verwechslungskomödie. Ein Gentleman gibt sich als ein anderer aus, um unerkannt Spaß zu haben, und ein Mädchen verliebt sich in sein alter Ego.)Replay von Ken Grimwood (Sci-Fi Roman. Ein Mann stirbt, findet sich jedoch in seinem 20-jährigen Körper in der Vergangenheit wieder und kann sein Leben nochmal leben. Er stirbt erneuert und ist wieder 20 Jahre alt. Und wieder, und wieder… nicht zu kompliziert geschrieben)
Longitude von Dava Sobel (Unterhaltsames Sachbuch über die Erfindung der tragbaren Uhr, die für die Navigation unerlässlich ist. Erstklassig geschrieben und sehr zu empfehlen)
The Name of the Wind: The Kingkiller Chronicle 1 von Patrick Rothfuss (Fantasy. Ein Märchen für Erwachsene. Handelt vom Leben eines hochintelligenten, vielseitig begabten Zigeuners, der die Magie für sich entdeckt. Absolut genialer Schreibstil, aber ziemlich dicker Schinken)
The Girl with the Dragon Tattoo (Thriller. Ein Journalist und eine hochintelligente Hackerin decken zusammen schreckliche Verbrechen auf. So spannend, dass man die knapp tausend Seiten in wenigen Tagen lesen kann. Wobei das Original in Schwedisch ist, nicht in Englisch)
The Road von Cormac McCarthy (Endzeit-Roman. Ein Mann und sein kleiner Sohn sind einige der letzten Überlebenden der atomaren Apokalypse. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit versuchen sie, zu überlegen. Relativ einfach geschrieben, doch Vorsicht: es ist harte Kost – sehr traurig)
Schreibt gerne eure eigenen Buchempfehlungen in die Kommentare.
Aktuell gibt es ein kostenloses eBook zum Thema Lernen und externe Abschlüsse im Bonusbereich!!!

kostenloses eBook: Langzeitreisen und externes Abitur
Hol Dir unsere eBooks und abonniere unseren Newsletter.
Wie du als Autodidakt deine Zeit einteilst
Wie du als Autodidakt deine Zeit einteilst – Vom Leben lernen
Als Freilerner bzw. Autodidakt wirst du deine Zeit anders einteilen als in der Schule. Wenn man sich etwas selbstständig beibringt, kann man seine Zeit viel effizienter nutzen, da man sie an seine individuellen Bedürfnisse anpassen kann.
Auf meinem Lehrplan standen zum Beispiel unter anderem Mathe und Englisch. In Mathe hinkte ich hinterher wie ein arthritischer, alter Hund hinter einem Postauto, aber in Englisch musste ich im Grunde nur die Pflichtlektüre lesen, Sprachkenntnisse hatte ich bereits mehr als genug. In der Schule hätte ich nun in beiden Fächern jeweils vier Wochenstunden gehabt – in Mathe wahrscheinlich nicht genug um meine Defizite aufzuholen, aber gleichzeitig in Englisch vergeudete Zeit, denn ich wusste es ja schon.
Stundenplan eines Freilerners
Wie teilst du die Zeit am besten auf?
Als selbstbestimmter Lerner konnte ich Englisch „vernachlässigen“ und mich stattdessen umso mehr mit Mathematik befassen, denn dort hatte ich es sehr viel nötiger. Am Ende hatte ich in beiden Fächern eine glatte Eins. Um es anschaulicher zu machen: Ich habe Buch geführt und immer die Stunden aufgeschrieben, die ich vor meinen Büchern saß – in Mathe investierte ich knapp 250 Stunden, während Englisch mit 20 Stunden kaum auf meinem Stundenplan vertreten war.
So war es mit allen Fächern: ich konnte bei jedem Fach so viel Zeit investieren, wie ich es für nötig hielt. Auch in Physik steckte ich um ein Vielfaches mehr Zeit, als ich es bei Erdkunde tat, weil ich es dort einfach nötiger hatte.
45-minütige Lerneinheiten oder lieber ganze Tage mit nur einem Fach?
Die Zeit ist auch effizienter genutzt, wenn man für ein Fach intensiv lernt. Statt alles gleichzeitig zu machen aber von allem nur ein bisschen, wie es in der Schule ist, habe ich immer einzelne Sachen intensiv bearbeitet. Fünf Stunden Mathematik auf einmal können einen weiter bringen als zwei Wochen Unterricht. Eine Schulstunde ist nicht zu 100% effizient – es wird gelegentlich durcheinandergeredet, Blätter werden ausgeteilt, der Lehrer muss Organisatorisches besprechen, oder die Stunde fällt sogar ganz aus, weil es schneit, zu heiß ist oder der Lehrer auf eine Konferenz muss.
Ich habe den Stoff von drei Jahren Schule in etwa neun Monaten gelernt, doch ich sehe mich nicht als übermäßig intelligent. Die Zeitersparnis verdanke ich einerseits dem Umstand, dass ich unterwegs vieles bereits gelernt hatte, und andererseits meine Zeit sinnvoller einsetzten konnte. Im Schnitt arbeitete ich an einem Tag an zwei, manchmal auch drei Fächern, selten mehr. Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Schüler das Schulfremdenabitur in ähnlich kurzer Zeit erlernen könnten, vorausgesetzt sie legen sich ins Zeug und arbeiten zielstrebig. Wer nicht auf Reisen geht muss eventuell etwas mehr Zeit einplanen um auch noch Englisch zu lernen, doch drei Jahre wird kaum einer benötigen.
Wie sah der typische Stundenplan aus?
Einen festen Stundenplan hatte ich nicht. Ich hatte mir lediglich selbst die Vorgabe auferlegt, an sechs Tagen in der Woche jeweils fünf Stunden zu lernen. Was genau ich an einem bestimmten Tag lernte wurde spontan entschieden und dann dokumentiert. Ich hatte mir einige leere Tabellen ausgedruckt, um jeden Tag meine fünf Stunden einzutragen – für mich war das ein effektiver Weg um sicherzustellen, dass ich mich auch daran hielt.
Ich arbeitete stets an der „größten Baustelle“. Ich hatte von allen Fächern die Lehrpläne und somit auch einen guten Überblick darüber, was ich schon wusste und was noch fehlte. In dem Fach, in dem am meisten fehlte, wurde auch am meisten gelernt – solange, bis ein anderes Fach weiter hinten lag. Auf diese Weise versuchte ich, in allen Fächern auf einem relativ hohen Niveau zu sein, satt mich auf einige wenige zu spezialisieren und andere zu vernachlässigen.
Wieveil Zeit investierte ich jeweils pro Fach?
Dank meiner Dokumentationen kann ich mehr oder weniger nachvollziehen, wie viel Zeit ich mit den einzelnen Fächern verbrachte. Leider gab es einige Wochen, in denen ich nichts aufschrieb, also sind alle Angaben lediglich gute Schätzungen:
Wie lange man sich mit welchem Fach beschäftigt wird sicherlich von Schüler zu Schüler stark unterschiedlich sein. Jemand, der in Mathematik etwas geschickter ist als ich (oder es sich nicht in den Kopf gesetzt hat, eine Eins zu schreiben) wird mit weit weniger als 250 Stunden auskommen. In Englisch müssen andere allerdings wohl mehr pauken, wenn sie nicht mehrere Monate in englischsprachigen Ländern verbringen können.
In der Schule werden alle Fächer einheitlich behandelt, was dazu führt, dass sich die eine Hälfte der Schüler langweilt und die andere nicht hinterherkommt.
Englisch aus dem Schulbuch pauken – Es geht auch leichter
Du liest hier Texte, die Esra nach dem externen Abitur von ein paar Jahren verfasst hat. Die Reisepassagen lesen sich in der Corona Krise wie aus einer anderen Zeit. Wir hoffen trotzdem, dass die Überlegungen zum Lernen ohne Schule hilfreich sind.
Falls du Fragen zum Thema hast, kontaktiere uns. Egal, ob du Schüler, Lehrer oder ein Elternteil bist.
Die meisten von euch sprechen wahrscheinlich zwei bis drei Sprachen – Deutsch, Englisch, und vielleicht noch Französisch. Die eine Sprache hast du ganz von selbst gelernt, ohne Vokabelhefte und Grammatikbücher, bei den anderen war es nicht so einfach. Trotzdem sprichst du die erste fließend, bei den anderen hapert es noch ein bisschen.
Oft wird behauptet, dass nur Kleinkinder eine Sprache wie von selbst lernen können, nur durch Zuhören und eigene Sprechversuche, aber Erwachsene kriegen das nicht mehr so leicht hin. Doch wie so oft, wenn ich einen Satz mit „Oft wird behauptet“ beginne, folgt eine in meinen Augen unsinnige Aussage. Ich finde, dass jeder eine Sprache auf die gleiche Art und Weise lernen kann, mit der er auch sein muttersprachliches Deutsch gelernt hat.
Klar, Kleinkinder tun sich dabei vielleicht etwas leichter, sie sind aufnahmefähiger – oder sind sie es wirklich? Immerhin dauert es auch bei Kleinkindern ein paar Jahre, bis sie eine Sprache fließend beherrschen und mit den Feinheiten der Grammatik umgehen können.
Ich selbst habe bei meinen Englischkenntnissen die Grundlagen auf altmodische Art in der Schule gelernt, doch um wirklich gut darin zu werden, mussten die Lehrbücher ins Altpapier wandern und richtige Lektüre musste her.
Reisen bildet, sagte schon der alte Goethe
Leider ist das mit dem Reisen zur Zeit aus aktuellem Anlass etwas schwierig bis unmöglich. Aber es kommen ja bestimmt wieder einemal bessere Zeiten.
Als ich die Schule zum ersten mal für längere Zeit verließ, fuhren wir ein halbes Jahr lang mit dem Wohnmobil durch Europa. Während dieser Zeit sprach, las, und schrieb ich sehr viel in Englisch – ich nutzte die Sprache aktiv. Ich war dabei noch nicht sonderlich gut, am Anfang fehlten mir viele Wörter und grammatikalisch war noch einiges ruckelig. Nach ein paar Monaten war ich aber schon sicherer unterwegs, und als ich in die Schule zurückkehrte dümpelten meine Noten nicht mehr um die Vier herum, sondern ich schrieb nur noch Einsen.
Ich arbeitete zusammen mit Leuten aus den verschiedensten Ländern. Gesprochen wird natürlich Englisch
Jetzt wirst du dir wahrscheinlich denken „Schön für dich, Esra. Du kannst ja auch überall herum reisen. Aber ich sitze zuhause und kann nicht einfach so einmal nach England fahren“. Und ja, das Reisen hat mir sicherlich geholfen. Doch die vielen Gespräche mit Engländern und Schotten allein waren es nicht, die meine Englischkenntnisse verfeinerten. Ich lernte auch sehr, sehr viel zuhause. Sobald ich genug von der Sprache verstand, begann ich, echte Bücher zu lesen, nicht die stark vereinfachten Schullektüren. Außerdem schauten wir viele Filme und Serien in Englisch, da diese in der Originalsprache viel authentischer wirken. Mit dem Nachteil, dass wir seitdem synchronisierte Fassungen schrecklich finden.Es ist einfach Tatsache: Wenn man ausreichend viel von einer Sprache „beschallt“ wird, dann verbessern sich die Sprachkenntnisse. Es ist wirklich so einfach. Das menschliche Gehirn hat wahrscheinlich die Fähigkeit, das Gehörte nach genügende Input in logische Zusammenhänge zu bringen. Man hört die richtige Verwendung der Grammatik immer und immer wieder, und nach einer Weile hört man seine eigenen Fehler, da sie falsch klingen. In Filmen hört man die gesprochene Sprache und bekommt eine Gefühl für den „Fluss.“ Und wenn man ein unbekanntes Wort ein paar Mal gehört hat, dann erschließt sich die Bedeutung in den allermeisten Fällen aus dem Zusammenhang. Wenn nicht gibt es als Rettungsanker immer noch das Wörterbuch.
Im Internet unterwegs und Filme schauen
Klar ist die eigene Anwendung auch wichtig. Ja, wenn du deine Aussprache verbessern willst, dann solltest du unbedingt ins Ausland fahren. Doch wenn du nur das Internet benutzen kannst, bist du immerhin in der Lage, das Schriftliche nach Belieben üben. Ich habe hin und wieder in Internetforen über meine Interessen (Modellbau, Radfahren, Musik, etc) geschrieben. Das war auch nichts anderes als die etlichen kleinen Texte, die man im Englischunterricht der Oberstufe schreibt. Die Englischlehrerin an der Schule, wo ich meine externen Abiprüfungen ablegte, sagte mir, mein Schreibstil sei absolut erstklassig. Ich bekam eine glatte Eins dafür.
Meine Geschwister haben die Sprache auf die gleiche Art und Weise gelernt. Meine Schwester hatte gar keinen nennenswerten Englischunterricht in der Schule, sie lernte die gesamte Sprache ohne Lehrereinmischung. Es fing einfach damit an, dass wir viele Filme und Serien schauten, wie ich schon erwähnte. Am Anfang hielten wir die Filme noch oft an, um ihr zu erklären, was gerade gesprochen wurde. Doch in erstaunlich kurzer Zeit brauchte sie diese Hilfestellungen überhaupt nicht mehr.
Am Besten, du beginnst mit Filmen, die du schon kennst. Auf diese Weise gibt es keine Verständnisprobleme, denn du weisst ja, was in den einzelnen Szenen gesagt wird. Doch passe mit deutschen Untertiteln auf. Scheinbar ist es damit einfacher, das Gesprochene zu verstehen, doch es lenkt total vom Englischen ab. Es ist sehr schwer, gleichzeitig Deutsch zu lesen und Englisch zu lernen. Untertitel müssen in Englisch sein, sonst bringt das nicht viel.
Lesen ist richtig geil!
Was Bücher angeht, fange vielleicht nicht gleich mit Shakespeare oder „War and Peace“ an. Je nachdem wie sicher du in der Sprache bist, eignet sich eher ein Jugendroman, ein ganz normaler Roman, oder ein Buch, das du schon kennst und interessant findest. Wenn du welche in die Finger kriegen kannst, Magazine sind auch gut. Meine Eltern haben meterweise National Geographic-Hefte in Englisch in den Regalen. Das war eine riesige Menge an spannendem Lesestoff, plus die faszinierenden Bilder in den Artikeln.
Du wirst wahrscheinlich anfangs sehr oft innehalten müssen, weil du ein Wort oder eine Redensart noch nicht kennst. Wenn du es dir aus dem Zusammenhang erschließen kannst, prima. Wenn es sich nur um ein Adjektiv handelt, mit dem ein Gebüsch oder ein Teegeschirr beschrieben wird, ist es wohl nicht so wichtig. Wenn es ein Schlüsselwort in der Handlung ist, solltest du vielleicht das Wörterbuch aus dem Regal holen (und es danach neben dir liegen lassen). Du kannst dir auch die unbekannten Wörter notieren, wenn die dann die schwierigen Textpassagen noch einmal liest, wirst du staunen, wie gut du das beim zweiten Lesen verstehen kannst.
Inzwischen hat die Technik meine Ratschläge schon wieder überholt. Mit Ebooks hast du das Wörterbuch gleich mit eingebaut. Du kannst zwischen Wörterbüchern wählen. Die einen übersetzen das gefrage Wort ins Deutsche, die anderen erklären es in der Originalsprache. Ich persönlich finde die zweite Variante besser.
Also, wenn du einen Abschluss mit guten Noten in Englisch haben willst, aber Vokalhefte hasst wie die Pest, dann schau doch das nächste Mal deinen Lieblingsfilm auf Englisch. Kauf dir mal ein Buch in Englisch. Es ist in der Regel um einiges billiger im Original als in der deutschen Übesetzung. Nutze die englische Wikipedia als Nachschlagewerk, sie ist außerdem viel ausführlicher als die deutsche Ausgabe. Die ersten paar Mal wird dein Verständnis noch etwas eingeschränkt sein, aber irgendwann merkst du den Unterschied vielleicht gar nicht mehr.
Hier sind ein paar Bücher, die mir sehr gefallen haben:
Adventures of Huckleberry Finn von Mark Twain (Abenteuerroman. Ein kleiner Junge und sein Freund, ein geflohener Sklaven, hauen zusammen ab und befahren den Mississippi mit einem Floss. Teilweise schwer verständlicher Südstaatendialekt.)The Hunger Games Trilogy von Suzanne Collins (Jugendbuchreihe. Sci-Fi/Abenteuer über eine dystopische Zukunft, wo Kinder aus der unteren Gesellschaftsklasse in Gladiatorenkämpfen für die Reichen antreten müssen. Ohne unverständliche Sprache geschrieben.)The Importance of Being Earnest von Oscar Wilde (Theaterstück, relativ kurz. Lustige Verwechslungskomödie. Ein Gentleman gibt sich als ein anderer aus, um unerkannt Spaß zu haben, und ein Mädchen verliebt sich in sein alter Ego.)Replay von Ken Grimwood (Sci-Fi Roman. Ein Mann stirbt, findet sich jedoch in seinem 20-jährigen Körper in der Vergangenheit wieder und kann sein Leben nochmal leben. Er stirbt erneuert und ist wieder 20 Jahre alt. Und wieder, und wieder… nicht zu kompliziert geschrieben)
Longitude von Dava Sobel (Unterhaltsames Sachbuch über die Erfindung der tragbaren Uhr, die für die Navigation unerlässlich ist. Erstklassig geschrieben und sehr zu empfehlen)
The Name of the Wind: The Kingkiller Chronicle 1 von Patrick Rothfuss (Fantasy. Ein Märchen für Erwachsene. Handelt vom Leben eines hochintelligenten, vielseitig begabten Zigeuners, der die Magie für sich entdeckt. Absolut genialer Schreibstil, aber ziemlich dicker Schinken)
The Girl with the Dragon Tattoo (Thriller. Ein Journalist und eine hochintelligente Hackerin decken zusammen schreckliche Verbrechen auf. So spannend, dass man die knapp tausend Seiten in wenigen Tagen lesen kann. Wobei das Original in Schwedisch ist, nicht in Englisch)
The Road von Cormac McCarthy (Endzeit-Roman. Ein Mann und sein kleiner Sohn sind einige der letzten Überlebenden der atomaren Apokalypse. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit versuchen sie, zu überlegen. Relativ einfach geschrieben, doch Vorsicht: es ist harte Kost – sehr traurig)
Schreibt gerne eure eigenen Buchempfehlungen in die Kommentare.
Aktuell gibt es ein kostenloses eBook zum Thema Lernen und externe Abschlüsse im Bonusbereich!!!
kostenloses eBook: Langzeitreisen und externes Abitur
Hol Dir unsere eBooks und abonniere unseren Newsletter.
Hilfe, Mathe! Wie du dir das berüchtigte Fach selbst beibringst.
Hilfe, Mathe! Wie du dir das berüchtigte Fach selbst beibringst. – Vom Leben lernen
Ich erzähle immer gerne von all den Dingen, die man auf Reisen wie von selbst lernt – Englisch, Landeskunde, Fotografie…
Leider gehört Mathematik nicht dazu. Genauso wie Physik, Chemie und Latein hat Mathe die unangenehme Angewohnheit, dass man es eigentlich nur aus trockenen Büchern lernen kann. Klar, Brüche und Prozentrechnen kann man noch „spielerisch“ beim Kuchenbacken und Basteln lernen, aber der Stoff der Oberstufe hat nun wirklich gar keine Anwendung im wirklichen Leben mehr.
Hilfe, das ist alles Chinesisch!
Wenn man sich vornimmt, den Mathestoff als externer Schüler selbstständig zu pauken, wird man erst einmal beim Blick in das viel zu dicke Lehrbuch ein mulmiges Gefühl im Magen kriegen. Es ist nicht so, dass man die Antworten nicht weiß – die Frage ist eher: was zur Hölle sind das für Zeichen, Linien und Ausdrücke?? Der Berg an Stoff scheint unbezwingbar, man möchte am liebsten einfach das Buch wieder ins Regal stellen und es vergessen.
Ich hatte das Mathelernen ewig vor mir hergeschoben. Ich wusste gar nicht wo ich anfangen sollte, deswegen ließ ich es lieber erst mal ganz bleiben. Irgendwann war die Zeit aber gekommen. Die Prüfungen waren nicht einmal mehr ein Jahr entfernt und ich musste nicht nur den kompletten Stoff von drei Schuljahren erlernen, ich hatte auch den Stoff der vorherigen Schuljahre wieder zur Hälfte vergessen.
Zuerst mal eine Grube ausheben und ein ordentliches Fundament bauen!
Ich krempelte also die Ärmel hoch und machte mich ran an die Arbeit. Mathe war das erste und für lange Zeit auch das einzige Fach, in dem ich mich konkret auf die Prüfungen vorbereitete, denn dort fehlte noch alles.
Zuerst musste ich die Grundlagen wieder auffrischen – Gleichungen lösen, einfache Funktionen aufstellen, Trigonometrie – denn ohne ein festes Fundament lässt sich nichts nachhaltiges aufbauen. Ich bin der Meinung, dass vor allem bei Mathe ein gutes Verständnis aller Themen wichtig ist, denn vieles baut ja aufeinander auf. Es ist wie beim Hausbau: da muss auch alles stabil sein. Man kann nicht die ersten zehn Stockwerke irgendwie zusammenstoppeln, mit schiefen Wänden und wackeligen Stützbalken, und dann erwarten, dass man auf die Weise bis ganz nach oben kommt. Jedes Thema muss sitzen, alle Lücken müssen gestopft werden. Das macht alle zukünftigen Mathelektionen um ein vielfaches einfacher, denn man muss nicht immer noch tausende Sachen auffrischen.
Lehrvideos als Schlüssel zum Erfolg
In den ersten Monaten nutzte ich ausschließlich die Khan-Academy zum Lernen. Das ist eine amerikanische Seite mit einem unermesslichen Fundus an Lehrvideos zu naturwissenschaftlichen Fächern, vor allem Mathe. Salman Khan, der „Lehrer“, der fast alle Videos macht, versteht sein Handwerk wie kaum ein anderer. Alles ist erstklassig erklärt, und zum ersten mal in meinem Leben verstand ich Mathematik wirklich, denn ich konnte mich so lange damit befassen, bis ich es beherrschte. Das ist der Vorteil daran, den eigenen Lehrplan zu bestimmen. Ich schaute die selben Videos auch gerne fünf mal an und machte etliche Übungen, das nächste Thema kam erst, wenn das letzte abgeschlossen war. Die Khan-Academy kann ich nur empfehlen, allerdings ist sie auf Englisch. Wenn man aber halbwegs sicher in der Sprache unterwegs ist, rate ich, es zu versuchen – die mathematischen Fachbegriffe hat man schnell gelernt, und der kleine Aufwand ist es wert.
Auf der Khan-Academy ist alles erstklassig erklärt. Ohne diese Videos wäre mir das Lernen sehr schwer gefallen!
So intensiv wie der Duft eines französischen Käses
Ich verbrachte teilweise sehr viel Zeit mit Mathe. Drei bis fünf Stunden pro Tag waren keine Seltenheit, sondern die Regel, und diese Intensität wirkte Wunder. In der Schule lernt man Mathe immer in einzelnen 45-minütigen Einheiten, und im Laufe der Woche kommen so gerade mal drei Stunden zusammen. Ich hatte Wochen, da lernte ich um die 25 Stunden Mathe – man muss kein Mathe-Genie sein, um da Fortschritte zu machen. Es kommt noch die Tatsache dazu, dass man auf diese Art nicht abgelenkt ist, und dadurch alles noch einmal weiter konzentriert wird.
Besonders wichtig finde ich es, viele Übungen zu machen. Um wirklich gut in etwas zu werden reicht es nicht aus, sich theoretisch einwandfrei damit auszukennen. Man muss es auch praktisch anwenden können. Je näher die Prüfungen kamen, desto mehr versuchte ich mich an alten Prüfungsaufgaben. Insgesamt simulierte ich über zehn komplette Matheklausuren, die vollen vier Stunden. Ich war dadurch so in der Routine, dass die eigentliche Klausur mir kein Kopfzerbrechen mehr bereitete. Ich hatte es ja schon so oft gemacht!
Was mache ich, wenn ich etwas nicht verstehe?
Diese Frage plagt wohl jeden angehenden Autodidakten, und selbstverständlich werden Situationen kommen, wo man etwas einfach nicht rafft. Ich habe ehrlich gesagt fast nie etwas beim ersten Anlauf wirklich verstanden, an manchen Themen musste ich mich wochenlang festbeißen, bis sie saßen. Doch das Gute an der Khan-Academy ist: man kann die Videos natürlich so oft anschauen, wie man möchte. In der Schule hat man sogar eher schlechtere Karten, wenn man etwas nicht versteht – irgendwann ist der Punk gekommen, an dem der Lehrer es nicht noch einmal erkärt und einfach mit dem nächsten Thema weitermacht.
Außerdem hilft es, wenn man bei ganz unverständlichen Themen mal ein anderes Buch sucht, um eine alternative Erklärung zu haben.
Vielleicht braucht man ein Händchen für Mathe, vielleicht nicht, doch ein Superhirn muss man auf jeden Fall nicht sein. In der Schule hatte ich immer Dreien und Vieren in Mathe, erst im Abi wurde ich wirklich gut. Ich hatte mir vorgenommen eine Eins zu schreiben und es durchgezogen. Am Ende hatte ich 14 Punkte in der Schriftlichen.
Üben, üben, üben! Das ist die goldene Regel, nur so bekommt man die wichtige Routine. Ich schrieb hunderte Seiten voll mit Matheaufgaben.
Mathe ist leicht – man braucht nur viel Zeit
Mathe ist zwar einerseits trocken und im echten Leben weitgehend irrelevant, vor allem wenn man sich weiter oben auf der Bildungsleiter befindet. Andererseits ist es aber relativ „einfach“ zu lernen, und es ist schon ein tolles Gefühl, eine aufwändige Aufgabe endlich lösen zu können.
Mathe ist „einfach“, weil es immer nur eine Lösung gibt, und einen relativ klar definierten Weg dorthin. Man muss zwar sehr viel Aufwand hineinstecken, um gut zu werden, doch man kann sein Lernen genau planen und sich selbst erstklassig kontrollieren, ganz im Gegensatz zu Fächern wie Deutsch, wo in der Prüfung ein kreatives Schaffen vom Schüler erwartet wird. Da gibt es dann etliche richtige Antworten, und man kann es zuhause bei weitem nicht so gut lernen, weil man sich selbst nicht korrigieren kann.
Ich will nicht sagen, dass man den Mathestoff in ein paar Wochenenden erlernen kann. In der Hinsicht ist es „schwer“. Aber mit etwas Zeit und Willenskraft kann es meiner Meinung nach jeder schaffen.
Meine Materialien
Ohne ein gutes Lehrbuch (oder eine Seite wie die Khan-Academy) wird man sich echt schwer tun.
Ich nutze neben den Videos diese drei Bücher:
Abitur-Training Mathematik / Analytische Geometrie: Bayern
Erfolg in Mathe Abi 2020 Pflichtteil und Wahlteil
Natürlich sind das die besten Bücher für ein Abi in Baden-Württemberg, dort habe ich es gemacht, denn sie haben da das Zentralabitur (darauf kann man sich viel besser selbstständig vorbereiten). In jedem Bundesland gibt es andere Regelungen und Lehrpläne, und somit auch andere Bücher.
Im moment gibt es ein kostenloses eBook zum Thema Lernen und externe Abschlüsse im Bonusbereich!!!
kostenloses eBook: Langzeitreisen und externes Abitur
Hol Dir unsere eBooks und abonniere unseren Newsletter.
9 Tipps fürs Lernen ohne Schule während der Corona Krise
Die Herangehensweise an das schulische Lernen ändert sich gerade von Grund auf. Wir geben als Freilerner ein paar Tipps, die dir die Angst vor dem selbstständigen Lernen daheim nehmen sollen. Schau, welcher Tipp dich anspricht, versuche verschiedene Sachen aus. Jeder hat einen ganz individuellen Weg, wie das Lernen am besten klappt. Jetzt ist die Zeit dazu da, das einmal auszuprobieren.
9 Tipps für das selbständige Lernen ohne Schule
Sieben Ratschläge an die Eltern:
Diskutiere offen mit deinen Kindern über verschiedene Lernmethoden, sprecht über Ziele, Zukunftsvorstellungen, Ängste und Vorlieben.
Empfehlungen für Lernmaterialien:
Denke immer daran, dass du jederzeit zwischen den Lernmethoden hin und her schwenken kannst. Das ist der gewaltige Vorteil wenn man mit dem Internet lernt. Passt dir der eine Lehrer nicht, suchst du dir einen anderen. Ist der Lehrer zu schnell kannst du ihn anhalten oder nochmal anhören. Versuch das einmal in der Schule! Außerdem ist es bei dir daheim sicher ruhiger als in der Schule und du kommst sicher doppelt so schnell im Lernpensum vorran. Da bleibt dann noch Zeit für deine Lieblingsserie – aber wenn möglich auf Englisch oder Französich, wie weiter oben schon erwähnt.
Die Khan Academy
https://de.khanacademy.org/
KhanAcademy: Denckt nicht wirklich den Deutsch-Lehrplan ab, weil es sich um eine amerikanische Website handelt. Aber sehr viele Themen werden extrem gründlich erforscht. Die Khan Academy ist super für detailliertes Lernen. So ziemlich alle Fächer werden abgedeckt – Geschichte leider nicht so sehr, da der Fokus mehr auf Amerikanischer Geschichte liegt. Die Khan Academy ist ideal, wenn man auch gleichzeitig Englisch lernen möchte. Es gibt mittlerweile eine deutsche Version.
https://www.youtube.com/user/beckuplearning
Mathe by Daniel Jung auf Youtube. Eine gigantische Ansammlung von Mathevideos, die sich wunderbar an den Lehrplan hält. Sowohl Realschul als auch Abitur. Die Videos gehen in die Tiefe und fördern das genauere Verständnis.
Mathe – Simple Club
https://www.youtube.com/user/TheSimpleMaths
Mathe – Simple Club: Vorsicht, die ironischen Witze können einen nach dem dritten Video etwas nerfen. Aber man bekommt einen schnellen Überblick über Lösungswege und Themen. Wunderbar wenn man einen Lösungsweg nicht ganz versteht, denn der Kanal kümmert sich sehr darum einem zu helfen die Fallstricke zu vermeiden.
Stark Mathebücher: Lehrplanmäßiger Schulstoff
Wahrscheinlich wirst du deine eigenen Lehrbücher nutzen wollen. Aber wer weiß, vielleicht machst du dann das Abitur auch noch im Alleingang?
Die Bayern-Ausgabe ist tiefgehender und schwerer, aber dann ist man etwas besser vorbereitet. Ein Band für jedes große Themengebiet (Stochastik, Analysis, Analytische Geometrie). Es wird fast der komplette Lehrplan erklärt, und Übungsaufgaben gibt es auch massig.
STARK Abitur-Training – Mathematik Stochastik – Bayern
STARK Abitur-Training – Mathematik Analysis – Bayern
STARK Abitur-Training – Mathematik Analytische Geometrie – Bayern
Mathe was
Klett Abiturwissen Geschichte:
Einmal die ganze Timeline in 3 Büchern. Fast schon stichpunktartig werden alle Abithemen durchgenommen.
Geschichte Band 1
Geschichte Band 2
Geschichte Band 3
Pocket Teacher Abi (Alle Fächer)
Pocket Teacher sind superkompakte Bücher. Für den schnellen Überblick und ein tolles Nachschlagewerk. Man kann sie flott durchlesen und das Gelernte auffrischen, oder sich am Anfang des Lernens einen guten Überblick verschaffen. Es gibt sie für alle relevanten Abiturfächer.
Pocket Teacher Biologie Oberstufe
Die Cartoons stammen noch aus der Abitur-Lernzeit unseres ältestesten Sohnes. Damit hat er seine Schulbücher lebendiger gestaltet.
Warum geben ausgerechnet wir Tipps für’s Lernen ohne Schule?
Unsere drei Kinder lernen seit 2009 selbstbestimmt als Freilerner. Damals waren sie 15, 13 und 11 Jahre. Sie haben uns auf unseren beruflichen Touren als Reisefotografen in Europa begleitet, keine Schule mehr besucht und so gut wie keinen strukturierten Unterricht erfahren.
Sie haben das gemacht, was ihnen Spaß macht, sind ihrer Neugier und ihren Interessen gefolgt und haben viel gelesen. Hatten sie Fragen oder Probleme, waren wir immer zur Stelle.
Damit hatten sich unsere Kinder eine solide Basis an Wissen geschaffen. Aufbauend auf dieser Grundlage reichten dann zwischen sechs und zwölf Monate intensiveres Lernen mit mindestens fünf Stunden am Tag für die Abitur-Vorbereitung aus.
Auch jetzt in ihrer Studienzeit fallen unsere drei positiv auf, weil sie sich strukturiert und effizient selbst organisieren können.
Im moment gibt es ein kostenloses eBook zum Thema Lernen und externe Abschlüsse im Bonusbereich!
In Kürze erscheint das Buch! Trag dich zum Newsletter ein, um nichts zu verpassen!
kostenloses eBook: Langzeitreisen und externes Abitur
Hol Dir unsere eBooks und abonniere unseren Newsletter.
Lernen ohne Schule bis zum Abitur – von Amy
Ohne Schule zum Abitur, meine Lernstrategie. Ein Erfahrungsbericht.
Bretonische Leuchttürme – News im 5reicherts blog
Extra Leuchtturm Seiten
Zu den Leuchtturm Kalendern die beim Delius Klasing Verlag erscheinen gibt es seit Jahren „Extra Seiten“ mit weiteren Fotos und Informationen zu den Leuchttürmen. Die letzten sieben Jahre lang gab es zwölf Seiten mit Leuchttürmen, also findest du bereits stolze 84 ausführliche Leuchtturmseiten hier im Blog. Wir organisieren diese Seite nun, damit sie für deine Reisen hilfreich sind und du sie zur Reiseplanung nutzen kannst. Fangen wir mit den bretonischen Leuchttürmen an. In de Bretagne fotografierten wir bereits mehr als 50 Leuchttürme. Ja, FÜNFZIG!
Da Leuchttürme beliebte Fotolocations sind geben wir auch immer wieder Tipps für die Fotografie dieser architektonischen Bauwerke am Meer.
14 davon erschienen bisher im Kalender. In den nächsten Wochen werden wir weitere Leuchtturmseiten mit bretonischen Leuchttürmen anlegen. Die sind einfach wunderschön und es ist schade, wenn die Informationen, die wir über viele Jahre gesammelt haben in den tiefen dieses Blog versinkt.
Der Leuchtturmwärter des Creac’h Leuchtturms, Ouessant, Bretagne
Leuchtturm Saint Mathieu, Bretagne
Leuchtturm von Kador, Bretagne
Welche Reiseinfos möchtest du von uns am liebsten?
Hast du Fragen oder Anregungen für uns, was die Inhalte angeht? Was wäre für Deine Reiseplanung wichtig? Wie hättest du die Informationen am liebsten? Als Buch, wie zum Beispiel unser sehr praktisches Buch: Dein Weg zum Nordlichtfoto? In unserem Buch „Wir dackeln durch Europa“ stellt unsere Dackeldame Grindel zahlreiche europäische Leuchttürme vor.
Oder eher in Übersichtsseiten im Blog? Welche Infos sind dir wichtig? Sollen wir mehr kurze Filmchen in die Blogbeiträge einfügen?
Du darfst uns auch gerne davon berichten, welche Fototipps oder Fotolocations aus unserem Blog dir bereits geholfen haben.
Wir brennen darauf, von dir zu hören.
Bretonische Leuchttürme
Der Grand Phare, Goulphar, Belle Ile
8. März 2015/von GabiWellenfotografie am Pointe de Poulains, Belle Ile
11. März 2015/von GabiDie Leuchtturmwärter des Grand Phare, Belle Île
28. März 2015/von GabiAr Gueveur – das Nebelhorn der Île de Sein
3. April 2015/von GabiPhare de Nividic, Ile d’Ouessant, Bretagne
Phare de Saint-Mathieu, Bretagne
Phare de Créac‘h, Ouessant, Bretagne
Phare du Millier, Bretagne
Halbinsel Quiberon, zwei Häfen mit Leuchtturm, Bretagne
30. März 2019/von GabiDoelan mit seinen beiden Leuchttürmen, Bretagne
16. April 2019/von GabiDrei Leuchttürme an der Odet, Benodet und Sainte-Marine, Bretagne
6. Mai 2019/von GabiPenmarc’h – Die Leuchttürme Tourelle de la Perdix und Langoz
12. Mai 2019/von GabiPenmarc’h – Saint-Guénolé, die Treppe des Phare d’Eckmühl
28. Mai 2019/von GabiRade de Brest – Der Leuchtturm Petit Minou
12. Juli 2019/von GabiCote de Goëlo: Leuchtturm am Cap Fréhel
25. September 2019/von GabiDer Hafenleuchtturm von Audierne
21. Oktober 2019/von GabiPhare le Four – Leuchtturm mit Wellen und Regenbogen
27. August 2020/von GabiDie Straße der Leuchttürme im Finistere
19. Juni 2022/von GabiDer Phare de Kerroc’h, der Leuchtturm, der den Wind misst
30. Mai 2023/von GabiPointe de Trevignon – Quadratisch, praktisch
3. Juni 2023/von GabiPhare de la Croix und Feu de L’Ost Pic
Phare de l’île Noire & Île Louët
Der Phare de l’Île de Batz
Der alte Hafen von Honfleur und drei Leuchttürme, Normandie
24. März 2019/von GabiLeuchtturm am Kap Antifer bei L’Etretat
9. September 2019/von GabiCotentin – Cherburg und Cap de la Hague
11. September 2019/von GabiCotentin: Cap de Carteret – Sand, Felsen, Klippen & ein Leuchtturm
16. September 2019/von GabiHafenleuchtturm Men Brial, Île de Sein, Bretagne
Phare de la Jument, Ouessant, Bretagne
Phare de Goulenez, Île de Sein, Bretagne
Phare du Cap Frehel, Bretagne, Frankreich
Phare de Pontusval, Brignogan, Frankreich
Hafenleuchttürme in Le Palais, Belle Ile, Bretagne
Phare de Men Ruz, Bretagne
Phare de Chassiron, Ile de Oleron, Frankreich
Hafenleuchtturm von Sauzon, Belle Ile, Frankreich
Phare de Port Manec‘h, Bretagne, Frankreich
Phare du Beg Léguer, Bretagne, Frankreich
Phare de la Hague, Manche, Frankreich
Saint-Valery-en-Caux, Seine-Maritime, Frankreich