Der Ratgeber für die erfolgreiche Reisefotografie
Teil 1: Die Wahl der richtigen Kamera
Aktualisiert im Dezember 2023
Ist es dir auch schon passiert, dass du frisch von der Urlaubsreise zurück bist, und beim Sichten deine Bilder am großen Monitor spürst du Enttäuschung. Den Fotos fehlt die Lebendigkeit und Ausdruckskraft, sie sind langweilig.
Irgendwie hast du alles viel besser in Erinnerung, irgendwie haben es die fantastischen Eindrücke nicht in das Foto geschafft. Wenn du daran was ändern willst, dann lies weiter…
Das beste Souvenir sind eigene Reisefotos
Fast jeder, der heutzutage verreist, hat eine Kamera dabei, und sei es die im Smartphone integrierte. Eigene Bilder und auch Filmsequenzen sind eben die wichtigsten Souvenirs und Gedächtnisstützen, engstens verbunden mit unseren Erinnerungen und Emotionen. Sie sind auch die favorisierten Vorzeigeobjekte im Freundes- und Bekanntenkreis.
Leider nutzen die meisten Leute nur einen kleinen Teil der Fähigkeiten ihrer Kamera, und verschenken Qualität und Gelegenheiten für außergewöhnliche Bilder.
Was macht ihr denn hier? Es ist doch dunkel?
Oft werden wir in der Abenddämmerung beim Fotografieren ganz ungläubig von Leuten beobachtet und auch angesprochen: „Was macht ihr denn jetzt noch? Es ist doch schon zu spät für Fotos! Heute mittag war es schön, da schien die Sonne!“ Oder, wir zeigen einen unserer Kalender herum und hören: „Klasse, ihr müsst eine teure Kamera haben. Ich mache ja nur Knipsbilder mit meiner kleinen.“
Die Kamera ist immer schuld
Diese Menschen zeigen auch anderen gerne ihre Bilder, entschuldigen aber andauernd die unzureichende Qualität der Aufnahmen: die billige Kamera ist schuld, die eigene Unkenntnis der fotografischen Technik, das fehlende Wissen zur Bildgestaltung.
Mit wenigen gezielten Ratschlägen und Erklärungen zu den Kameraeinstellungen und zur Bildgestaltung konnten wir diesen Reisenden schon direkt vor Ort zu merklich besseren Bildern verhelfen, auch wenn sie nur einfache Kameras hatten.

Unsere Kameras aus dem Jahr 2010
Weil wir oft in diese Situation hineingeraten, haben wir uns gedacht, sammeln wir mal unsere Tipps und präsentieren sie mit Beispielen in diesem Reisefotografie Tutorial für alle, die mehr aus ihren Fotos machen wollen. Gut komponierte und technisch sauber aufgenommene Bilder schaffen Eindruck bei Freunden und Bekannten, und natürlich auch in Facebook & Co.
Im diesem ersten Teil geht es um die Wahl der passenden Kamera.
Die ideale Reisekamera gibt es nicht!
weil:
- Keine Kamera alles kann
- Jeder hat eigene Vorstellungen, was die ideale Kamera können soll
- Es kommt darauf an, was man mit den Fotos machen will
Die wichtigsten Kameratypen in der Übersicht
Wir stellen dir hier die wichtigsten Kameratypen mit ihren Vor- und Nachteilen und Besonderheiten vor. Dazu empfehlen wir als Beispiel einige aktuelle Modelle, damit dir die Qual der Wahl etwas leichter fällt. Wir versuchen diese Listen halbwegs aktuell zu halten, was bei dem schnellen Modellwechsel der Hersteller eine Sisyphos-Aufgabe ist. Wir werden auch an dieser Stelle nicht die Spezifikationen all dieser Kameras auflisten, die lassen sich ebenso leicht im Internet abrufen, zusammen mit Bewertungen und Kommentaren.
Weil fast alle digitalen Kameras, inklusive der Smartphones, Filme in mindestens Full-HD aufnehmen können, spielt dieses Feature keine ausschlaggebende Rolle als Auswahlkriterium.

Für Schnappschüsse ist eine kleine Kompaktkamera oft besser als die große Ausrüstung, die wegen ihres Gewichtes gerne im Kofferraum liegen bleibt.
Kamera-Ratgeber
Wir fangen mit den Smartphones für den Gelegenheitsknipser an, und gehen bis zur umfangreichen Spiegelreflexausrüstung, die für höchste Bildqualität und für fotografische Spezialgebiete eingesetzt wird.
Neben den bekannten Herstellern wie Canon, Nikon, Panasonic, Olympus, Ricoh, Leica, Fujifilm, Samsung und Sony gibt es eine Unzahl anderer Marken, die meist die gleichen Produktionsstätten in Asien haben.
Wir raten zu den Kameramodellen der Markenhersteller. Die haben in der Regel das KnowHow und die entsprechende Fertigungsqualität. Bei Reklamationen hast du auch deutsche Ansprechpartner in den nationalen Firmenvertretungen und musst dich nicht bei Garantiefällen mit Fernost-Firmen rumärgern.
Wir kaufen auch nicht die allerneuesten Modelle, sondern warten ab, bis genügend Tests und Erfahrungsberichte vorliegen, und bis die Kinderkrankheiten beseitigt sind.
Selbstverständlich spricht nichts dagegen, wenn du dir mehrere Kameras für verschiedene Gelegenheiten zulegen willst.
1. Smartphone- und Handykameras
Das sind die idealen Kameras für Gelegenheitsknipser, die nicht viel mit eigentlicher Fotografie im Sinn haben. Das Smartphone ist das moderne fotografische Notizbuch, es ist gut für spontane Schnappschüsse, für die schnelle Dokumentation und natürlich für die Selbstdarstellung. Und Smartphones sind natürlich (fast) immer dabei.
Die Oberklasse hat mehrere Objektive für Tele- und Weitwinkel-Einstellungen. Dies wird oft irreführend als Zoom-Objektiv beworben. Günstigere Modelle verwenden für das Heranholen des Motivs einfach einen kleineren Ausschnitt aus dem Gesamtbild, mit entsprechend geringerer Auflösung.
Die besten Smartphone-Kameras kommen inzwischen an die Bildqualität, aber nicht an die Vielseitigkeit von Kompaktkameras heran. Die Spitzenmodelle liefern erstaunlich gute, brauchbare Bilder, wobei die software-seitige Optimierung der Bilder mit Hilfe der KI eine immer größere Rolle spielt.
- + klein und leicht
- + immer dabei
- + einfach losfotografieren, keine große Einstellerei nötig
- – weniger gute Bildqualität im Vergleich zu Kameras mit größerem Sensor
- – die kameraseitige Software übertreibt meist die Farbigkeit und Personenoptimierung
- – nur Festbrennweiten, d.h. oft nur Digitalzoom mit Qualitätsverlust
- – mit den (oft versteckten) fortgeschrittenen Foto-Einstellungen wird die Bedienung wieder komplizierter
- – sehr teuer (die Smartphone-Oberklasse hat natürlich die besten Kameras)
Smartphones sind geeignet für:
- Leute, die sich nicht mit extra Kamerakram abschleppen wollen
- Leute, denen hauptsächlich der Erinnerungswert von Fotos wichtig ist

Rolf Dybvig, der Leuchtturmwärter von Lindesness
Empfehlenswerte Smartphones
Ziemlich alle Smartphones der Oberklasse und viele Mittelklassemodelle haben brauchbare Kameras an Bord, eine gute Kamera ist immerhin eines der wichtigsten Kaufargumente.
Wie ernst Smartphone-Kameras inzwischen genommen werden, zeigt die Tatsache, dass www.dpreview.com, die weltweit renommierte Kameratest-Webpage, Smartphone-Kameras als eigene Sparte in ihr Testprogramm aufgenommen hat.
Wir haben hier ein paar Smartphones mit sehr guten Kameras aufgelistet. Die Preisspanne reicht von „kauf ich sofort“ bis „gibts da ein Auto dazu?“
Google Pixel 8 Pro
Xiaomi Redmi 12
Samsung Galaxy S23 Ultra
Apple iPhone 15 Pro Max
Samsung Galaxy A53 5G
2. Kompakte Digitalkameras
Wir betreten nun das Feld der Hosentaschenkameras, die kaum mehr auftragen als ein Smartphone, aber schon einiges mehr bieten. Die bessere Bildqualität gegenüber den Smartphones und leistungsfähige Zoomobjektive haben diese Kameras populär gemacht.
Smartphones und Tablets haben die billigen Digitalknipsen aus dem Markt gedrängt. Behaupten können sich aktuell nur noch solche Modelle, die einen echten Mehrwert gegenüber Smartphones bieten. Neben dem hochwertigen Zoom-Objektiv sind das solche, die einen größeren 1″ Sensor besitzen oder tauchfähig und stoßfest sind.

Diese Muschel wurde mit einer tauchfähigen Kompaktkamera unterwasser fotografiert. Die Aufnahmen lassen sich in guter Qualität bis ca. 40×60 cm printen
Diese Modelle passen gut zum Offroad- und Trekking-Image, überstehen einen Strandurlaub unbeschadet und nehmen allgemein robuste Behandlung nicht übel.
- + kompakt und leicht
- + Unterwasser-Modelle sind sehr widerstandsfähig
- + vielseitig einsetzbar
- + allgemein gute Makro-Fähigkeiten
- + einfach zu bedienen
- + Motivprogramme machen die Einstellerei für Laien einfach
- – bei schlechten Lichtverhältnissen stoßen die Kompakten an ihre Grenzen
- – kaum mit Zubehör ausbaufähig
- – Bildqualität kommt nicht an die, der Kameras mit größerem Sensor heran
- – Autofokus und Auslöseverzögerung nicht immer ausreichend flott
Kompaktkameras sind geeignet für:
- unbeschwertes Fotografieren
- Leute, die ihren Kameras einiges zumuten wollen (Unterwasser-Modelle)
- Reisende mit begrenztem Budget, wobei du auch in diesem Segment gut Geld ausgeben kannst

Nah- und Makroaufnahmen lassen sich mit fast jeder Digitalkamera machen. Hier haben die Kompaktkameras systembedingt sogar einige Vorteile: geringes Gewicht, kein Zubehör nötig und große Tiefenschärfe.
Empfehlenswerte Modelle:
Canon PowerShot G7 X Mark III
Sony Cyber-shot DSC-RX100 III
Olympus TG-7
Ricoh WG-80
Die zwei letzten Kameramodelle sind wasserdicht und stossfest.
3. Superzoom-Kameras
Superzoom-Kameras, auch Bridge-Kameras genannt, schlagen eine Brücke zwischen Kompakt- und Systemkameras. Wegen ihrer Sensorgröße würden sie zu den Kompaktkameras zählen, sie sind aber wesentlich klobiger gebaut und passen nicht mehr so locker in die Jackentasche.
Grund ist das mächtige Zoomobjektiv mit Zoomfaktoren aktuell bis zu 100-fach. Damit machst du mit einem Dreh zuerst Übersichtsaufnahmen und rückst dann weit entfernten Motiven fotografisch dicht auf den Pelz. Gutes Licht vorausgesetzt.
Damit diese starken Telebrennweiten überhaupt sinnvoll eingesetzt werden können, haben die Superzoom-Kameras einen effektiven Bildstabilisator. Trotzdem sind diese Kameras nicht unbedingt geeignet für zittrige Hände.

Die lange Telebrennweite der Superzoomkameras holt auch scheue Tiere nah
heran, sofern es die Lichtverhältnisse erlauben.
- + riesiger Zoombereich
- + Heranholen weit entfernter Objkekte ohne großen Qualitätsverlust (echtes Zoom)
- + viele Motivprogramme zur einfacheren Bedienung
- + liegen für die gebotene Leistung im preislich attraktiven Segment
- + gute Makroeigenschaften, ideal für Insekten, Blumen, Details etc.
- + RAW-format fähig, damit kannst du bei der Nachbearbeitung noch mehr aus den Bildern herausholen
- – für eine Kompaktkamera recht klobig, eine separate Tasche ist nötig.
- – die langen Telebrennweiten sind nur bei gutem Licht vernünftig nutzbar
- – Bildqualität kommt nicht ganz an die, von Kameras mit größerem Sensor heran
- – erfordert im Telebereich viel Übung und eine sehr ruhige Hand beim Auslösen, trotz Bildstabilisator
Superzoom-Kameras sind geeignet für:
- Leute, die gerne Details fotografieren
- Leute, die entfernte Objekte nah ran holen wollen (hat auch bildgestalterische Vorteile)
- Leute, die ein Maximum an Einstellmöglichkeiten haben möchten
- Leute, die zu bequem zum Herumlaufen sind
- Leute, die nicht gerne Zubehör mit herumtragen wollen
Empfehlenswerte Modelle:
Wir haben hier nur die Spitzenmodelle mit 1″ großem Sensor aufgeführt. Das bedeutet hohe Bildqualität, die für die meisten Zwecke ausreichend ist. Auch die Autofokus-Leistung ist auf der Höhe der Zeit. Action-Aufnahmen mit Motiv- und Augenverfolgung stellen kein Problem dar.
Sony Cybershot RX10 IV
Panasonic DC-FZ1000 II
Nikon COOLPIX P950
Canon PowerShot SX60 HS

Für extreme Teleaufnahmen sind Superzoomkameras besonders gut geeignet.
4. Edelkompakte mit großem Bildsensor
Edelkompakte haben ein fest verbautes Objektiv und kommen gerne im klassischen Retrostyle daher. Sie verlangen von dir eine gewisse Kenntnis der Fototechnik, damit du das Bestmögliche aus den gebotenen Einstellmöglichkeiten machen kannst.
In der Regel ist die Bauweise robust und die Objektive hochwertig. Diese Kameras bieten die Option, im RAW-Format zu fotografieren, was bedeutet, dass euch bei der Nachbearbeitung wesentlich mehr Bilddetails und Korrekturmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Edelkompakte mit großem Aufnahmesensor haben lichtstarke Objektive und liefern auch in der Nacht rauscharme Aufnahmen bei hohen ISO-Werten
Edelkompakte sind an die klassischen Reisekameras angelehnt, und oft populären Reporterkameras, wie den Leica M-Modellen, nachempfunden.
Bei den teureren Modellen werden edle Materialien verbaut, sie sollen einen Hauch von Exklusivität ausstrahlen.
Edelkompaktkameras haben keinen Riesenzoombereich, manchmal sogar nur eine feste Brennweite. Das muss nicht zwangsläufig ein Nachteil sein, es zwingt dadurch den Fotografen, sich intensiv mit seinem Motiv auseinanderzusetzen.
Durch Konzentration auf das Wesentliche, lassen sich hochwertige, eindrucksvolle Reiseimpressionen schaffen. Und es gibt wirklich Leute, die das mögen. Auch wir, wenigstens ab und zu.
- + sehr gute Bildqualität, deutlich über der von normalen Kompaktkameras
- + hohe ISO-Einstellungen ohne übermäßiges Rauschen, damit ideal für Bilder in der Dämmerung
- + ideal für Innenraumaufnahmen ohne Blitz
- + solide Bauweise und edle Materialien
- + auf hohe Leistung getrimmtes, an die Kamera angepasstes Objektiv
- + Kompakt und handlich, tragen auf Reisen kaum auf
- + fühlen sich angenehm und hochwertig an
- – keine Erweiterbarkeit durch Wechselobjektive
- – hohe Anschaffungskosten
- – für den unbedarften Fotolaien weniger geeignet
- – bei einigen Modellen sind keine Filter/Sonnenblenden montierbar

Auch in dunklen Innenräumen, wie hier in einem Museum, sind Edelkompaktkameras gute Begleiter.
Edelkompakte sind geeignet für:
- Leute die ein edles Kamerafeeling schätzen
- Leute, die gewillt sind, viel Geld in die Fotografie zu investieren
- Leute, die mit den fotografischen Grundlagen vertraut sind
Drei Modelle mit Festbrennweiten, die das Zeug zum Klassiker haben:
Ricoh GR III Ultimate
Leica Q3
Fujifilm X 100 V
5. Actioncams
Die GoPro Hero in ihren verschiedenen Ausführungen ist der bekannteste Vertreter dieser faszinierenden Gruppe. Sie ist ein streichholzschachtelgroßes Gerät, das weder Entfernungseinstellung, noch Zoomobjektiv hat. Auch ein Sucher fehlt, die GoPro kann aber mit dem Smartphone kommunizieren, welches als Sucher dienen kann.
Actioncams sind keine Kamera für alle Fälle. Dafür ist es die ultimativen Fun-Kameras mit einem Superweitwinkelobjektiv, welches das komplette Gesichtsfeld einfängt. Die GoPro Hero macht Bilder, Bilderserien und Filme von Zeitraffer bis Zeitlupe, und das in recht guter Qualität.

Wir waren mit dem Boot Angeln und hatten die GoPro an einem langen Stock
befestigt und direkt in die Möwenschar hineingehalten.
Du kannst Actioncams überall anbringen: am Fahrrad- oder Motorradhelm, an der Windschutzscheibe, am Rückspiegel, an der Stoßstange, am Surfbrett, am Gleitschirm, an Modellflugzeugen, am Tennisschläger, am Lenkdrachen etc.
In ihrem mitgelieferten wasserdichten Gehäuse macht die winzige Knipse fast alles mit und ist nicht kleinzukriegen. Der spaßlimitierende Faktor ist in der Regel die etwas knappe Akkulaufzeit.
Inzwischen haben auch andere Hersteller die Zeichen der Zeit erkannt und bringen eigene Actioncams auf den Markt. Oft sind das einfacher ausgestattete Modelle für weniger als die Hälfte des Preises einer GoPro Hero.
Gegen diese günstigen Actioncams ist nichts einzuwenden, wenn du mit den technischen Einschränkungen klarkommst, oder nur mal in dieses Einsatzgebiet reinschnuppern willst.
- + klein, leicht und mit hohem Spaßfaktor
- + wenige Bedienungselemente, unter Umständen gewöhnungsbedürftig
- + viele Videomöglichkeiten
- – nur eine stark weitwinklige Brennweite mit Fixfokus
- – nur bei hellem Licht aktzeptable Bildqualität
- – nicht sehr lange Akkulaufzeiten, besonders bei WiFi-Steuerung mit Smartphones
- – Zubehörteile sind recht teuer
- – standardmäßig kein Sucher vorhanden
Actioncams sind geeignet für:
- Leute, die verrückte Sachen aus verrückten Blickwinkeln aufnehmen wollen
- Leute die gerne mitten im Geschehen stehen,
- Leute, die eine stoß-, wasser-, fall-, vibrations- und staubfeste Kamera wollen
- Leute, die sich nicht weiter um Kameratechnik und Einstellungen scheren wollen
- Leute, die gerne mit Zeitlupen- und Zeitraffervideos experimentieren
Leute, die gerne schnorcheln und tauchen, und dabei filmen und fotografieren

Mit einer Actioncam lassen sich unbeschwert lustige Schnappschüsse machen.
Hier ein Überblick über die neuesten Modelle und ihre Vielfalt.
6. Spiegellose Systemkameras und Digitale Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven
Diese beiden Klassen haben wir hier bewusst zusammengefasst, weil sie ähnlich hervorragende Bildqualität liefern und sich von Handhabung, Funktion und Ausbaubarkeit nicht grundsätzlich unterscheiden.
Im Prinzip handelt es sich um modulare Kamerasysteme, die nach Wunsch und Einsatzzweck zusammengestellt werden können.
Diese Kameramodelle haben großdimensionierte Sensorchips, die hohe Empfindlichkeiten mit geringem Rauschen, und damit Fotografieren in der Dämmerung und bei wenig Licht ermöglichen.

Innenaufnahmen wirken ohne Blitzlicht viel stimmungsvoller. Ein Stativ solltet ihr für diese Fälle dabei haben, trotz hoher Empfindlichkeitseinstellung.
Spiegellose Systemkameras sind etwas kompakter, leiser und leichter als DSLRs. Wegen der spiegellosen Bauweise lassen sich die Objektive kompakter bauen. Wo vor einigen Jahren die DSLRs noch in puncto Autofokus die Nase vorn hatten, sieht die Sache heute ganz anders aus. Systemkameras haben in fast allen technischen Disziplinen die DSLRs überflügelt, auch im Preis.
Das heißt jetzt nicht, dass die Spiegelreflexen völlig out sind. Das heißt auch, DSLRs sind auf dem Gebrauchtmarkt sehr günstig zu bekommen. Da könntest du dir relativ preiswert eine hochwertige Kameraausrüstung zusammenstellen.

Nachtaufnahmen sind die Domäne für Kameras mit großem Sensor. Wegen des relativ goßen Pixeldurchmessers bleibt das Bildrauschen in vertretbarem Rahmen.
Beide Kameraklassen bieten neben reichhaltigem Zubehör eine große Auswahl von Objektiven, lichtstarke Teleobjektive, Shiftobjektive, Supermakros und mehr an.
Diese Kameras haben das ausgereifteste und schnellste Autofokus-System all der vorgestellten Kameraklassen, die Einsteigermodelle einmal ausgenommen.
Besser dSLR oder Spiegellos?
Legst du mehr Wert auf eine leichte Ausrüstung, rate ich dir zu einer Systemkamera mit zwei Wechselobjektiven. Fotografierst du gerne Actionszenen, oder Tiere in freier Wildbahn, dann kommst du um teure lichtstarke Tele-Objektive kaum herum.
Wenn du die Anschaffung solch eines Kamerasystems ins Auge fasst, hast du in der Regel schon einige Erfahrung mit der Fotografie gesammelt und planst, deine Möglichkeiten Stück für Stück mit passendem Zubehör zu erweitern.
- + durch Zubehör und Objektive ist die Ausrüstung perfekt auf die eigenen
Bedürfnisse anpassbar
- + sehr hohe Bildqualität in Verbindung mit entsprechenden Objektiven möglich
- + sehr hohe ISO-Empfindlichkeitswerte ohne übermäßiges Bildrauschen, ideal für dunkle Räume, in der Dämmerung und nachts
- + Kameramenüs und Einstell-Elemente bieten vielfältige Optionen und sind exakt auf die eigenen Fotografiegewohnheiten einstellbar
- + reaktionsschneller Autofokus, gute Verfolgung bewegter Objekte und kurze Auslöseverzögerung
- + recht wertbeständig, besonders die hochwertigen Objektive
- + Doppelter Spaß mit den Bildern bei der nachfolgenden Bearbeitung der
RAW-Dateien am PC
- + schwerer und voluminöser als kompakte Kameras
- + die Ausrüstung bleibt öfters mal im Fahrzeug oder in der Wohnung zurück, weil man keine Lust hat, sich damit abzuschleppen
- + Die Anschaffung des Kameragehäuses ist ziemlich teuer, und kann mit
entsprechend hochwertigen Objektiven und Zubehör richtig ins Geld gehen
- + Beim Objektivwechsel kann Staub ins Kamera-Innere gelangen und sich auf dem Sensor ablagern (Sensorflecken). Die Reinigung ist aufwendig
- + Wer keine Lust auf die Nachbearbeitung der RAW-Dateien am PC hat, und nur JPGs speichert, verschenkt viel von den gebotenen Möglichkeiten

Solche Dämmerungs- und Gegenlichtaufnahmen setzen hochwertige Kameratechnik und gute Fotografierkenntnisse voraus
Geeignet für:
- Fotobegeisterte, die keine Mühen scheuen, um hochwertige Bilder zu bekommen
- Leute, die gerne hochwertige Bilder großformatig entwickeln wollen
- Leute, die keine Kompromisse mit der Bildqualität eingehen wollen
- Leute, die stimmungsvolle Fotos bei schwachen Lichtbedingungen oder in Innenräumen machen wollen
- Leute, die mit den fotografischen Grundlagen vertraut sind
Empfehlenswerte Modelle:
Das Problem ist, aus der Masse der angebotenen Kameras die Richtige herauszusuchen. Es gibt keine wirklich schlechten Gehäuse, mit allen kannst du gute Bilder machen. Es gibt nur die falsche Kamera für den geplanten Zweck.
Wichtiger ist ein leistungsfähiges Objektiv. Die mitgelieferten Kit-Objektive sind oft nur Mittelmaß. Und beachte, dass ein gutes Objektiv lange hält und leicht einige Generationen an Kameragehäusen übersteht.
Hier musst du selbst vergleichen und am besten einige Kameramodelle beim Fotohändler ausprobieren:
Liegt das gewünschte Modell gut in der Hand, ist es zu schwer oder nicht stabil genug, komme ich mit der Bedienung zurecht?
Es bringt dir auch nichts, das Teuerste vom Teuren zu kaufen, und hinterher liegt der Krempel in der Ecke rum, weil die Ausrüstung viel zu schwer, oder die Bedienung zu kompliziert ist.

Spiegellose Systemkameras sind so kompakt, dass sie fast die ideale Reisekamera abgeben.
Entscheidend ist, dass die gewünschte Kamera deinem Einsatzzweck gerecht wird. Als Tierfotograf wirst du dein Hauptaugenmerk auf lichtstarke Teleobjektive und schnelle Autofokusgeschwindigkeit legen. Dafür solltest du gewillt sein, einige Kilogramm mehr durch die Natur zu schleppen.
Als Landschafts- und Allround-Fotograf legst du mehr Wert auf eine leichte kompakte Ausrüstung z.B. für Wander-, Berg- und Klettertouren.
Unser Tipp: Fang erst einmal klein an.
Ein nicht zu schweres Gehäuse eurer Wahl, und ein bis zwei Objektive sind eine gute Basis für deine Reiseausrüstung. Nach einiger Fotografier-Praxis merkst du, ob das für deine Erfordernisse ausreicht. Bei Bedarf kaufst du das fehlende Zubehör nach und nach dazu, und machst dich damit vertraut.
Noch ein Tipp: Vollformat oder APS Kameras
Diese Diskussion ist so alt wie die digitale Kameratechnik. Natürlich hat der Vollformat-Sensor Qualitätsvorteile. Diese werden durch viel höhere Preise und höheres Gewicht erkauft.
Vollformatkameras haben technisch bedingt eine geringere Schärfentiefe. Ein Foto durchgehend von hinten bis vorne scharf zu kriegen, kann eine Herausforderung werden. Oft musst du dafür sehr stark abblenden, was auch nur bis zu einem gewissen Punkt sinnvoll ist. Du erhältst im Gegenzug längere Belichtungszeiten, die wiederum einen Stativeinsatz erfordern. Einfach mit der ISO hochgehen ist auch nicht so die Lösung, denn damit verlierst du wieder das Stückchen Bildqualität, das du mit dem Vollformat gewinnen wolltest.
Und was das Freistellen deiner Motive vor unscharfem Hintergrund betrifft, der Unterschied zwischen Vollformat und den kleineren APS- und MFT-Formaten ist gar nicht so groß. Teure, lichtstarke Objektive brauchst du in beiden Fällen.
Den einzigen echten Vorteil sehe ich beim Vollformat mit einer Kamera mit relativ geringer Pixelzahl. Damit kannst du freihand Aufnahmen mit sehr hohen ISO-Empfindlichkeiten (bis zu 500’000 ISO je nach Kameramodell) bei schwierigsten Lichtverhältnissen machen.
Wichtige Informationsquellen im Internet für deinen Kamerakauf:
http://www.dpreview.com DIE Digitalkameratestseite im Internet auf Englisch
http://www.digitalkamera.de Das deutsche Pendant dazu
Auch die Bewertungen bei
http://www.amazon.de
sind hilfreich, wobei die negativen Kommentare mitunter die aufschlussreicheren sind.
Dann viel Spaß beim Kamerakauf!

Für solche Fotos braucht die Kamera manuelle Einstellmöglichkeiten und ein Filtergewinde für das Graufilter. Und ohne stabiles Stativ geht das nicht.
Anmerkung: die meisten hier vorgestellten Kameramodelle haben wir mit Affiliate-Links zu Amazon.de ausgestattet. Damit hast du direkt Zugriff auf die Produktinformationen, die aktuellen Preise, Kundenfragen und -antworten, Aktionen und auf die Benutzerkommentare.
- Welche Kamera nutzt du?
- Bist du mit den Ergebnissen zufrieden?
- Hast du Tipps bezüglich der idealen Reisekamera?
Schreib uns doch mal: reise-reicherts@gmx.de
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Schottland 2016 – Kalender, WeitSicht
Für das Jahr 2016 haben wir fünf eigene Kalender. Das sind Kalender, für die wir alle Fotos aufgenommen haben. Zum ersten Mal hatten wir einen Harenberg Postkartenkalender , den für Norwegen. Bereits zum 5. Mal kommt mein „Leuchtturm Kalender 2016″ bei Delius und zum 9. Mal „Sehnsucht nach dem Meer 2016″ bei Weingarten heraus.
Wie du den Schottland Kalender gewinnen kannst, steht ganz unten im Beitrag! Viel Glück!
Bei WeitSicht hatten wir letztes Jahr drei Kalender, dieses Jahr haben wir zwei. Norwegen und Schottland. Den Schottland Kalender möchte ich dir in diesem Blogbeitrag ausführlich vorstellen.
Übersicht, Schottland Kalender 2016
Telefonzelle, Isle of Lewis
Bei unserem Aufenthalt auf der Isle of Lewis wohnten wir in Great Brenera. Auf jeder Tour kamen wir an dieser Telefonzelle – die tatsächlich im Nichts stand – vorbei. Ich fotografierte sie öfters, doch nur einmal war das Licht wirklich interessant.
Live Reisebericht Isle of Lewis – die Telfonzelle aus einem anderen Blickwinkel
Isle of Harris, Schottland
Die Strände auf der Isle of Harris sind weithin für ihre Schönheit bekannt! Im Februar waren sie menschenleer. Das Wetter war im tiefen Winter unglaublich fotogen, denn wir hatten alles, von sonnig und windstill bis Schneesturm und biestig kalt. Uns störte das nicht. Im Gegenteil. Nur die langen Fahrten in der Dunkelheit störten uns etwas – mit dem Wohnmobil können wir bequem vor Ort übernachten. Wohnen wir in einer Ferienwohnung geht das nicht.
Isle of Lewis & Harris Live-Reisebericht
Cruden Bay, Schottland
Im Sommer besuchten wir Cruden Bay an der Ostküste Schottlands mit dem Wohnmobil. An diesem Tag hatten wir vor, zum Slain Castle zu wandern. Die Sonne schien, doch bald fing es an zu regnen. Das Castle bot mit dem fehlenden Dach nicht gerade guten Wetterschutz. Da hörte der Regen auch schon wieder auf. Die Region um Cruden Bay und Bullers of Buchan gefiel uns vor allem wegen der zahlreichen Strandgrasnelken, die wir natürlich im Bild festhielten.
Live Bericht Wanderung zur Ruine des Slain Castles.
Delfine, Channonry Point, Schottland
Beim Leuchtturm von Channonry Point ist einer der besten Plätze weltweit um Delfine zu sehen und fotografieren. Wir standen öfters im kalten Wind und im Regen und warteten. Teilweise vergeblich, teilweise erfolgreich. Es ist sehr hilfreich sich ein wenig mit der Fotografie von Meeressäugern auszukennen. Wir haben Übung, weil wir in Norwegen schon Wale fotografiert haben. Ansonsten lernt man schnell in Gesprächen mit anderen Naturfotografen, auf was es ankommt. Und an begeisterten Naturfotografen mangelt es an diesem Strand in der Nähe von Inverness nicht.
Weitere Fotos von diesem Strand siehst du hier. Da gibt es auch Infoto über einen Schotten mit super interessantem Beruf!
Dunnottar Castle, Schottland
Auch Dunnottar Castle hatten wir mehrmals besucht. Diese Lage und die Stimmung dort ist traumhaft. Die Aufnahme entstand spät abends. Dazu ein kleiner Tipp: Ganz früh morgens ist es besonders ruhig und fotogen. Allerdings musst du dazu im Sommer bereits gegen 5:00 Uhr auf den Füßen sein. Glücklicherweise waren wir mit dem Wohnmobil unterwegs und kamen sehr spät abends an. Kein Tourbus parkte mehr auf dem Parkplatz, alle Touristen hatten sich in Restaurants oder die Betten verzogen. Es regnete Bindfäden, aber uns tat diese Ruhe gut. Wir krochen früh in die Betten und waren morgens tatsächlich vor Sonnenaufgang auf den Socken und die Ersten am Schloss.
Fotos von der morgendlichen Fototour.
Geothaanfhitich, Uig, Isle of Lewis
Der Winter ist in Schottland wild und aufregend und unbedingt eine Reise wert. Wir waren drei Wochen auf der Isle of Lewis und erkundeten fast jede Ecke. Diese Steilküste in Uig besuchten wir an einem sehr stürmischen Tag. Es war schwierig, das Stativ im Sturm ruhig zu halten. Wir lehnten uns mit aller Kraft drauf, um wenigstens ein paar brauchbare, scharfe Fotos zu bekommen.
In der Nähe dieser Location fanden wir eine kleine Hütte hoch oben in den Felsen. Esra und ich interviewten die Erbauer kurz darauf. Beim nächsten Besuch würde ich gern in der Hütte übernachten.
Bressay Lighthouse, Shetland
Ich musste lange drauf warten, endlich Shetland besuchen zu können. Doch das Warten hat sich gelohnt: wir hatten zwei Leuchttürme gemietet. Bressay war der erste. Der Aufenthalt war ein ganz besonderes Erlebnis für mich als Leuchtturm-Liebhaber.
Wir trafen auf Frank, der früher Leuchtturmwärter war. Ich fragte ihm Löcher in den Bauch. Weitere Leuchtturmfotos, Innen und Außen, Tag und Nacht!
Shetland Ponies, Insel Unst, Shetland
Damit hatten wir nicht gerechnet! Wir verliebten uns nullkommanix in die Shetland Ponies! Mensch war das cool. Auf den Shetland Inseln suchte ich mir eine Pony Expertin. Wir verbrachten einen ganzen Tag mit der Züchterin June Brown.
Durness Beach, Schottland
Diesen Strand ganz im Norden von Schottland Festland erlebten wir im Sturm. Wir übernachteten in unserem Mobil hoch oben auf den Klippen und der Lärm des Sturms war ohrenbetäubend. An Schlaf war nicht zu denken.Den Stand fotografierten wir früh morgens, tagsüber und spät abends. In der Nacht fehlte uns dann die Kraft. Der Sturm und die Kälte zehrten an uns. Dabei war es Sommer. Ich war froh, lange Unterhosen und dicke Wollpullover dabei zu haben.
Im Live Reisebericht gibt es weitere Fotos. Auch von der Smoo Cave, die ganz in der Nähe ist.
Breckon Sands, Insel Yell, Shetland
In Shetland fasziniert vor allem die Weite der Landschaft, und es gibt fast keine Wälder. Das kann man als Nachteil sehen, oder eben als Vorteil. Egal, wo man gerade ist, die Sicht ist weit, der Himmel hoch. Ich habe unendlich viele Wolkenfotos aufnehmen können.
Was uns an Shetland alles begeisterte habe ich auf der Shetland Seite zusammengefasst.
Glenbrittle, Schottland
Auf der Wohnmobiltour im Jahr 2012 hatten wir einen blöden Schaden am Mobil. Und das passierte ausgerechnet auf der Isle of Skye. Wir brauchten dringend ein Ersatzteil, bekamen es aber nicht auf Skye. Im Schneckentempo fuhren wir nach Glenbrittle und wanderten in den Bergen, um die Wartezeit auf das Ersatzteil sinnvoll zu nutzen. Aber es regnete, und nach dem trockenen Somme freuten sich die Schotten über den ergiebigen Regen. Uns scheuchte das Wetter zurück zum Mobil, denn der Sturm peitschte die Regencapes auf unsere klatschnassen Beine. Wir vertrieben uns die Zeit mit Kartenspielen. Nur ich rannte in jeder Regenpause los. Der dunkle Sand am Strand war tausendfach mit Mustern übersät, im Tal standen uralte Eichen, und die nassen Wiesen waren voller Blumen.
Live Reiseberichte, Isle of Skye mit dem Wohnmobil im Sommer und mit dem Auto im Winter
Findochty, Schottland
In Findochty ergatterten wir am strandnahen Campingplatz gerade noch den allerletzten Platz. Die Wanderung entlang der Küste geht über Stock und Stein. Vor allem im Abendlicht spielt dieser Weg seine Magie aus. Auch der Hafen des Örtchens ist sehenswert. Auf dem Campingplatz trafen wir interessante Menschen und beobachteten die vorbeiziehenden Delfine, während wir ins Gespräch vertieft waren.
Fotos vom Campingplatz und vom Hafen findest du im Live Reisebericht.
Im Jahr 2015 verbrachten wir übrigens einen weiteren Sommer in Schottland. Wir klappterten Burgen und Schlösser ab und besuchten auch Regionen, die wir zuvor noch nicht gesehen hatten. Der Bericht wir bald vervollständigt. Du kannst aber gern in die bereits vorhandenen Berichte reinschauen.
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Die Wahl der „richtigen“ Reisekamera
Der Ratgeber für die erfolgreiche Reisefotografie
Teil 1: Die Wahl der richtigen Kamera
Aktualisiert im Dezember 2023
Ist es dir auch schon passiert, dass du frisch von der Urlaubsreise zurück bist, und beim Sichten deine Bilder am großen Monitor spürst du Enttäuschung. Den Fotos fehlt die Lebendigkeit und Ausdruckskraft, sie sind langweilig.
Irgendwie hast du alles viel besser in Erinnerung, irgendwie haben es die fantastischen Eindrücke nicht in das Foto geschafft. Wenn du daran was ändern willst, dann lies weiter…
Das beste Souvenir sind eigene Reisefotos
Fast jeder, der heutzutage verreist, hat eine Kamera dabei, und sei es die im Smartphone integrierte. Eigene Bilder und auch Filmsequenzen sind eben die wichtigsten Souvenirs und Gedächtnisstützen, engstens verbunden mit unseren Erinnerungen und Emotionen. Sie sind auch die favorisierten Vorzeigeobjekte im Freundes- und Bekanntenkreis.
Leider nutzen die meisten Leute nur einen kleinen Teil der Fähigkeiten ihrer Kamera, und verschenken Qualität und Gelegenheiten für außergewöhnliche Bilder.
Was macht ihr denn hier? Es ist doch dunkel?
Oft werden wir in der Abenddämmerung beim Fotografieren ganz ungläubig von Leuten beobachtet und auch angesprochen: „Was macht ihr denn jetzt noch? Es ist doch schon zu spät für Fotos! Heute mittag war es schön, da schien die Sonne!“ Oder, wir zeigen einen unserer Kalender herum und hören: „Klasse, ihr müsst eine teure Kamera haben. Ich mache ja nur Knipsbilder mit meiner kleinen.“
Die Kamera ist immer schuld
Diese Menschen zeigen auch anderen gerne ihre Bilder, entschuldigen aber andauernd die unzureichende Qualität der Aufnahmen: die billige Kamera ist schuld, die eigene Unkenntnis der fotografischen Technik, das fehlende Wissen zur Bildgestaltung.
Mit wenigen gezielten Ratschlägen und Erklärungen zu den Kameraeinstellungen und zur Bildgestaltung konnten wir diesen Reisenden schon direkt vor Ort zu merklich besseren Bildern verhelfen, auch wenn sie nur einfache Kameras hatten.
Unsere Kameras aus dem Jahr 2010
Weil wir oft in diese Situation hineingeraten, haben wir uns gedacht, sammeln wir mal unsere Tipps und präsentieren sie mit Beispielen in diesem Reisefotografie Tutorial für alle, die mehr aus ihren Fotos machen wollen. Gut komponierte und technisch sauber aufgenommene Bilder schaffen Eindruck bei Freunden und Bekannten, und natürlich auch in Facebook & Co.
Im diesem ersten Teil geht es um die Wahl der passenden Kamera.
Die ideale Reisekamera gibt es nicht!
weil:
Die wichtigsten Kameratypen in der Übersicht
Wir stellen dir hier die wichtigsten Kameratypen mit ihren Vor- und Nachteilen und Besonderheiten vor. Dazu empfehlen wir als Beispiel einige aktuelle Modelle, damit dir die Qual der Wahl etwas leichter fällt. Wir versuchen diese Listen halbwegs aktuell zu halten, was bei dem schnellen Modellwechsel der Hersteller eine Sisyphos-Aufgabe ist. Wir werden auch an dieser Stelle nicht die Spezifikationen all dieser Kameras auflisten, die lassen sich ebenso leicht im Internet abrufen, zusammen mit Bewertungen und Kommentaren.
Weil fast alle digitalen Kameras, inklusive der Smartphones, Filme in mindestens Full-HD aufnehmen können, spielt dieses Feature keine ausschlaggebende Rolle als Auswahlkriterium.
Für Schnappschüsse ist eine kleine Kompaktkamera oft besser als die große Ausrüstung, die wegen ihres Gewichtes gerne im Kofferraum liegen bleibt.
Kamera-Ratgeber
Wir fangen mit den Smartphones für den Gelegenheitsknipser an, und gehen bis zur umfangreichen Spiegelreflexausrüstung, die für höchste Bildqualität und für fotografische Spezialgebiete eingesetzt wird.
Neben den bekannten Herstellern wie Canon, Nikon, Panasonic, Olympus, Ricoh, Leica, Fujifilm, Samsung und Sony gibt es eine Unzahl anderer Marken, die meist die gleichen Produktionsstätten in Asien haben.
Wir raten zu den Kameramodellen der Markenhersteller. Die haben in der Regel das KnowHow und die entsprechende Fertigungsqualität. Bei Reklamationen hast du auch deutsche Ansprechpartner in den nationalen Firmenvertretungen und musst dich nicht bei Garantiefällen mit Fernost-Firmen rumärgern.
Wir kaufen auch nicht die allerneuesten Modelle, sondern warten ab, bis genügend Tests und Erfahrungsberichte vorliegen, und bis die Kinderkrankheiten beseitigt sind.
Selbstverständlich spricht nichts dagegen, wenn du dir mehrere Kameras für verschiedene Gelegenheiten zulegen willst.
1. Smartphone- und Handykameras
Das sind die idealen Kameras für Gelegenheitsknipser, die nicht viel mit eigentlicher Fotografie im Sinn haben. Das Smartphone ist das moderne fotografische Notizbuch, es ist gut für spontane Schnappschüsse, für die schnelle Dokumentation und natürlich für die Selbstdarstellung. Und Smartphones sind natürlich (fast) immer dabei.
Die Oberklasse hat mehrere Objektive für Tele- und Weitwinkel-Einstellungen. Dies wird oft irreführend als Zoom-Objektiv beworben. Günstigere Modelle verwenden für das Heranholen des Motivs einfach einen kleineren Ausschnitt aus dem Gesamtbild, mit entsprechend geringerer Auflösung.
Die besten Smartphone-Kameras kommen inzwischen an die Bildqualität, aber nicht an die Vielseitigkeit von Kompaktkameras heran. Die Spitzenmodelle liefern erstaunlich gute, brauchbare Bilder, wobei die software-seitige Optimierung der Bilder mit Hilfe der KI eine immer größere Rolle spielt.
Smartphones sind geeignet für:
Rolf Dybvig, der Leuchtturmwärter von Lindesness
Empfehlenswerte Smartphones
Ziemlich alle Smartphones der Oberklasse und viele Mittelklassemodelle haben brauchbare Kameras an Bord, eine gute Kamera ist immerhin eines der wichtigsten Kaufargumente.
Wie ernst Smartphone-Kameras inzwischen genommen werden, zeigt die Tatsache, dass www.dpreview.com, die weltweit renommierte Kameratest-Webpage, Smartphone-Kameras als eigene Sparte in ihr Testprogramm aufgenommen hat.
Wir haben hier ein paar Smartphones mit sehr guten Kameras aufgelistet. Die Preisspanne reicht von „kauf ich sofort“ bis „gibts da ein Auto dazu?“
Google Pixel 8 Pro
Xiaomi Redmi 12
Samsung Galaxy S23 Ultra
Apple iPhone 15 Pro Max
Samsung Galaxy A53 5G
2. Kompakte Digitalkameras
Wir betreten nun das Feld der Hosentaschenkameras, die kaum mehr auftragen als ein Smartphone, aber schon einiges mehr bieten. Die bessere Bildqualität gegenüber den Smartphones und leistungsfähige Zoomobjektive haben diese Kameras populär gemacht.
Smartphones und Tablets haben die billigen Digitalknipsen aus dem Markt gedrängt. Behaupten können sich aktuell nur noch solche Modelle, die einen echten Mehrwert gegenüber Smartphones bieten. Neben dem hochwertigen Zoom-Objektiv sind das solche, die einen größeren 1″ Sensor besitzen oder tauchfähig und stoßfest sind.
Diese Muschel wurde mit einer tauchfähigen Kompaktkamera unterwasser fotografiert. Die Aufnahmen lassen sich in guter Qualität bis ca. 40×60 cm printen
Diese Modelle passen gut zum Offroad- und Trekking-Image, überstehen einen Strandurlaub unbeschadet und nehmen allgemein robuste Behandlung nicht übel.
Kompaktkameras sind geeignet für:
Nah- und Makroaufnahmen lassen sich mit fast jeder Digitalkamera machen. Hier haben die Kompaktkameras systembedingt sogar einige Vorteile: geringes Gewicht, kein Zubehör nötig und große Tiefenschärfe.
Empfehlenswerte Modelle:
Canon PowerShot G7 X Mark III
Sony Cyber-shot DSC-RX100 III
Olympus TG-7
Ricoh WG-80
Die zwei letzten Kameramodelle sind wasserdicht und stossfest.
3. Superzoom-Kameras
Superzoom-Kameras, auch Bridge-Kameras genannt, schlagen eine Brücke zwischen Kompakt- und Systemkameras. Wegen ihrer Sensorgröße würden sie zu den Kompaktkameras zählen, sie sind aber wesentlich klobiger gebaut und passen nicht mehr so locker in die Jackentasche.
Grund ist das mächtige Zoomobjektiv mit Zoomfaktoren aktuell bis zu 100-fach. Damit machst du mit einem Dreh zuerst Übersichtsaufnahmen und rückst dann weit entfernten Motiven fotografisch dicht auf den Pelz. Gutes Licht vorausgesetzt.
Damit diese starken Telebrennweiten überhaupt sinnvoll eingesetzt werden können, haben die Superzoom-Kameras einen effektiven Bildstabilisator. Trotzdem sind diese Kameras nicht unbedingt geeignet für zittrige Hände.
Die lange Telebrennweite der Superzoomkameras holt auch scheue Tiere nah
heran, sofern es die Lichtverhältnisse erlauben.
Superzoom-Kameras sind geeignet für:
Empfehlenswerte Modelle:
Wir haben hier nur die Spitzenmodelle mit 1″ großem Sensor aufgeführt. Das bedeutet hohe Bildqualität, die für die meisten Zwecke ausreichend ist. Auch die Autofokus-Leistung ist auf der Höhe der Zeit. Action-Aufnahmen mit Motiv- und Augenverfolgung stellen kein Problem dar.
Sony Cybershot RX10 IV
Panasonic DC-FZ1000 II
Nikon COOLPIX P950
Canon PowerShot SX60 HS
Für extreme Teleaufnahmen sind Superzoomkameras besonders gut geeignet.
4. Edelkompakte mit großem Bildsensor
Edelkompakte haben ein fest verbautes Objektiv und kommen gerne im klassischen Retrostyle daher. Sie verlangen von dir eine gewisse Kenntnis der Fototechnik, damit du das Bestmögliche aus den gebotenen Einstellmöglichkeiten machen kannst.
In der Regel ist die Bauweise robust und die Objektive hochwertig. Diese Kameras bieten die Option, im RAW-Format zu fotografieren, was bedeutet, dass euch bei der Nachbearbeitung wesentlich mehr Bilddetails und Korrekturmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Edelkompakte mit großem Aufnahmesensor haben lichtstarke Objektive und liefern auch in der Nacht rauscharme Aufnahmen bei hohen ISO-Werten
Edelkompakte sind an die klassischen Reisekameras angelehnt, und oft populären Reporterkameras, wie den Leica M-Modellen, nachempfunden.
Bei den teureren Modellen werden edle Materialien verbaut, sie sollen einen Hauch von Exklusivität ausstrahlen.
Edelkompaktkameras haben keinen Riesenzoombereich, manchmal sogar nur eine feste Brennweite. Das muss nicht zwangsläufig ein Nachteil sein, es zwingt dadurch den Fotografen, sich intensiv mit seinem Motiv auseinanderzusetzen.
Durch Konzentration auf das Wesentliche, lassen sich hochwertige, eindrucksvolle Reiseimpressionen schaffen. Und es gibt wirklich Leute, die das mögen. Auch wir, wenigstens ab und zu.
Auch in dunklen Innenräumen, wie hier in einem Museum, sind Edelkompaktkameras gute Begleiter.
Edelkompakte sind geeignet für:
Drei Modelle mit Festbrennweiten, die das Zeug zum Klassiker haben:
Ricoh GR III Ultimate
Leica Q3
Fujifilm X 100 V
5. Actioncams
Die GoPro Hero in ihren verschiedenen Ausführungen ist der bekannteste Vertreter dieser faszinierenden Gruppe. Sie ist ein streichholzschachtelgroßes Gerät, das weder Entfernungseinstellung, noch Zoomobjektiv hat. Auch ein Sucher fehlt, die GoPro kann aber mit dem Smartphone kommunizieren, welches als Sucher dienen kann.
Actioncams sind keine Kamera für alle Fälle. Dafür ist es die ultimativen Fun-Kameras mit einem Superweitwinkelobjektiv, welches das komplette Gesichtsfeld einfängt. Die GoPro Hero macht Bilder, Bilderserien und Filme von Zeitraffer bis Zeitlupe, und das in recht guter Qualität.
Wir waren mit dem Boot Angeln und hatten die GoPro an einem langen Stock
befestigt und direkt in die Möwenschar hineingehalten.
Du kannst Actioncams überall anbringen: am Fahrrad- oder Motorradhelm, an der Windschutzscheibe, am Rückspiegel, an der Stoßstange, am Surfbrett, am Gleitschirm, an Modellflugzeugen, am Tennisschläger, am Lenkdrachen etc.
In ihrem mitgelieferten wasserdichten Gehäuse macht die winzige Knipse fast alles mit und ist nicht kleinzukriegen. Der spaßlimitierende Faktor ist in der Regel die etwas knappe Akkulaufzeit.
Inzwischen haben auch andere Hersteller die Zeichen der Zeit erkannt und bringen eigene Actioncams auf den Markt. Oft sind das einfacher ausgestattete Modelle für weniger als die Hälfte des Preises einer GoPro Hero.
Gegen diese günstigen Actioncams ist nichts einzuwenden, wenn du mit den technischen Einschränkungen klarkommst, oder nur mal in dieses Einsatzgebiet reinschnuppern willst.
Die GoPro für Normalos – Motivideen
Actioncams sind geeignet für:
Leute, die gerne schnorcheln und tauchen, und dabei filmen und fotografieren
Mit einer Actioncam lassen sich unbeschwert lustige Schnappschüsse machen.
Hier ein Überblick über die neuesten Modelle und ihre Vielfalt.
6. Spiegellose Systemkameras und Digitale Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven
Diese beiden Klassen haben wir hier bewusst zusammengefasst, weil sie ähnlich hervorragende Bildqualität liefern und sich von Handhabung, Funktion und Ausbaubarkeit nicht grundsätzlich unterscheiden.
Im Prinzip handelt es sich um modulare Kamerasysteme, die nach Wunsch und Einsatzzweck zusammengestellt werden können.
Diese Kameramodelle haben großdimensionierte Sensorchips, die hohe Empfindlichkeiten mit geringem Rauschen, und damit Fotografieren in der Dämmerung und bei wenig Licht ermöglichen.
Innenaufnahmen wirken ohne Blitzlicht viel stimmungsvoller. Ein Stativ solltet ihr für diese Fälle dabei haben, trotz hoher Empfindlichkeitseinstellung.
Spiegellose Systemkameras sind etwas kompakter, leiser und leichter als DSLRs. Wegen der spiegellosen Bauweise lassen sich die Objektive kompakter bauen. Wo vor einigen Jahren die DSLRs noch in puncto Autofokus die Nase vorn hatten, sieht die Sache heute ganz anders aus. Systemkameras haben in fast allen technischen Disziplinen die DSLRs überflügelt, auch im Preis.
Das heißt jetzt nicht, dass die Spiegelreflexen völlig out sind. Das heißt auch, DSLRs sind auf dem Gebrauchtmarkt sehr günstig zu bekommen. Da könntest du dir relativ preiswert eine hochwertige Kameraausrüstung zusammenstellen.
Nachtaufnahmen sind die Domäne für Kameras mit großem Sensor. Wegen des relativ goßen Pixeldurchmessers bleibt das Bildrauschen in vertretbarem Rahmen.
Beide Kameraklassen bieten neben reichhaltigem Zubehör eine große Auswahl von Objektiven, lichtstarke Teleobjektive, Shiftobjektive, Supermakros und mehr an.
Diese Kameras haben das ausgereifteste und schnellste Autofokus-System all der vorgestellten Kameraklassen, die Einsteigermodelle einmal ausgenommen.
Besser dSLR oder Spiegellos?
Legst du mehr Wert auf eine leichte Ausrüstung, rate ich dir zu einer Systemkamera mit zwei Wechselobjektiven. Fotografierst du gerne Actionszenen, oder Tiere in freier Wildbahn, dann kommst du um teure lichtstarke Tele-Objektive kaum herum.
Wenn du die Anschaffung solch eines Kamerasystems ins Auge fasst, hast du in der Regel schon einige Erfahrung mit der Fotografie gesammelt und planst, deine Möglichkeiten Stück für Stück mit passendem Zubehör zu erweitern.
Bedürfnisse anpassbar
RAW-Dateien am PC
entsprechend hochwertigen Objektiven und Zubehör richtig ins Geld gehen
Solche Dämmerungs- und Gegenlichtaufnahmen setzen hochwertige Kameratechnik und gute Fotografierkenntnisse voraus
Geeignet für:
Empfehlenswerte Modelle:
Das Problem ist, aus der Masse der angebotenen Kameras die Richtige herauszusuchen. Es gibt keine wirklich schlechten Gehäuse, mit allen kannst du gute Bilder machen. Es gibt nur die falsche Kamera für den geplanten Zweck.
Wichtiger ist ein leistungsfähiges Objektiv. Die mitgelieferten Kit-Objektive sind oft nur Mittelmaß. Und beachte, dass ein gutes Objektiv lange hält und leicht einige Generationen an Kameragehäusen übersteht.
Hier musst du selbst vergleichen und am besten einige Kameramodelle beim Fotohändler ausprobieren:
Liegt das gewünschte Modell gut in der Hand, ist es zu schwer oder nicht stabil genug, komme ich mit der Bedienung zurecht?
Es bringt dir auch nichts, das Teuerste vom Teuren zu kaufen, und hinterher liegt der Krempel in der Ecke rum, weil die Ausrüstung viel zu schwer, oder die Bedienung zu kompliziert ist.
Spiegellose Systemkameras sind so kompakt, dass sie fast die ideale Reisekamera abgeben.
Entscheidend ist, dass die gewünschte Kamera deinem Einsatzzweck gerecht wird. Als Tierfotograf wirst du dein Hauptaugenmerk auf lichtstarke Teleobjektive und schnelle Autofokusgeschwindigkeit legen. Dafür solltest du gewillt sein, einige Kilogramm mehr durch die Natur zu schleppen.
Als Landschafts- und Allround-Fotograf legst du mehr Wert auf eine leichte kompakte Ausrüstung z.B. für Wander-, Berg- und Klettertouren.
Unser Tipp: Fang erst einmal klein an.
Ein nicht zu schweres Gehäuse eurer Wahl, und ein bis zwei Objektive sind eine gute Basis für deine Reiseausrüstung. Nach einiger Fotografier-Praxis merkst du, ob das für deine Erfordernisse ausreicht. Bei Bedarf kaufst du das fehlende Zubehör nach und nach dazu, und machst dich damit vertraut.
Noch ein Tipp: Vollformat oder APS Kameras
Diese Diskussion ist so alt wie die digitale Kameratechnik. Natürlich hat der Vollformat-Sensor Qualitätsvorteile. Diese werden durch viel höhere Preise und höheres Gewicht erkauft.
Vollformatkameras haben technisch bedingt eine geringere Schärfentiefe. Ein Foto durchgehend von hinten bis vorne scharf zu kriegen, kann eine Herausforderung werden. Oft musst du dafür sehr stark abblenden, was auch nur bis zu einem gewissen Punkt sinnvoll ist. Du erhältst im Gegenzug längere Belichtungszeiten, die wiederum einen Stativeinsatz erfordern. Einfach mit der ISO hochgehen ist auch nicht so die Lösung, denn damit verlierst du wieder das Stückchen Bildqualität, das du mit dem Vollformat gewinnen wolltest.
Und was das Freistellen deiner Motive vor unscharfem Hintergrund betrifft, der Unterschied zwischen Vollformat und den kleineren APS- und MFT-Formaten ist gar nicht so groß. Teure, lichtstarke Objektive brauchst du in beiden Fällen.
Den einzigen echten Vorteil sehe ich beim Vollformat mit einer Kamera mit relativ geringer Pixelzahl. Damit kannst du freihand Aufnahmen mit sehr hohen ISO-Empfindlichkeiten (bis zu 500’000 ISO je nach Kameramodell) bei schwierigsten Lichtverhältnissen machen.
Wichtige Informationsquellen im Internet für deinen Kamerakauf:
http://www.dpreview.com DIE Digitalkameratestseite im Internet auf Englisch
http://www.digitalkamera.de Das deutsche Pendant dazu
Auch die Bewertungen bei
http://www.amazon.de
sind hilfreich, wobei die negativen Kommentare mitunter die aufschlussreicheren sind.
Dann viel Spaß beim Kamerakauf!
Für solche Fotos braucht die Kamera manuelle Einstellmöglichkeiten und ein Filtergewinde für das Graufilter. Und ohne stabiles Stativ geht das nicht.
Anmerkung: die meisten hier vorgestellten Kameramodelle haben wir mit Affiliate-Links zu Amazon.de ausgestattet. Damit hast du direkt Zugriff auf die Produktinformationen, die aktuellen Preise, Kundenfragen und -antworten, Aktionen und auf die Benutzerkommentare.
Schreib uns doch mal: reise-reicherts@gmx.de
Oder hinterlasse einen Kommentar!
Île d’Ouessant – die bretonische Insel der Leuchttürme
Im Frühjahr 2015 und im Herbst 2016 besuchten wir die kleine Insel Ouessant in der Bretagne. Dieser mächtige, sturm- und wellenumtoste Granitklotz stand bei mir jahrelang auf der Reisewunschliste weil Ouessant unter anderem auch als Insel der Leuchttürme und Wellen bekannt ist.
Wer sich noch nichts unter der Ile d’Ouessant vorstellen kann, der französische Spielfilm Die Frau des Leuchtturmwärters bringt gut das raue Inselfeeling rüber.
Auf den Leuchtturm Seiten haben wir weitere Infos und zahlreiche Fotos der Leuchttürme und der Umgebung.
Auf der Insel Ouessant stehen zwei Leuchttürme:
Im Meer vor der Insel Ouessant stehen drei Leuchttürme.
Ein vierter war auf der kleinen, unbewohnten Insel Keller vor der Nordküste von Ouessant geplant, wurde aber nie fertiggestellt.
Die Ile d‘ Ouessant ist auch die Insel der Wellen.
Unsere umfassendste Seite über die Insel Ouessant:
Die Insel Ouessant als Fotoreiseziel
Datensicherung ist wichtig, auch für Wenig-Fotografierer
Letzte Aktualisierung November 2020
Datensicherung ist wichtig
Fotos sind immer unwiederbringlich.
[toc]
Auf Reisen nutzt fast jeder eine Kamera – sei es eine Kompakte, eine Spiegelreflex oder das Smartphone. Die Fotos liegen erst einmal digital vor. Du hast also erstmal nichts „Greifbares“ in der Hand, keine Filmrollen, keine Abzüge. Wie wichtig die unterwegs aufgenommenen Fotos sind, merkt man oft erst, wenn es zu spät ist. Das Handy oder die Kamera geht verloren, die Speicherkarte meldet einen Fehler. Es ist schnurzpiepegal wie professionell die Fotos sind oder wieviele auf einer Reise fotografiert wurden
– es ist ein enormer Verlust, wenn die Fotos unwiderbringlich weg sind.
Deswegen raten wir jedem, der digital fotografiert sich über die Datensicherung seiner Bilder Gedanken zu machen.
Datensicherung ist wichtig und zwar für JEDEN!
Wie sichere ich meine Fotos auf Reisen
Wie wir unsere umfangreichen Datenmengen sichern, beschreiben wir im Beitrag: Speichern der Fotos unterwegs.
Die Mehrheit unserer Leser fotografiert nicht ganz so datenintensiv, wie wir als professionelle Reisefotografen. Hier zeigen wir ein paar Möglichkeiten zur Datensicherung unterwegs, die auf „Wenigfotografierer“ zugeschnitten sind.
Esra auf Radtour in Schottland
Genug Speicherkarten für die Kamera mitnehmen
Speicherplatz auf der Kamera oder dem Smartphone ist eigentlich kein Thema mehr. Digitalkameras nutzen meist SD-Karten, Smartphones und Tablets micro-SD-Karten. 32 GB oder 64 GB sind eine ordentliche Größe mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit diesen Kapazitäten kommst du schon mit einer oder zwei Karten durch den Urlaub.
Diese Speicherkarten sind deine Erstsicherung. Wenn sie voll sind, lösche sie nicht und verwende sie wieder, sondern verstaue sie sicher in ihren Schutzhüllen oder in einem Speicherkartenetui bis zur Heimreise. (Für Viel-Fotografierer, wie wir es sind, wäre das eher unpraktisch, weil wir zuviele Karten bräuchten)
Wieviel Speicherplatz brauche ich für meine Urlaubsfotos?
Denke daran, du brauchst den Platz zweimal: einmal als Speicherkartenplatz für die Kamera, und einmal als Backup der Fotos auf einem anderen Datenträger.
Wir haben eine Umfrage auf unserem Blog gemacht, wieviele Fotos unsere Leser im Durchschnitt pro Urlaubstag schießen.
100 Fotos pro Tag war die häufigste Antwort, das deckt sich auch gut mit unserer Einschätzung.
Beispielrechnung 1: JPG-Fotos
Du fotografierst im JPG-Format mit geschätzten 5 MB pro Foto
5 MB x 100 Fotos x 7 Tage = 3500 MB = 3,5 GB Datenvolumen pro Reisewoche
Mit einer 32 GB-Speicherkarte kämst du damit fast neun Wochen aus.
Beispielrechnung 2: RAW-Format
Du fotografierst im RAW-Format mit rund 25 MB pro Foto
25 MB x 100 Fotos x 7 Tage = 17500 MB = 17,5 GB Datenvolumen pro Reisewoche
Eine 32 GB-Speicherkarte reicht damit für knappe zwei Wochen.
Beispielreichnung 3: Fotos und Filmaufnahmen
Du fotografierst im JPG-Format und filmst dabei im Schnitt zehn Minuten (100 MB/Minute) am Tag
5 MB x 100 Fotos x 7 Tage = 3500 MB +
100 MB x 10 Min. x 7 Tage = 7000 MB = 10,5 GB pro Reisewoche
Eine 32 GB-Speicherkarte reicht damit für einen dreiwöchigen Urlaub
Von diesen Beispielen ausgehend kannst du einfach deinen persönlichen Speicherbedarf kalkulieren.
Wichtiges zum Kauf und zur Nutzung von Speicherkarten
Meldet eine deiner Speicherkarten einen Fehler oder sie zeigt keine Fotos mehr an, dann markiere sie deutlich und nutze sie auf keinen Fall weiter. Daheim kannst du mit speziellen Programmen versuchen die Fotos zu retten. Das funktiniert aber nur, wenn die Karte nicht formatiert oder neu beschrieben wurde!
Woran erkenne ich eine defekte Speicherkarte?
Ist ein Zugriff auf die Speicherkarte nicht mehr möglich, Karte weglegen bis zur Datenrettung am PC oder Notebook!
Extrem wichtig: das Backups deiner Fotos!
Wir können das gar nicht oft genug wiederholen! Deine Fotos sind wertvoll und ein Backup der Daten essentiell! Solange deine Fotos nur auf der Speicherkarte oder auf dem Handy liegen, ist die Verlustgefahr relativ groß. Deshalb sollst du unbedingt die Fotos auf einem zweiten Medium speichern (Noch mehr Sicherheit bietet eine dritte Sicherung, die wir auch anraten, in diesem Artikel aber nicht forcieren).
Hast du deine Fotos auf der SD-Karte der Kamera und parallel auf einem anderen Speichermedium gesichert, kommen deine Bilder mit hoher Sicherheit wohlbehalten von der Reise nach Hause.
Speichern in der Cloud
Wohnst du im Urlaub in einem Hotel mit kostenlosem WLAN, hast du es relativ einfach. Du überträgst deine Tagesausbeute in deinen Cloudspace. Das erledigen moderne Digitalkameras per Wifi direkt. Achte darauf, dass du ausreichend Akkus mit hast, denn die Wifi-Funktion kostet Strom! Alternativ verbindest du die Kamera per Bluetooth mit dem Smartphone (Tethering). Cloudspeicher ist aber nicht immer kostenlos. Je nach Anbieter hast du nur einige Gigabyte frei. Willst du alle deine Bilder in der Cloud speichern, erreichst du schnell die kostenpflichtige Grenze und zahlst bei Mehrbedarf monatliche Gebühren. Oftmals ist auch das Internet in Hotels oder Ferienwohnungen zu langsam für eine Datensicherung!
Alternativ kannst du auch deine Datenpakete zu einem Filehoster wie wetransfer.com hochladen, wenn du zuhause jemanden hast, der die Daten kurzfristig herunterlädt und speichert.
Cloudspeicher ist bequem, ist leider nicht überall erreichbar und geht bei größeren Datenmengen ganz schön ins Geld.
Nicht überall auf der Welt stehen aber Unterkünfte mit freiem WLAN herum. Häufiger kommt es vor, dass du in irgeneiner malerischen Ecke unserer schönen Erde unterwegs bist, in der es diesen Service nicht oder nur eingeschränkt gibt. Entweder fehlen schnelle Internetverbindungen, oder die Datenübertragung ist so teuer, dass das Hochladen des Speicherkarteinhalts einen mittleren vierstelligen Betrag kosten würde. In diesem Fall hast du die folgenden Alternativen.
Weit enfernt von einer Stadt, mitten in der Natur ist es um WiFi und Mobilfunk schlecht bestellt.
Das eigene Notebook, Netbook, Chromebook
Die effizienteste Lösung ist immer noch die Mitnahme deines eigenen Notebooks. Die Bilder sind ruckzuck auf das Notebook kopiert, du kannst vor Ort deine Fotos sichten, aussortieren und sogar bearbeiten. Und direkt vor Ort sehen, was du am nächsten Tag bei der Fotografie evtl verbessern kannst.
Viele Notebooks haben einen eingebauten SD-Karten-Slot, ansonsten brauchst du nur ein Kartenlesegerät. Das direkte Anschließen der Kamera ans Notebook ist nicht empfehlenswert, weil Fehler auftreten können, wenn die Akkuleistung der Kamera für die Übertragung nicht ausreicht.
Wenn du dein Notebook nicht auf der Reise mitnehmen kannst oder willst, bleiben dir folgende Möglichkeiten:
USB On-the-Go (OTG)
Was bedeutet dieses On-The-Go? USB-OTG ist eine Methode, mit der USB-Geräte ohne PC miteinander kommunizieren können. Tatsächlich ist USB-OTG die Lösung vieler Speicherprobleme. Immer mehr Smartphones, Tablets und auch Digitalkameras sind inzwischen USB-OTG-fähig.
Normalerweise dient der USB-Anschluss dazu, Geräte an einen PC anzuschließen. Dieser enthält die Treiber und Programme, um diese Geräte anzusteuern und zu nutzen. Das können USB-Sticks, Tastaturen, Scanner, externe Festplatten und anderes sein.
Ein Gerät mit USB-OTG kann einen Teil dieser PC-Aufgaben übernehmen. Somit kannst du Daten von deinem OTG-fähigen Tablet oder der OTG-fähigen Kamera direkt auf einen USB-Stick kopieren. Oder die Fotos von der SD-Karte auf dein OTG-Smartphone/Tablet herunterkopieren.
!! Anmerkung !!
Die folgenden Tipps funktionieren unter Umständen nicht mit Apple iPhones und iPads, da das Betriebssystem Apple iOS gewisse Einschränkungen beim Datenaustausch und bei der Zusammenarbeit mit diversen Geräten hat.
USB-Sticks sind ideal für das Fotobackup unterwegs : schnell, klein, leicht, günstig und mit viel Platz für deine Bilder. Hier zwei 32 GB-Modelle.
Smartphones und Tablets
Smartphone-Fotos auf einem USB-Stick sichern
Im einfachsten Fall hältst du deine Urlaubserinnerungen mit dem Smartphone fest. Hat dieses einen Micro-USB-Anschluss ist es wahrscheinlich OTG-fähig. Deine Bilddaten auf dem Smartphone kannst du über diesen Anschluss direkt auf einen USB-Stick kopieren. Dafür gibt es OTG-fähige USB-Sticks, die haben neben einem normalen USB-Anschluss für PC oder Notebook, einen Micro-USB- oder USB-C-Anschluss für Smartphones und Tablets.
Für den Kopiervorgang benutzt du eine Explorer-App, wie z.B. den Nexus USB-OTG-Datei-Manager. Die Kopiergeschwindigkeiten sind relativ flott.
Kosten: ca. 16 Euro für einen 64 GB USB-Stick mit OTG-Funktion
USB-OTG-Sticks haben zwei USB-Anschlüsse, einen großen USB-Typ A für den PC, einen micro-USB für das Tablet. Für USB c Anschlüsse gibt es Adapter
Fotos von der Kamera auf Smartphone/Tablet sichern
Du fotografierst mit einer Digitalkamera und willst die Bilder auf deinem Smartphone/Tablet sichern.
Viele aktuelle Digitalkameras können sich per WiFi mit einem Smartphone verbinden und so die Fotodaten darauf kopieren.
Kann deine Kamera das nicht, ist aber OTG-fähig, brauchst du ein OTG-Adapterkabel (USB-C) und einen SD-Kartenleser. Dein mobiles Endgerät muss natürlich OTG-fähig sein und genügend Speicherplatz haben. Oft ist dieser Speicherplatz über mikro-SD-Karten erweiterbar.
Für den Kopiervorgang benutzt du eine Explorer-App.
Kosten: ca. 11 Euro, für das OTG-Kabel (Micro USB) und einen SD-Kartenleser
mit dem OTG-Adapterkabel können USB-Sticks und Kartenleser an das Tablet angeschlossen werden
Fotos von der Kamera auf einem USB-Stick sichern
Für den direkten Weg von der Kamera auf den USB Stick bräuchtest du eine OTG-fähige Digitalkamera. Solche Modelle sind aber noch sehr rar. Darum sicherst du erst auf Tablet, Smartphone oder Notebook, und dann wandern die Bilder von da aus auf den USB-Stick.
Zuerst kopierst du die Fotos von der Kamera auf dein Tablet. Dazu brauchst du das OTG-Kabel und den Kartenleser. Für die anschließende Sicherung benutzt du das OTG-Kabel mit dem USB-Stick.
Diese Methode ist preisgünstig, und du kannst bei Bedarf USB-Sticks dazukaufen und zum Beispiel einen älteren oder kaputten Kartenleser leicht durch ein neues Modell ersetzen.
Ein Nachteil ist, dass nicht alle Kartenleser-Mobilgeräte-Kombinationen funktionieren. Ein weiterer Nachteil, du musst die Fotos erst auf dem Smartphone/Tablet zwischenspeichern, und erst in einem zweiten Schritt auf den USB-Stick kopieren.
Achte auf deinen Smartphone/Tablet-Anschluss! USB-c und micro-USB sind sich sehr ähnlich und leicht zu verwechseln.
Kosten: OTG-Adapter 3 Euro
SD-Kartenleser 10 Euro
USB-Stick 64 GB 11 Euro
Ein USB-3.0- Kartenleser ist über den OTG-Adapter am Tablet angeschlossen. Im Bild ein größeres Modell, das auch CompactFlash-Karten aufnimmt.
Kabellose Datei-Hubs, keine Option mehr
Diese Multifunktions-Mini-Router, mit denen du Fotos von der SD-Karte direkt auf USB-Sticks oder mobile Festplatten kopieren kannst sind inzwischen von der Technik überholt worden. Der Todesstoss war die langsame Datenübertragungsrate dieser Geräte. Mit 2 bis 6 MB/s geriet die Kopiererei nach einem fotoreichen Tag zur Geduldsprobe.
Imagetanks, keine Option mehr
Auch diese mobilen Fotospeicher sind fast vom Markt verschwunden. Sie waren für Freizeitfotografen etwas überdimensioniert und sprengten auch den Preisrahmen.
WiFi-Festplatten, keine Option mehr
Diese Festplatten sah ich mehr als Notbehelf. Wie die Datei-Hubs waren sie nicht die Schnellsten beim Kopieren. Probleme bereitete auch die beiliegende Software.
Falls du zufällig über ein Sonderangebot über diese Auslaufmodelle stolpern solltest, lass besser die Finger davon.
Fazit
Egal, wie wenig oder viel du fotografierst – SICHERE DEINE DATEN IMMER DOPPELT!
Wenn du wenig fotografierst, reicht dir wahrscheinlich dein Smartphone/Tablet als Speicher für die Sicherung der Fotos aus. Mit einem OTG-Adapter kannst du deine Bilder auf vorhandene USB-Sticks kopieren. Die haben inzwischen Kapazitäten von bis zu 1 TB, wie der SanDisk Ultra Dual Drive.
Wenn nichts dagegen spricht, nimm dein Notebook oder Chromebook mit auf die Reise, oder du besorgst dir ein günstiges Tablet und einen passenden CardReader.
Eine Alternative zum OTG-USB-Stick ist ein normaler USB-Stick mit OTG-Adapter.
Sicherst du deine Fotos auf Reisen? Sag uns wie, es gibt soviele Möglichkeiten!
Wie wir unsere umfangreichen Datenmengen sichern, beschreiben wir im Beitrag: Speichern der Fotos unterwegs.
Beliebteste Seite im Blog der 5reicherts
Für uns ist es immer wieder interessant zu sehen, welche Seite unseren Lesern am besten gefallen. Das sehen wir anhand der Aufrufzahlen der Seiten aber vor allem auch an der Verweildauer auf der Seite. Die beliebtesten Seiten in diesem Jahr waren:
Es gibt da ein paar Blogbeiträge, die gehen in den Tiefen unseres umfangreichen Blogs verloren. Ich liste mal ein paar als Leseanregung auf:
Wir haben jetzt fast 2000 Newsletter Abonnenten! Willst Du auch dabei sein? Unser Newsletter erscheint etwa alle 2 Wochen und unsere Abonnenten erhalten drei kostenlose EPapers als Download. Bretagne für Meeresliebhaber, eine kurze, praktische Anleitung zur Nordlichtfotografie und eine 44-seitige Übersicht zur Wahl der besten Reisekamera.
Unsere Fotogalerien erscheinen im neuen Layout. In Kürze werden weitere Fotos folgen. Vor allem zu den Inseln Ouessant, Ile de Sein und Belle Ile, aber auch schottische Schlösser und Burgen werden dabei sein. Übrigens werden in den Galerien nun die Exif-Daten der Fotos angezeigt. Auch in die längeren Blogbeiträge werden wir die neuen Galerien einbauen. Viel Spaß beim Schmökern.
Fotogalerien
Der Leuchtturm von Texel – hier findest du auch die neue Galerieansicht.
Haben wir Dir mit unseren Tipps zu guten Nordlichtfotos verholfen? Oder dich zu einer Reise inspirieren können? Oder einfach nur das Jahr über immer wieder mit auf Reisen genommen? Vielleicht magst du als treuer Leser uns etwas zu Weihnachten schenken? Wir haben eine Amazon Wunschliste
Alle Europäischen Leuchttürme