Sieben Gründe, warum eine Reise per Fahrrad richtig Spaß macht.

Dänemark ist Radfahr-Nation. Man hat dort überall einen Radweg.

Wie ihr ja schon wisst, war ich im Sommer zusammen mit meiner Freundin mit dem Rad in Schweden und Dänemark unterwegs. Es war ein Abenteuer, wie es im Buche steht: mit einer Landkarte und unseren Siebensachen sind wir losgezogen, und haben den Großteil der Planung erst an der entsprechenden Straßenkreuzung unternommen. Vielleicht bewegen diese sieben Gründe den ein oder anderen dazu, für die nächste Reise das Fahrrad als Transportmittel in Betracht zu ziehen… 1: Wir waren so frei wie Grundschüler am Samstag Wer mit dem Rad unterwegs ist, hat keine Verpflichtungen. Vor allem in Schweden, wo man nahezu überall für eine Nacht campen darf, sind wir einfach in den Tag hineingefahren. Wir wussten ja, dass wir unser Zelt einfach auf …
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Tage 11 und 12 der Radtour. Tschüss Schweden! Wir kommen, Dänemark!

Tschüss, Schweden. Dänemark, wir kommen!

In Göteborg machten wir einen Tag lang Pause und zogen zusammen mit Andrew und Aron in der Stadt herum. Es war ein netter Tag, die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel herunter. Göteborg ist eine schöne Stadt, wenn man nicht gerade Richtung Hafen schaut. Wo sich keine Industriekräne und Containerberge häufen, das stehen alte, malerische Gebäude und große Parkanlagen, die eine fast vergessen lassen, dass man sich in einer Großstadt befindet. Unser erstes Ziel war ein Café namens „Husaren“. Andrew hatte uns mit Geschichten von den dortigen tellergroßen Zimtrollen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, und es dauterte nicht lange, bis wir das Café gefunden hatten. Wir verdrückten eine der berühmten Zimtrollen als Zweitfrühstück und zogen dann Richtung Fährhafen, um die …
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Tage 9 und 10 der Radtour – Ankommen in Göteborg!

Im Hafen von Värnersborg.

Nach etwas über einer Woche waren wir völlig in der Reiseroutine und hatten an diesem Punkt noch 150km bis Göteborg zurückzulegen. Der Kanal lag lange hinter uns und wir kamen mithilfe der Karte und der Wegweiser voran wie zwei Pfadfinder auf Schnitzeljagd. Es machte richtig Spaß! Die Landschaft war auch zum ersten mal richtig schön flach, und man sah manchmal kilometerweit. Wir konnten also zum einen schnell fahren, und zum anderen war es interessant, so viel vom kommenden Weg vor sich zu sehen. „Siehst du den großen Wald da am Horizont?“ „Ja“ „Da fahren wir jetzt außen drum.“ Am Tag Nummer neun war mal wieder das Frühstück nicht ganz so üppig wie wir das gerne hätten, was wohl daran lag, …
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Tag 8 der Radtour. Fahren Abseits der ausgeschilderten Wege.

Hier sind wir am Morgen aufgewacht

Bitte entschuldigt die lange Sendepause – ich habe mich mal wieder in andere Sachen verteift und darüber ganz meinen Reisebericht vergessen! Sorry! Als mir morgens im Garten unseres Gastgebers aufwachten, lag wieder ein Nebelteppich auf den Feldern um uns herum. Es wurden bei mir alle Lebensgeister richtig wach gerufen, als ich schlaftrunken aus dem Zelt kroch und ein paar Schritte im kalten, nassen Gras tat. Unser Gastgeber kam auch bald mit dem Auto aus der Einfahrt und erkundigte sich nach unserem Wohlergehen, bevor er sich auf den Weg zur Arbeit machte. Wir packten alles zusammen und folgten ihm ein paar Minuten später auf dem einspurigen Weg zur Schnellstraße, die nach Mariestad führte. Wie gewohnt war kaum etwas los auf den …
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Tag 7 der Radtour. Das Ende des Göta-Kanals und die „Aron“

Aha, da vorne geht's über den Kanal

Wir wachten um kurz vor 9 davon auf, dass die Morgensonne das Zelt beleuchtete und aufwärmte. Au ja! Der Tag fing gut an. Ich reinigte die Getriebe unserer Räder, das schreckliche Quietschen war ja gestern nicht auszuhalten gewesen. Wir frühstückten ordentlich, und um 10:45 Uhr kamen wir los. Der Göta-Kanal verlief gerade durch den Vikensee, also gab es keinen Kanalradweg und wir fuhren auf Landstraßen, wie wir es die Tage zuvor auf dem Weg um den Vätternsee getan hatten. Schon nach ein paar Minuten Fahrt wurden wir versichert, dass wir tatsächlich am Göta-Kanal waren, als sich vor uns eine Hebebrücke erhob. Ich stellte mich ganz vorne hin, um das dafür verantwortliche Schiff zu beobachten, und siehe da: Es war die …
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Tag 6 der Radtour. Immer noch Vätternsee-Rundfahrt.

Wasserspiegelung

Tag Nummer sechs war in zweierlei Hinsicht das Gegenstück zum Tag davor: Zum einen sind wir vorher am Vätternsee entlang nach Norden gefahren, jetzt würden wir dasselbe auf der anderen Seite in südlicher Richtung tun. Zweitens bildete das Wetter einen perfekten Gegensatz zu dem des Vortags (welcher unser erster Tag komplett ohne Regen gewesen war). Heute würde es mit dem Wetter nicht so rosig aussehen. Morgens war es jedoch noch recht annehmbar, das Wetter. Wir standen früh auf und gingen als allererstes duschen. Ich duschte ziemlich lange, denn im Duschraum war es bitterkalt und ich wollte den warmen Wasserstrahl nicht verlassen. Dann frühstückten wir unsere Haferflocken weg, packten alles zusammen und verabschiedeten uns von unserem schönen Plätzchen direkt am Vätternsee. …
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Tag 5 der Rad-Tour. Fahrt um den Vätternsee, und die einzige Panne der Tour.

Die Landstraßen nördlich von Motala

Als wir am Vortag losgefahren waren, wussten wir noch nicht, wie wir um den Vätternsee herum kommen würden. Auf der Karte sah es aus, als gäbe es keinen sonderlich direkten Weg. Wir würden uns wohl auf irgendwelchen Landstraßen um den See Schlängeln müssen. Glücklicherweise fanden wir dann, als wir den See erreicht hatten, heraus, dass eine ausgeschilderte Radroute um ihn herum führte. Prima! Überall standen Schilder mit einem Fahrrad und der Aufschrift „Runt Vättern“ darauf. Nur kurz zur Info. Auf dieser Rourte sind wir in Schweden von A nach B gekommen. insgesamt etwa 800km. Natürlich bedeutet in Schweden ein Radwegschild keineswegs, dass es auch einen Radweg gibt. Die Route verlief fast ausschließlich auf Landstraßen. Das machte natürlich nichts, denn die …
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Tag 4 der Schweden-Radtour. Ein Ruhetag

Selbstportrait im Straßenspiegel

Am vierten Tag unserer Tour wachten wir wieder irgendwann zwischen 6 und 7 Uhr auf. Wir frühstückten, ich inspizierte die Räder, wie packten das Zelt zusammen – die übliche Routine. So wirklich viel Lust auf eine weite Strecke hatten wir allerdings an diesem Tag nicht. Das lag zum einen daran, dass wir keine Idee hatten, auf welchen Wegen wir um den Vättern-See herum kommen würden, und zum anderen an dem fiesen Wind. Jeder, der sich gelegentlich auf zwei Rädern bewegt, weiß: Wind ist der schlimmste Feind des Radfahrers. Jeder Hügel und jeder Berg hat irgendwo einen Gipfel, und dann wird man für das ewige Bergaufradeln mit einer netten Abfahrt belohnt. Wind allerdings hat kein absehbares Ende, und außerdem ist es …
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Tag 3 der Radtour durch Schweden – Der Göta-Kanal

Der Radweg am Kanal war prächtig

Tag drei unserer Tour begann sehr früh – wer früh einschläft wacht auch früh auf – und um halb neun waren wir fahrbereit. Da die Campingplatzrezeption noch nicht geöffnet hatte und wir die sanitären Anlagen sowieso nicht genutzt hatten, da sie nur mit Schlüssel zugänglich waren, sahen wir das mit dem Bezahlen nicht so eng und machten uns aus dem Staub. Wir hatten ja keine Kosten verursacht. Nach einer Weile fanden wir eine schöne Parkbank direkt an einer Kanalschleuse, dort frühstückten wir. Es gab Käsebrote und Obst. Um uns herum war alles grün und wir waren fast ganz allein. Der Kanal hatte ein paar Tage zuvor den Vollbetrieb eingestellt, ab jetzt wurden die Schleusen nur noch auf Anmeldung geöffnet, und …
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Tag 2 der Radtour: Endlich den Kanal gefunden!

Die Landstraße nach Mem

Tag zwei unserer Radtour begann sehr früh und mit einer erstklassigen Aussicht vor der Haustür (bzw. Zelteingang). Es war halb 6 Uhr morgens, kaum eine Wolke am Himmel und ein dünnes Tuch aus Nebel hatte sich über die ganze Landschaft gelegt, was ihr einen magischen Charakter verlieh. Es gelang mir nicht wirklich, diese Stimmung artgerecht zu fotografieren. Da es draußen noch ein bisschen frisch war, kuschelten wir uns nochmal ganz kurz in den warmen Schlafsäcken ein. Plötzlich war es halb 9. Der Blick nach draußen war auch nicht mehr so nett wie zuvor. Der Neben war fort und der Himmel war nun wolkenverhangen. Wir frühstückten Müsli mit Joghurt, knabberten Kekse und füllten unsere Wasservorräte wieder auf. Um 10 Uhr kamen …
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