Von der Île de Sein zur Île d’Ouessant

Welle und Phare de la Jumentt

Kurz vor dem Verlassen der Wohnung auf der Île de Sein war Henri, unser Ansprech-, besser Angestikulierpartner immer noch nicht aufgetaucht. Dann war auch noch der Gepäckwagen verschwunden. Notgedrungen machten wir uns gepäckbeladen zu Fuß auf den recht kurzen Weg zur Fähre, die Miete würden wir halt überweisen. Auf der Hafenpromenade kam eine hagere Gestalt in grünem Parka um die Ecke, Henri hatte uns gefunden. Wir drückten ihm die Miete in die Hand, lachten nochmal gemeinsam und dann gings weiter auf die Fähre.   Recht ruhige Fährfahrt zurück zum Festland Die Fährfahrt zurück war mehr ein entspanntes Schaukeln, nichts im Vergleich zur Hinfahrt. Unser VW-Bus wartete brav am kostenlosen Parkplatz, wir warfen schnell das Gepäck hinten rein und los gings …
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Ar Gueveur – das Nebelhorn der Île de Sein

Ar Gueveur, Île de Sein

Ar Gueveur sieht zwar aus wie ein Leuchtturm, wenn man genauer hinschaut findet man jedoch keine Lampe, denn Ar Gueveur ist ein Nebelhorn. Das Betonbauwerk hielt im 2. Weltkrieg der Zerstörungswut der deutschen Soldaten stand Der damalige große Leuchtturm war nicht so stabil, die Trümmer von der Sprengung sind noch heute auf der Insel verstreut zu finden. Ar Gueveur sieht mitgenommen aus. Er strahlt eine richtiggehend postapokalyptische Stimmung aus. Ich erblickte den Turm zum ersten Mal im Sturm und Nieselregen – das passte irgendwie zum Turm. Im Sonnenschein war die das Fotografieren der Wellen von dort aus ein ganz besonderes Erlebnis. Stundenlang kann ich da stehen und dem Spiel der Wellen zusehen. Dieser Ort übt auf mich eine unglaubliche Faszination …
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Le Bourg, Île de Sein

Die Häuser am Wasser, Île de SeinDie Häuser am Wasser, Île de Sein

Le Bourg – Die Stadt bzw. das Dorf Nach unserer Ankunft holt uns Henri am Hafen ab. Er spricht kein Wort Englisch oder Deutsch. Unser Gepäck laden wir auf seine Gepäckkarre und los gehts entlang der Hafenpromenade. Dann biegt er in eine der engen Gassen ab, und nach fünf, sechs Biegungen sind wir and unserem Haus. Die Gassen der Stadt, die eigentlich ein Dorf mit gut 200 Einwohnern ist, sind an manchen Stellen nur 85 Zentimeter breit, deshalb gibt es auch keine Privatautos auf der Insel. Selbst die Mitnahme von Fahrrädern ist für Besucher verboten. Keines der Gässchen ist gerade, einige enden blind, und wir blicken erst Mal gar nicht durch. Wir laufen hinterm Haus los und sind plötzlich am …
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Fotos der Île de Sein

Leuchtturm im Hafen, Île de Sein

Zum Schreiben komme ich zur Zeit nicht. Wir haben nur fünf Tage auf der kleinen Insel und da die Sonne recht spät untergeht ist es Nachts zu spät für die Arbeit am Rechner. Ich zeige dir daher nur kurz ein paar Fotos der Île de Sein.

Sturm und Regen auf der Île de Sein

Blick zum Leuchtturm, Ile de Sein

Wir waren heute trotz des stürmischen Wetters den ganzen Tag auf den Beinen. Der Wind geht wegen der Feuchtigkeit in der Luft, Nieselregen und Gisch von der Brandung, voll in die Knochen. Wir sind schon von einem Ende der Insel bis zum anderen gewandert und haben sogar richtig liebe Leute getroffen. Gleich am ersten Tag lief uns ein deutsch/französischen Ehepaar über den Weg. Wir haben uns gleich zusammengetan: unsere journalistische Neugier und ihre Sprachkenntnisse. Das ist eine Win/Win Situation. Wir haben die Fragen und sind neugierig, aber allein kämen wir nicht rum ohne Französisch. Unsere neuen Freunde freuen sich darüber, mit uns zusammen auf Erkundungstour zu gehen. Marc hat dazu gleich die wichtigste Person der Insel ausfindig gemacht. Ambrosius ist …
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Rauhe Fahrt zur île de Sein

Wellen, auf der Fähre zur Île de Sein

Wir verabschiedeten uns von der Belle Ile. Das Wetter war trist. Für einen Abschied optimal. Scheit die Sonne, rollen die Wellen, ist alles perfekt, dann will ich immer weiter fotografieren und das Wegfahren fällt schwer.   Wir wollen weitere Inseln kennenlernen. Für dieses Frühjahr nehmen wir uns die bretonischen Inseln Île de Sein und die Île d’Ouessant vor. Es war nicht einfach, Unterkünfte auf den Inseln oder für die Zwischenübernachtungen zu finden. Vor allem die Vermieter auf Ouessant meldeten sich einfach nicht auf unsere Anfangen. Wahrscheinlich lag es am fehlenden Französisch – ich schrieb sie auf Englisch oder mit google Translator an. Die zusätzliche Schwierigkeit war es, die beiden Inseln aufeinander abzustimmen und die passenden Fähren dazu zu buchen. Die …
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