Zur Zeit gibt es keine Live Reiseberichte. Wir sind noch daheim, die Ursache ist bekannt. Aber unser Wohnmobil ist endlich wieder angemeldet. Im Beginn der Corona-Zeiten war es tatsächlich nicht möglich, Fahrzeuge anzumelden, weil die Zulassungsstelle zugelassen wurde! Zur Zeit werden Online Termine mit Wartezeiten vergeben, und jetzt haben wir es geschafft. Das Mobil ist versichert und angemeldet und wir dürfen wieder auf Achse. Aber haben wir auch Lust dazu? In dieser seltsamen Zeit? Ausgerechnet kurz vor den Sommerferien? Hier in Bubenheim ist es wie immer im Sommer, sehr laut. Wir tun uns hier schwer, uns aufs Schreiben zu konzentriern, sehnen uns nach dem Meer und vor allem nach Ruhe und frischer Luft.
Also werden wir probeweise auf kurze Touren in unserer Region aufbrechen. Vielleicht schaffen wir es sogar bis in die Niederlande. Ich merke extrem, wie mir das Fotografieren fehlt. Letztens fotografierten wir Hühner für einen Flyer, und ich war plötzlich wieder im Flow und hatte richtig Spaß.
neugieriger Hahn
Hahn und Hühner
Hahn
unterschiedlich große Eier
Hier gehts ins sichere „Wohnmobil“
Hallo Huhn, was gibt’s?
Neue Bildgalerien
Im Blog gibt es zahlreiche neue und umfangreiche Galerien. Wir kommen endlich einmal dazu, die Flut an Fotos in aller Ruhe zu sichten, entwickeln und sortieren. Für ein wenig Reisefeeling kannst du dich durch die Galerien klicken!
Der Bretagne widmeten wir uns im Jahr 2019 auf zwei monatelangen Reisen intensiv. In dieser Bretagne Galerie haben wir die Fotos nach Regionen sortiert präsentiert. Eignet sich also ideal zur Reiseplanung:
Wir werden öfters gefragt, ob unsere Fotos als Leinwand zu kaufen sind. Hier in Bubenheim haben wir eine kleine Galerie im Keller eingerichtet. Dort hängen zahlreiche Leinwandfotos an den Wänden. Doch das Versenden der Leinwände ist aufwendig und teuer. Also haben wir jetzt einen Bildershop eingerichtet. Dort gibt es nicht nur Leinwände sondern auch Fotoabzüge, Drucke auf Fineart, Acrylglas, Aludibond und Puzzles. Hast du Interesse an einem Foto, welches noch nicht im Shop gelistet ist? Schreib uns an, und wir laden es dann dort hoch.
Klick auf „Kaufen“ um die Bildergalerien im Shop anzusehen.
In der langen reisefreien Zeit wurde mir richtig bewusst, wieviele Fotos bei uns noch auf dem Festplatten schlummern. Das ist sehr schade! Denn wir haben jedes einzelne Foto mit viel Liebe aufgenommen. Ich gebe es zu: das fotografieren in der Natur macht mir viel mehr Spaß als die Arbeit am Computer. ABER: wenn ich es schaffe, die Fotos einer Reise zu sortieren, die RAW Daten der Bildauswahlen liebevoll zu entwickeln, Galerien zusammenzustellen und Bücher zu gestalten – dann fühlt sich das einfach super gut an. Wir bringen zur Zeit Projekte endlich zu Ende.
Geht es dir genauso wie uns?
Du hast noch einige unvollendete Projekte daheim liegen und willst weiterkommen?
Du willst deine Fotos analysieren, damit du auf der nächsten Tour noch besser wirst?
Du willst fotografisch wachsen?
Dann ist unser individuelles Fotocoaching genau für dich gemacht! Schreib uns an! Noch haben wir Zeit! EMail
Wie unser individuelle Coaching abläuft steht hier geschrieben.
Bevor es mit den Bretagne Reiseberichten weitergeht, hier ein paar neue Fotogalerien in unserem Blog. Die Galerien erfreuen sich hier, wie ich anhand der Zugriffszahlen sehen kann, großer Beliebtheit. Deswegen ist es längst an der Zeit, ein paar neue Themen hinzuzufügen.
Natürlich lohnt es sich auch die älteren Foto Galerien mal wieder durchzu klicken. Ich füge hier und da immer mal wieder neue Fotos dazu. Wir fotografieren ja weiter.
Gestern kamen diese Schrauben aus meine Knie raus. Die Metallentfernung war anstrengend für mich, da ich wegen Medikamenten Unverträglichkeit eine Spinal Anästhesie bekam, die sehr lange anhielt. 5 Stunden gelähmt sein ist eine Erfahrung, die einen mehr mitnimmt als man denkt.
Am Schienbein wurden die Muskeln wieder gelöst um an die Schrauben zu kommen. Mensch, das tut sauweh. Wäre schön, wenn ich Schmerzmittel nehmen könnte – ich muss da sehr aufpassen, weil ich meist die blödesten Nebenwirkungen bekomme.
Die Schrauben und die Platte waren auch viel größer, als ich gedacht hatte. Kein Wunder, dass ich die bei jedem Schritt gespürt habe und aus dem Grund in der Reha keine Muskeln aufbauen konnte.
Ich hoffe, dass ich die nächsten Tage halbwegs gut überstehe und dann langsam richtig mit dem Muskelaufbau beginnen kann.
Hoffe, dass ich das am Meer machen kann. Ein Kur auf Juist wäre mein Traum. Aber die werde ich wohl nicht bekommen. Ich hab Meerweh!
Gabi und Gunter sind nun seit etwas über einer Woche unterwegs nach Spanien, während der Rest der Familie zum ersten mal zusammen in Deutschland bleibt. Zurzeit sind die beiden noch ohne mobiles Internet unterwegs, aber sobald sie Frankreich durchquert haben, sollten sie wieder regelmäßig bloggen können.
Bis dahin könnt ihr ihre Reise durch den Süden Frankreichs aber auch auf Instagram verfolgen, wo die Beiden hin und wieder Impressionen der Gegend teilen:
[wdi_feed id=“1″]
Letzen Freitag lief auch ein Beitrag über Gabis Fotografie im SWR, den kannst du dir anschauen, indem ihr unten auf das Bild klickst.
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2017/04/Gabi.jpg528934Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2017-04-28 02:14:492017-11-20 08:28:31Statusbericht aus Frankreich
Du brauchst eine neue Kamera, weil die alte klemmt, zu langsam oder zu schlecht ist und nur noch zögerlich Fotos produziert? Du willst eine Kamera an Weihnachten verschenken, oder dir selbst eine wünschen? Als Kunde hast du es zur Zeit nicht leicht, aus der Flut an Kameramodellen die beste für die jeweiligen Zwecke zu finden. Dazu lauern noch überall Fallstricke:
Übertriebene Werbeversprechen,
irreführende Jubelkommentare in den Onlineshops
wenig qualifizierte Verkäufer in den großen Märkten
welche Testseiten im Internet sind verkappte Marketing-Plattformen?
welche Testseiten sind zuverlässig?
Da wird der Kamerakauf leicht zum Glücksspiel, Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Du hast am Ende immer ein wenig das Gefühl, da gäbe es noch was Besseres, nur hast du es nicht gefunden.
Darum will ich hier als kleine Entscheidungshilfe meinen persönlichen Wunschzettel vorstellen. Dies sind auch die Kamera-Modelle, die ich gerne Ratsuchenden empfehle.
1. Kompaktkamera-Vorschlag
Smartphones haben die Kompaktkameras fast verdrängt. Doch in dieser Klasse gibt es einige interessante Spezialmodelle, wie Unterwasserkameras.
Mein Tipp:
Olympus TG-870 Digitalkamera 16 Megapixel, BSI CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, 21 mm Weitwinkelobjektiv, 5-fach Zoom, WiFi, Full HD, wasserdicht bis 15 Meter.
Mit klappbarem Display und Supermakro (Minimalentfernung 1cm) ist die robuste TG-870 ideal für das Fotografieren in Gezeitenbecken, an Küsten und in Uferregionen.
Wie du Unterwasserfotos machen kannst, steht hier sehr ausführlich beschrieben.
2. Superzoomkamera-Vorschlag
Für die Freunde langer Telebrennweiten habe ich zwei Modelle herausgepickt.
Digitalkamera (16 Megapixel, 83-fach optischer Megazoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-Display mit 921.000 Pixel, Full-HD-Video, Wi-Fi, GPS, NFC, bildstabilisiert)
Der schon fast irrsinnig große Brennweitenbereich von 24-2000mm (KB äquiv.) ist dank des effektiven Bildstabilisators sogar gut nutzbar. Wegen des kleinen Kompaktkamerasensors bleibt die Nikon p900 noch tragbar.
Der Superzoom-Multitalent-Klassiker mit größerem Sensor, lichtstärkerem Objektiv und schnellem Autofokus ist klar auf hohe Bildqualität getrimmt. Dafür ist die FZ1000 recht klobig und hat einen Brennweitenbereich von „nur“ 25-400mm.
Mein Preistipp! Für nur 300 Euro mit Standardzoom ist die M10 unschlagbar günstig. Der Sensor im APS-C Format verspricht hohe Bildqualität. Ein Klappdisplay mit Touchfunktion, einfache Bedienung, geringes Gewicht und ein stark verbesserter Autofokus gegenüber dem ersten M-Modell lassen leicht verschmerzen, dass die Auswahl an Wechselobjektiven nicht sehr üppig ausfällt. Eine Zweitbatterie solltest du gleich mitbestellen, da die Akku-Kapazität, wie bei den meisten kompakten Systemkameras, nicht sehr üppig ausfällt.
Noch mehr Bildqualität, noch schnellerer Autofokus, ein elektronischer Sucher und dazu 4K-Video. Das Mehr an Features und Qualität lässt sich Sony natürlich bezahlen. Gut das Vierfache einer EOS M10 kostet der Einstieg in das Sony-System mit der in ihrem Preissegment führenden Alpha a6300.
SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Touchscreen-Display, 39 AF-Messfelder, ISO 100-25.600, Full-HD-Video, Wi-Fi, HDMI) Kit inkl. DX 18-105 mm VR Objektiv
Die Nikon D5500 ist ein unauffälliger, stiller Star. Vielseitig, gut zu bedienen und vollständig ausgerüstet lernt man mit fortschreitender Nutzungsdauer, die Kamera immer mehr zu schätzen.
Mit dem 18-105mm Objektiv ist der Grundstein für eine in alle Richtungen ausbaubare Ausrüstung gelegt. Und das für nur 850 Euro.
Digitale Spiegelreflexkamera (20.9 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) LCD-Touchmonitor, 4K-UHD-Video) Kit inkl. Nikkor AF-S DX 16-80mm 1:2;8-4 E VR ED Objektiv
Die! Wahl für sportliche und Sportfotografen, denen es primär auf Geschwindigkeit ankommt. Mit rund 2800 Euro liegt das Set für viele schon weit über der finanziellen Schmerzgrenze. Im Vergleich zur Profi-Garde ist die D500 aber geradezu ein Schnäppchen, und das bei unwesentlich geringerer Performance. Die Nikon D500 ist die wahrscheinlich beste APS-C Kamera, die es momentan zu kaufen gibt.
Unsere Entdeckung in 2016! Den Erfahrungsbericht kannst du auf unserem Blog nachlesen.
Ein Muss für jeden, der Grauverlaufsfilter und starke Neutralgraufilter auch in Kombination mit dem Polfilter flexibel einsetzen will. Leicht zu bedienen, fantastische Wirkung auf die Bilder. Zum kompletten Set gehört noch der passende Objektiv-Adapterring, Filterscheiben und der SuperSlim Polfilter.
Asche über mein Haupt! Ich hatte nicht ausreichend CANON-Kameras in meiner Auswahl, haben einige unserer Leser mokiert. Das liegt einfach daran, dass CANON kein herausragendes Highlight im Spiegelreflexsegment anbietet. Außerdem habe ich die EOS M10 in der Auswahl, und das M-System zeigt vielversprechende Eigenschaften.
Die CANON Spiegelreflexkameras sind solide und ausgereifte Arbeitsgeräte, und nun soll ich eine präsentieren, die gehobene Bedürfnisse befriedigt und zugleich mit dem Preis nicht durch die Decke geht.
SLR-Digitalkamera, 24,2 Megapixel, 7,7 cm (3 Zoll) Touch-Display, APS-C CMOS Sensor, 45 AF-Kreuzsensoren, DIGIC 6 Bildprozessor, NFC und WLAN, Full HD
Die EOS 80D liegt im mittleren Preissegment, bietet eine Fülle von Funktionen, ist einfach und schnell zu bedienen (Touchscreen), und ihr Sensor hat den größten Dynamikbereich aller CANON APS-Kameras.
Und nicht vergessen, ihr neuer schlanker Zwillingsbruder:
Die EOS M5 hat den gleichen Sensor wie die 80D. Auch sonst ähnelt sich das Innenleben der beiden Kameras. Wer noch eine fähige, leicht und flott bedienbare spiegellose Systemkamera sucht, sollte sich die M5 einmal genauer ansehen.
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2016/12/0-d500.jpg229300Gunterhttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGunter2016-12-09 00:04:282021-03-07 21:31:28Wunschzettel für Fotografen
Das Angebot von Fotodienstleistungen im Internet ist unüberschaubar groß geworden. Produktqualität und Service liegen aber generell auf hohem Niveau, auch wenn es immer einige schwarze Schafe geben wird. Vergleiche einfach die gebotenen Leistungen und Preise, schaue auf Auszeichnungen für hohe Qualität und auf Bewertungen, und tätige im Zweifelsfall vor einer Großbestellung eine kleinere Testbestellung. Auf jedem Fall lohnt es sich, auf Angebote und Aktionen zu achten. Der Wettbewerb ist hart, großzügige Rabatte bis 50% und mehr sind keine Seltenheit.
1. Großformatfotos für an die Wand oder die Tür
Bevor du dich in größere Ausgaben stürzt, drucke deine Favoriten auf DIN A 4 oder DIN A 3 aus. Im Idealfall bestellst du die Testprints im gleichen Labor, wo du später das Großfoto drucken lässt. Auf Papier erkennst du besser als am Bildschirm, wie das Bild wirkt. Ist die Schärfe optimal? Müssen die Schatten und Lichtpartien noch etwas angepasst werden?
Beim Druck auf Acrylglas, Alu-Dibond oder Hochglanzpapier sollten deine Fotos knackscharf und speziell für das Druckmedium geschärft sein, und in Maximalauflösung vorliegen. Beim Druck auf Leinwand reicht eine geringere Auflösung, aber Achtung – Unschärfen fallen auch hier deutlich auf. Wir persönlich mögen Leinwanddrucke am liebsten, weil sie brillant wirken, sie unempfindlich gegen Fingerabdrücke sind und nicht spiegeln, egal aus welcher Richtung man draufschaut.
Nicht immer muss das Standardformat an die Wand. Von quadratisch bis Panorama kannst du mit verschiedenen Formaten experimentieren. Das hat natürlich auch Einfluss auf die Bildwirkung.
Prints auf verschiedene Materialien
Gedruckt wird heutzutage auf fast alle Materialien: wie wäre es mit einem Duschvorhang mit deinen Wasserfall- oder Meeresmotiv? Oder Fenster-Jalousien mit Berglandschaften? Oder mit Klebefolien für dein Auto? Magnete für den Kühlschrank, kleine Aufkleber, Tassen, Kissen und vieles mehr. Wenn du die Angebote im Internet durchstöberst, stösst du noch auf viel mehr schräge, lustige und abgefahrene Ideen.
Das Wichtigste bei der ganzen Sache ist: probier es einfach mal aus. Mach was aus deinen Fotos, lass sie nicht auf der Speicherplatte rumlungern!
Großformatige Drucke auf hochwertigem Papier mag ich am liebsten von Digitaloriginal, einem kleinen Labor in Köln.
2. Das Fotobuch
Ein sorgfältig gestaltetes Fotobuch hält die Reiseerinnerungen lebendig. Nicht nur Fotos finden darin Platz, auch persönliche Notizen, Anekdoten, Zitate und Tagebucheinträge. Abfotografierte oder gescannte Landkarten, Eintrittskarten, Speisekarten oder Zeitungsausschnitte peppen das Werk auf.
Dein Fotobuch erzählt immer eine Geschichte, du kannst es unkompliziert überall hin mitnehmen und herumzeigen. Beim Betrachten der Fotos gemeinsam mit Freunden kommst du ins Gespräch, da kommen die Stories, das Erlebte wieder hoch.
Für die Produktion eines Fotobuches suche dir einen gut bewerteten Onlineshop aus, mit dessen Fotobuchsoftware du zurechtkommst. Es gibt ziemlich starke Unterschiede in der Qualität der gedruckten Bücher. Mir ist es wichtig, dass die Seiten sich gut blättern lassen. Vor allem bei Panoramafotos möchte ich das Buch nicht runterdrücken müssen, um das Fotos in seiner ganzen Pracht betrachten zu können. Ich mag daher am liebsten die Echtfotobücher. In den großen Formaten – zum Beispiel DIN A 4 quer oder größer wirken sie beeindruckend. Am liebsten entwickele ich die großen Bücher bei Saal Digital. Sie sind nicht günstig. Die Fotos darin sind empfindlich – Leute mit feuchter Aussprache sollten einen Sicherheitsabstand halten.
Bei Saal lasse ich auch gern Fotomagnete entwickeln.
Kleinere Hefte bestelle ich gern bei Photodose. Da gibt es immer mal wieder Angebote für 50%. Diese magazinartigen Hefte schicke ich dann auch öfters mal als Dankeschön an Leute, die wir unterwegs interviewt und fotografiert haben. Das Fotobuch mag ich von Photodose nicht, weil die Bindung zu weit in das Foto reingeht und nach einer Weile auch schon auseinander klafft.
Schöne Formate und dünnes Papier gibt es bei Myphotobook.de. Wir haben dort ein DIN A5 Querformat Buch entwickeln lassen und fanden das bezüglich der Farben, des Kontrastes und der Bindung sehr gut.
Fotobücher verschiedener Anbieter – Photodose, Saal digital und myphotobook
ganz unterschiedliche Qualitäten beim Blättern. Hinten ist das photodose Buch, vorne Saal digital
Echtfotobuch – an die dicken Blätter muss man sich gewöhnen. Es hat so was von einem Kinderbilderbuch. Sieht dafür aber super gut aus! Wie ein Foto halt.
DIN A 5 quer, ein Buch von Myfotobook, das kommt eher wie ein „richtiges“ Buch rüber. Dünnes Papier, aber gut zu betrachten.
Fotohefte von Photodose – super schön
Praktische Vorgehensweise beim Erstellen eines Fotobuchs
Bearbeite die Fotos, wie im vorhergehenden Blogbeitrag beschrieben entweder mit Lightroom oder einem anderen Programm. Die optimierten Fotos gibst du dann für die vorgesehene Druckgröße optimiert aus und schärfst sie nach. Die Texte schreibst du am besten in einem Schreibprogramm. Arrangiere alles Kapitel für Kapitel mit der Fotobuchsoftware und voilà, fertig ist das Reisebuch. Na ja, so ein Projekt braucht schon viel Zeit. Es ist jedoch die Mühe wert! Halte das Layout im Blick. Wechsle nicht den Überschriftenstil, bleibe für die Fotos bei einem oder zwei Rahmenstilen, und verwende nicht zu viele unterschiedliche Schriftarten.
Poster und Türfolien
Ein Shetland-Pony bewacht unseren Lagerraum im Keller. Gedruckt ist es auf Klebefolie in Lebensgröße. Beim Aufziehen auf die Tür taten wir uns allerdings schwer. Da hätten wir besser vorher mal gegoogelt, wie man sowas gut macht. Jetzt sind ein paar Falten drinnen.
3. Kalender
Scheinbar weniger aufwendig ist die Zusammenstellung eines persönlichen Kalenders. Hier gelten die gleichen Qualitätsanforderungen an deine Fotos wie beim Großformtatdruck. Die Bilder sollten thematisch zueinander passen und gleichzeitig genügend Abwechslung bieten. Jedes einzelne Foto muss so spannend sein, dass man es sich einen ganzen Monat lang ansehen möchte. Das musst du vor allem bei sehr düsteren, dramatischen Lichtsstimmungen beachten. Gerade im November, wenn das Wetter eh trist und trüb ist, fällt es mir schwer, noch eine dunkle Unwetterwolke auf dem Kalender zu ertragen. Auch, wenn das Foto noch so dramatisch und außergewöhnlich ist.
Tischaufsteller in DIN A 5 – ein schönes Mitgringsel. Aufgrund des kleinen Formats verzichte ich auf das Kalendarium, so wird der Tischausteller zum Portfolio. Bestellt habe ich die bei Flyeralarm.
Das ist die ewige Gratwanderung, die jeder Kalenderredakteur meistern muss, und auch du.
Suche mindestens doppelt so viele Bilder heraus, wie du für den Kalender brauchst.
Schaue sie dir immer wieder an. Hat jedes Bild das Zeug, einen Monat an der Wand
zu hängen, ohne dass man sich daran satt sieht?
Wechsle zwischen Übersichten und Details, zwischne Landschaften, Menschen oder
Tieren.
Pass auf, dass sich Motive nicht zu ähnlich sind.
Schaue dir alle 12 Motive gleichzeitig auf dem Monitor an. Harmonieren sie miteinander.
Sind farbig gut gemischt? Also nicht nur Sonnenuntergänge oder nur blaues Mittagslicht.
Wir drucken keine Kalender in kleiner Auflage, weil wir gegen Ende des Jahres immer schon mehr als genug Kalender von den Verlagen hier liegen haben. Kleine Tischaufsteller in DIN A 6 lasse ich als Portfolio für unterwegs gern mal drucken. Diese Kleinen bestellen wir meist in einer Auflage von 100 Stück bei Flyeralarm.
Was und wo druckst du am liebsten? Wir freuen uns über Tipps in den Kommentaren!
Kalender selber machen Seminar
Seit 2021 drucken wir unsere Kalender in größeren Auflagen wieder selbst. Dazu gibt es hier im Blog Ende des Sommers ein Kalender Selber machen Seminar.
Wir wurden hier nicht gesponsort. Alles aus eigener Kasse gezahlt und ausprobiert.